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Thema 1: Germanistik & Teildisziplinen 1. Was ist Germanistik und aus welchen Teildisziplinen besteht sie? Die Germanistik ist allgemein die Wissenschaft von deutscher Sprache und Literatur, diese lässt sich in die folgenden Teildisziplinen aufgliedern: • Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Deutschsprachige Literatur von Beginn des Buchdrucks bis heute) • Mediävistik (8-15 Jhr, Erforschung der Geschichte des Mittelalters; ältere dt. Sprach und Literaturwissenschaft) • Sprachwissenschaft (Linguistik) • Deutschdidaktik (Theorie der Lehr- und Lernprozesse in Lernkontexten) · Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache 2. Mit welchem Zeitraum befasst sich die Ndl? 15. Jhr bis heute 3. Was unterscheidet die Fachwissenschaft von der Fachdidaktik? Die Didaktik befasst sich mit der Lehre des Lernens. Die Fachwissenschaft liefert die Erkenntnisse, die gelehrt werden. Sprache Literatur Fachwissenschaftler (Gegenstandsorientiert) Sprachwissenschaft (Linguistik) Literaturwissenschaft (NdL) Fachdidaktik (Literatur als Bildungsgegenstand) Sprachdidaktik (in Lehr- und Lernkontexten) Literaturdidaktik (in Lehr- und Lernkontexten)4. Welche Teildisziplinen der Germanistik lassen sich der Fachwissenschaft, welche der Fachdidaktik zuordnen? Didaktik: Deutschdidaktik Wissenschaft: Ndl, Mediävistik, Linguistik. Deutsch als Zweitsprache 5. Worin besteht der zentrale Unterschied zwischen Literaturwissenschaft und Literaturkritik? In der Literaturkritik werden Texte bewertet, ästhetische Wertung im Vordergrund Kritik ist eine Bewertung ! In der Literaturwissenschaft werden Texte ausgewertet (fragen nach der historischen Einordnung, poetologischen Regeln & die Textstruktur) -> Wissenschaft mit eigenen Fragestellungen und Methoden, theoretisch reflektierter Umgang mit der Literatur 6. Was unterscheidet einen literaturwissenschaftlich geschulten Leser von einem naiven Leser? Der Naive Leser liest die Lektüre aufgrund des ästhetischen Genusses & des intellektuellen Vergnügens Der geschulte Leser achtet theoretisch geleitet, reflektiert und analysiert die Lektüre, benötigt eine Distanz und zeitintensive Aufmerksamkeit7. Was leisten festgelegte Begriffe- sogenannte Fachtermini- der Literaturwissenschaft? Fachtermini sind feste Methoden und Schrittfolge, die benötigt werden, um die Eigenschaften des Textes zu erfassen und erklären zu können. Garantiert allen Diskussionsteilnehmern die Gewissheit, über dieselben Dinge zu reden -> Intersubjektive Verständigung Thema 2: Literatur · Was ist Literatur? - besteht aus Sachtexten und literarischen Texten - Unterscheidung von Sachtexten und literarischen de Texten - Literarizität & Poetizität - Fiktionalität - Jeder Text der Welt ist ein literarischer Text oder ein Sachtext Hauptmerkmale -Abweichung (Verfremdung) - bewusst produzierte von der Alltagssprache, um den Fokus auf -> brechen die Konventionen und Erwartungen der Alltagssprache - Autofunktionalität • Konnotation • Polysemie - die Mehrdeutigkeit, die durch den Aufbau von assoziierten zusätzlich Wortbedeutungen erzeugt wird (Putzfrau - Reinigungskraft) 1. Erläutern Sie die Begriffe Ästhetikkonvention und Fiktionsvertrag. Fiktionsvertrag: Wissen das es Fiktion ist , aber so tun als wäre es real (als ob Situation)Vertrag zwischen Autor und Leser, Autor zeigt, dass es sich um eine mögliche Welt handelt, und der Leser nimmt dies an (Als-Ob-Modus) Ästhetikkonvention: Bewertung nicht nach wahr oder falsch , sondern nach subjektiver ästhetischeinung steht für das Ziel des Textes, dem ästhetischen Genuss, die Frage danach, ob ein Text ästhetisch gelungen ist. 2. Worin besteht der Unterschied zwischen einer pragmatischen und einer ästhetischen Lesehaltung? In der pragmatischen Lesehaltung werden meist Sachtexte gelesen, um aus ihnen zu lernen (Mittel zum Zweck; Gebrauchtstexte) In der ästhetischen Lesehaltung werden meist literarische Texte gelesen zum Selbstzweck (dient dem ästhetischen Genuss) 3. Welche beide Merkmalen unterschieden literarische von nicht-literarischen Texten? ↳Sachtexten ! Die beiden Hauptmerkmale: Fiktionalität (p.T.) und Literarizität (l.T) 1. Lektüre und Bewertungskonventionen • Prag. Texte= Monovalenzkonvvention (Eindeutikeit) & Tatsachenvalenz (reale Welt) • Lit. Texte= Polyvalenzkonvention (Mehrdeutigkeit) & Ästhetikkonvention (Möglichkeit. Welt) Lesehaltung 2. Lesehaltung• Prag. Texte= Prag. Lesehaltung • lit. Texte= ästhetische Lesehaltung 4. Was bedeutet Autofunktionalität und auf wen geht dieser Begriff zurück? Die Autofunktionalität meint, dass die Sprache auf sich selbst verweist (so weit, dass der Inhalt der Mitteilung selbst in den Hintergrund gedrängt wird) - Roman Jakobson- 5. Was bedeutet das Begriffspaar Denotation und Konnotation? Denotation: Mehr oder weniger explizit definierte Wortbedeutung Konnotation: assoziierte Wortbedeutung, ohne die metaphorische Aussagen nicht denkbar wären 6. Welche Fiktionalitätsindikatoren kennen Sie und auf wen gehen diese zurück? Def.: Fiktionalität: (formen, gestalten, bilden) Inhalt der Werke basiert auf erfundenen Welten/ Dingen -> imaginär, kein Anspruch auf Überprüfbarkeit Fiktionsindikatoren: -Kälte Hamburger- - Verben innerer Vorgänge (Verben des Fühlens/ Empfindens/ der internen Wahrnehmung) - epische Präteritum (Präteritum verliert seine grammatische Funktion über die Vergangenheit zu informieren) -> Indikatoren Bilden Merkmale, keine eindeutigenKriterien 7. Worin besteht der Unterschied zwischen fiktiv und fiktional? Fiktiv: bezieht sich auf eine bestimmte Existenzweise von Gegenständen, derart, das diese Gegenstände nicht existieren „Die Hauptfigur des Romans ist fiktiv“ Fiktional: bezieht sich auf die Darstellungsweise, derart dass das Dargstellte nicht existiert „Der Roman Harry Potter ist fiktional“ 8. Sind alle fiktionalen Texte literarisch? Nein, nicht alle literarischen Texte sind fiktionale Texte, sowie nicht alle fiktionalen Texte literarisch sind. -> Literarizität und Funktionalität müssen nicht notwendig zsm auftreten, es gibt nicht-fiktionale Literatur sowie nicht-literarische Funktionen 9. Warum ermöglichen die Merkmale Literarizität und Fiktionalität keine Wesensbestimmung literarischer Texte? Die beiden Merkmale ermöglich keine Wesensbestimmung, da eine strenge Grenzziehung mit diesen Merkmalen nicht möglich ist. -> Rezipient muss beachtet werden, da grundsätzlich jeder Text im ästhetischen Modus gelesen werden kannThema 5: Epochen und Gattungen Aufgabe der Wissenschaft: • in einem gewissen Bereich ein geordnetes, begründetes und als gesichert angesehenes Wissen hervorzubringen • Als Kennzeichen dieses Wissens gelten: Systematik, Methodik, Objektivität & Intersubjektive Nachprüfbarkeit 1. Was versteht man in der Literaturwissenschaft unter einem Stoff?Was ist ein Motiv? Wie lassen sich Texte den Textgruppen zuordnen? durch den Autor Durch das Thema: Thema eines literarischen Textes= Gegenstand/ Subjekt (Freundschaft, Liebe, Tod) - Thema nicht immer direkt offensichtlich Durch den Stoff: Ist eine unerhebliche der Dichtung vorgeprägte Handlung, die als Ergebnis, Bericht usw. an den Dichter herangetragen und einen Anreiz zur künstlerischen Gestaltung bietet bezeichnet Durch das Motiv: ist eine kleine stofflich-thematische Einheit - bestimmte Epochen haben motivliche Vorlieben; kehrt ein Motiv mehrfach auf -> Leitmotiv Durch Gattungen und Epochen (Lyrik, Epik, Drama) 2. Welche Funktionen erfüllen Gattungen und Epochen? Es geht um die gemeinsamen Merkmale Bestimmter Texte, die diese entweder zu einer gemeinsamen Gattung oder Epoche zusammenfassen Gattungsbegriffe: fassen Texte ohne nähere Betrachtung ihrer Entstehungszeit und ihrer Autoren zusammen - textbezogene Kriterien; keine eindeutigeSystematisierung, aber bst. FormEpochenbegriffe: befasst sich mit der literarischen Generation (Zeit) -> gliedern die Abfolge von Autoren und Werken in historischer Dimension 3. Welches sind die drei Hauptgattungen der Literatur? 4. Worin unterscheidet sich die Dramatik, Epik und Lyrik? Unterscheiden sich durch den Erzähler. Der Erzähler der Epik ist ein Erzähler der aus einer narrativen Sichtweise berichtet. In der Dramatik führt eine Figur durch die Handlung. In der Lyrik berichtet das lyrische Ich. 5. Was verstehen Sie unter den Begriffen ´Kindheitsautonomie´ und ´Schonraumliteratur´? Kindheitsautonomie: bezeichnet die Trennung von kindlichen und erwachsenen Figuren; Kindheit ist autonom, erhält Eigenwert Kindheit wird ein Zustand der Freiheit -> Idee desSchonraums Schonraumliteratur: meint, dass man den Kindern nicht die Gefahren der Welt aufzeigt • Probleme der Erwachsenen gelten für das Kind als unverständlich, werden als nicht-kindgemäß ausgegrenzt • Kindheit wird als Gegenbild inszeniert 6. Wie heißen die drei großen Kinderbuchautoren der 50/60 er? Otfried Preußler - Räuber Hotzenplotz, das kl. Gespenst Lokomotivführer Michael Ende - Momo, Jim Knopf & Lukas der James Krüss - mein Urgroßvater und Ich 7. Welches ist die bevorzugte Gattung der Schonraumliteratur? Kindheitsautonomie & Schonraumliteratur lassen sich besonders gut in der Phantastik umsetzen (Pippi Langstrumpf) 8. Worin besteht die neue Kindheitsvorstellung der KJL in den 70er Jahren? • Wandel wird u.a. Durch die Studentenbewegung getragen; von der Ideologie der heilen Kinderwelt zur Forderung nach polit. Erziehung durch neueKinderbücher • Emanzipation des Kindes -> gleichberechtigte Teilhabe an der Welt der Erwachsenen • Kindheitsautonomie & Realistisches Schreiben wurde gefordert 9. Benennen Sie die zentralen Merkmale der Gattung der realistisch, problemorientierten KJL. • Tendenz zum realistischen Schreiben, sowie zur “Problemnähe“ und „Zeitbezogenheit“ • Direkter Bezug zu den aktuellen Wirklichkeitserfahrungen, den Problemlagen und Konflikte der jungen Leser • junge Hauptdarsteller die mit dem Leser auf Augenhöhe sind • meist ein offenes Ende (da Probleme fortbestandlich sind) • Neue Themen: Bruch mit thematischen Tabus- kann seither jedes Thema sein • Fordert Realismus programmatisch ein 10. Nennen Sie zwei wichtige Autoren der realistisch, problemorientierten KJL. Ursula Wölfel - Die grauen und die grünen Felder Peter Härtling - Ben liebt Anna/ Das war der Hirbel 11. Nennen Sie drei Werke der realistischen, problemorientierten KJL. Oma, Ben liebt Anna, Das war der Hirbel12. Warum haben viele Texte der KJL ein offenes Ende? Ein offenes Ende steht dafür, dass das Problem weiterhin existiert und nicht verschwunden ist. Enden nicht mit Ende des Buches. 13. Worin besteht die Funktion der realistischen, problemorientierten KJL? Die KJL soll die Kinder erziehen, aufklären, ihre Einstellung verändern und sie für politische und soziale Forderungen sensibilisieren. Sollen Bewusstsein für Missstände bekommen und an der Beseitigung dieser mitwirken -> zielt auf die Persönlichkeitsbildung ab Thema 6: Analyse epischer Texte 1. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Analyse und einer Interpretation? Analyse: Genaue Beobachtungen am Text • analytische Zugänge: über den Erzähler, die Geschichte, das Thema, Motiv, Gattung & Autor • Textbeobachtungen (rhet. Aufbau) Was ist auffällig? Was bringt mich weiter, um mehr über den Text zu verstehen? • Kein Selbstzweck; Analysenmethoden= Werkzeuge, die für den gebrauch gewählt werden müssen Interpretation: Auf der Basis der Analyse gelangt man zurInterpretation • Was bedeutet die Beobachtung eigentlich? • „Jede interpretative Aussage setzt Beobachtungen voraus, die umso genauer ausfallen, je genauer der Text analysiert wird“ 2. Warum ist es wichtig, bei der Analyse epischer Texte den Erzähler näher zu bestimmen? Epische Texte (Romane, Noevelle…) zeichnen sich dadurch aus, dass das Geschehen durch den Erzähler vermittelt wird -> Erzähler= Vermittlungsinstanz, nicht unmittelbar am Geschehen beteiligt -> Von der Wahl des Erzählers ist der Informationsgrad des Textes ab (welche Infos der Leser erhält) - entscheidet darüber wie der Leser die Infos behält (sachlich/ironisch…) 3. Nach welchen Kategorien analysiert Jürgen Petersen den Erzähler? (1993) Sichtweisen: - Ich-Erzähler ist eingeschränkter als Er-Erzähler • Ich-Erzähler kann glaubwürdig die Außensicht, aber nicht die Innensicht beschreiben (Inensicht beschränkt auf das eigene Ich) • Er-Erzähler hat unter Umständen nur eine Außensicht Erzählverhalten: • Auktorial (mischt sich ein, gibt Hinweise, Kommentare) • Personal (Perspektive der Figur, aus der erzählt wird) • Neutral (Erzähler= kaum greifbar; sachlich-berichtend, Figuren stellen sich selbst an) Erzählform • Spricht von sich selbst - Ich-Form • Erzählt von dritten - Er/Sie/Es- Form • Spricht von Angesprochenen - Du- Form Erzählhaltung: • gemeint ist die weitere Stellungnahme des Erzählers dem Erzählten gegenüber • Neutral, ironisch, distanzier, plakativ, distanziert, affirmativ (bestätigend) Achtung! - bei Peterson ist der auktorialer Erzähler =/ allwissender Erzähler 4. Worin besteht in der Erzähltheorie der Unterschied zwischen dem erzählenden und dem erlebenden Ich? Das erzählende Ich berichtet als Ich-Erzähler mit zeitlicher Distanz. Das erlebende Ich ist das Ich von dem erzählt wird. Erzählende Ich: - ist das Ich, das aus zeitlicher Distanz etwas, was vor längerer Zeit geschehen ist, erzählt -> Erzähler seiner Geschichte „damals“ Erlebendes Ich: ist das Ich, das die Dinge so erzählt, Ei es sie einst in der erzählten Welt wie es sie einst in der erzählten Welt erlebt hat -> Erzähler seiner Geschichte „jetzt“ 5. Welche Arten der Fokalisierung unterscheidet Gerard Genette? Fokalisierung: „Informationsschleusen“, die nur die Elemente passieren lassen, die der gewählte Fokus zulässt - Sichtweise Nullfokalisation: • keine Einschränkung des Blickwinkels durch eine Figur • Sichtweise eines allwissenden auktorialen Erzählers Interne Fokalisation • erzählt aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren - Innensicht • Fokus fällt mit der Figur zusammen, die zum Subjekt der Wahrnehmung wird Externe Fokalisation: • Fokus fällt mit keiner Figur zusammen, sodass keine Einblicke in die Gefühlswelt oder die Gedanken der Handlungsträger möglich sind => Peterson & Genette sind Idealtypische Konstruktion; helfen Beobachtung an den Texten zu machen, es gibt sehr häufig Mischformen (z.B. externe & interne Fokalisierung) Analysekategorien - nicht dogmatisch- starr (flexibel umgehen) 6. Was ist eine Paralepse? Paralepse= Wenn der Erzähler dem Leser mehr Informationen gibt, als ihm seine Fokalisierung eigentlich erlaubt Paralipse= Wenn der Erzähler dem Leser Informationen vorenthält, die er eigentlich aufgrund seiner Fokalisierung geben müsste 7. Was meint Erzählzeit und erzählte Zeit? In welchem Verhältnis können Erzählzeit und erzählte Zeit zueinanderstehen? • Erzählzeit= ist die Zeit die benötigt wird um ein bestimmtes Geschehen zu erzählen. (Gemessen an Seiten- und Zeilenzahlen) • erzählte Zeit= ist die „Zeit des Inhaltes“, also die Zeit, die das erzählte Geschehen in Wirklichkeit beanspruchen würde • Zeitraffendes Erzählen = erzähltest kürzer als die erzählte Zeit • Zeitdeckendes Erzählen = Erzählzeit = erzählte Zeit (z.B. Dialog) • Zeitdehnendes Erzählen = Erzählzeit ist länger als die erzählte Zeit 8. Wozu dient Ihnen eine nähere Betrachtung von Erzählzeit und erzählter Zeit? -> unterschiedliches Erzählverhalten gliedern die erzählte Wirklichkeit, setzt Schwerpunkte ermöglicht Haupt und Nebensätze zu entscheiden und die Bedeutung der inneren und äußeren Handlung auszumachen 9. Was ist ein Innerer Monolog? Ein innerer Monolog einer Figur ist oft ein Selbstgespräch/ eindeutige Personenrede; nicht dem Erzähler zuzurechnen; eine Technik der Gedankenwiedergabe (Bewusstseinsstrom) 2 Kriterien: 1. situatives Kriterium der Einsamkeit des Sprechers (Selbstgespräch, an keinen gerichtet) 2. Das strukturelle Kriterium des Umfangs& des in sich geschlossenen Zusammenhangs einer Replik —————————————————————————— ————— Figurenrede: • direkte Rede: ist unmittelbar subjektiver Ausdruck der Person; Atmosphäre des unmittelbaren beteiligt Seins (mehr in Szene gesetzt als erzählt) • Indirekte Rede: häufig im Konjunktiv; Indirektheit, die eine Distanz schafft, verweist direkt auf den Erzähler (Indirekte Rede gehört der Figur nicht allein) Zeitliche Ordnung: • Erzähler kann die chronologische Folge der Zeit beibehalten oder ändern, z.B. mit dem Ende beginnen o. Zum Anfang zurückkehren • > erhöhen die Komplexität des Erzählgeflechts • Anachronie = zeitl. Umstellung der Erzählreihenfolge • Proleose = vorausschauender Erzähleinschub • Analepse = Rückblende, die bereits vergangenes Erzählt • Ellipse = Auslassung eines Zeitabschnitts im Erzählen Thema 7: Analyse dramatischer Texte 15. Welche neue dramatische Gattung begründete Lessing? Bürgerliches Trauerspiel welches den normalen Bürger tragödienfähig macht 16. Wie nannte Brecht seine Methoden, um das aristotelisch geprägte Illusionstheater zu zerstören? Mittel der leeren Bühne, Verfremdungseffekte (Handlung bekannt geben), Schauspieler zeigen das sie schauspielern -> sollten die Illusion zerstören, Distanz vom Zuschauer zum Bühnengeschehen herstellen (orientiert sich nicht mehr an Aristoteles) Merkmale der Offenen Form: - Vielheit statt Einheit - Fragment statt Totalität - statt einem abgerundeten Ganzen: Brüche und Zusammenfügungen disparater Teile Thema 8: Analyse lyrischer Texte 1. Benennen Sie wichtige Merkmale lyrischer Texte. • Deutliche Abweichung von der Alltagssprache (Verfremdungseffekte; Metrum, Reim, Wiederholung) • Kürze (in qualitativer und quantitativer Hinsicht) • Keine narrativer Instanz, sondern Vermittler (lyrisches Ich) • Gattung ohne Handlung 12 bis 13 silbriger Vers mit männl. Oder weibl. Kadenzen, feste Zäsur nach 3. Hebung • Blankvers: in England entstanden - reimloserjambischer Fünfheber mit männl./weibl. kadenz -> wichtigster deutscher Dramenvers • Knittervers: unregelmäßiger gefüllter Vierheber, paarreimigThema 9: Methoden der Literaturwissenschaft 1. Was leisten Methoden? Analysen= theoriegeleitete Analysen am Text (Bestimmung des Erzählers, Gattung, Versmaß usw.) – genaue Analysen sind Voraussetzungen für die Interpretation eines Textes Interpretationen= bedeutet Auslegung, Erklärung, Deutung (auf Basis der Analyse) lit. Texte gelten als interpretationsbedürftig ➔ ➔ ➔ ➔ Intensive Betrachtung; sind stets methodisch geleitet ➔ ➔ ➔ ➔ In der Literaturwissenschaft herrscht ein Methodenpluralismus; Methoden sind erforderlich um zu einer Interpretation zu gelangen 2. Hermeneutik (am meisten verbreitet) - Gilt als die „Kunst der Auslegung und des Verstehens lit. Texte“, die den „Sinn“ eines Textes erschließen sollen - Geht auf den Götterboten Hermes zurück - War zunächst eine Bibelauslegung, die mehrere Bedeutungsebenen aufweist (Literalsinn, Allegorischer Sinn, Moralischer Sinn, Analogischer Sinn) - Ab 1800: moderne Hermeneutik, die sich mit dem Verstehen lit. Texte auseinandersetzt (Grund war das Ende der Regelpoetik – Verstehen wurde zum Problem; jedes Werk folgte eig. Regeln) - Moderne Hermeneutik wird mit Friedrich Schleiermacher verbunden (geht von tieferem Sinn/ Bedeutung innerhalb der Texte aus) - Um Sinn herauszuarbeiten, wurden mehrere Methoden verwendet • Hermeneutische Zirkel: man geht von einem einheitlichen, geschlossenen Ganzen aus; Interpretation schließt vom Teil und umgekehrt - Heutzutage: Hermeneutik geht nicht mehr von Autorintentionen aus (den Sinn von dem Autor gemeinten rauszuarbeiten, sondern muss immer wieder neu ausgelegt werden) - Der Text lässt bestimmte Deutungen zu, nicht der Autor! 3. Rezeptionsästhetik (Unterkategorie der Hermeneutik) - Grundlage ist die Hermeneutik, auch hier wird nach dem Sinn gefragt - Hauptvertreter: Hans Robert Jauß, Wolfgang Iser (sog. Konstanzer Schule) - Erstmals wird innerhalb der Trias Autor-Werk-Leser die Rolle des Lesers aufgewertet - Annahme, dass sich der Text erst im Akt des Lesens als lit. Werk konstruiert - Im Mittelpunkt steht nicht mehr das Werk selbst, sondern dessen Aufnahme beim Rezipienten (Vervollständigung durch gedankliche Konstruktion) - ! Wichtig: sog Leerstellen (Andeutungen) oder Unbestimmtheiten werden vom Leser individuell konkretisiert = jede Lektüre ist individuell (unterschiedliche Textinterpretationen) 4. Intertextualität Meint den Bezug eines Textes auf den anderen, z.B. durch Zitate, Parodie, Anspielungen, Themen, Motive, Figurentypen z.B. Star Wars: „Vor langer langer Zeit in einer weit entfernten Galaxy“ (Beginn eines Märchens) - Der Bezug eines Textes auf den anderen etabliert innerhalb des Werkes eine Metaebene: Es erhält zusätzliche Bedeutungsebene - Fokussiert diese Formen der Vernetzung zwischen Texten 5. Strukturalismus - Bricht mit der hermeneutischen Überzeugung, wendet sich gegen das hermeneutische Sinnsuchen - Es geht nicht um die Bedeutung der Zeichen, sondern um die Beziehung der Zeichen untereinander (Signifikant, Ausdrucksseite des sp. Zeichens) - Es geht um die sprachliche Gemachtheit des Textes, seine Strukturen, denn die Literarizität liegt in der ästhetischen Funktion von Sprache - Inhalte sind zweitrangig: strukturelle Analyse konzentriert sich auf die materielle Seite des Werkes - Stark von der Sprachwissenschaft beeinflusst - Ziel der strukturellen Analyse: genaue Analyse der Abweichung von der Alltagssprache 6. Gender Studies - Entstand in den späten 1980er Jahren, als Weiterentwicklung der feministischen Literaturwissenschaft - Fragen nach Geschlechterverhältnis und Zuordnung - Es wird unterschieden zw. Biologischem Geschlecht und kulturell zugeschriebener Geschlechteridentität - Interessiert sich für die kulturelle Repräsentation von Weiblichkeit & Männlichkeit, sowie den gesellschaftlichen und historischen Bedingungen, die in der Gesellschaft herrschen 7. Poststrukturalismus - Sammelbegriff für verschiedene Methoden und Literaturtheorien die antihermeneutisch ausgerichtet sind; Fragen nicht danach, was ein Text bedeutet oder welchen Sinn er hat • Z.B. Dekonstruktion (Jaquces Derrida, Paul de Man) • Diskursanalyse (Michel Foucault) • Intertextulität (Julia Kristeva) - Dekonstruktion geht davon aus, dass die Rekonstruktion eines Testsinns nicht möglich ist (Hermeneutik wird abgelehnt, Sprachsystem ist ein endloser Verweiszusammenhang & Sinn ist ein Aufschub von Bedeutung) Thema 10: Kinderliteratur1. Liegt die Zuständigkeit von Kinder- und Jugendliteratur bei dem Literaturwissenschaftler/innen oder bei den Literaturdidaktiker*innen? • sowohl die Literaturwissenschaft als auch die Fachdidaktik beschäftigen sich mit der KJL • Mittlerweile hat sich in der Literaturwissenschaft auch ein Bereich der KJL-Forschung etabliert • Viele Literaturdidaktiker setzten sich zunehmend mit der Literaturwissenschaft auseinander • KJL sollte sowohl pädagogisch, also auch ästhetisch ansprechend sein 2. Welche Definitionen von Kinderliteratur führt Ewers an? 1. Definition (Kinder- und Jugendlektüre): „die Gesamtheit der von Kindern tatsächlich konsumierten Literatur“; Ausgangspunkt ist das tatsächliche Lektüreverhalten, Kinder legen Merkmale fest 2. Definition (Intentionale KJL): „Literatur die Kinder seitens der Erwachsenen als Lektüre zugeteilt wird“; Texte wird die Eigenschaft zugesprochen, eine geeignete KJL zu sein 3. Definition (nicht-akzeptierteKJL): Texte, die als geeignete potenzielle KJL gelten, die sich aber vorerst noch nicht durchsetzten konnte 4. Definition (intendiert/ nicht-intendiert KJL): Teil der konsumierten Literatur, der mit den Vorstellungen der Erwachsenen konform geht nicht intendierte KJL: Texte die gelesen werden, obwohl sie nicht als geeignet gelten 5. Definition (Sanktionierte und nicht-sanktionierte KJL): KJL die von gesellschaftlich autorisierten Instanzen für geeignet gehalten wird positiv sanktionierte KJL: all die Texte, die von den gesellschaftlich dazu autorisiertenInstanzen zu geeigneter KJL erklärt worden ist 6. Definition (Spezifische KJL): all die Texte, die seitens ihrer Urheber von vornherein als potentielle KJL gedacht war 3. Welche drei Merkmale von Kinderliteratur nennen Rosebrock und Scherf? Worin sehen Sie die entscheidenden Unterschiede der Definitionen von Ewers und Rosebrock/Scherf? • Leseorientierung in der Adressierung: Texte werden üblicherweise spezifisch für Heranwachsende verfasst • Tendenzielle Normativität des Kindheitsbildes: KJL enthält Werte ihrer Entstehungszeit, dadurch auch immer ein Sozialisationsmedium = Päda. Funktion • Eigenes Symbolsystem: KJL hat ein für sie typisches Arsenal an Inhalts- und Darstellungsmuster entwickelt, eigene Konventionen für Gestaltungsmittel, Erzählform und Themen 4. Was war die Haas- Hurrelmann- Debatte? • 1989 in der Zeitschrift „Praxis Deutsch“ geführt - Frage, wie das Verhältnis von Kinderliteratur zur Erwachsenenliteratur ist • Gerhard Haas: • Kinderliteratur sei in einem „erbärmlichen Zustand“, alles sei der Pädagogik unterworfen • Pädagogisch, didaktisch ausgebeutete Literatur • Autoren wollen nur erziehen (Ästhetik wird nicht betrachtet); Verlage/ Schulen suchen Texte nach Päda. Werk aus • > Kinderliteratur soll wie Erwachsenenliteratur nach ästhetischen Maßstäben gewählt werden • Bettina Hurrelmann: • Gibt Haas insofern Recht, dass sie ebenfalls die literarisch-ästhetischen Dimension einordnet - vieles was Haas sagt, sei veraltet, denn viele Verlage & Schulen suchen Texte mittlerweile nach Ästhetik und Pädagogik aus • Päda. Seite darf nicht aufgegeben werden, da Schreiben für Kinder immer ein adressatenangepasstes Schreiben sei (Akkommodation) • Akkomodation findet im Hinblick auf die Sprache, gewählte Themen& Darstellungsstrategien statt (ist bereits pädagogisch) • > man kann nicht nicht-pädagogisch verhalten, KJL sind immer pädagogische Implikationen 5. Nennen Sie drei wichtige Aspekte zu den Lektürepräferenzen von Kindern? 1. Abenteuerliteratur 2. Sachgeschichten 3. Tiergeschichten -> Gegenüberstellung von Leseinteressen und schulischen Angebot zeigt, dass die Literaturauswahl an den Interessen der Kinder vorbeigeht - realistische Literatur dominiert bei den Lehrern -> Lehrer richten Auswahlkriterien auf die pädagogische Zielsetzung statt auf die Fantasie bzw. Fantastische Inhalte 6. Was hat Anna Krüger für die Kinderliteratur geleistet? Anna Krüger zeigte die Wichtigkeit von KJL auf, indem sie die KJL einer literaturwissenschaftlichen Analyse unterzog. Ihre Analyse zeigte es gibt nicht nur triviale KJL sondern auch anspruchsvolle. (Verglich jenes Instrumentarium mit den Universitären von Goethe und Schiller usw.) -> KJL ist auch literarisch anspruchsvoll und interpretationsbedürftig 7. Warum wurde Kinderliteratur lange Zeit nicht in der Schule gelesen? KJL galt bis in die 1960er Jahre als Trivialliteratur und wurde nicht in der Schule gelesen. 8. Seit wann gibt es eine universitäre Kinderliteraturforschung? In den 1970er Jahren etablierte sich die Kinder- und Jugendliteraturforschung. (durch die 68er- Bewegung) - mit der Werkimmanenz war Methode gefunden, die Texte auf den ästhetischen Gehalt hin untersuchen (ohne Fragen nach dem historischen Kontext zu stellen) - Bewegung forderten eine Germanistik mit gesellschaftlich- kritischer, emanzipatorischer Relevanz - Folge: Gegenstandsbereich der Germanistik wurde ausgeweitet (auch Trivialliteratur, Comics…) 9. Benennen Sie wichtige Aspekte der Kinderliteratur der Aufklärung • entstand im letzten Drittel des 18. Jhd (Zeit der Aufklärung) • Schreiben für Kinder sei Angelegenheit für Pädagogen nicht für Dichter - dient der Erziehung, nicht der Unterhaltung • Erzieherische Haltung - primär didaktische Funktion • Exemplarliteratur beliebt; kurze Texte mit erzieherische Lehre oder Moral • Kinderfigur = Vorbilder, Identifikationsangebote der tugendhafte Kinderfigur • Ziel= Nutzen/ Sozialisationsmedium (Vernunftsausbildung des Kindes) • Fabel erlebte Blütephase (z.B. Lessing); stiftete auf poetische Weise zu moralen Nutzen Erster deutscher Kinderbuchklassiker: Joachim Heinrich Kempe: Robinson der Jüngerer Zielsetzung des Buches: Sachkundeunterricht & Vermittlung von Tugenden Thema 11: Bilderbücher 1. Wie definieren Glasenapp und Weinkauff Bilderbücher? Erläutern Sie diese Definition. „Ist bestimmt durch die qualitative und quantitativer Bedeutung der Illustration in der Relation zum Verbaltext. Illustrationen sind ständige Bedeutungsträger, ihre Funktion geht über eine bloße Veranschaulichung oder Kommentierung des Verbaltexte hinaus.“ -> bi-codal, da es Bild und Text vereint & somit verbale und piktorale Zeichen in Rechnung stellt = Bild und Text erzählen gemeinsam Bspw: „Eine Woche voller Samstage“ (Paul Maar) - Illustriertes Kinderbuch 2. Was heißt doppelsinnig bei Bilderbüchern? • Kinder sind im Regelfall keine Selbstständige Teilnehmer an den literarischen Kommuniktionsgeschehen • Zwischen Autor und Kind - erwachsender Vermittler (als sekundärer erw. Adressat) • Häufig werden auch die Leser in ihrer Eigenschaft als lit. Versierter Leser angesprochen -> Kinderbücher, die ein kindlich naiven Leser verborgene Sinnschicht besitzen. = doppelsinnig 3. Wie hieß das erste Bilderbuch der Bilderbuchgeschichte und von wem stammt es? „Orbis sensualium pictus“ (Die sichtbare Welt) von Johannes Amos Comenius 1658 Sachlich belehrende Kinderliteratur; Schbilderbuch, diente der Wissensvermittlung nicht der Unterhaltung Wechsel zum erzählenden Bilderbuch beginnt im dt. Raum ab Mitte des 19. Jhr. 4. Was war das Besondere an Hoffmanns Struwwelpeter? Die Figuren im Struwwelpeter gleichen sind keine kindlichen und niedlichen Darstellungen, sondern eher grotesk. • gegenüber der üblichen Bilderbüchern des 19. Jhd wird das skandalöse an Hoffmanns deutlich - Quelle des zeitlich- satirischen Doppelsinns • Viele politische Andeutungen, die dem heutigen Leser verborgen bleiben, damals aber vom erw. Mitleser verstanden wurde (z.B. satirische Verkörperung des 1848er Revolutionärs Gustave von Struve) • Struwwelpeter bleibt Ausnahme: erst ab den 60er Jahren wurden differenzierteKinderfiguren entwickelt, die Einblicke in die kindliche. Psyche boten • > komplette Abweichung der fleißigen, naiven Kinderfigur 5. Worin bestand die Innovation, die Maurice Sendak in das Bilderbuch einbrachte? „Wo die wilden Kerle wohnen“ - 1963 • anfangs stark diskutiert, da sich der Protagonist Max gegen die päd. Normen wiederseht und weicht damit vom guten Kind ab (hat dies befreit) • Kindl. Aggressionen wurden üblicherweise vorgeführt um sie auszutreiben, umgekehrt nahm Sendak die Perspektive seines Helden ein und gestattete ihm destruktive Fantasien auszuleben • Psychologisch und pädagogisch befreien die „Wilden Kerle“ die vom Zwang brav und angepasst zu sein • > Sendak brachte das tabuisierte Thema Gewalt ein und ergänzt bildnerische Fantasien - Dimensionen des Schreckens, des Monströsen usw. 6. Seit den 1980er Jahren spricht man von einer Öffnung der Bilderbücher. Worin besteht diese Öffnung? • Öffnung der Bilderbücher: Behandlung neuer Themen wie Trennung der Eltern, Holocaust, Kinderarmut, Demenz, Mobbing, Krieg etc. • z.B. „Böse Mann“ (Häusliche Gewalt) & Opas Engel (Holocaust) • wichtigste Entwicklungsphase für das Kinderbuch war die Zeit der 80er Jahre, die zum postmodernen Kinderbuch führten • Auflösen von Genregrenzen, Auflösen überkommener Adressatenkonzepte, Auflösung traditioneller Rezeptionsweisen durch die veränderte narrative Struktur 7. Welche Text-Bild-Relationen werden beim Bilderbuch unterschieden? 1. Parallelität - gemeinsames Erzählen von Bild und Text (durch durchdachte Text-Bild-Korrespondenz) 2. Geflochtener Zopf - abwechselndes Erzählen von Bild und Text (fast in jedem Bilderbuch lassen sich in der Antike dieser Form finde, da sich Text & Bild verbinden) 3. Kontrapunktisches Erzählen - widersprüchliches Erzählen von Bild und Text (Spannungsverhältnis zueinander)
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PRINCIPES DE GESTION 2 — RÉSUMÉ EXAM 1. Processus de planification Étapes dans l’ordre : 1. Définir la mission, la vision et les valeurs 2. Analyser la situation et faire le diagnostic stratégique 3. Définir les objectifs stratégiques 4. Déterminer l’avantage concurrentiel 5. Faire les choix stratégiques 6. Établir les programmes d’actions et budgets 7. Mise en œuvre et contrôle de la stratégie Mission : Ce que fait l’entreprise actuellement. Vision : Ce que l’entreprise veut devenir. 2. Diagnostic stratégique Diagnostic interne : - forces - faiblesses Outils : - SWOT interne - VRIN Diagnostic externe : - opportunités - menaces Outils : - PESTEL - Porter SWOT : Interne : - Forces - Faiblesses Externe : - Opportunités - Menaces Forces : innovation, qualité, image marque, R&D, personnel qualifié Faiblesses : coûts élevés, dépendance fournisseurs, faible rentabilité Opportunités : nouvelles technologies, croissance marché, nouveaux clients Menaces : concurrence, inflation, réglementation, crise PESTEL : P : Politique E : Economique S : Socioculturel T : Technologique E : Ecologique L : Légal Comment faire un PESTEL : Catégorie | Information | Opportunité ou menace VRIN : V : Valeur R : Rare I : Inimitable N : Non substituable Porter : 1. Intensité concurrence 2. Pouvoir clients 3. Pouvoir fournisseurs 4. Produits substitution 5. Nouveaux entrants 3. Stratégies concurrentielles Domination par les coûts : prix bas, réduction coûts Différenciation : innovation, qualité, luxe, image marque Focalisation : marché spécifique, clientèle spécifique 4. Stratégies corporate Spécialisation : une seule activité Diversification liée : activités proches Diversification non liée : activité totalement différente Intégration en amont : intégrer fournisseurs Intégration en aval : intégrer distributeurs Internationalisation : développement étranger Externalisation : sous-traitance Recentrage : abandon activité non rentable 5. Modes de croissance Croissance interne : développement par ses propres moyens Croissance externe : fusion, acquisition Croissance conjointe : partenariat, alliance 6. DAS Domaine d’activité stratégique : activité avec clients, concurrence et stratégie différents. 7. Structure organisationnelle Façon dont l’entreprise organise : - hiérarchie - services - responsabilités Structure fonctionnelle : organisation par fonctions : RH, finance, marketing, production Avantages : - spécialisation - responsabilités claires Inconvénients : - rigidité - lenteur - mauvaise coordination Structure divisionnelle : organisation par produit, région ou client Avantages : - autonomie - réactivité Inconvénients : - double emploi - coûts élevés Structure matricielle : double commandement Inconvénient principal : conflits d’autorité Organigramme : 1. chef principal en haut 2. directions en dessous 3. services sous directions “Sous l’autorité de” : en dessous “Assiste / conseille” : staff sur le côté Autorité hiérarchique : donner ordres et contrôler Autorité fonctionnelle / staff : conseiller 8. Types de décision Décision stratégique : - long terme - direction générale - très importante Exemples : fusion, acquisition, internationalisation Décision tactique : - moyen terme - cadres intermédiaires Décision opérationnelle : - court terme - routine quotidienne 9. Styles de direction Likert Autoritaire exploiteur : sanctions, aucune confiance Autoritaire paternaliste : récompenses et sanctions Consultatif : discussion, communication double sens Participatif : employés impliqués dans décisions 10. Motivation Maslow : 1. Physiologiques 2. Sécurité 3. Appartenance 4. Estime 5. Accomplissement Herzberg : Facteurs motivation : - reconnaissance - promotion - responsabilités Facteurs hygiène : - salaire - sécurité - conditions travail McGregor : Théorie X : employés paresseux Théorie Y : employés responsables et autonomes 11
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MUSIK Mittelalter (S.82 – 83) Wenig Wissen, weil mündlich weitergegeben. Musik des Abendlands wichtige Neuerungen: Entwicklung Notation, Entstehung Mehrstimmigkeit. Der gregorianische Choral Älteste bekannte form mittelalterlicher Musik. Einstimmig & Latein -> Gottesdienst, (Gregorianik) 9.JH in Neumen-Notation erstmals aufgeschrieben -> Ursprünge älter. Erste Mehrstimmigkeit Musica enchiriadis (9.JH.) -> beschreibt wie Choral 2. Stimme. 1. Form schriftlich Mehrstimmigkeit. Später weitere. Spielleute und Vaganten Musik ohne geistlichen Inhalt im Mittelalter minderwertig, Spielleute geringes ansehen, gebildete Vaganten -> Vielfältig (kritisch), lateinisch, volkssprachliche Lieder über Liebe, Spiel & Wein Minnesang und Instrumente Mitte 12. Jh -> kunstvolle Form literarischer Dichtung -> einstimmig, mittelhochdeutsch. Minnesang -> zb. Walter von der Vogelweide Renaissance (S.86 – 87) Mensch & Fortschrotte in Kunst, Wissenschaft & Technik Vordergrund. Renaissance -> Wiedergeburt. Mehrstimmige gesangsformen -> Vokalpolyfonie -> jetzt auch westliche Musik. Polyfon: alle stimmen melodisch & rhythmisch selbständig. Homofonie: mehrere Stimmen gleich oder 1ner hauptstimme untergeordnet -> Begleitstimmen. Geistliche & westliche Volksmusik Messe & Motette -> polyphones geistliches Chorstück, weltliche Vokalmusik -> jeweiligen Volkssprache -> mehr Bedeutung, weltlich Gattung: Madrigal -> Polyfon & Homofon Laute Königin der Instrumente Renaissancelaute -> Knickhalslaute -> halbbirnenförmigen Resonanzkörper ->in Europa 1500 – 1620 Barock (S.88) Ausdruck menschlicher Gefühlszustände (Affekte), Absolutismus -> Verehrung d. geistlichen & weltlichen Herrn, Entstehung Generalbass -> harmonische Begleitung, Neue Gattungen: Oper, Sonate, Konzert Bedeutende Komponisten Claudio Monteverdi: einer d. 1. Opernkomponisten, mittverantwortlicher -> Übergang Renaissance – Barock Antonio Vivaldi: venezianischer Geigenvirtuose & Komponist, venedisches Orchester des Mädchenwaisenhaus -> Ospedale della Pietà Georg Friedrich Händel: Kapellmeister d. englischen Königs & Opernunternehmer, schrieb Konzerte, Opern, Oratorien Johann Sebastian Bach: bedeutendster Barockkomponist, Kirchenmusiker (Thomaskantor in Leipzig) komponierte alle üblichen Gattungen Die Oper Opera in Musica = musikalisches Werk -> musikalische Gattung -> szenisch-dramatische Handlung mit Musik, L´Orfeo (Claudio Monteverdi) -> eine d. 1. Opern -> Orpheus & Eurydike Wiener Klassik S.(92) Klar- & Verständlichkeit, Statt improvisiertem Generalbass -> Komponierte Begleitung, Träger d. kulturellen Lebens -> Adelige & das aufstrebende Bürgertum, Viele Komponisten in Wien tätig Joseph Hayden: Kapellenmeister von Esterházy, prägte klassische Form v. Sinfonie & Streichquartett & schrieb Opern & Oratorien Wolfgang Amadeus Mozart: aus Salzburg, Wunderkind, Werke aller Gattungen damals Ludwig van Beethoven: mithilfe v. Gönnern -> freischaffender Künstler -> Musik Richtung Romantik, wichtig 9 Sinfonien Wien war Musikalisches Zentrum -> interessiertes Publikum & wohlhabende Auftraggeber, Orchesterkonzerte & Opern in Adels-Palais & Theatern, geistliche Musik -> Kirche, Kammermusik in Aristokraten Salons & reiches Bürgertum Sonatenhauptsatzform 1. Satz: Sonatenhauptsatzform: Grundtonart 2. Satz: Liedform/ Sonatenh. : Dominante/ Subdominante 3. Satz: Menuett/ Scherzo​ : Grundtonart 4. Satz: Rondo/ Sonatenh.​ : Grundtonart Romantik S. (96) Zentrum: Gefühl & Ahnung -> Natur, Volkskunst, Traum, Sehnsucht, Tod Franz Schubert: entwickelte romantische Klavierlied Fanny Hensel: Klavier-& Kammermusikwerke, Sonaten, Am Lied orientierte Klaviermusik Robert Schumann: enge Verknüpfung v. Poesie in den Kunstliedern Giuseppe Verdi: romantische Opern, große Pathos & Emotionen Richard Wagner: Musikdramen, wollte Gesamtwerk aus Musik & Sprache machen Clara Schumann: virtuose, Klavierbegleitete Sololieder Johannes Brahms: Vertreter d. Absoluten Musik Gustav Mahler: Orchesterlieder Das Klavierlied Großen teil 19. JH -> klavierbegleitete Sololieder -> Gut f. häusliche Musik & Verbindung Wort & Musik, Bsp
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Austausch geht auch online! (6)
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Kapitel 1-4 JTM- Ich dich auch
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Welche vier Lappen bilden jeweils eine Großhirnhemisphäre? Stirnlappen (Lobus frontalis), Scheitellappen (Lobus parietalis), Schläfenlappen (Lobus temporalis) und Hinterhauptslappen (Lobus occipitalis). Welche alternative Bezeichnung wird für das Großhirn verwendet? Telencephalon (Endhirn). Nennen Sie drei Hauptaufgaben des Großhirns (Cerebrum). Es ist Sitz des Bewusstseins, verantwortlich für höhere Hirnleistungen wie Erinnerungen und plant Bewegungen. Wo befindet sich bei den meisten Menschen das Sprachzentrum? In der linken Großhirnhemisphäre. Welche Hirnwindung enthält das Zentrum zur Steuerung der Bewegungen? Der Gyrus praecentralis. In welcher Hirnwindung befindet sich das sensible Zentrum zur Verarbeitung von Sinneseindrücken? Im Gyrus postcentralis. Die beiden Großhirnhemisphären stehen über den sogenannten _____ miteinander in Verbindung. Balken (Corpus callosum). Nennen Sie die fünf Hauptbestandteile des Zwischenhirns (Diencephalon). Thalamus, Hypothalamus, Subthalamus, Epithalamus und die Neurohypophyse. Warum wird der Thalamus auch als 'Tor zum Bewusstsein' bezeichnet? Weil er als Schaltstelle für sensible Reize entscheidet, welche Informationen zum Großhirn weitergeleitet werden. Welcher Teil des Zwischenhirns bildet die Schnittstelle zwischen Nerven- und Hormonsystem und gilt als vegetative Schaltzentrale? Der Hypothalamus. Welche Struktur gehört zum Epithalamus und setzt das Hormon Melatonin frei? Die Epiphyse (Zirbeldrüse). Welcher Teil des motorischen Systems der Basalkerne befindet sich im Zwischenhirn? Der Subthalamus. Welcher Teil der Hypophyse wird funktionell zum Zwischenhirn gezählt? Der Hinterlappen, die Neurohypophyse. Welche zwei im Hypothalamus gebildeten Hormone werden von der Neurohypophyse freigesetzt? Oxytocin und ADH (Antidiuretisches Hormon). Aus welchen drei Anteilen besteht der Hirnstamm (Truncus encephali)? Mittelhirn (Mesencephalon), Brücke (Pons) und verlängertes Mark (Medulla oblongata). Wo treten die meisten Hirnnerven aus? Am Hirnstamm (alle außer der I. und II. Hirnnerv). Welcher Teil des Hirnstamms enthält wichtige Bestandteile der Seh- und Hörbahn in der Vierhügelplatte? Das Mittelhirn (Mesencephalon). Die Hirnnerven III und IV entspringen am _____. Mittelhirn. Welche Hirnnerven entspringen an der Brücke (Pons)? Die Hirnnerven V bis VIII. Welcher Teil des Hirnstamms stellt den Übergang zum Rückenmark dar und enthält das Atem- und Kreislaufzentrum? Das verlängerte Mark (Medulla oblongata). Welche Hirnnerven entspringen am verlängerten Mark? Die Hirnnerven IX bis XII. Was ist die Hauptfunktion des Kleinhirns (Cerebellum)? Es ist an der Feinabstimmung willkürlicher Bewegungen und der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts beteiligt. Wie werden die beiden Hälften des Kleinhirns bezeichnet und was verbindet sie? Sie werden als Kleinhirnhemisphären bezeichnet und durch den Kleinhirnwurm verbunden. Wie werden die Windungen auf der Oberfläche des Kleinhirns genannt? Blätter (Folia cerebelli). Wo endet das Rückenmark (Medulla spinalis) bei einem Erwachsenen? Etwa auf Höhe des 1. oder 2. Lendenwirbels. Wie viele Rückenmarksegmente gibt es und wie sind sie aufgeteilt? Es gibt 32 Segmente: 8 Hals-, 12 Brust-, 5 Lenden-, 5 Kreuzbein- und 2 Steißbeinsegmente. Was ist der Grund für die Verschiebung der Rückenmarksegmente gegenüber den gleichnamigen Wirbeln beim Erwachsenen? Das Rückenmark wächst langsamer und stellt sein Wachstum früher ein als der Wirbelkanal. Was versteht man unter der Cauda equina ('Pferdeschwanz')? Ein dichtes Bündel aus Wurzelfäden der unteren Spinalnerven, das sich unterhalb des Rückenmarkendes im Wirbelkanal befindet. Nennen Sie die drei Hirn- bzw. Rückenmarkshäute (Meningen) von außen nach innen. Dura mater, Arachnoidea und Pia mater. Welche beiden Meningen bilden die weiche Hirn- bzw. Rückenmarkshaut? Die Arachnoidea und die Pia mater. Aus welchem Gewebetyp besteht die Dura mater (harte Hirnhaut)? Aus straffem Bindegewebe. Was befindet sich im Epiduralraum des Rückenmarks? Fettzellen und ein großer Venenplexus. Welche Meninge liegt dem Gewebe von Hirn und Rückenmark direkt auf und folgt allen Einkerbungen? Die Pia mater. Wo befindet sich der Subarachnoidalraum und was enthält er? Er liegt zwischen Pia mater und Arachnoidea und enthält Liquor cerebrospinalis sowie oberflächliche Blutgefäße. Welche zwei Hauptfunktionen erfüllt der Liquor cerebrospinalis? Er übernimmt im ZNS die Funktion der Lymphe und schützt das ZNS wie ein Wasserkissen vor Erschütterungen. Wie hoch ist die tägliche Produktionsmenge von Liquor und wie oft wird er ausgetauscht? Es werden pro Tag ca. 500 ml Liquor gebildet, wodurch die gesamte Flüssigkeit etwa alle 7 Stunden ausgetauscht wird. Was versteht man unter den inneren und äußeren Liquorräumen? Die inneren Liquorräume sind die Hirnventrikel und der Zentralkanal; der äußere Liquorraum ist der Subarachnoidalraum. Welche Erweiterung des Subarachnoidalraums wird für eine Lumbalpunktion genutzt? Die Cisterna lumbalis am Ende des Rückenmarks. Wie viele Hirnventrikel gibt es und wo befinden sie sich? Es gibt vier Ventrikel: I. und II. Ventrikel in den Großhirnhemisphären, III. Ventrikel im Zwischenhirn und IV. Ventrikel bei Brücke und verlängertem Mark. Welcher Hirnventrikel stellt die Verbindung zwischen den inneren und äußeren Liquorräumen her? Der IV. Ventrikel, durch Öffnungen in seiner Wand zum Subarachnoidalraum. Wo wird der Liquor cerebrospinalis gebildet? In den Plexus choroidei, bestimmten Ausstülpungen der Pia mater innerhalb der Hirnventrikel. Wo und wie wird der Liquor cerebrospinalis hauptsächlich resorbiert? Über Ausstülpungen der Arachnoidea, die in den Sinus sagittalis superior reichen, wo der Liquor ins venöse Blutsystem gelangt. Was ist die Ursache eines Verschlusshydrozephalus? Eine Verengung der Liquorwege, z.B. durch Tumoren oder Blutungen, die zu einem Liquorstau führt.
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Die Fitness-Spezialisten Nicht nur Filmstars und Topmanager haben einen Personal Trainer. Immer mehr Menschen trainieren mit persönlicher Beratung. Ein anstrengender, aber abwechslungsreicher Job, wie unser Berufsporträt zeigt. Morgens ein Schüler, der Profisportler werden möchte, am Nachmittag ein/e Senior/in, der/die körperlich fit bleiben will: Die Kunden sind so verschieden wie ihre Motivation. 5 Einigen geht es um die allgemeine Fitness, andere trainieren für ein sportliches Ziel, wieder andere wollen einfach abnehmen. „Ich habe auch Kunden, die wollen Stress abbauen" sagt Murrat Begin, „auch dabei hilft körper-10 liches Training, wenn man es richtig macht." Zuerst fragt Murrat Begin immer nach der Gesundheit. Er kontrolliert den Blutdruck und das Gewicht. Danach spricht er mit dem Kunden oder der Kundin über den Zeitplan. 15 Wie oft in der Woche können sie trainieren? Im Moment ist die Ausbildung zum Personal Wann haben sie Zeit? Mit diesen Informatio-Trainer noch nicht genau festgelegt. Es gibt nen macht der Trainer einen individuellen Trai- 35 sehr unterschiedliche private Kursangebote. ningsplan, der möglichst abwechslungsreich Sie dauern zwischen einigen Tagen und meh- sein soll, damit die Kunden motiviert bleiben. reren Monaten. 20 Und dann geht es los. Murrat zeigt alle Übun-Personal Trainer arbeiten sowohl selbstständig gen und hilft bei Problemen. Ziel ist es, dass als auch als Angestellte von Fitnessstudios die Kunden und Kundinnen die Übungen 40 und bei anderen Firmen. Das Einkommen später alleine richtig machen können. Nach hängt von vielen Dingen ab, z.B. von der der Stunde spricht er mit den Kunden über Erfahrung und von der Region, in der man 25 die Stärken und Schwächen. Was läuft gut, arbeitet. Selbstständige Personal Trainer was nicht? Was soll man anders machen? Was verlangen für eine Trainingsstunde zwischen hat Spaß gemacht und was nicht? Zum Schluss 45 50 und 120 Euro. „Bei mir läuft das Geschäft dokumentiert Murat dann den Ablauf des zurzeit ganz gut", sagt Murrat Begin, „aber das ist nicht bei allen so." Murat ist zufrieden. Trainings. 30 Als Personal Trainer muss man offen und krea- Sein Beruf macht ihm Spaß, weil er gerne tiv sein. Dass man über seine Kunden nicht mit körperlich tätig ist und mit Menschen zusam- anderen spricht, ist selbstverständlich. 50 menarbeitet
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