1/5
Looks like no tags are added yet.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Lehrbarkeit der Tugend
Sophisten: Tugend ist lehrbar (gegen Bezahlung/Profit).
Sokrates: Tugend muss sich der Einzelne selbst erarbeiten; der Lehrer ist nur "Geburtshelfer" (Mäieutik) für bereits vorhandene Ansätze.
Wissensbegriff (Sokrates)
Nicht die Menge des Wissens zählt, sondern das Bewusstsein über die eigene Unwissenheit: "Ich weiß, dass ich nichts weiß" (Einsicht in die Beschränktheit des Wissens).
Tugenddefinition (Sokrates)
Tugend = Wissen, das in ethisches Handeln umgesetzt wird.
Beispiel: Aus blindem Stürmen (Kühnheit) wird durch Wissen die "besonnene Tapferkeit".
Welche Tugenden zählen?
Sophisten: Rücksichtslosigkeit, Ungerechtigkeit (Mittel zum Zweck/Erfolg).
Sokrates/Platon: Wissen um das für das Leben insgesamt wirklich Gute und Schlechte.
Definition von "Glück"
Sophisten: Fokus auf äußere Güter (Reichtum, Macht, körperlicher Genuss).
Sokrates/Platon: Fokus auf den seelischen Bereich (innere Ausgeglichenheit/Gerechtigkeit).
Glück & Gesellschaft
Bei Sokrates/Platon bedingen sich Einzelwohl und Gemeinwohl:
1. Tugendhaftes Handeln nützt der Gesellschaft
2. Es ist gleichzeitig das höchste Ziel für das persönliche Wohlbefinden.