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K......Kinder Unterlagen: 1. Kopie aus Buch: Bild vom Kind S. 16-25 2. Handouts der Präsentationen zu Reformpädagog:innen 3. PP Kinder in ihrer Lebenswelt verstehen und pädagogische Beziehungen zu ihnen gestalten 4. Sophias Mitschiften zu Pikler, Reggion und Situationsansatz 5. Vater des 'Kindergartens' (Buchauszug) 6. Die Institutionalisierung der Kleinkinderziehung (Buch) 7. Kindheit im Wandel der Zeit 8. PPT: Visionen der Reformpädagogik
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced |
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Bild vom Kind (Definition)
nicht empirischer Sachverhalt innerhalb einer pädagogischen Sichtweise, der philosophische Grundannahmen, Theorien über die Entwicklung, gesellschaftliche Erwartungen und persönliche ERfahrungen miteinbezieht
Janusz Korczak (dialogische Ansatz)
19. - 20. Jh
Biografie:
polnischer Arzt, Schriftsteller und Pädagoge
sah sich als Anwalt der Kinder
Er war Leiter eines Waisenhauses und wurde mit den Kinder gemeinsam in ein Warschauer Ghetoo gebracht. Mit den Kindern gemeinsam wurde er 1942 im Vernichtungslager Treblinka ermordert, obwohl er flüchten hätte können.
Bild vom Kind:
hat kein festes Bild vom Kind, er lässt sich von jedem Kind neu verzaubern und war auf einer unermüdlichen ‘Erkundung’
jedes Kind ist Einzigartig unf Gleichwertig, was aus seinem ‘dialogischem Prinzip’ hervorgeht
→ Ein Kind denkt nicht weniger, ärmlicher oder schlimmer als ein Erwachsener, nur anders.
Pädagogik der Achtsamkeit: postuliert Kinderrechte (auf den Tod, auf den heutigen Tag und so zu sein wie das Kind ist. Träume, Geheimnisse, Zeit und Raum, Gefühle, freie Entfaltung))
Kind ist Gestalter in seiner Entwicklung im Rahmen eines sozialen Systems
Kinder sollen ein Mitspracherecht haben
Kinder wollen Verantwortung übernehmen
Kinder haben ein Recht mittelmäßig zu sein (damals gab es gegenüber Kinder hohe Erwartungen)
Rolle der/des Erzieher:in
Erzieher:innen brauchen keine fertigen Konzepte, sondern sollen mit den Kindern Lösungen finden
anregende Umgebungen bieten und durch liebevolle Beziehung ermutigen
Urie Bronfenbrenner (sozialökologische Theorie)
Bild vom Kind:
neue Grundannahmen (gilt auch für Piaget, da Bronfenbrenner ähnliche Ansichten hatten)
Kind ist aktiv an seiner Entwicklung beteiligt
Das Kind ist untrennbar mit den spezifischen Gegebenheiten seiner Umwelt verbunden, welche Teil seiner Person und Individualiät sind
pädagogsiche Aspekte:
das Kind ist ein Teil von verschiedenen Systemen, die die Entwicklung und Aktivität beeinflusst:
Mikrosystem: unmittelarer Lebensbereich (Kiga, Zuhause, Nachbarn)
Mesosystem: Beeinflussing der Lebensbereiche (z.b. Austausch zw. Erzieher:in und Eltern)
Exosystem: Kind ist nicht involviert (Stress in der Arbeit bei Eltern beeinflusst Erziehung)
Makrosystem: gesellschaftliche Einflüsse (Gesetze, Normen, Religion, etc.)
Chronosystem: Lebensübergänge/Transitionen
Kritik:
fehlende Zwischenstufe (ob das Kind z.B. in Stadt oder Land groß wird)
inkonsistente Charakterisierung der Beispiele (Mikrosystem wird sehr genau durch einzelne Personen beschrieben, Makrosystem nur sehr oberflächlich
Maria Montessori (päd. Menschenbilder)
20.Jh
Biografie:
italienische Ärztin, politisch aktiv (Einsatz für Kinderrechte)
beschäftigte sich mit beeinträchtigten Kindern
Bild vom Kind:
Kinder sind keine kleinen Erwachsenne und brauchen Lob, Liebe und Anerkennung
hat ein Bedürfnis nach Freiheit und Entfaltung in spezifischen sensiblen Perioden
zentrales Subjekt und aktives Elemnt am Lernprozess
Entwicklung wird durch angeborene Aktivität angetrieben
Merkmale der Aktivität: erkennen, denken, sprechen, urteilen
pädagogische Aspekte:
es gibt sensible Perioden in der Entwicklung (Def. n. Montessori: Fähigkeit die ganze psychische Energie, auf einen Entwicklungsbereich zu zentrieren)
‘Hilf es mir selbst zu tun’ als Leitspruch für Erzieher:innen, diese sollen den K’s helfen sich zu organisieren, eigenständig zu lernen
Kinder sollen sich frei entflaten können, durch Beobachtung sollen außerdem gezielte Impulse gesetzt werden
vorbereitet Umgebung speziell angepasst an die Kinder (Entwicklung ist Umwelt- und erfahrungsabhängig)
es gibt eigenes Montessorimaterial, um KInder konkret zu fördern (z.B. Steck. und Sortierspiele)
die Entwicklung wird von Erzieher:in wenig gelenkt, das Kind bestimmt das Tempo, die Erzieher:in begleitet
wissenschaftlich entwickletes Bildungsmaterial
Flow-Learnng
soziale Erziehung und Beziehung
Kritik:
‘nur religiöse Menschen haben Respekt vor Kindern’
wenig Musikalität und Sinneslernen
Emmi Pikler
Bild vom Kind
kompetent
selbstständig
weiß, was ihm gut tut
unterschiedliches LErnte,po
eigene Persönlichlkeit
Kinder entwicklen sich selbst und dann wann es für sie passt
pädagogische Aspekte:
drei Hauptaspekte:
Pflege: behutsame Versorgung und Kommunikation, Beteiligung der Ks
Bewegungsentwicklung: aus eigenem Antrieb und Rhythmus, keine lenkenden/beschleunigenden Einflüsse
Spiel: Freipiel, altersgemäße Umgebung
Anregungen müssen geboten werden für die Förderung von Bewegung und Personalkompetenzen (vorbereitete Umgebung)
es kommt auf die Qualität der Auseinandersetzung des Kindes an
die/der Erzieher:in ist beim Mahlzeiten und Pflege dem Kind ganz zugewandt (→ wichtige sozial Erfahrungen)
die Persönlichkeit entwickelt sich am besten, wenn Ks sich selbstständig entwickeln
‘Lass dem Kind Zeit für seine nächsten Entwicklungsschritte
Celestine Freinet
‘Durch das Leben - für das Leben - durch die Arbeit’
pädagogische Grundsätze:
“Den Kindern das Wort geben”
“Die Schule von morgen wird die Schule der Arbeit sein”
“Unsere Schule wird eine Werkstatt sein”
“Die Schulklasse als Kooperative”
“Die Befreiung der Schule geht von den Lehrern aus.”
BIld vom Kind:
Kinder sind Akteure ihrer Entwicklung, es erzieht und bildet sich selbst mit HIlfe der Erwachsenen
Kind als handelndes Subjekt
Das Kind ist hungrig nach Leben und Aktivität
Pädagog:innen deuten das Tun der Kinder als Ausdruck der momentanen Bedürfnisse → sie werden respektiert
Reggio (Loris Malagozzi)
Bild vom Kind
K hat eigenständige PErsönlichkeit und ist ein kreatives Wesen
K ist motiviert zum Lernen
Ks gestalten ihre Entwicklung selbst
K hat andere Zeiten
K als Entdecker und Forscher
K konstruiert aktiv sein Wissen
pädagogische Aspekte
100 Sprachen der Kinder
der Raum als dritter Erzieher
Kinder sollen ‘verliebt’ sein in Gegenstände
Förderung der Wahrnehmung und des ganzheitlichen Ausdrucks
besonderer Wert des freien Spiels
Ks sollen sich möglichst vielfältig ausdrücken können
Erziher:in ist vertrauter Begleiter und erweitert durch Beobachtung immer weiter das eigene Kinderverständnis
Beobachtung & Dokumentation → Portfolio, sprechende Wand
Ressourcen werden bereitgestellt und Impulse werden gesetzt
Erzieher:in als Sprechpartner:in und Zuhörer:in
Situationsansatz (Jürgen Zimmer)
geeigent für 0-10 Jahre
Bild vom Kind
K hat ein Recht sein Leben zu gestlaten (Raum und Tagesablauf)
K setzt eigene Lernprozesse in Gang
K lässt sich auf Gesellschaftliche Prozesse ein
pädagogische Aspekte
Zusammengehörigkeitsgefühl soll gestärkt werden
alle Kinder sind gleichwertig
Autonomie, Kompetenzen und Selbstständigkeit soll gefördert werden
enge Zusammenarbeit mit Familien der Ks
sozio-kultureller Hintergrund soll von Erzieher:innen analysiert werden
Themen die Kinder interessieren sollen aufgegriffen werden
Erziher:innen sind Lehrende und Lernende zugleich
das aktuelle Bild vom Kind
änderte sich durch die Geschichte (zuerst nur kleine Erwachsene, heute viel mehr)
Kinder haben heute ihre eigenen Rechte
Ansprüche an Einrichtungen und Fachkräfte sind gewachsen
Durch die Anerkennung der Kindheit als eigener Lebensabschnitt im 18. Jahrundert begann das Bild vom Kind sich zu wandeln. Zuert wurde es noch als hilflos, wild und leeres Blatt beschrieben, durch Forschung im 20. Jh. (geprägt d. Montessori und Piaget) wurden Kinder zu aktiven Gestaltern ihrer Entwicklung.
Dies gilt auch für U3 Kinder (vgl. Dornes) was durch Forschung von unteranderem Mahler, Dornes, Piaget und Stern entdeckt wurde: Säuglinge kommen mit Anlagen und vorgeburtlichen Prägungen zu Welt. Außerdem bereiten sie sich im Mutterleib schon auf das Leben vor und sammeln Erfahrungen (laut Hüther).
→ Hör- und Sehsinn entwickeln sich schon pränatal, bracuhen aber Reize von außen
→ Sprachmelodie der Muttersprache werden früh erkannt
→ auch auf Gesichter reagieren Babys von Anfang an
Entwicklung der Früherziehung und des Kiga
Arbeiterfamilien verdienten nicht sehr viel Geld, weshlab auch Frauen arbeiten gehen mussten.
→ Notwendigkeit für die institutionelle Betreuung von Kindern (auch die hohe Sterblichkeitsrate sollte so bekämpft werden)
Friedrich Wilhelm August Fröbel
Biografie - Vater des Kindergartens
geboren in Deutschland 18.Jh.
Kindheit geprägt durch Entzug von mütterliche Zuneigung (Mutter starb - Stiefmutter unfreundlich) und dem dogmatischem Glauben seines Vaters
Fröbel zog zu seinem Onkel, wo er dann eine schöne Kindheit verbrachte
er wurde Erzieher und öffnete 1840 den ersten Kindergarten
er veröffentlichte mehrere Werke in denen das Spiel besonders hervorhebt
1851 wurden Fröbel’sche Kindergärten verboten, dies wurde aber 1860 weder revidiert
Bild vom Kind
kindliche ENtwicklung kann mit einer Pflanze vegrlichen werden, Erzieher:innen = Gärter:innen
→ KinderGarten
Kiner sollen starke und selbstbewusste Persönlichkeiten entwickeln
pädagogische Aspekte:
Kinder brauchen sinnvolle, praktische Beschäftigung in der Umwelt
Pädagogik orientiert sich am Beschäftigungstrieb
selbstständige Auseinandersetzung als Voraussetzung für Bildung
Materialauswahl anhand von Beobachtung
Die Gründung des Kindergartens zur Entwicklung zur Entwicklungsförderung von Kleinkindern
1840 wurde zur Grundung des ‘Allgemeinen deutchen Kindergartens’ aufgerufen - dies basiert auf der revolutinären Idee, dass alle Lebensphasen eine Bedeutung haben
Fröbel nimmt an das man durch Handeln zur Selbstverwirklichung kommt - er entwickelt ‘Spielgaben’ für den BEstätigungstrieb von Kindern
Eltern sollen anhand vom Kiga lernen, Kinder zu beschäftigen
Ziele des Kigas: Entfaltung und Entwicklung des Ks, Selbstbestimmung der Ks
Wohl des Kindes steht erstmals im Vordergund
Kiga soll einen Bildungsanspruch erfüllen
Die Menschenerziehung nach Friedrich Fröbel (Buch)
romantisches Bild vom Kind (unverdorbene Reinheit)
Frühpädagogik und gute Mutter-Kind-Beziehung sind laut ihm ausschlaggebend
Entscheidende Bedeutung:
Muter-Kind-Bindung
spielerische Übungen zur Förderung von Motorik, Emotionalität und Kognitivität
Lernprozesse sind in frühester Kindheit möglich
Bedürfnis nach handelnder Auseinandersetzung im MIttelpunkt
entwicklungsgetreue Erziehung, die auf vielfältige Weise fördert ist wichitg
Aufgabe der Erziehung: Mensch in Einklang mit der Natur bringen
Verhaltens- und Erziehungsschwierigkeiten schreibt er der Verletzung des eigentlich gesunden Ks zu
Erzieher:in soll behütend und beschützend, aber abwartend und beobachtend sein
natürliche Entwicklung soll möglichst wenig gestört werden
Spielgaben und Beschäftigungsmittel nach Fröbel
Diese waren in einem entwicklungsgemäßen System organisiert, um die in ihrer Entwicklung zu unterstützen, indem diese das Spiel anregen
Die Institutionalisierung der Kleinkinderziehung - KInderbewahrungsanstalten als Schutz vor Verwahrlosung
Beginn der Gründung von ersten Kleinkinderschulen und Kleinkinderbewahranstalten im 18. Jh.
→ Gründe dafür war die außerhäusliche Lohnarbeit, Kinder aus ärmeren Schichten sollten so trotzdem erzogen werden
→ Ziel war es Kinder des Proletariats vor der Verwahrlosung zu schützen und auf die Arbiet vorzubereiten
Kinder sollten zu disziplinierten Menschen erzogen werden und Fleiß, Ordnung, Frömmigkeit und Respekt vor der Gesellschaft erlernen (Bedürfnisse wurden nicht beachtet)
ab 1830 verbreitet sich diese Massenerziehung auch in Deutschland verbreitet
→ Die Strickstube nach Oberlin bot im Gegensatz dazu einen pädagogischen Charakter (Französischunterricht, Stricken lernen, körperliche Ausbildung, Heimatkunde, Naturkunde, etc.)
→ Die Infant Schools nach Owen waren ähnlich aufgebaut wie die STrickstuben und war für Arbeiterkinde rgedacht
öffentliche Anstalten sollten für die Kinder des Bürgertums (Ober- und Mittelschicht) einen Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen und familienergänzend wirken (mit schulischer Struktur)
Kindheit im Wandel der Zeit
Mittelater 15.-17. Jahrhundert
Gesellschaft | Kindheit |
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Neuzeit 18.-19. Jahrhundert
Gesellschaft | Kindheit |
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erste Hälfte 20. Jh.
Gesellschaft | Kindheit |
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Nationalsozialismus
Gesellschaft | Kindheit |
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zweite Hälfte 20. Jh. bis 2015
Gesellschaft | Kindheit |
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Forderungen der Elementarpädagogik 2020
Gleichstellung der Kigas mit Schulden
flächendeckendes elementarpädagogisches Angebot
alle Pädagog:innen sollen dasselbe Bundesdienstrecht und Besoldungsrecht haben
Kigas in die Bundeskompetenz überführen