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Faktoren, die zu einer Hyperkoagulabilität führen (Thrombenneigung)
Faktor-V-Leiden-Mutation (APC-Resistenz), Protein-C- oder Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Antiphospholipid-Antikörper
FOLFOX ist Therapie bei
Kolonkarzinom im Stadium III (Dukes C) adjuvant
Metastasierendes kolorektales Karzinom:
FOLFOX Schema
Folinsäure (Leucovorin): Verstärkt die Wirkung von 5-Fluorouracil.
5-Fluorouracil (5-FU): Ein Zytostatikum, das die Zellteilung hemmt.
Oxaliplatin
CHOP ist Therapie bei
malignen Lymphomen, va Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) wie dem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL)
C: Cyclophosphamid – ein alkylierendes Zytostatikum.
H: Hydroxydaunorubicin (Doxorubicin) – ein Anthrazyklin, das die DNA-Synthese hemmt.
O: Vincristin (Oncovin) – ein Mitosehemmstoff.
P: Prednison oder Prednisolon – ein Glukokortikoid zur Unterstützung der Therapie12
Werte für Anämie und Eisenmangel
Anämie ab welchem Wert (und welcher Wert ist es)
Hb im Blut ↓
Männer < 130g/l (<8,07 mmol/L)
Frauen < 120g/l (<7,45 mmol/L)
Eisenmangelanämie: Wert
Hb ↓
Ferritin ↓ idR beweisend, aber CRP soll normal sein, weil Ferritin auch Akute Phase Protein ist (dh es kann auch erhöht sein und tzdm Eisenmangelanämie vorliegen)
wenn Ferritin ↑ → sTfR (lösl Tf rezeptor) bestimmen, bei Eisenmangelanämie ↑
Medis nach Stenteinlage Herz
Statin
duale Tc Aggr hemmer: P2y12 R Antag (eg CLopidogrel) + ASS
für 6M, danach ASS Dauer
(ach akutem Myokardinfarkt: ASS+Prasugrel/Ticagrelor für 12M, danach Dauer ASS)
noch weitere Medis siehe nach Myokardinfarkt
VHF Vorhofflimmern, wie macht man Frequenz und Rhythmuskontrolle
Frequenzkontrolle: Betablocker
Rhythmuskontrolle: Ablation (or Antiarrhythmika wie Amiodaron oder Flecainid)
bei Herzklappenersatz → welche Mediart zur Antikoag
Vit K Antagonisten
(nicht DOAKs)
Medi klassen für Antikoagulation
Apixaban, Rivaroxaban (Faktor Xa Inhibitoren)
Heparin
Vit K Antagonisten
ARNIs (Angiotensin Rezept /Neprilysin Inhibitoren) (hat AT1Rezeptor Antagonist)
macht was ? und was für eine Elektrolytverschiebung
= Kombi aus AT Rezeptorblocker (eg Valsartan) + Neprilysin-Inhibitor
va bei Herzinsuff (reduz Ejektfrakt) eingesetzt
AT1 R Blocker macht dass weniger Aldosteron freigesetzt wird, somit mehr Kalium retiniert (und mehr Wasser und Na raus)
→ Hyperkaliämie häufige NW
Aldosteron macht Na & Wasser back (Blutvolumen & BD hoch), Kalium raus
Aldosteron macht was?
Na back
K raus
Wasser nur indirekt / passiv back
Blickrichtung bei Stroke und bei Epilepsie
Stroke: zur kranken Seite (Neurone kaputt)
Epilepsie: zur gesunden Seite (vermehrte Aktivität)
welches Heparin bevorzugen?
NMH niedermolekulares: weniger HIT Risiko als unfraktioniertes
im Notfall UFH (unfrakt) → kann an Perfusor steuern (10x mehr HIT)
Achtung bei Langzeit generell Osteoporoserisiko, daher auf DOAK umstellen
SS&Stillen: beides ok, da weder plazenta noch muttermilchgängig (in SS muss eig Heparine (NMH), weil DOAK und VKA nicht zugelassen)
wann doppelte Tc Aggegrationshemmung?
und wann Tripletherapie?
Bei ACS; Sekundärprophly nach Stent
ASS + Clopidogrel (P2Y12R Antag)
tripletherapie ist wenn man noch Antikoagulation hat, also zBsp bei VHF oder dementsprechend genug hohem CHADSVASC Score
→ immer PPI geben wegen GI Blutungsrisiko
erste Wahl Medi bei supraventrikulären Tachykardien
Adenosin (was ist Wirkung)
kurze Halbwertszeit (unter 10s)
= Blockiert ACH/Noradrenalin/Dopamin → Vasodil (↓BD), ↓Hf, langsamere Überleitung im AV Knoten
Diagnostische Wertigkeit: Demaskierung von Vorhofflattern bei tachykarden Herzrhythmusstörungen
Therapeutische Wertigkeit: Terminierung von Tachykardien mit schmalen QRSKomplexen möglich (insb. der AV-Knoten-Reentry-Tachykardie)
Therapieempfehlung: Einsatz nur unter Monitorüberwachung und nach Vorbereitung auf evtl. Komplikationen (bspw. Asthmaanfall)
früher/Alternative: calciumkanalblocker (Klasse IV):
eg verapamil → supraventrikuläre tachykardie
Antiarrythmika: welche Klassen, welche Indikationen
Betablocker (Klasse II)
Metoprolol: bei Tachykardie, Myokardinfarkt
Kaliumkanalblocker (Klasse III)
Amiodaron : ventrikuläre Tachykardie, VHF(limmern)
calciumkanalblocker (Klasse IV)
eg verapamil → supraventrikuläre tachykardie
neu
eg Adenosin: 1. Wahl bei supraventrikulären Tachykardien
Digitalis eg bei VHF
Vagusmanöver ebenfalls bei Tachykardie: via ACH (Parasymp) → hemmen Sinusknoten und AV Knoten (NICHT bei Kammertachy)
EKG: VHF vs Vorhofflattern
VHF ist unregelmässig
VHflattern ist regelmässig :o
vor allem welche Elektrolytstörungen machen Kammerflattern/flimmern (und Unterschied zw denen)
Hypokaliämie und Hypomagnesiämie
Flattern: bis 300mph, regelmässig
Flimmern: eher darüber, total unregelmässig
wie sehen die AV Blöcke aus auf dem EKG (kurz und knackig) - entscheidende “Sicht”unterschiede
PQ Zeit > 200ms
PQ-Zeit konstant (aber verlängert; sonst sieht EKG normal aus): AV-Block I°
PQ-Zeit zunehmend bei gleichbleibendem PP-Intervall, bis ein QRS-Komplex ausfällt: AV-Block II° Typ Wenckebach
PQ-Zeit konstant mit 1:2 oder 1:3-Überleitung: AV-Block II° Typ Mobitz (gefährlich wg mögl Übergang in III°)
Vollständige Entkopplung zw. P-Welle und QRS-Komplex: AV-Block III°
Atropin vs Adenosin bei AV Blöcken : was bewirken sie
Atropin (parasympathikolytisch, anticholinerg) stimuliert AV Knoten (wie auch Katecholamine, Sport) (macht Tachykardie) → bei supranodalen Blöcken, Sinusbradykardie. NICHT bei 2°/3° geben
Indikation: bei Hemmung im AV Block
Adenosin: hemmt AV Knoten (wie auch Vagus, Betablocker)
Indikation: bei Hemmung infranodal (darf IM Block nicht gegeben werden); Asthma ist Kontraindikation; auch bei supraventrikulärer Tachykardie
Linksanteriorer Hemiblock LAHB
häufig
o Überdrehter Linkstyp + S-Persistenz in V6 o Wenn isoliert auftretend ohne Krankheitswert
welches Infarktareal von welcher Arterie versorgt und welche Ableitung
Vorderwandinfarkt: Verschluss RIVA (Ramus interventr anterior); I, aVL, Vorderwandableitungen V1-V6
Hinterwandinfarkt: RCX (aus A coronaria sinistra)/RCA Verschluss; II,III,avF
Medikamentöse weiterführende Therapie nach Myokardinfarkt
Thrombozytenaggregationshemmung: ASS und Clopidogrel/etc → nach 1j meist nur Monotherapie weiter
Betablocker (bei indikation)
RAAS Inhibit (eg ACE Hemmer)
Statine
(fantastic four ist nicht das, sondern HFrEF Herzinsuffizienz)
Herzinsuffizienz: HFrEF (reduzierte E-Fraktion → ab wann): welche 4 Basismedis (fantastic four)
reduziert bei unter 40% LVEF
bereits initial
ACE Hemmer (/ARNI)
Betablocker
MRA (kaliumsparendes Diuretikum): Spironolacton / Eplerenon
SGLT2 Inhibitor (Jardiance/Forxiga)
Thiaziddiuretikum vs Schleifendiuretikum: Wirkprofil und Anwendungsindikation
Thiazid bei Hypertonie weil längere Wirkdauer
Schleifendiuretika: stärker natriuretisch → bei Herzinsuff bevorzugt
beide Gefahr HypOkaliämie
Arterielle Hypertonie: medikamentöse Therapie
Zielwert: unter 140/90 (diastol nicht unter 70)
„ABCD“ → ACE-Hemmer/AT1-Rezeptor- Blocker, (Betablocker) , Calciumantagonisten (Dihydropryridin Typ; eg Amlodipin) , Diuretika (Thiazid)
Auswahl anhand Nebenerkrankungen
ACE OR Sartan (1. Wahl ACE) und dann Kombi mit anderen; beides in SS kontraindiziert
initial Zweifachkombi, Eskalation Dreifachkombi
Betablocker: wegen NWprofil nicht mehr 1. Wahl, kann aber schon eingesetzt werden, va wenn noch andere Indikation, zbsp SS/Herzinsuff / Tachykard Rhyhtmusstörungen / St.n. Myokardinfarkt
Algorithmus bei möglicher LE (wann muss man welche Diagnostik/Score anwenden)
hämodyn stabil?
stabiler Pat (syst 90+mmHg)
klin Whs für LE? (Wells score)
hohe Whs (2/+) → Angio CT
tiefe WHs → D DImere. neg → Ausschluss; pos → Angio CT
bei TVT gleich, aber Kriterien Wells leicht anders und Bildgebung ist
Wells Score (für LE)
LE Wahrscheinlichkeit (wenn hoch, direkt CT Angio; wenn tief erst D Dimere)

LE Lungenembolie: Therapie
therapeutische Heparinisierung oder DOAK, dann Weiterführung für 3-6 (1. Wahl: DOAK: Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban und Dabigatran)
bei fulminanter LE mit Schock: Lysetherapie (Alteplase) (bei uns direkt Thrombektomie) / Notfall OP
sonst reicht Antikoag und körpereigene fibrinolytische Aktivität
Light Kriterien (ab 1 pos) → spricht für Exsudat (bei Pleuraerguss)
+ Gründe für Exudat (Ursachen)
wenn mind 1 Kriterium zutrifft → Exsudat
PleuraGesamteiweiß/Serum-Gesamteiweiß >0,5
PleuraLDH/Serum-LDH >0,6
PleuraLDH >200 U/L
(Achtung LDH ist nicht LDL)
Pneumonie (parapneumonischer Erguss; häufiger Grund, 20%), Malignom, LE (oft HInweis auf LE; in 80% Exsudat statt Transsudat), Tbc
bei atypischer Pneumonie Legionellen mit abdecken → welches AB
wie Dg
Th: Fluorchinolonen (Levofloxacin) (alternativ: MAkrolide (Clarithromycin)
Dg: Antigen Urin oder PCR Sputum
Keine Iso erforderlich, da eig keine Mensch zu Mensch übertragung; aber kontaminierte Wasserstelle nicht mehr benutzen
Einteilung, Klassifikation: Child Pugh → Stadien A,B,C. Welche Kriterien?
Labor: Bilirubin, Albumin, Quick
Aszites
Enzephalopathie
Merkspruch: Albumin, Quick, Bilirubin, Enzephalopathie und Aszites → „ALter QUark BILdet ENteral ASZITES“
→ Prognose einschätzen
Stadium C = 1j überlebensrate 35%
leberspez: Hepatitis, Leberzirrhose
neurologisch psych: Demenz, Parkinsonoid
bei dieser Kombi Sympt → woran denken?
welche Dg
M Wilson Kupferspeicherkh
Diagnostik
Kupferausscheidung im 24h Sammelurin
Konz Caeruloplasmin (Transportprotein) im Serum erniedrigt
(Kayser Fleischer Kornealring)
Dreier Regel: Übertragungsrisiko nach Nadelstichverletzung
vereinfachtes Risiko: 30% Hep B, 3% Hep C, 0.3% HIV
TRAK, TPO AK, Tg AK → bei welchen KH erhöht

Akute Tonsillitis: Erreger
Viren 70-95%
beta hämoly Streptokokken Gruppe A (Strep pyogenes)
Charakteristika bei entzündlichen Schmerzen (SURF 1217)
szbedingte Erwachen 2. Nachthälfte
Morgensteifigkeit 30+min
Ruhesz
Szlinderung durch Bewegung
überdurchschnittlich gutes Ansprechen auf NSAR
spezifische Therapie für Streptokokken pneumoniae Therapie
Penicillin G
häufigste Erreger für HAP (nosokom Pneumonie) + AB?
Staph aureus (Ceftriaxon)
Pseudomonas aeruginosa (PipTaz)
AB bei Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE)
Linezolid
ESBL Keim: gegen was resistent und welches AB gibt man dann
ESBL definitionsgemäss resistent gegen Penicilline und Cephalosporine
man gibt bei 3MRGN: Carbapeneme
HIV: unter welcher RNA Kopien Zahl ist praktisch kein Transmissionsrisiko mehr?
Unter kontinuierlicher ART und konstanter Viruslast <50 RNA-Kopien/mL ist praktisch kein Transmissionsrisiko vorhanden!
Staphylococcal Toxic Shock Syndrome ~ TSS - welche AB
Flucloxacillin i.v. Plus Clindamycin i.v. (hemmt Exotoxinproduktion)
bei MRSA: Vancomycin
Streptococcal Toxic Shock Syndrome: durch beta hämolys Streptokokken (TSLS)
Erreger: Streptococcus pyogenes (β-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A)
welche AB
Penicillin G i.v. oder Ampicillin i.v. Plus Clindamycin i.v. (hemmt exotoxinproduktion)
Def unter wann (SSW) Frühgeborenes
vor vollend 37. SSW = ≤ 36+6 ssw
Klinefelter vs Ullrich Turner
Phänotyp: männl, weiblich
Hoch/Kleinwuchs
Klinefelter
XXY, korreliert mit Alter Mutter
männl Phänotyp; bis Pubertät unauffällig, dann Testomangel → Hochwuchs, Gynäkomastie, Infertilität
Th: lebenslange Testosubstitution
Ullrich Turner
45X, KEINE Korrelation Alter Mutter
weibl Phönotyp
Dysgenesie der Ovarien → Infertilität, Ausbleiben der Pubertät
Typische Stigmata: Pterygium colli, Lymphödem, Minderwuchs
Therapie: östro + gestagen Substit
Lebenserwartung -10j
unterschied (Präsentation, Auslöser) SSSS zu Stevens Johnson Syndrom
SSSS = kein Schleimhautbefall. Auslöser Staph aureus Toxin (nie glucocort geben)
Stevens Johnson: Schleimhäute obligat betroffen. Auslöser 75% Medis. sehr selten. höhere Mortalität
Einteilung: unter 10% → SJS; mehr als 30% → TEN toxische epidermale Nekrolyse
Anämie grenzwert
Eisenmangelanämie: wie ist das Labor
(vs anemia of chronic disease)
anämie grenzwert:
Hb im Blut ↓
Männer < 130g/l (<8,07 mmol/L)
Frauen < 120g/l (<7,45 mmol/L)
Eisenmangelanämie:
Ferritin↓ (und CRP normal) (Ferritin kann als akute Phase protein auch ↑)
sTfR↑ (!), Transferrinsättigung↓
ACD: Ferritin↑
Hämolysezeichen im Labor
Haptoglobin ↓
Es wird nur das freie ungebundene Haptoglobin gemessen; dieser empfindliche Parameter ist bei Hämolyse erniedrigt, weil Haptoglobin frei gewordenes Hämoglobin bindet
nur bei intravasal
LDH ↑ (unspez für ↑ Zelluntergang)
indir Bilirubin ↑ (frei werdendes Hb wird zu indir Bilirubin abgebaut)
Retikulozyten ↑
direkte vs indirekte Leistenhernie
Direkte Leistenhernie (zweimal häufiger): Direkter Durchtritt des Bruchsacks durch die Bauchwand (im Bereich des muskelarmen Trigonum Hesselbach) medial der epigastrischen Gefäße
immer erworben
Dr. med. immer erworben → Direkte Leistenhernie, medial der epigastrischen Gefäße, immer erworben!
Indirekte Leistenhernie: Indirekter Durchtritt des Bruchsacks durch die Bauchwand (über den Leistenkanal) lateral der epigastrischen Gefäße
Anti VCA IgM, Anti VCA IgG, Anti EBNA 1 IgG → wie ist es bei akuter EBV Infektion
Anti VCA IgM, Anti VCA IgG pos
Anti EBNA 1 IgG neg (wird erst Wochen danach positiv und schliesst akute Infektion somit praktisch aus) (Achtung, nicht verwechseln mit Atni EA IgG, die sind pos während aktiver)
Hodgkin Lymphom Therapie
Kombi von syst Chemo & involved Site radiatio
eher junge Leute, recht gut behandelbar
Muskelrelaxantien: die zwei Gruppen
Depolarisierende Muskelrelaxanzien = nACHr Agonisten (mit Auslösen AP; ist nicht antagonisierbar): Succinylcholin
Succinylcholin ist eine Triggersubstanz der malignen Hyperthermie! => sofort Dantrolen geben (verhindert Ca Freisetzung)
Nicht-depolarisierende Muskelrelaxanzien = nAChR Antagonisten (löst kein AP aus; ist antagonisierbar)
Benzylisochinoline: Mivacurium, Atracurium, Cisatracurium
Aminosteroide: Vecuronium, Rocuronium, Pancuronium
bei Zytostatika assoz Nausea was benutzen?
Serotonin Antagonisten (Ondansetron) wirken an 5 HT3 R
Stroke
cerebri anterior vs media Ausfallerscheinungen
anterior: Beinbetont
media: arm und gesichtsbetont
beide kontralat
Nabelschnur Aufbau (Gefässe)
2 Umbilikalarterien: Äste der Aa. iliacae internae (des Baby), die sauerstoffarmes Blut führen
1 Umbilikalvene: Mündet über den Ductus venosus Arantii in die Vena cava inferior , und führt sauerstoffund nährstoffreiches Blut
Lungenreifeinduktion: wann, womit
vor wann zählt als Frühgeburt
zw Lebensfähigkeit (23-24 SSW bis vor 34. SSW)
Ausnahme: Triple I → Indikation zur sofortigen Entbindung ohne Abwarten der Lungenreifeinduktion
Betamethason (alternat. Dexamethason)
Geburt vor 37. SSW
welches Antikonvulsivum (Anfallssuppressivum) bei fokal / generalisiert
bei fokaler Epilepsie
Lamotrigin
bei genetisch generalisierter Epilepsie
Valproat
Valproat auch Phasenprophylaxe bei bipolarer Störungen (aber Lithium wäre 1. Wahl)
Querschnittsyndrom: Klinik akut bis später
Bei einem akuten Querschnitt (spinalen Schock) kommt es unterhalb der Läsion zu einer schlaffen Plegie und zum Ausfall aller Reflexe (auch die Muskeleigenreflexe sind erloschen). Nach 6–8 Wochen ändert sich die Symptomatik. Die Plegie wird spastisch, die Muskeleigenreflexe kehren im Sinne einer Hyperreflexie wieder und pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Reflex) treten hinzu!
akute phase bei komplettem: = kompletter Verlust Sens und Mot; potentiell reversibel
was vermitteln Pyramidenbahn, Vorderseitenstrang und Hinterstrang
dissoziierte Empfindungsstörung wo kaputt?
Pyramidenbahn (Tractus corticospinalis lateralis und anterior)
absteigende motorische Bahn
90% kreuzt auf Höhe Medulla oblongata
Vorderseitenstrang (Tractus spinothalamicus anterior und lateralis)
Vermittelt protopathische Sensibilität (**Schmerzund Temperaturreize)**
Hinterstrang (Funiculus posterior, bestehend aus Fasciculus gracilis und cuneatus)
epikritische Sensibilität (Berührung, Vibration, Druck) und Propriozeption (Eigenwahrnehmung mit Lage- und Stellungssinn von Muskeln und Gelenken)
dissoziierte Empfindungsstörung wo kaputt?
Störung Sens (Sz + Temp), aber epikritisch Sens (Berührung, Vibration, Druck geht noch)
→ isolierte Vorderstrang Schädigung
A spinalis anterior Syndrom: Klinik
komplettes ventrales Querschnittsyndrom mit Ischämie des vorderen + seitlichen RM (durch ↓ Blutfluss via A spinalis anterior / Verschluss)
Leitsymptom: plötzliche (innert Std entstehende) Paraparese beider Beine
Pyramidenbahnzeichen erst nach Tagen (→ Achtung Fehldiagnostik als psychogene Lähmung)
Denervierungszeichen für das 2. Motoneuron
Faszikulationen und Myokymien (”Muskelzuckung”)
Spastisches Syndrom, Spastik Def was, bei welchen Erkh, Th
Folge einer Läsion der deszendierenden motorischen Bahnen (= Lähmung (Ausfall 1. Motoneuron) + Tonuserhöhung)
Def Spastik
gesteigerte, geschwindigkeitsabhängige Dehnungswiderstand der Skelettmuskulatur
welche Erkrankungen gehen häufig mit Spastiken einher?
MS
hypoxische, ischämische, hämorrhagische Hirnschädigungen (eg Zerebralparese)
Läsionen Rückenmark
Th: ua: Intrathekale Infusionstherapie mit Baclofen (zentralwirksames Muskelrelaxans)
Ausfall von 1. und 2. Motoneuron → welche Symptome
Motoneuron (“cortex → RM”) → spastische Parese → Hyperreflexie, Pyramidenbahnzeichen
Motoneuron (“RM → Muskel”)→ atropische Parese (eg SMA) → schlaffe Paresen, Muskelatrophie, Faszikulationen, Fibrillationen, Reflex↓
beides → ALS
Symptome akute Opioidintoxikation: Tria
Bewusstseinsstörung, beidseitige Miosis (kleine Pupillen, “Steckis”), Atemdepression → med Notfall
= heroin
absolute vs amaurotische Pupillenstarre
absolute Pupillenstarre
Beschädigung parasympathischer Efferenzen im intrakraniellen Verlauf (z.B. Schädigung des N. oculomotorius)
Krankes Auge: Mydriasis, keine Lichtreaktion (weder direkt noch indirekt) → aber Visus (bds) erhalten
amaurotische Pupillenstarre
wegen Blindheit → affarente Störung
Krankes Auge: Keine direkte Lichtreaktion; indirekte Pupillenreaktion erhalten; Konvergenzreaktion erhalten
PipTaz: empirisch: bei welchen Infektionen, deckt was ab
Penicillin + beta Laktamasehemmer
bei: Sepsis, Fieber in Neutropenie, nosokomiale Pneumonien, abdominale Infektionen
nosokom GramNEG, Pseudomonas, Anaerobier
(macht aber auch grampos)
Makrolide decken was ab
Erythromycin, Azithromycin, Clarithromycin
Intrazelluläre Erreger und Atypiker (bspw. Chlamydien, Mykoplasmen, Legionellen)
Einige grampositive Erreger und gramnegative Erreger
Chlamydien, Mykoplasmen aber auch von Tetrazyklinen wie DOXYCYCLIN abgedeckt
CA-72-4, CA-19-9, CEA → welche versch Ca

Tennis vs Golferellenbogen
Epicondylitis humeri radialis (Tennisellenbogen)
= Tendinopathie der dorsalseitigen Extensoren des Unterarms → lateral = radial
Epicondylitis humeri ulnaris (Golferellenbogen)
= Tendinopathie der ventralseitigen Flexoren des Unterarms → medial = ulnar
Schulterluxation (+welcher Nerve gefährdet) und Ellbogenluxation in welche Richtung
Schulter meist nach vorne. N axillaris gefährdet → M deltoideus Sensibilität testen
Ellbogen: 80% nach hinten (Unterarm im vgl zu Oberarm → Unterarm nach hinten raus)
welche Medis nach Stenteinlage/ akuter Myokardinfarkt und wie lange
und welche bei KHK geben
stent: duale Thrombozytenaggratationshemmung ASS+Clopidogrel 6M, danach ASS forever
nach akutem Myokardinfarkt: DAPT ASS+Prasugrel/Ticagrelor 12 Monate, danach ASS forever
Medis bei KHK: ASS, Betablocker, Statine, ACE Hemmer (bei Indikation)
Fieber in Neutropenie: wie lange AB?
Neutropenie Klassifikation
AB bis mindestens Leukos über 1 Tsd/milliliter (was immer noch milde Neutropenie wäre) (vor AB Blutkultur nehmen und Abstriche machen)
kann G-CSF geben
milde: 1.5-1
moderat 0.5-1
schwere Neutropenie/Agranulozytose: bis 0.5 Tsd/milliliter
Child Pugh Kriterien (gibt 5)
EInteilung Leberzirrhose
Labor: Bilirubin, Albumin, Quick
Aszites
Enzephalopathie
Merkspruch: Albumin, Quick, Bilirubin, Enzephalopathie und Aszites → „ALter QUark BILdet ENteral ASZITES“
homonyme vs bitemporal heteronyme Hemianopsie
Homonyme Hemianopsie
Vorkommen: Schädigung des Tractus opticus hinter dem Chiasma opticum bis hin zur Sehrinde, bspw. zerebrale Ischämie
Bitemporale heteronyme Hemianopsie
Vorkommen: Bspw. Druckläsionen des Chiasma opticum aufgrund eines Hypophysentumors, Verdeckung der Pupille durch Blepharochalasis (meist aufgrund altersbedingter Dermatochalasis)
wie ist der Bulbus bei Weit/Kurzsichtigkeit? (Länge) / wo trifft der Strahl + welche Linse zur Korrektur
Bulbus zu kurz (bei Weitsichtigkeit = Hyperopie) / Strahl trifft zu weit hinten→ Sammellinse
Bulbus zu lang (bei Kurzsichtigkeit = Myopie) / Strahl zu kurz→ Streulinse

Tumormarker für die versch Schilddrüsenkarzinome
Calcitonin: medulläres
Thyreoglobulin: follikuläres, papilläres
welche Medis können Gingivahyperplasie machen?
Ciclosporin A (Calcineurin Inhib), Phenytoin (Antiepileptikum), Calciumantagonisten Nifedipin & Amlodipin
Rhinitis: welche erreger
meist viral
Rhinoviren
RSV (respiratorische Synzytialviren)
Coronaviren
(auch SInusitis meist viral)
akute Mittelohrentzündung; otitis media → Erreger?
& bei otititis externa?
otitis media: 70% mischentzündung
idR selbstlimitierend, daher keine AB gabe
vs otitis EXTERNA bakteriell oder allergisch → Tragusdrucksz
60% Pseudomonas aeruginosa (”Schwimmbad-Otitis)
20% Staph aureus
AB, eg tropfen ciprofloxacin
Tonschwellenaudiometrie: C5 Senke steht wofür? (+Untergruppe)
= Entspricht einem Hörverlust im Bereich der hohen Frequenzen um 4000 Hz (Bereich größter Hörschärfe)
akustisches Trauma
Th: hochdosis Glucocort systemisch
Knalltrauma unter 2mx, idR einseitig
Explosionstrauma: 2+ms; mit Schädigung Trommelfell/Mittelohr , auch einseitig (keine komplette Remission)
Akute Tonsillitis Erreger
70-95% viral
wie kann man testen, ob Liquor rausfliesst oder Nasensekret
beta2 Transferrin, beta trace Protein → spezifisch für Liquor cerebrospinalis
urosepsis → welches AB
Ceftriaxon (Cephalosporin 3. Gen)
Def Normozoospermie
Normbereich bei Gesamtspermienzahl, Motilität (PR) und Morphologie
Gesamtspermienzahl: ≥39 Millionen pro Ejakulat
Motilität (siehe auch: Kategorien der Spermienmotilität)
≥42% bewegliche Spermien im Sichtfeld (Spermienkategorien PR + NP)
≥30% progressive Spermien im Sichtfeld (Spermienkategorie PR)
Morphologie: ≥4% mit regulärer Form
Trockene Atemnebengeräusche: inspir/expir → innen oder aussen an Lunge
inspiratorischer Stridor
Verengung extrathorakale → Epiglottitis, Pseudokrupp, Fremdkörperaspiration
exspiratorisch (Stridor oder Giemen und Brummen)
Obstruktion der intrathorakalen Atemwege → Asthma bronchiale, COPD
rheumatoide Arthritis → welche Marker
RF Rheumafaktor
Anti CCP AK
AV Knoten durch welche Seite Herzkranzarterie versorgt
durch RECHTE
zT blockiert bei Hinterwandinfarkten
welches Klappenvitium macht Holosystolikum in Axilla?
Mitralklappeninsuffizienz
(akut ist notfall)
Bronchitis Erreger
viral »»
aber Tbc nicht vergessen
fliessender übergang erkältung
Diabetes Grenzwerte Dg
Nüchtern BZ über 7 mmol / L
Gelegenheitszukcer über 11.1mmol/L
HbA1c über 6.5% (aber Zielbereich 6.5-8.5%)
Kinderexanthem + bellender Husten =
Masern
bakterielle" STIs AB:
Chlamydien
Gonorrhö (Tripper)
Syphilis
Gardnerella vaginalis
Chlamydien → Doxycyclin / Azithromycin (Makrolid)
Gonorrhö (Tripper) → Ceftriaxon + Azithromycin (Makrolid)
Syphilis → Penicillin G i.m.
Gardnerella vaginalis → Metronidazol
CHA2DS2VA-Score
ab 1 erwägen, ab 2 sicher => Antikoag bei VHF

Abdominalschmerzen, Lähmungen, (Psychose), Tachycardie
rötliches nachdunkeln des Urins =?
Akute intermittierende Porphyrie
plötzliche Vigilanzminderung, Atemparese =?
Basilaristhrombose
plötzliche Hemianopsie mit aussparung der Makula
Posteriorinfarkt (A. cerebri posterior)
plötzliche Ataxie, Dysarthrie, Schwindel, Übelkeit, Nystagmus+
fazialisparese und Vestibulocochleäre Störung
AICA infarkt - Arteria cerebelli inferior anterior (AICA)
Schwindel + Nystagmus, Übelkeit, Horner,
Trigeminus-, Glossopharyngeus-, Vagus-Lähmung
Dissoziierte Empfindungsstörungen auf der kontralateralen Seite
Wallenberg-Syndrom (PICA/Vertebralis-Verschluss) -Arteria cerebelli posterior inferior
Nächtliche, stakkatoartige Hustenanfälle mit anschliessender tiefen und lauten Inspiration. Erbrechen von Schleim
Pertussis (gramnegatives, obligat aerobes Stäbchen)
Facialis und Abducens Ausfall
Hemiparese Kontralateral
Millard Gubler - Schädigung Hirnstamm