1/18
Looks like no tags are added yet.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
|---|
No study sessions yet.
5 Übergruppen
Excavata: ausgehöhlter Zellkörper
Chromalveolata: haben sekundäre Plastiden durch sekundäre Endosymbiose, photosynthetisch aktiv, gehören nicht zu den echten Pflanzen
Archaeplastida: echte Pflanzen, Cyanobakterium aufgenommen -> Chloroplast
Rhizaria: Amöben, Filopodien zu Fortbewegung und Beutefang
Unikonta: Amöben mit breitlappigen zweidimensionalen Lamellipoden oder wülstigen dreidimensionalen Pseudopodien (Tiere, Pilze)

Die meisten Eukaryoten → sind Protisten
Die meisten Eukaryoten sind Einzeller -> Protisten (haben Zellkern, membranumhüllte Organellen)
Die meisten Protisten sind Einzeller (aber es gibt auch Arten die Kolonien oder vielzellige Organismen bilden)
Einzellige Protisten -> sehr komplex da alle Funktionen von subzellulären Einheiten (Organellen) ausgeführt werden
Vielzellige Eukaryoten (Arbeitsteilung wodurch, 2 Arten)
Symplasten (über Plasmodesmen verbundene Protoplasten) ermöglichen Arbeitsteilung
Pflanzen -> suprazellulär (echte Zellverbindungen/Plasmodesmen)
Tiere -> multizellulär (über gap junctions können nur Ionen und kleine Moleküle ausgetauscht werden)
Plasmodesmen (Desmotubuli)
Verbindungen des Cytoplasmas durch Cytoplasmastränge, die primäre Zellwände durchsetzen
Dadurch stellen Zellen eine physiologische Einheit dar (Symplast)

Cyanobakterien: was, Arten, Eigenschaften
Blaualgen, Prokaryoten, Bakterien
Teil einer monophyletischen Gruppe (alle haben einen gemeinsamen Ursprung)
Es gibt ein- und vielzellige Arten
Gram-negativ -> innere und äußere Membran und Zellwand
Kein Zellkern
Haben Phycobilisomen mit Phycobilibinen (Pigmente: Phycocyanin, Phycoerythrin) die grünes und gelbes Licht absorbieren, verleihen ihnen ihre Farbe, Farben sind unterschiedlich weil Verhältnis schwankt, ermöglichen Nutzung eines größeren Bereichs des Lichtspektrums
Viele Spezies, zwei vielzellige die unabhängig voneinander entstanden sind

Cyanobakterien Entdeckung
Vor 2,7-2,5 Milliarden Jahren begann Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre zu steigen weil da erstmals Cyanobakterien auftauchten (Photosynthese -> produzieren freien Sauerstoff)
Dieser Sauerstoff wurde von zweiwertigem Eisen "gefangen" und verbraucht
Zweiwertiges Eisen wurde nach und nach aufgebraucht -> es entstanden Bändererze
Sauerstoff begann sich erst im Meerwasser, dann in der Atmosphäre anzureichern
Vor 2,45-2,3 Milliarden Jahren stieg Sauerstoffgehalt massiv -> toxisch für damals lebende Organismen
Cyanobakterien als Vorstufe der Zelldifferenzierung (mindestens 3 Beispiele)
Coenobien: mehrere Zellen in Gallerthüllen
Anabaena spec.: photosyntetische Bakterien die Photosynthese machen und Heterocysten die Stickstoff fixieren -> Kompartimentierung -> Ansätze zur Vielzelligkeit
Streptomyces: grampositiv, areob, bildet verzweigte einzellige Myzelien ohne Querwände, Substratmyzel und Luftmyzel
Myxobakterien: gramnegativ, wenn keine Nahrung mehr -> lagern sich zusammen zu Fruchtkörpern als Ruhestadium
Vielzelligkeit (Definition, Krikerien, Entwicklungslinien)
zahlreiche unterschiedliche Zelltypen die sich zu komplexen Geweben zusammenschließen
Kriterien: gemeinsamer Stoffwechsel, Aufgabenteilung, extrazelluläre Matrix, echte Gewebe
In mindestens 6 Entwicklungslinien der Eukaryoten vorgekommend, Metazoa (vielzellige Tiere), Embryophyta (Landpflanzen), Florideophyceae (Rotalgen), Laminariales (Braunalgen), Basidiomycetes (Ständerpilze), Ascomycetes (Schlauchpilze)
Vor- und Nachteile der Vielzelligkeit (3 pro, 2 con)
Können schwerer gefressen werden wegen der Größe
Nährstoffe speichern ist einfacher
Aufgaben können geteilt werden
Kommunikation zwischen den Zellen nötig
Verlust der Unsterblichkeit von somatischen Zellen
Endosymbiosetheorie → serielle Endosymbiose (Definition)
Entstehung von Eukaryoten mit Endomembransystemen und Organellen aus prokaryotischen Vorläuferzellen

Primäre Endosymbiose
Ursprünglicher Prokaryot bildet Endomembransystem aus -> Ur Eukaryot mit Fähigkeit zur Phagocytose
Ur Eukaryot nimmt Alpha Proteobakterium auf durch Phagocytose -> Mitochondrien
Nimmt photosynthetisch aktives Cyanobakterium auf -> Plastide
(danach findet Gentransfer zwischen Kern und Organellen statt)
Beweise für primäre Endosymbiose (3-4)
Beweise
Innenmembran von Mitochondrien und Plastiden entspricht denen der Prokaryoten
Organellen haben ringförmige DNA Moleküle und prokaryotische Genstruktur
Eigene Translationsmaschinerie in den Organellen
Ribosomen in Organellen sind bakteriellen Ribosomen ähnlicher als eukaryotischen
Arten der primären Plastiden (Unterschied, 3 Arten)
unterscheiden sich in Pigmentzusammensetzung
Cyanellen: Cyanobakterien sehr ähnlich
Rhondoplasten: bei Rotalgen
Plastiden: Chloroplasten
-> alle primären Plastiden entstammen dem einmaligen Ereignis der Aufnahme eines Cyanobakteriums während serieller Endodymbiose
Sekundäre Endosymbiose (wodurch, Ergebnis, Arten, Beispiel)
Aufnahme eines photosynthetischen Eukaryoten (nebst Chloroplasten) durch Eukaryoten
Führt zu Plastiden mit 3 oder 4 Hüllmembranen
Trat mehrfach auf -> verschiedene Typen sekundärer Plastiden
Kann von Aufnahme einer Rotalge kommen
Photoautotrophe Eukaryoten → Einteilung nach Aufbau (Entstehung, Gruppen, Phylogenie)
Mehrfach unabhängig voneinander entstanden (primäre und sekundäre Endosymbiose)
lassen sich in 3 Gruppen einteilen (Protophyta, Thallophyta, Kormophyta)
Einteilung beruht nur auf morphologischen Merkmalen (nicht auf Phylogenie)
Einteilung nicht immer eindeutig
Protophyta (Definition, 4 Formen, 3 Verbandarten)
Sehr heterogene phototrophe eukaryotische Einzeller (auch vielzellige lockere Zellverbände welche leicht zerfallen können wegen fehlender Gewebebildung)
Amöboid: unbegeißelt, ohne Zellwand (Beispiel: Synchroma grande)
Coccal: in vegetativer Form unbegeißelt (Beispiel: Chlorella vulgaris)
Monadal: stets begeißelt (Beispiel: Chlamydomonas)
Capsal: Gießeln zum Teil reduziert, keine aktive Bewegungsfähigkeit (Tetrasporopsis)
Coenobium: durch gemeinsame Gallerthülle vorübergehend zusammengelagert (Bsp: Gloecystis maxima)
Aggregationsverband: aktive/passive Zusammenlagerung ursprünglicher unabhängiger Zellen, einzelne Zellen bleiben totipotent (Bsp: Scenedesmus sp)
Zellkolonie: regelmäßig gebaute, wenig- bis vielzellige Struktur welche von Mutterzelle abstammt, Zellen bleiben in steter Verbindung, kann zu Differenzierungen kommen (Bsp: Volvox globator)
Thallophyta (Definition, wo, Gewebe?, Entwicklung wodurch, 3 Arten, Organe)
Mehrzellige Form eukaryotischer Algen, Moose und Pilze
Häufig an Leben im Wasser angepasst
Ausbildung einfacher Gewebe -> morphologischer Übergang vom Einzeller zum Vielzeller
Protophyten -> regelmäßige Kern und Zellteilungen -> Thallophyta
1.Fadenthallus (trichal): eindimensional, unpolar, keine Differenzierung der Zellen, sind teilungsfähig, Wachstum interkalar mit längs zum Faden ausgerichteten Spindelapparat (polarer Fadenthallus zeigt bereits Differenzierung)
2.siphonale und siphonocladale Schlauchthalli
3.Gewebethalli: höher entwickelt, flächig (Gewebe: in Gruppen organisierte gleichartig differenzierte Zellen mit gemeinsamer Funktion, echt: Zellen entstehen durch Teilung anderer und können Zell-Zell Verbindungen haben, unecht: Plektenchyme, entstehen durch sekundäre Aneinanderlagerung von Zellfäden -> Flechtthallus
Organisation des Vegetationskörpers relativ differenziert aber noch keine echten Organe sondern Phylloide, Cauloide und Rhizoide (kein Kormus)
Bryophyta
Laubmoose
Übergangsform
Landgang der Pflanzen
Kormophyta (was, wo, Gewebe, Pflanzenkörper, Organe)
Höhere Pflanzen
An Landleben angepasst
Komplexe Gewebe mit verschiedenen Funktionen
Wachsen vielzellig als Kormus
Blätter, Sprossachse, Wurzeln