Innovation & Entrepreneurship

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243 Terms

1
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Abgrenzung: Innovation vs. Invention (Erfindung)?

"Eine Erfindung ist die technische Neuerung, eine Innovation ist deren erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung am Markt."

2
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Definition: Was ist ein 'Intrapreneur'?

"Ein Angestellter in einem Unternehmen, der sich wie ein Entrepreneur verhält und Innovationen vorantreibt."

3
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Drei Kerndimensionen einer Patentstrategie: Was bedeutet 'Freedom to Operate' (FTO)?

Die Sicherstellung der eigenen Handlungsfreiheit durch Vermeidung von Verletzungen fremder Schutzrechte.

4
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Effectuation: Was ist das 'Leistbarer-Verlust-Prinzip'?

"Die Entscheidung für ein Vorhaben basiert darauf, wie viel Verlust man maximal verschmerzen kann, nicht auf dem erwarteten Gewinn."

5
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Formel für das Ertragswertverfahren zur Unternehmensbewertung?

$E = G \cdot 100 / p$ (Ertragswert = prognostizierter Ertrag mal 100 durch Kapitalisierungszinsfuss).

6
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In welcher Unternehmensphase ist die Finanzierung durch 'Family Friends and Fools' am typischsten?

In der Seed Stage (Gründungsphase).

7
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Innovationsstrategie: Was charakterisiert einen 'Fast Follower'?

"Er wartet den Markteintritt des Pioniers ab, um dann schnell mit einem optimierten, anwenderorientierten Produkt zu folgen."

8
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Kernaussage des 'Discovery'-Ansatzes bei unternehmerischen Gelegenheiten?

"Gelegenheiten existieren objektiv und warten darauf, durch systematische Suche und Marktforschung entdeckt zu werden."

9
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Nennen Sie drei der '7c-Kriterien' eines guten Businessplans.

"Z. B. clear (klar), consistent (konsistent) und convincing (überzeugend)."

10
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Vier Dimensionen eines Geschäftsmodells: Welche Dimension beschreibt den Kundennutzen?

Die Value Proposition (Nutzenversprechen).

11
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Wann ist laut 'Make-Buy-Ally'-Matrix eine Kooperation (Ally) sinnvoll?

"Wenn eine Aktivität hohe strategische Relevanz hat, das Unternehmen aber selbst nur über geringe Kompetenz verfügt."

12
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Warum ist ethnografische Marktforschung für Innovationen wertvoll?

Weil sie durch Beobachtung im Alltag reale Verhaltensweisen und nicht artikulierte Bedürfnisse (Saying-Doing-Gap) aufdeckt.

13
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Was besagt das 'Spatz-in-der-Hand-Prinzip' der Effectuation-Logik?

"Man startet mit den bereits vorhandenen Mitteln (Wer bin ich? Was weiss ich?), statt auf ferne Ziele zu fokussieren."

14
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Was beschreibt das 'Adverse Selection'-Problem bei Investitionen?

"Die Gefahr, dass ein Investor aufgrund asymmetrischer Information einen Gründer auswählt, der seine Fähigkeiten zu optimistisch dargestellt hat."

15
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Was beschreibt der Begriff 'Globotics'?

Die Verbindung von Globalisierung (Telemigration durch Remote-Arbeit) und Robotik (Automatisierung von Dienstleistungen).

16
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Was beschreibt die 'internale Kontrollüberzeugung' bei Entrepreneuren?

"Der Glaube, dass man das eigene Schicksal und die Ergebnisse durch eigenes Handeln massgeblich beeinflussen kann."

17
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Was bewertet die 'Strategie-Kultur-Fit-Matrix'?

Die Übereinstimmung der Partner hinsichtlich ihrer Ressourcen/Ziele (strategisch) und ihrer Werte/Normen (kulturell).

18
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Was charakterisiert 'Equity-based' Crowdfunding (Crowdinvesting)?

Anleger investieren Kapital in ein Start-up und erhalten dafür eine Beteiligung oder eine erfolgsabhängige Rendite.

19
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Was charakterisiert ein 'Plattformgeschäftsmodell'?

Es ermöglicht Interaktionen zwischen zwei oder mehr unabhängigen Gruppen (z. B. Käufer und Verkäufer) und profitiert von Netzwerkeffekten.

20
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Was charakterisiert ein digitales Geschäftsmodell?

Dass die Wertschöpfung oder die Nutzenstiftung für den Kunden rein oder wesentlich auf digitalen Technologien basiert.

21
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Was geschieht in der 'Ideenakzeptierungsphase' des Thom-Modells?

"Die Prüfung der Ideen, die Erstellung von Realisationsplänen und die Entscheidung über die Umsetzung."

22
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Was ist 'Nepotismus' in Familienunternehmen?

"Die Bevorzugung von Familienmitgliedern bei Stellenbesetzungen, unabhängig von deren tatsächlicher Qualifikation."

23
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Was ist 'Telemigration'?

Arbeitnehmer in Niedriglohnländern erbringen Dienstleistungen remote für Unternehmen in Hochlohnländern via Internet.

24
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Was ist das 'S-O'-Feld in einer SWOT-Matrix?

"Die Strategie, interne Stärken (Strengths) zu nutzen, um externe Chancen (Opportunities) zu realisieren."

25
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Was ist das Hauptmerkmal einer 'Nischenstrategie'?

"Die Fokussierung auf bestimmte Marktsegmente, in denen ein besonders hoher Kundennutzen oder Kostenvorteil erzielt werden kann."

26
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Was ist das Hauptrisiko einer Unterkapitalisierung bei der Gründung einer UG?

Eine sehr schnelle Gefahr der Überschuldung und damit die Pflicht zur Insolvenzanmeldung.

27
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Was ist das Kernprinzip des Stage-Gate-Modells?

Ein strukturierter Prozess aus Arbeitsphasen (Stages) und Entscheidungspunkten (Gates) mit Go/No-Go-Kriterien.

28
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Was ist das primäre Ziel von Prozessinnovationen?

Die Steigerung der Effizienz innerhalb der Leistungserstellungsprozesse.

29
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Was ist das Ziel der 'Executive Summary' im Businessplan?

Den Leser in 1-2 Seiten für das Vorhaben zu begeistern und zum Weiterlesen des gesamten Plans zu motivieren.

30
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Was ist das Ziel der 'technischen Machbarkeitsprüfung' bei der Bewertung von Gelegenheiten?

"Die Prüfung des Innovationsgrads, der Patentierbarkeit und der praktischen Umsetzbarkeit, oft resultierend in einem Prototyp."

31
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Was ist das Ziel einer 'Blue Ocean'-Strategie?

"Das Erschliessen neuer, wenig umkämpfter Märkte durch Nutzeninnovationen, statt im 'Red Ocean' mit der Konkurrenz zu kämpfen."

32
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Was ist der Hauptfokus eines 'Accelerators' im Vergleich zu einem Inkubator?

"Die zeitlich befristete, intensive Beschleunigung der Entwicklung durch Coaching und Netzwerke statt reiner Infrastrukturbereitstellung."

33
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Was ist der primäre Fokus eines 'Entrepreneurs' im Gegensatz zu einem reinen 'Unternehmer'?

"Der Entrepreneur fokussiert sich auf die Identifikation und Nutzung von Gelegenheiten sowie Innovation, während der Unternehmer die Eigentümerfunktion wahrnimmt."

34
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Was ist der Unterschied zwischen Marktpotenzial und Marktvolumen?

"Das Marktpotenzial ist die theoretisch maximal absetzbare Menge, das Marktvolumen ist die tatsächlich realisierte Nachfrage."

35
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Was ist der Unterschied zwischen Risiko (Cantillon) und Ungewissheit (Knight)?

"Risiko ist mit berechenbaren Wahrscheinlichkeiten verbunden, während Ungewissheit unkalkulierbar ist."

36
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Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Freiberufler und einem Kaufmann in Deutschland?

"Freiberufler üben eine geistig-schöpferische Tätigkeit aus, zahlen keine Gewerbesteuer und unterliegen nicht dem HGB."

37
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Was ist die Besonderheit einer Unternehmergesellschaft (UG) haftungsbeschränkt?

"Sie kann mit nur 1 Euro Stammkapital gegründet werden, muss aber Rücklagen bilden, bis 25.000 Euro erreicht sind."

38
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Was ist die maximale Mitarbeiterzahl für ein 'mittleres' Unternehmen nach EU-Schwellenwerten?

Bis zu 249 Beschäftigte.

39
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Was ist ein 'Joint Venture'?

"Eine Kooperationsform, bei der zwei oder mehr Partner ein rechtlich selbstständiges Gemeinschaftsunternehmen gründen."

40
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Was ist ein 'Registered Agent' bei einer US-amerikanischen LLC?

"Eine für die Gesellschaft benannte Person oder Stelle, die für die Entgegennahme von Zustellungen (z. B. Klagen) zuständig ist."

41
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Was ist ein 'Term Sheet' im Finanzierungsprozess?

"Eine (meist unverbindliche) Absichtserklärung, die die Eckpunkte einer geplanten Investition festlegt."

42
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Was ist ein 'Trade Sale' als Exit-Strategie?

Der Verkauf der Unternehmensanteile an einen strategischen Investor (z. B. einen Wettbewerber oder Partner).

43
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Was kennzeichnet die Haftung eines 'Kommanditisten' in einer KG?

Seine Haftung ist auf die Höhe seiner im Handelsregister eingetragenen Vermögenseinlage beschränkt.

44
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Was misst der 'Total Early-stage Entrepreneurial Activity Index' (TEA) im Rahmen des GEM?

"Den Anteil der erwachsenen Bevölkerung, der gerade ein Unternehmen gründet oder ein Unternehmen führt, das jünger als 42 Monate ist."

45
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Was unterscheidet 'Schwache KI' von 'Starker KI'?

Schwache KI löst konkrete Anwendungsprobleme Starke KI hätte ein menschenähnliches Bewusstsein (hypothetisch).

46
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Was unterscheidet die 'Wolkenphase' von der 'Bausteinphase' im Innovationsprozess?

"Die Wolkenphase ist die frühe, unscharfe Phase der Ideenfindung, während die Bausteinphase die konkrete Projektumsetzung umfasst."

47
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Was versteht Kirzner unter der Rolle des Entrepreneurs?

"Der Entrepreneur agiert als Arbitrageur, der Marktungleichgewichte und Informationsvorsprünge erkennt und ausnutzt."

48
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Was versteht man unter 'Corporate Venture Capital' (CVC)?

"Wagniskapital, das von etablierten Unternehmen (Konzernen) in Start-ups investiert wird, oft mit strategischen Zielen."

49
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Was versteht man unter 'schöpferischer Zerstörung'?

"Den Prozess, bei dem Innovationen bestehende Produkte oder Verfahren verdrängen und so den wirtschaftlichen Fortschritt vorantreiben."

50
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Was versteht man unter 'Simultaneous Engineering'?

Die zeitlich parallele Entwicklung von Produkt und dem dazugehörigen Produktionsprozess zur Zeitersparnis.

51
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Was versteht man unter dem 'Limonaden-Prinzip' in der Effectuation?

"Die Fähigkeit, Zufälle und unerwartete Ereignisse aktiv zu nutzen, anstatt sie nur als Störung zu betrachten."

52
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Was versteht man unter dem 'Matching-Wert' im E-Business?

"Die wertschöpfende Leistung, Angebot und Nachfrage über eine Plattform effizient zusammenzuführen."

53
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Was wird in einer SWOT-Analyse gegenübergestellt?

Interne Stärken und Schwächen sowie externe Chancen und Risiken.

54
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Welche drei Dimensionen umfasst das F-PEC-Modell für Familienunternehmen?

"Power (Macht), Experience (Erfahrung) und Culture (Kultur)."

55
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Welche Rolle spielt die 'Demografie' bei der Diskussion um Automatisierung?

"Sie wirkt dem Jobverlust durch KI entgegen, da eine sinkende Zahl Erwerbsfähiger zu einem allgemeinen Fachkräftemangel führt."

56
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Welche vier Aktionen umfasst das Vier-Aktionen-Format der Blue-Ocean-Strategie?

"Eliminieren (Streichen), Reduzieren, Steigern und Kreieren (völlig Neues schaffen)."

57
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Welche vier Instrumente bilden den klassischen Marketingmix (4Ps)?

"Product (Produkt), Price (Preis), Place (Vertrieb) und Promotion (Kommunikation)."

58
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Welche zwei Rollen übernimmt ein 'Business Angel' typischerweise?

"Die Bereitstellung von Kapital und die aktive Unterstützung durch Wissen, Erfahrung und Netzwerkkontakte."

59
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Welchen steuerlichen Vorteil bietet eine S-Corporation in den USA?

"Die Vermeidung der Doppelbesteuerung, da Gewinne direkt bei den Gesellschaftern besteuert werden."

60
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Welchen Vorteil bietet eine Teamgründung gegenüber einer Einzelgründung?

Eine grössere Problemlösungskapazität durch breiteres Wissen sowie gegenseitige emotionale Unterstützung.

61
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Welches Problem thematisiert das 'Drei-Kreis-Modell' bei Familienunternehmen?

"Rollenkonflikte, die entstehen, wenn Personen gleichzeitig Rollen in der Familie, im Besitz und im Management innehaben."

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Wer haftet bei einer GbR für die Schulden der Gesellschaft?

"Alle Gesellschafter haften persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch mit ihrem Privatvermögen."

63
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Wie definiert Schumpeter die Rolle des Entrepreneurs?

"Als Innovator, der durch 'schöpferische Zerstörung' des Marktgleichgewichts neue Kombinationen von Produktionsfaktoren durchsetzt."

64
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Wie definiert sich die 'subjektive Dimension' einer Innovation?

"Durch die Frage, für wen die Neuerung neu ist (z. B. für das Unternehmen, die Branche oder die Menschheit)."

65
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Wie hoch ist das Mindeststammkapital einer deutschen GmbH?

25.000 Euro.

66
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Wie unterscheidet sich ein 'Serial Entrepreneur' von einem 'Portfolio Entrepreneur'?

"Der Serial Entrepreneur gründet Unternehmen nacheinander, während der Portfolio Entrepreneur mehrere Unternehmen gleichzeitig leitet."

67
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Wofür steht das 'A' in der COSTAR-Methode zur Schärfung einer Geschäftsidee?

Advantage (Vorteil): Die Identifikation der Einzigartigkeit und des Vorteils gegenüber Alternativen.

68
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Wozu dient eine 'Haftungsfreistellung' bei öffentlichen Gründerdarlehen?

"Sie reduziert das Risiko der Hausbank, da der Staat im Falle eines Kreditausfalls einen Teil des Verlusts übernimmt."

69
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Zentraler Vorteil von 'Open Innovation'?

Die Einbindung externen Wissens (z. B. von Kunden oder Lieferanten) zur Steigerung der Innovationskraft.

70
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Zweck der 'Vesting'-Klausel in Beteiligungsverträgen?

"Sicherstellung, dass Gründer ihre Anteile erst über einen Zeitraum (z. B. 4 Jahre) 'verdienen' und bei frühem Austritt Anteile verlieren."

71
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Existenzgründer

Natürliche Person, die eine gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit aufnimmt (gemäß deutschem BGB).

72
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Unternehmensgründung

Teilmenge der Existenzgründungen, bei der eine Personen- oder Kapitalgesellschaft neu geschaffen wird.

73
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Unternehmen vs. Betrieb

Unternehmen: Ort dispositiver Entscheidungen zur Verwirklichung finanzieller Ziele

Betrieb: Konkrete örtliche, technische und organisatorische Einheit zur Umsetzung der Unternehmensziele

74
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Novice Entrepreneurs

gründen nur ein Unternehmen

75
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Ansatz Cantillon (1730)

Entrepreneur kauft zu festem Preis und verkauft zu unsicherem Preis → Übernahme von Risiko. Schlüsselbegriff: Risikoträger

76
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Ansatz Say (1828)

Unternehmer organisiert Produktion, kombiniert Produktionsfaktoren Land, Kapital, Arbeit. Schlüsselbegriff: Organisator des Produktionsprozesses

77
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Ansatz Knight (1921)

Unternehmer als Träger von Ungewissheit (nicht nur Risiko mit bekannter Wahrscheinlichkeit). Unternehmertum = Bereitschaft, unkalkulierbare Unsicherheit zu tragen.

78
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Ansatz Leibenstein (1968)

Betonung von Führung, Motivation, Krisenbewältigung und Risikoübernahme, auch bei wenig innovativen („replikativen") Unternehmen.

79
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Ansatz Lazear (2012)

Unternehmer als Teilmenge von Leadern mit Vision für werthaltige Güter oder kosteneffiziente Services.

80
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4 Aktuelle Rollen des Unternehmers

1. Risikoträger: Entscheiden über Beschaffung/Nutzung von Ressourcen unter Unsicherheit

2. Arbitrageure: Entdecken und nutzen Preis-/Kurs-/Zinsunterschiede (Arbitrage)

3. Innovatoren: Entwickeln neue Kombinationen, Technologien, Produkte, Märkte, Institutionen

4. Koordinatoren knapper Ressourcen: Bringen Ressourceninhaber zusammen und koordinieren deren Einsatz zur Unternehmensgründung und -führung

81
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GEM (Global Entrepreneurship Monitor)

Internationales Forschungskonsortium, das jährlich Gründungsaktivitäten weltweit erhebt und politische Empfehlungen ableitet.

82
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Nascent Entrepreneurs

„Werdende Gründer", die sich mit einer Gründung beschäftigen, sie aber noch nicht vollzogen haben

83
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Kritik am GEM

Erfasst auch „Hobby-Gründungen" mit geringer Wertschöpfung

Entrepreneurship sollte auf innovative, wachstumsorientierte Vorhaben beschränkt sein

42-Monats-Grenze fragwürdig

84
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Unternehmerische Gelegenheit

Situation, in der neue Zweck-Mittel-Beziehungen möglich sind, sodass neue Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden können.

85
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Zweck-Mittel-Beziehung

Ziele und eingesetzte Mittel stehen in einer Beziehung zu einem übergeordneten Zweck und sind diesem untergeordnet.

86
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Geschäftsidee

Leistung, die ein Gründer am Markt anbieten möchte, basierend auf einer unternehmerischen Gelegenheit.

87
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Entstehungsansatz (Creation)

Kernaussage: Gelegenheiten werden durch das Handeln der Entrepreneure erst geschaffen.

Rolle des Entrepreneurs: Proaktives, innovatives Handeln führt zur „schöpferischen Zerstörung" des Bestehenden.

88
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Spatz-in-der-Hand-Prinzip

Start mit vorhandenen Mitteln, keine großen neuen Investitionen oder „Sprünge"

89
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Leistbares-Verlust-Prinzip

Orientierung daran, wie viel Verlust man maximal verschmerzen kann, nicht an erwarteten Gewinnen

90
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Flickenteppich-Prinzip

Partnerschaften mit allen, die echte Beiträge leisten; Projekt entwickelt sich mit den Beteiligten

91
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Limonaden-Prinzip

Zufälle werden aktiv genutzt, nicht nur als Störung behandelt

92
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Pilot-im-Flugzeug-Prinzip

Fokus auf steuerbares menschliches Handeln statt auf externe Trends

93
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Effectuation-Logik – 5 Zentrale Prinzipien

Spatz-in-der-Hand-Prinzip / Leistbares-Verlust-Prinzip / Flickenteppich-Prinzip / Limonaden-Prinzip / Pilot-im-Flugzeug-Prinzip

94
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Dreistufige Machbarkeitsprüfung

Technische Machbarkeit / Marktliche Machbarkeit / Wirtschaftliche Machbarkeit

95
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Technische Machbarkeit

Prüfpunkte: Innovationsgrad, Patentierbarkeit, technische Umsetzbarkeit, Eigentumsrechte

Ergebnis: Prototypentwicklung; ca. 50% der Ideen scheiden hier aus

96
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Marktliche Machbarkeit

Prüfpunkte: Vorteil gegenüber bestehenden Lösungen, Kundennutzen, Zahlungsbereitschaft, Wettbewerbsanalyse (Experten, Internetrecherche, Substitute)

Ergebnis: Nur Ideen mit klarem Kundennutzen und ausreichenden Ressourcen gehen weiter; ca. 30% fallen weg

97
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Wirtschaftliche Machbarkeit

Prüfpunkte: durchsetzbarer Preis, Marktvolumen, Marktanteil, Ressourcenkosten, erwartete Rendite

Ergebnis: Nachweis, dass sich Projekt finanziell trägt; Dokumentation im Businessplan

98
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Zentrale Gründungsmotive von Entrepreneuren

Selbstverwirklichung: Eigene Ideen/Träume umsetzen, Herausforderung suchen

Materielle Entlohnung: Überdurchschnittliche finanzielle Chancen sehen; Gründung oder Unternehmenskauf als Einkommenschance

Innovation: Wunsch und Fähigkeit, neue Produkte/Services zu schaffen

Unabhängigkeit: „Eigenes Chefsein", Orts- und Zeitsouveränität

99
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Barrieren für Gründungen

Fehlende Ressourcen, fehlende Management-/Marketingfähigkeiten, Finanzierungsprobleme, hohe regulatorische Anforderungen (Konformitätskosten), Versagensängste.

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Charakteristika von Entrepreneuren

1. Leistungsmotivation: Wille, anspruchsvolle, aber realistische Aufgaben zu meistern, Erfolgsstreben in Konkurrenzsituationen

2. Selbstwirksamkeitserwartung (internale Kontrollüberzeugung): Glaube, eigenes Schicksal und Ergebnisse durch eigenes Handeln stark beeinflussen zu können

3. Risikoneigung: Bereitschaft, kalkulierte Risiken mit unsicherem Ausgang einzugehen, wenn dafür ein höherer Ertrag lockt

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