Friedrich Hölderlin - ,,Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch."
Leben
Geburt: 20. März 1770.
Frühe Verluste.
Studium: Theologie und Philosophie.
Hauslehrer: Arbeitete unter anderem bei der Familie Gontard.
Beziehung: Stand in einer Beziehung zu Susette Gontard.
Tod von Susette.
Behandlung: Zwangsbehandlung am Universitätsklinikum Tübingen.
Verabreichung von Medikamenten.
Entlassung: Entlassung mit der Diagnose „unheilbar wahnsinnig“.
Rückzug: Verbrachte die letzten Jahre in einem Turmzimmer mit Pflege durch eine Schreinerfamilie.
Tod: 7. Juni 1843.
Werke
Literarische Gattung: Lyrik, klassische Oden, Elegien, Hymnen, philosophische Aufsätze.
Hauptthemen:
Natur, Mensch und Gottheit.
Harmonie und Konflikt.
Griechenland als Ideal.
Epochenzuordnung
Weimarer Klassik:
Einfluss der Kunst und Kultur der Antike.
Merkmale: Vollkommenheit und Harmonie.
Romantik:
Betonung von Gefühlen und dem Unbewussten.
Merkmale: Rückbesinnung auf die Natur und das Überbesinnliche.
Rezeption
Zu Lebzeiten: Geringe Beachtung von Hölderlins Werk.
20. Jahrhundert: Renaissance seiner Werke durch die „Berliner Ausgabe“.
NS-Zeit: Missbrauch seiner Werke zur Kriegspropaganda.