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SWOT-Analyse
Positionierungsanalyse
Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken- Analyse
Analyse über Positionierung der eigenen Aktivitäten, gegenüber Wettbewerb. Externe Unternehmens-Umfeld-Analyse wir internen Unternehmensanalyse gegenübergestellt.
Strategischer Managementprozess
zuerst strategische Zielplanung, dann strat. Analyse und Prognose, dann Strategieformulierung & Bewertung, dann strat. Implementierung, dann strat. Kontrolle
→ alles eine Feedbackschleife
Strategische Zielplanung ( Zielpyramide)
spitze: Leitbild, Vision & Mission; dann Strat. Ziele, Kundenorientierung etc.; dann Oberziele, Fristensetzung etc.; dann Strat. Ziele der Geschäftsfelder, organisatorische Einheit, eigenständige Marktaufgaben verfolgen, bsp. Firmen & Privatkunden; zuletzt Instrumentalziele, bsp. Einsatz von Marketinginstrumenten wie TV-Werbung
BCG-Matrix
Strategiebewertung und Implementierung, durch Werkzeug BSC (Balnaced- Scorecard).
Planungsinstrument im Unternehmen für Erfassung aller Blickwinkel (Ziele, Kennzahlen, Maßnahmen)
Grundkonzepte BCG-Matrix
Synergie-Konzept: Fusion zweier Komponenten, wobei Fusion selber profit ist. 2+2=5
Erfahrungskurve: tatsächliche (reale) Stückkosten können 20-30% zurückgehen, sobald gesamte Produktmengen-Erfahrung sich verdoppelt
Lebenszyklus: typischen Umsatzverläufe und Lebensdauern von Produkten. Faktoren: Änderung Gesellschaft, Rechte & Werte, naturwissenschaftlicher/technischer Bereich (neue Technologien)
Portfoliotechnik der BCG-Matrix
Diversifizierung als Gesamtheit von Geschäftseinheiten und Produktlinien, zum Ziel des ausgewogenen Gesamtportfolios. Bewertung der Produkte in 4 verschiedene Kategorien
Question Mark
neue Technologie, mit Entwicklungspotential, und Ausbau des Marktanteils. Hoher Investitionsaufwand→Erweiterungsinvestitionen und hohes Risiko.
Bsp: Wasserstoffautos
Stars
Künftige Umwandlung zur Cash-Cow. Marktanteil halte/ausbauen. hoher Reinvestitionsaufwand von Nettocashflow und Risiko
Bsp: NotebookLM
Cash-Cow
Status halten, Gewinnmaximierung, selektiver Abbau zur Verbesserung der Profitabilität. geringer Investitionsaufwand, ausschließlich Rationalisierungs- und Ersatzinvestitonen. Eingeschränktes Risiko, aufgrund von Status
Bsp: Coca-Cola, Nivea-Creme
Poor-Dog
vermeidung weiteren Abbau des Marktanteils, später Eliminieren oder Relaunch. Wenig bis kein Investitionsaufwand. Stark reduziertes Risiko
Bsp: DVDs
4 Charakteristika eines Produktlebenszyklus
1: Einführung
2: Wachstum
3: Reife
4: Sättigung
5: Niedergang
1 Einführung (Produktlebenszyk.)
geringer Umsatz, Änderung durch hohe Zuwachsraten; Verluste wegen Vorleistungskosten; Erste Käufer=Innovatoren; unelastische Preiselastizität, wegen Käufergruppe
2 Wachstum (Produktlebenszyk.)
starker Umsatzwachstum, Zuwachsraten erreichen Maximum, Frühabnehmer= Kundschaft (wachsend), zunehmende Elastizität
3 Reife (Produktlebenszyk.)
weiterhin zunehmende Umsätze, Zuwachsrate gegen 0, abnehmende Gewinne (Preiszerfall), frühe Mehrheit= Käufer, große Preiselastizität
4 Sättigung (Produktlebenszyk.)
Umsätze nehmen ab, negativer Zuwachs, gewinne nehmen weiter ab, später Mehrheit= Kunden, maximale Preiselastizität
5 Niedergang (Produktlebenszyk.)
beschneluigte Abnahme des Umsatzes durch Substitute, zuwachs fällt weiter, Gewinn nennt weiter ab bis Verluste, später abnehmen (“Laggards”)= Käufer, Preiselastizität nimmt ab
Definition Kontrolle
Überwachung unternehmerischen Verhaltens
Verfahren der Kontrolle
Soll-Ist-Vergleich (geplanter Wert vgl. zu tatsächlicher Wert)
Abweichungsanalyse (Ursachen für Abweichungen → Planungs- und Durchführungsfehler)
=>Aus Erkenntnissen von Abweichungsanalyse, werden durch Unternehmens-Controlling Lösungsansätze entwickelt
Phasen der Kontrolle als Unternehmensführung
1: Vorgaben Soll-Werte (Prognosen, Alternativenbewertung)
2: Ermittlung Ist-Wert (Orga, Personalwirtschaft)
3: Abgleich Soll-Ist
4: Abweichungsanalyse (Unsicherheiten, Ursachen, Enpässe)
Traditionelle Kontrolle
Reiner Soll-Ist-Vgl. mit Ergebnis-und Abweichungsanalyse
Nur Quantifizierbare Größen (Messbare Werte)
Unternehmensintern & Einmalig Ende des Geschäftsjahrs
Strategische Kontrolle
Erstellung v. Prämissen und Abweichungsanalysen vor Endergebniskontrolle (für Planfortschritt)
berücksichtigung qualifizierbare und quantifizierbare Größen
Interne und Externe Faktoren
Kontinuierliche Kontrolle
Aufgaben Controlling
Werteorientierte Unternehmenssteuerung
Koordination der Unternehmensführung
Informationsversorgung für Führung & Überwachung
Planung und Steuerung bei führungsunterstützenden Aufgaben (optimale Erreichung der Ziele)
Steuerung des Controllings
bei börsennotierten Unternehmen, Ersetzung Gewinnmaximierung, durch Sake-Holder Value (Unternehmen so führen, dass Anteilseigner mögliche hohen Wert haben)
Erwirtschaftetes Ergebnis von EK muss mind. genauso hoch wie risikoadäquate Anlage außerhalb des Unternehmens
Bewertung Risikoadäquater Anlagen
Ergebnis altern. Anlage K*i (Kapitalrendite*Investition) = Ergebnis aus unternehmerischer Tätigkeit E-A (Ertrag-Ausgaben)
EVA (Economic Value Added)
Kennzahl zur Berechnung des periodischen Übergewinns eines Unternehmens
ermittelte absolute Gewinngröße= Residiualgewinn
Formel Deutsch: EVA= (E-A)-K+i
Revision
beschreibt fallweise Prüfung, Überprüfung und Kontrolle von Unterlagen, Prozessen & Ergebnissen auf Richtigkeit und Vollständigkeit
meist durchgeführt durch Wirtschaftsprüfer
Organisationsbegriff
Vollzug & Realisierung der Ordnung dienender und instrumentaler Charakter
Institutioneller Organisationsbegriff
Zielgerichtetes, offenes, soziales System, Unternehmen = Organisation
Formaler Organisationsbegriff
Verhalten aller Mitglieder auf gemeinsames Ziel ausrichten (Aufgabenunterteilung, Abteilungsauteilung)
Unterscheide: Aufbauorganisation (Verknüpfung organisatorischer Grundelemente zu einer Struktur)
& Ablauf/Prozessorganisation (Ablaufordnung, Prozessabwicklung)
Funktionaler Organisationsbegriff
Schaffung von Strukturen und Managementfunktion
Instrumentaler Organisatonsbegriff
Struktur als Instrument zur Zielerreichung
Informaler Organisationsbegriff
Persönliches und soziale Strukturen der Orgamitglieder→entspringend aus spontanem
nicht festgelegt und inoffizielle Beziehungen und Gruppen (Cliquen, Gerüchte etc.)
Organisationsoptimum
Alle gleichartigen Prozesse funktionieren durch allgemeine Regelungen, nicht spezifische
Substitutionsprinzip
Je höher die Homogenität der Prozesse, desto mehr werden einzelfallspezifische Regelungen durch allgemeine ersetzt
Hauptdimensionen von Organisationsentscheidungen
spezialisierung zur Verbesserung der Effizienz
Regulierung des Systems, Konfiguration
Koordination und Delegation von Abteilungen/Bereichen und Befugnissen
→Grundlage zur gestaltung der Organisationsstruktur
Dualer Organisationsansatz zur systematischen Gestaltung (2-Schritt-Methode)
Schritt 1: Aufgabenanalyse: Unterteilung des Gesamtziels in Teilaufgaben, für mehr Transparenz und Übersicht
Schritt 2: Aufgabensynthese (Integration): Stellen und Hierarchiebildung für unterteilte Aufgaben, Festlegung Kompetenz& Verantwortung, Instanzenbildung, Anpassung der Stellenaufgaben auf Person, oder Ausweitung der Stellenanalyse
Funktionale Aufbauorganisation
Ebenen unterhalb Führung sind aufgeteilt nach Abteilung/Funktionsbereich
Vorstand hat straffe Führung und einfachen Überblick durch schlanke Struktur.
Allerding hat Vorstand hohe Belanstung durch hohen Informations- und Kommunikationsbedarf.
Typisch für Start-Ups und kleine&mittlere Unternehmen
Divisionale Aufbauorganisation/Spartenorganisation
Erfolgt nach Objektprinzip (Bsp. Produktarten)
Verlustbringer können einfacher identifiziert werden, größeres Verantwortungsgefühl (eigener Bereich), flexibler durch Arbeits- und Aufgabenteilung, höherer Autonomiegrad der Sparten, Entlastung der Leitungsspitze
Ressourcen ineffizient, höhere Managementkosten, kein Synergieeffekt, Gefahr des Wettbewerbs untereinander
Matrixorganisation
Hybrides Modell aus funktionaler und divisionaler Aufbauorganisation
charakterisiert durch zweidimensional verknüpfte Gliederungsmerkmale
Mehrliniensystem durch Überlagerung von vertikalem und horizontalem Leitungssystem
Ziel: gleichseitige und annähernd gleichberechtigte Koordination unterschiedlicher Aufgabendimensionen
Nutzung vom Synergieefekt, hohe Flexibilität, abgeflachte Hierarchie
Hoher Kommunikationsbedarf, Kosten&Zeitintensiv, kann Unsicherheit bei Stake-Holdern auslösen
Jeder Mitarbeiter hat zwei Chefs (Abteilungsleiter & Projektleiter)
Gefahr: verschiedene Ziele/Interessen
Einliniensystem
Jede Instanz gibt einzelne Anweisungen an ihre eigene untergeordnete Stellen
übersichtlicherer Aufbau, einheitliches Vorgehen, klare Abgrenzung
lange Kommunikationswege & Bürokratie, Gefahr Informationsverlust
Mehrliniensystem
Untere Stellen kriegen Anweisungen von mehreren übergeordneten Stellen
Kompetenz-Schwierigkeiten “Diener zweier Herren”
Stabliniensystem
Kombination von Einlinig und Mehrlinig (verbessertes Einliniensystem)
Einführung von Stäben = spezialisierte Fachabteilungen, nur mit Beratungs- und Vorbereitungsfunktion, keine Weisung!
Meist bei funktionaler Aufbauorganisation eingesetzt, da sie Instanz bei Detailwissen helfen
Einlinige Befehlskette bleibt vorhanden, wird nur Expertenpartei hinzugefügt
Dualproblem bei der Organisationsgestaltung Allgemein
1: Problem der Arbeitsteilung (fortschreitende Unterteilung der Gesamtaufgaben, auf einzelne Arbeiter
2: Problem der Aufgabensynthese (durch starke Unterteilung wird Zusammenführung der Ergebnisse zur Gesamtaufgabe immer schwerer)
→Spannungsfeld zwischen Effizienz (Spezialisierung) und Aufwand (Koordination)
Ablauf/Prozessorganisation
Arbeitsablauf steht im Vordergrund, nicht Abteilung
klarer Fokus auf Prozess, von Anfang bis Ergebnis/Kundenutzung
Ziel. Möglichst reibungslose und fließende Arbeit über Abteilungsgrenzen hinweg
→ legt Durchführungsanweisung fest (Integration der Schritte damit möglichst reibungslose Durchführung)
Umgangsarten mit Dualproblem
Traditioneller Ansatz: Möchte durch starre Hierarchie von Instanzen und Abteilungen feste Stabilität und klare Befehlswege (Aufbauorganisation)
Aktueller organisatorischer Ansatz: möchte durch flexibles Netzwerk reibungslose Arbeitsabläufe und hohen Kundennutzen (Prozessorganisation)
Managementtechniken bei Durchführung und Umsetzung
Management by Exception: Führung durch Kontrolle und notfalls Eingreifen
Management by Delegation: Führung durch Delegation (dauerhafte Übertragung von Aufgaben und Kompetenzen)
Management by Objektives: Führung durch Zielvereinbarung
→ Techniken zur Entlastung und Arbeitsteilung
Ökonomischer Ansatz
Betrieb, der auf Effizienz und Rentabilität ausgerichtet ist.
Erwerbswirtschaftliches Prinzip
Das Prinzip, das den Betrieb hochwertiger und effizienter zu führen versucht.
Verhaltenswissenschaftlicher Ansatz
Betrachtet das Unternehmen als soziales Konstrukt, das psychologische und soziologische Aspekte umfasst.
Produktivitätsorientierter Ansatz
Fokus auf die wirtschaftliche Seite des Betriebes und die Produktionsbeziehung zwischen Einsatz und Ertrag. Entwickelt darauf Produktions- und Kostentheorie. Sieht Betrieb als Kombination Prozess der Input in Output verwandelt.
Entscheidungsorientierter Ansatz (Heinen)
Ein betriebswirtschaftlicher Ansatz, der das Unternehmen als System von Entscheidungen versteht. Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung, der Treffen und die Durchsetzung von Entscheidungen unter Berücksichtigung von Zielen und Begrenzungen. Verfolgt wird nicht ein Ziel, sondern ein Zielsystem.
Systemorientierter Ansatz
Entwicklung von Gestaltungsmodellen, um zukünftige Wirklichkeiten und Systemzusammenhänge zu erklären. Dabei ist Managementaufgabe Gestaltung und Entwicklung von Simulationsmodellen, als Grundlage für Entscheidungen
Verhaltensorientierter Ansatz
Analyse des tatsächlichen Entscheidungsverhaltens unter Einbeziehung der Verhaltenswissenschaft (also Bedürfnisse, Emotionen, Ziele). Geht gegen Homeo Oeconomicus → Mensch ist begrenzt. Anwendung in Marketing.
Umweltorientierter Ansatz
Unterscheidung von Typen: Typ A= ethnisch normativer Ansatz: Betrachtung der sozialen Verantwortung und ethischen Normen. Typ B= ökologischer Ansatz: Umwelt wird als einzuhaltende Nebenbedingung im Zielsystem gesehen. Gefordert von Kunden, Mitarbeitenden & Öffentlichkeit. Möglichkeit für Gewinnsteigerung ist Erschließung neuer Märkte & Käuferschichten (umweltverträgliche Produkte)
Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen der BWL
Mithilfe der Theorien werden betriebswirt. Zusammenhänge erklärt und Probleme aus der Praxis gelöst.
Grundablauf: Beobachtung Einzelfälle → Ableitung & Abstraktion → Theoriebildung→ Anwendung aus Theorie auf Fälle
Neue Institutionenökonomik (NIÖ)
Untersucht die Entstehung und Funktion von Institutionen sowie deren Wandel über die Zeit. (Basierend auf 3 grundlegenden Teiltheorien)
Dabei gelten formale und informelle Regeln. →Aufhebung der Prämisse vollständiger Rationalität & →Aufhebung der Prämisse der vollständigen Information und Transparenz
Property-Rights-Ansatz
ökonomischer Austausch erfolgt, nur wenn Vereinbarungen über Verfügungsrechte geschlossen wurden, und übertragen werden können.
Ziel: Erforschung der Struktur der Verfügungsrechten an Gütern durch Personen
Transaktionskostentheorie
Betont die Bedeutung von Kosten für Transaktionen im ökonomischen Austausch. Jede Handlung kostet→Verhandlungskosten, Absicherungskosten, Kontrollen.
Prinzipal-Agenten-Theorie
Vertragliche Gestaltung von Auftraggeber (Prinzipal) und Auftragnehmer (Agent). Problem ist asymmetrische Informationsverteilung (Manager weiß mehr als Besitzer)(Annahme Mensch Nutzenmaximierung & Opportunismus).
Einstufiges Modell: Familienunternehmen→nur Geschäftsführer und Angestellte
Mehrstufiges Modell: Ebenen mit Führung und Unterstellung → Abteilungsleiter
Lösung: Absicherung durch Vertrage, Kontrollen und Anreize (Boni)
Gliederung öffentlich-rechtlicher Abgaben

Steuersystem

Stakeholder Modell
Bezeichnet Unternehmen als offene Systeme,die vielfältige Beziehungen zu Anspruchsgruppen haben.(Anspruchsgruppen=Stake-Holder). Unternehmen muss Anreize setzen, und Erwartungen einhalten.
Nachhaltige Unternehmensführung
Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit (ökonomisch)
Schonender Umgang mit natürlicher Umwelt (ökologisch)
Verantwortung gegenüber Mitarbeitern (Sozial)
Shareholder-Modell
Anteilseigner, Besitzen Anteile an einem Unternehmen, mit Hauptinteresse am Return on Invest.
Grundlagen des unternehmerischen Handelns
Planen, Entscheiden, Kontrolle.
Management trifft Entscheidungen, Wahl von Handlungs- bzw. Entscheidungsalternativen, Planung, Ziele & Zielvorgaben
Zielsetzung
Zwei Unterscheidungen;
A: Motivationspsychologisch= Objekt oder Zustand, auf den hingearbeitet wird
B: Wirtschaftspolitisch= Zustand der realen Welt der als wünschenswert angesehen wird. (Wunschzustand)
Zielvorstellung
A: Monetär= Geldeinheiten (Kosten, Umsatz, Profit)
B: Nicht monetär= Mitarbeiteruzufriedenheit, Image, Nachhaltigkeit, Regionale Präsenz
Zieldimensionen
Zielinhalt: Sachliche Festlegung
Zeitlicher Bezug: Zeitpunkt der Erreichung
Zielausmaß: Absoluter oder relativer Zielerreichungsgrad
Eventuelle Rahmenbedingungen: Ziel ist nur erreichbar wenn….
Zielarten
Unterziele: Subziele auf Abteilungs- und/oder Mitarbeiterebene
Zwischen Ziele
Oberziel: i.d.R. nur erreichbar, durch Erreichung der Zwischenziele
Begrenzte und Unbegrenzte Ziele (Gewinnmaximierung)
Zielbeziehungen
Komplementäre Ziele: Zielharmonie
Konkurrierende Ziele: Zielkonflikte
Indifferente Ziele: neutrale Ziele (kein Schneidungspunkt)
Zeitlicher Rahmen der Ziele
Zeitraum und Zeitpunktbezogene Ziele
Statische und dynamische Ziele (Auf genaues Datum oder auf Periode bezogen)
Kurzfristig: Bis zu ein Jahr
Mittelfristig: Bis zu 5 Jahre
Langfristig: Über 5 Jahre
Corporate Identity
Das Gesamterscheinungsbild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit.
Corporate Behaviour
Das Verhalten eines Unternehmens in seinen Beziehungen zu den Stakeholdern.
Corporate Design
Visuelle Identität eines Unternehmens, einschließlich Logo und allgemeinen Designs.
Corporate Communication
Die Kommunikationsstrategie und der Umgang mit internen und externen Zielgruppen eines Unternehmens.
Definition Entscheidung
Auswahl einer Handlung aus einer Menge, unter Berücksichtigung möglicher Umweltzustände
5-Phasen des Entscheidungsprozesses
1:Problemformulierung: Nach Wahrnehmung von Symptomen, formuliert Entscheider Entscheidungsproblem. Problemformulierung kann unmittelbar passieren, oder Suchprozess erfordern →Problemformulierung selbst ist Entscheidungsproblem
2: Präzisierung des Zielsystems: Problemformulierung beinhaltet bereits Zielvorstellung, aber welche präzisiert werden muss
3: Erforschung von Alternativen: Suche nach Alt. und Prognose dieser.
4: Auswahl einer Alternative: Endgültige Auswahl repräsentiert eigentliche Entscheidung
5: Entscheidungen in Realisationsphase: Treffen weiterer Entscheidungen, während konkreter Umsetzung der Alternative →Detailmaßnahmen werden getroffen
⇉Zwischen Phasen bestehen Interdependenzen (gegenseitige Abhängigkeiten). Prozessschritte beeinflussen einander.
Arten von Entscheidungen
Nach Bezugszeitraum (kurz. mittel,lang)
Bach Funktionsbereich (Abteilungsbetreffend)
Nach Planungshierarchie (Strategische Ziele=Vorstand, taktische= Abteilung, operative= Gruppen/Teams)
nach Zeitraum: Konstitutiv (Einmalig, auf einen Zeitpunkt) oder Laufend (wiederkehrend)
Entscheidungstheorien
Normative Theorie: basiert auf Rationalität, Empfehlungen geben wie zu handeln. Untersucht Grundproblem.
Deskriptive Theorie: reales Entscheidungen.verhalten erklären und prognostizieren. Aufstellung Hypothesen in Entscheidungsprozessen aus welchen man später ableitet.
Ergebnismatrix →Grundmodell der Entscheidungstheorie
Definition Entscheidungsmodell
Vereinfachte Darstellung der Realität, dass Entscheidungsproblem darstellt, zur Problem- und Lösungserkennung
Unsicherheiten bei Entscheidungsmodellen
Unsicherheit muss bzüglich zukünftigen Entwicklungen berücksichtigt werden. Ergebnis hängt dann von Umweltzuständen ab, die Entscheider nicht determinieren (festlegen) kann.
→Anwendung des Scoring-Modells: Unterstellt, dass eine Alternative bei einem Entscheidungskriterium sichere/unsichere Ausprägung aufweißt
Entscheidungsmodelle→Analytisches verfahren (Anhang Logarithmen)
Lexikografische Ordnung: Ziele werden nach Tang/Wichtigkeit geordnet. Wenn Alternative, Ziel besser erfüllt, wird die gewählt
Scoring Modell: alle Ziele werden berücksichtigt und nach Wichtigkeit gewichtet. Ergebnisse werden mit Gewichtung multipliziert. Höchstes wird gewählt
Parameter-Berechnung
Bayes-Regel: Alternative mit höchsten Erwartungswert wird gewählt. Entscheidungsträger muss risikoneutral sein und Streuung wird nicht berücksichtigt
Erwartungswert-Standardabweichung-Prinzip: Entscheidung ist abhängig von E und Standardabweichung. Maß für Streuung ist die Wahrscheinlichkeitsvertretung. Wahl am Ende hängt von Nutzenfunktion ab.
Minimax & Maximax → Heuristisches Verfahren (nicht optimal, aber eine Annäherung
Maximax: günstigster Zustand im besten Ergebnis “im besten Fall das Beste”
Minimax: ungünstigster Zustand im besten Ergebnis „geringstes Übel“
Entscheidungsmodell: Hurwicz-Regel
Modell wie Scoring, aber ohne Standardabw. und E, weil keine Wahrscheinlichkeiten, sondern Extremwerte. Entscheidungsträger muss Optimismusparameter zwischen 0-1 bestimmen, anschließend berechnet man Präferenzwert aus gewichteter Summe des Best- und Schlechtwerten
Formel: Parameter*Maxi+(1-Parameter)*Mini
Savage-Niehans-Regel
“Regel des kleinsten Bedauerns.”
Wählt Alternative mit kleinstem Risiko, und niedrigstem Verlust.
Formel: Ergebniswert - max. erzielbaren Wert
Definition Planung
Geistige Vorwegnahme zukünftigen Handelns.
Problemfelder der Planung
Ungewissheit & Informationsprobleme (Zusammenhang), und Interdependenzen & Flexibilitätsprobleme (Zusammenhang), und Kotsen-Nutz-Verhältnis
Planungsziele & Subziele
Kostenersparnis, Zielausrichtung, Frühwarnung, Koordination, Grundlagenkontrolle
Retrograde Planung
Planung von oben nach unten (Top-Down). Von Chef zu Arbeiter, bsp.:Bauwesen. Verfolgung der Gesamtzielvorstellung. Präzesierungsschwach & Tendenz zu Zentralplanung.
Progressive Planung
von Unten nach oben (Bottom-Up) bsp: vertriebsabhängige Unternehmen. Nachteile Retrograder Planung sollen vermieden werden. alle Ebenen sind aktiv beteiligt. Schwach bei der Plankoordination & hoher Kommunikationsumfang
Zirkuläre Planung
Vollständig aktiver Austausch (gegenstrom) bsp: Software, Start-ups. Planträger plant eigenen Verantwortungsbereich selbst und koordiniert und integriert Pläne übergeordneter Instanzen.
Strategische Planung
Grundsätzlicher Orientierungsrahmen für zentrale Unternehmensentscheidungen
Operative Planung
Gewinnung konkreter Orientierung für tägliches handeln/Arbeiten unter Berücksichtigung der strategischen Ziele
Gesamtunternehmensstrategie
Seite des Unternehmens, Festlegung der Geschäftsfelder und Verteilung von Ressourcen auf Geschäftsfelder
Warum strategische Planung?
Notwendig für Unternehmensstruktur und Stake-Holder.
→Strategische&soziale Herausforderungen, globaler und wirts. Wandel,
Holdingsstruktur
Stammhauskonzern (Konzern ohne Holding) wobei Muttergesellschaft Konzernführung hat und Tochtergesellschaft ihr unterstehen (sind Hilfsbetriebe)
Konzern mit Holdingsstruktur: Muttergesellschaft hat reines Verwaltungsgeschäft kein operatives Geschäft (wie Dirigent), Tochtergesellschaften führen operatives Geschäft
Corporate Governance
freiwillige & gesetzliche Regelungen, zur Verbesserung der Transparenz und Kontrolle der Unternehmensführung, sowie “Kapitalmarktvorgänge” die die Gesellschaft betreffen
CSR (Corporate Social Responsibility)
Beschreibt die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen über gesetzliche Forderungen hinaus.
Corporate Citizenship ist Teil der CSR und beschreibt gesellschaftliches Engagement von Unternehmen für die regionale Gesellschaft
→ Dazu gehören: Corporate Giving (Spenden); Corporate Volunteering, Corporate Foundations (Gründung von Stiftungen für gute Zwecke)