Kapitel 2 - Sokrates/Platon vs. Sophisten

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Lehrbarkeit der Tugend

  • Sophisten: Tugend ist lehrbar (gegen Bezahlung/Profit).

  • Sokrates: Tugend muss sich der Einzelne selbst erarbeiten; der Lehrer ist nur "Geburtshelfer" (Mäieutik) für bereits vorhandene Ansätze.

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Wissensbegriff (Sokrates)

  • Nicht die Menge des Wissens zählt, sondern das Bewusstsein über die eigene Unwissenheit: "Ich weiß, dass ich nichts weiß" (Einsicht in die Beschränktheit des Wissens).

3
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Tugenddefinition (Sokrates)

  • Tugend = Wissen, das in ethisches Handeln umgesetzt wird.

  • Beispiel: Aus blindem Stürmen (Kühnheit) wird durch Wissen die "besonnene Tapferkeit".

4
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Welche Tugenden zählen?

  • Sophisten: Rücksichtslosigkeit, Ungerechtigkeit (Mittel zum Zweck/Erfolg).

  • Sokrates/Platon: Wissen um das für das Leben insgesamt wirklich Gute und Schlechte.

5
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Definition von "Glück"

  • Sophisten: Fokus auf äußere Güter (Reichtum, Macht, körperlicher Genuss).

  • Sokrates/Platon: Fokus auf den seelischen Bereich (innere Ausgeglichenheit/Gerechtigkeit).

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Glück & Gesellschaft

  • Bei Sokrates/Platon bedingen sich Einzelwohl und Gemeinwohl:

    • 1. Tugendhaftes Handeln nützt der Gesellschaft

    • 2. Es ist gleichzeitig das höchste Ziel für das persönliche Wohlbefinden.