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The Eclipse of the West
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Cycles of the Moon and Eclipses
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Moon Phases and Solar Eclipses
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Notes on Moon Phases and Eclipses
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Study Guide for Eclipse Quiz
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Moon, Lunar Phases, and Eclipses
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Study Notes on Solar Eclipses
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Propiedades de la Elipse
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Thema 1: Germanistik & Teildisziplinen 1. Was ist Germanistik und aus welchen Teildisziplinen besteht sie? Die Germanistik ist allgemein die Wissenschaft von deutscher Sprache und Literatur, diese lässt sich in die folgenden Teildisziplinen aufgliedern: • Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Deutschsprachige Literatur von Beginn des Buchdrucks bis heute) • Mediävistik (8-15 Jhr, Erforschung der Geschichte des Mittelalters; ältere dt. Sprach und Literaturwissenschaft) • Sprachwissenschaft (Linguistik) • Deutschdidaktik (Theorie der Lehr- und Lernprozesse in Lernkontexten) · Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache 2. Mit welchem Zeitraum befasst sich die Ndl? 15. Jhr bis heute 3. Was unterscheidet die Fachwissenschaft von der Fachdidaktik? Die Didaktik befasst sich mit der Lehre des Lernens. Die Fachwissenschaft liefert die Erkenntnisse, die gelehrt werden. Sprache Literatur Fachwissenschaftler (Gegenstandsorientiert) Sprachwissenschaft (Linguistik) Literaturwissenschaft (NdL) Fachdidaktik (Literatur als Bildungsgegenstand) Sprachdidaktik (in Lehr- und Lernkontexten) Literaturdidaktik (in Lehr- und Lernkontexten)4. Welche Teildisziplinen der Germanistik lassen sich der Fachwissenschaft, welche der Fachdidaktik zuordnen? Didaktik: Deutschdidaktik Wissenschaft: Ndl, Mediävistik, Linguistik. Deutsch als Zweitsprache 5. Worin besteht der zentrale Unterschied zwischen Literaturwissenschaft und Literaturkritik? In der Literaturkritik werden Texte bewertet, ästhetische Wertung im Vordergrund Kritik ist eine Bewertung ! In der Literaturwissenschaft werden Texte ausgewertet (fragen nach der historischen Einordnung, poetologischen Regeln & die Textstruktur) -> Wissenschaft mit eigenen Fragestellungen und Methoden, theoretisch reflektierter Umgang mit der Literatur 6. Was unterscheidet einen literaturwissenschaftlich geschulten Leser von einem naiven Leser? Der Naive Leser liest die Lektüre aufgrund des ästhetischen Genusses & des intellektuellen Vergnügens Der geschulte Leser achtet theoretisch geleitet, reflektiert und analysiert die Lektüre, benötigt eine Distanz und zeitintensive Aufmerksamkeit7. Was leisten festgelegte Begriffe- sogenannte Fachtermini- der Literaturwissenschaft? Fachtermini sind feste Methoden und Schrittfolge, die benötigt werden, um die Eigenschaften des Textes zu erfassen und erklären zu können. Garantiert allen Diskussionsteilnehmern die Gewissheit, über dieselben Dinge zu reden -> Intersubjektive Verständigung Thema 2: Literatur · Was ist Literatur? - besteht aus Sachtexten und literarischen Texten - Unterscheidung von Sachtexten und literarischen de Texten - Literarizität & Poetizität - Fiktionalität - Jeder Text der Welt ist ein literarischer Text oder ein Sachtext Hauptmerkmale -Abweichung (Verfremdung) - bewusst produzierte von der Alltagssprache, um den Fokus auf -> brechen die Konventionen und Erwartungen der Alltagssprache - Autofunktionalität • Konnotation • Polysemie - die Mehrdeutigkeit, die durch den Aufbau von assoziierten zusätzlich Wortbedeutungen erzeugt wird (Putzfrau - Reinigungskraft) 1. Erläutern Sie die Begriffe Ästhetikkonvention und Fiktionsvertrag. Fiktionsvertrag: Wissen das es Fiktion ist , aber so tun als wäre es real (als ob Situation)Vertrag zwischen Autor und Leser, Autor zeigt, dass es sich um eine mögliche Welt handelt, und der Leser nimmt dies an (Als-Ob-Modus) Ästhetikkonvention: Bewertung nicht nach wahr oder falsch , sondern nach subjektiver ästhetischeinung steht für das Ziel des Textes, dem ästhetischen Genuss, die Frage danach, ob ein Text ästhetisch gelungen ist. 2. Worin besteht der Unterschied zwischen einer pragmatischen und einer ästhetischen Lesehaltung? In der pragmatischen Lesehaltung werden meist Sachtexte gelesen, um aus ihnen zu lernen (Mittel zum Zweck; Gebrauchtstexte) In der ästhetischen Lesehaltung werden meist literarische Texte gelesen zum Selbstzweck (dient dem ästhetischen Genuss) 3. Welche beide Merkmalen unterschieden literarische von nicht-literarischen Texten? ↳Sachtexten ! Die beiden Hauptmerkmale: Fiktionalität (p.T.) und Literarizität (l.T) 1. Lektüre und Bewertungskonventionen • Prag. Texte= Monovalenzkonvvention (Eindeutikeit) & Tatsachenvalenz (reale Welt) • Lit. Texte= Polyvalenzkonvention (Mehrdeutigkeit) & Ästhetikkonvention (Möglichkeit. Welt) Lesehaltung 2. Lesehaltung• Prag. Texte= Prag. Lesehaltung • lit. Texte= ästhetische Lesehaltung 4. Was bedeutet Autofunktionalität und auf wen geht dieser Begriff zurück? Die Autofunktionalität meint, dass die Sprache auf sich selbst verweist (so weit, dass der Inhalt der Mitteilung selbst in den Hintergrund gedrängt wird) - Roman Jakobson- 5. Was bedeutet das Begriffspaar Denotation und Konnotation? Denotation: Mehr oder weniger explizit definierte Wortbedeutung Konnotation: assoziierte Wortbedeutung, ohne die metaphorische Aussagen nicht denkbar wären 6. Welche Fiktionalitätsindikatoren kennen Sie und auf wen gehen diese zurück? Def.: Fiktionalität: (formen, gestalten, bilden) Inhalt der Werke basiert auf erfundenen Welten/ Dingen -> imaginär, kein Anspruch auf Überprüfbarkeit Fiktionsindikatoren: -Kälte Hamburger- - Verben innerer Vorgänge (Verben des Fühlens/ Empfindens/ der internen Wahrnehmung) - epische Präteritum (Präteritum verliert seine grammatische Funktion über die Vergangenheit zu informieren) -> Indikatoren Bilden Merkmale, keine eindeutigenKriterien 7. Worin besteht der Unterschied zwischen fiktiv und fiktional? Fiktiv: bezieht sich auf eine bestimmte Existenzweise von Gegenständen, derart, das diese Gegenstände nicht existieren „Die Hauptfigur des Romans ist fiktiv“ Fiktional: bezieht sich auf die Darstellungsweise, derart dass das Dargstellte nicht existiert „Der Roman Harry Potter ist fiktional“ 8. Sind alle fiktionalen Texte literarisch? Nein, nicht alle literarischen Texte sind fiktionale Texte, sowie nicht alle fiktionalen Texte literarisch sind. -> Literarizität und Funktionalität müssen nicht notwendig zsm auftreten, es gibt nicht-fiktionale Literatur sowie nicht-literarische Funktionen 9. Warum ermöglichen die Merkmale Literarizität und Fiktionalität keine Wesensbestimmung literarischer Texte? Die beiden Merkmale ermöglich keine Wesensbestimmung, da eine strenge Grenzziehung mit diesen Merkmalen nicht möglich ist. -> Rezipient muss beachtet werden, da grundsätzlich jeder Text im ästhetischen Modus gelesen werden kannThema 5: Epochen und Gattungen Aufgabe der Wissenschaft: • in einem gewissen Bereich ein geordnetes, begründetes und als gesichert angesehenes Wissen hervorzubringen • Als Kennzeichen dieses Wissens gelten: Systematik, Methodik, Objektivität & Intersubjektive Nachprüfbarkeit 1. Was versteht man in der Literaturwissenschaft unter einem Stoff?Was ist ein Motiv? Wie lassen sich Texte den Textgruppen zuordnen? durch den Autor Durch das Thema: Thema eines literarischen Textes= Gegenstand/ Subjekt (Freundschaft, Liebe, Tod) - Thema nicht immer direkt offensichtlich Durch den Stoff: Ist eine unerhebliche der Dichtung vorgeprägte Handlung, die als Ergebnis, Bericht usw. an den Dichter herangetragen und einen Anreiz zur künstlerischen Gestaltung bietet bezeichnet Durch das Motiv: ist eine kleine stofflich-thematische Einheit - bestimmte Epochen haben motivliche Vorlieben; kehrt ein Motiv mehrfach auf -> Leitmotiv Durch Gattungen und Epochen (Lyrik, Epik, Drama) 2. Welche Funktionen erfüllen Gattungen und Epochen? Es geht um die gemeinsamen Merkmale Bestimmter Texte, die diese entweder zu einer gemeinsamen Gattung oder Epoche zusammenfassen Gattungsbegriffe: fassen Texte ohne nähere Betrachtung ihrer Entstehungszeit und ihrer Autoren zusammen - textbezogene Kriterien; keine eindeutigeSystematisierung, aber bst. FormEpochenbegriffe: befasst sich mit der literarischen Generation (Zeit) -> gliedern die Abfolge von Autoren und Werken in historischer Dimension 3. Welches sind die drei Hauptgattungen der Literatur? 4. Worin unterscheidet sich die Dramatik, Epik und Lyrik? Unterscheiden sich durch den Erzähler. Der Erzähler der Epik ist ein Erzähler der aus einer narrativen Sichtweise berichtet. In der Dramatik führt eine Figur durch die Handlung. In der Lyrik berichtet das lyrische Ich. 5. Was verstehen Sie unter den Begriffen ´Kindheitsautonomie´ und ´Schonraumliteratur´? Kindheitsautonomie: bezeichnet die Trennung von kindlichen und erwachsenen Figuren; Kindheit ist autonom, erhält Eigenwert Kindheit wird ein Zustand der Freiheit -> Idee desSchonraums Schonraumliteratur: meint, dass man den Kindern nicht die Gefahren der Welt aufzeigt • Probleme der Erwachsenen gelten für das Kind als unverständlich, werden als nicht-kindgemäß ausgegrenzt • Kindheit wird als Gegenbild inszeniert 6. Wie heißen die drei großen Kinderbuchautoren der 50/60 er? Otfried Preußler - Räuber Hotzenplotz, das kl. Gespenst Lokomotivführer Michael Ende - Momo, Jim Knopf & Lukas der James Krüss - mein Urgroßvater und Ich 7. Welches ist die bevorzugte Gattung der Schonraumliteratur? Kindheitsautonomie & Schonraumliteratur lassen sich besonders gut in der Phantastik umsetzen (Pippi Langstrumpf) 8. Worin besteht die neue Kindheitsvorstellung der KJL in den 70er Jahren? • Wandel wird u.a. Durch die Studentenbewegung getragen; von der Ideologie der heilen Kinderwelt zur Forderung nach polit. Erziehung durch neueKinderbücher • Emanzipation des Kindes -> gleichberechtigte Teilhabe an der Welt der Erwachsenen • Kindheitsautonomie & Realistisches Schreiben wurde gefordert 9. Benennen Sie die zentralen Merkmale der Gattung der realistisch, problemorientierten KJL. • Tendenz zum realistischen Schreiben, sowie zur “Problemnähe“ und „Zeitbezogenheit“ • Direkter Bezug zu den aktuellen Wirklichkeitserfahrungen, den Problemlagen und Konflikte der jungen Leser • junge Hauptdarsteller die mit dem Leser auf Augenhöhe sind • meist ein offenes Ende (da Probleme fortbestandlich sind) • Neue Themen: Bruch mit thematischen Tabus- kann seither jedes Thema sein • Fordert Realismus programmatisch ein 10. Nennen Sie zwei wichtige Autoren der realistisch, problemorientierten KJL. Ursula Wölfel - Die grauen und die grünen Felder Peter Härtling - Ben liebt Anna/ Das war der Hirbel 11. Nennen Sie drei Werke der realistischen, problemorientierten KJL. Oma, Ben liebt Anna, Das war der Hirbel12. Warum haben viele Texte der KJL ein offenes Ende? Ein offenes Ende steht dafür, dass das Problem weiterhin existiert und nicht verschwunden ist. Enden nicht mit Ende des Buches. 13. Worin besteht die Funktion der realistischen, problemorientierten KJL? Die KJL soll die Kinder erziehen, aufklären, ihre Einstellung verändern und sie für politische und soziale Forderungen sensibilisieren. Sollen Bewusstsein für Missstände bekommen und an der Beseitigung dieser mitwirken -> zielt auf die Persönlichkeitsbildung ab Thema 6: Analyse epischer Texte 1. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Analyse und einer Interpretation? Analyse: Genaue Beobachtungen am Text • analytische Zugänge: über den Erzähler, die Geschichte, das Thema, Motiv, Gattung & Autor • Textbeobachtungen (rhet. Aufbau) Was ist auffällig? Was bringt mich weiter, um mehr über den Text zu verstehen? • Kein Selbstzweck; Analysenmethoden= Werkzeuge, die für den gebrauch gewählt werden müssen Interpretation: Auf der Basis der Analyse gelangt man zurInterpretation • Was bedeutet die Beobachtung eigentlich? • „Jede interpretative Aussage setzt Beobachtungen voraus, die umso genauer ausfallen, je genauer der Text analysiert wird“ 2. Warum ist es wichtig, bei der Analyse epischer Texte den Erzähler näher zu bestimmen? Epische Texte (Romane, Noevelle…) zeichnen sich dadurch aus, dass das Geschehen durch den Erzähler vermittelt wird -> Erzähler= Vermittlungsinstanz, nicht unmittelbar am Geschehen beteiligt -> Von der Wahl des Erzählers ist der Informationsgrad des Textes ab (welche Infos der Leser erhält) - entscheidet darüber wie der Leser die Infos behält (sachlich/ironisch…) 3. Nach welchen Kategorien analysiert Jürgen Petersen den Erzähler? (1993) Sichtweisen: - Ich-Erzähler ist eingeschränkter als Er-Erzähler • Ich-Erzähler kann glaubwürdig die Außensicht, aber nicht die Innensicht beschreiben (Inensicht beschränkt auf das eigene Ich) • Er-Erzähler hat unter Umständen nur eine Außensicht Erzählverhalten: • Auktorial (mischt sich ein, gibt Hinweise, Kommentare) • Personal (Perspektive der Figur, aus der erzählt wird) • Neutral (Erzähler= kaum greifbar; sachlich-berichtend, Figuren stellen sich selbst an) Erzählform • Spricht von sich selbst - Ich-Form • Erzählt von dritten - Er/Sie/Es- Form • Spricht von Angesprochenen - Du- Form Erzählhaltung: • gemeint ist die weitere Stellungnahme des Erzählers dem Erzählten gegenüber • Neutral, ironisch, distanzier, plakativ, distanziert, affirmativ (bestätigend) Achtung! - bei Peterson ist der auktorialer Erzähler =/ allwissender Erzähler 4. Worin besteht in der Erzähltheorie der Unterschied zwischen dem erzählenden und dem erlebenden Ich? Das erzählende Ich berichtet als Ich-Erzähler mit zeitlicher Distanz. Das erlebende Ich ist das Ich von dem erzählt wird. Erzählende Ich: - ist das Ich, das aus zeitlicher Distanz etwas, was vor längerer Zeit geschehen ist, erzählt -> Erzähler seiner Geschichte „damals“ Erlebendes Ich: ist das Ich, das die Dinge so erzählt, Ei es sie einst in der erzählten Welt wie es sie einst in der erzählten Welt erlebt hat -> Erzähler seiner Geschichte „jetzt“ 5. Welche Arten der Fokalisierung unterscheidet Gerard Genette? Fokalisierung: „Informationsschleusen“, die nur die Elemente passieren lassen, die der gewählte Fokus zulässt - Sichtweise Nullfokalisation: • keine Einschränkung des Blickwinkels durch eine Figur • Sichtweise eines allwissenden auktorialen Erzählers Interne Fokalisation • erzählt aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren - Innensicht • Fokus fällt mit der Figur zusammen, die zum Subjekt der Wahrnehmung wird Externe Fokalisation: • Fokus fällt mit keiner Figur zusammen, sodass keine Einblicke in die Gefühlswelt oder die Gedanken der Handlungsträger möglich sind => Peterson & Genette sind Idealtypische Konstruktion; helfen Beobachtung an den Texten zu machen, es gibt sehr häufig Mischformen (z.B. externe & interne Fokalisierung) Analysekategorien - nicht dogmatisch- starr (flexibel umgehen) 6. Was ist eine Paralepse? Paralepse= Wenn der Erzähler dem Leser mehr Informationen gibt, als ihm seine Fokalisierung eigentlich erlaubt Paralipse= Wenn der Erzähler dem Leser Informationen vorenthält, die er eigentlich aufgrund seiner Fokalisierung geben müsste 7. Was meint Erzählzeit und erzählte Zeit? In welchem Verhältnis können Erzählzeit und erzählte Zeit zueinanderstehen? • Erzählzeit= ist die Zeit die benötigt wird um ein bestimmtes Geschehen zu erzählen. (Gemessen an Seiten- und Zeilenzahlen) • erzählte Zeit= ist die „Zeit des Inhaltes“, also die Zeit, die das erzählte Geschehen in Wirklichkeit beanspruchen würde • Zeitraffendes Erzählen = erzähltest kürzer als die erzählte Zeit • Zeitdeckendes Erzählen = Erzählzeit = erzählte Zeit (z.B. Dialog) • Zeitdehnendes Erzählen = Erzählzeit ist länger als die erzählte Zeit 8. Wozu dient Ihnen eine nähere Betrachtung von Erzählzeit und erzählter Zeit? -> unterschiedliches Erzählverhalten gliedern die erzählte Wirklichkeit, setzt Schwerpunkte ermöglicht Haupt und Nebensätze zu entscheiden und die Bedeutung der inneren und äußeren Handlung auszumachen 9. Was ist ein Innerer Monolog? Ein innerer Monolog einer Figur ist oft ein Selbstgespräch/ eindeutige Personenrede; nicht dem Erzähler zuzurechnen; eine Technik der Gedankenwiedergabe (Bewusstseinsstrom) 2 Kriterien: 1. situatives Kriterium der Einsamkeit des Sprechers (Selbstgespräch, an keinen gerichtet) 2. Das strukturelle Kriterium des Umfangs& des in sich geschlossenen Zusammenhangs einer Replik —————————————————————————— ————— Figurenrede: • direkte Rede: ist unmittelbar subjektiver Ausdruck der Person; Atmosphäre des unmittelbaren beteiligt Seins (mehr in Szene gesetzt als erzählt) • Indirekte Rede: häufig im Konjunktiv; Indirektheit, die eine Distanz schafft, verweist direkt auf den Erzähler (Indirekte Rede gehört der Figur nicht allein) Zeitliche Ordnung: • Erzähler kann die chronologische Folge der Zeit beibehalten oder ändern, z.B. mit dem Ende beginnen o. Zum Anfang zurückkehren • > erhöhen die Komplexität des Erzählgeflechts • Anachronie = zeitl. Umstellung der Erzählreihenfolge • Proleose = vorausschauender Erzähleinschub • Analepse = Rückblende, die bereits vergangenes Erzählt • Ellipse = Auslassung eines Zeitabschnitts im Erzählen Thema 7: Analyse dramatischer Texte 15. Welche neue dramatische Gattung begründete Lessing? Bürgerliches Trauerspiel welches den normalen Bürger tragödienfähig macht 16. Wie nannte Brecht seine Methoden, um das aristotelisch geprägte Illusionstheater zu zerstören? Mittel der leeren Bühne, Verfremdungseffekte (Handlung bekannt geben), Schauspieler zeigen das sie schauspielern -> sollten die Illusion zerstören, Distanz vom Zuschauer zum Bühnengeschehen herstellen (orientiert sich nicht mehr an Aristoteles) Merkmale der Offenen Form: - Vielheit statt Einheit - Fragment statt Totalität - statt einem abgerundeten Ganzen: Brüche und Zusammenfügungen disparater Teile Thema 8: Analyse lyrischer Texte 1. Benennen Sie wichtige Merkmale lyrischer Texte. • Deutliche Abweichung von der Alltagssprache (Verfremdungseffekte; Metrum, Reim, Wiederholung) • Kürze (in qualitativer und quantitativer Hinsicht) • Keine narrativer Instanz, sondern Vermittler (lyrisches Ich) • Gattung ohne Handlung 12 bis 13 silbriger Vers mit männl. Oder weibl. Kadenzen, feste Zäsur nach 3. Hebung • Blankvers: in England entstanden - reimloserjambischer Fünfheber mit männl./weibl. kadenz -> wichtigster deutscher Dramenvers • Knittervers: unregelmäßiger gefüllter Vierheber, paarreimigThema 9: Methoden der Literaturwissenschaft 1. Was leisten Methoden? Analysen= theoriegeleitete Analysen am Text (Bestimmung des Erzählers, Gattung, Versmaß usw.) – genaue Analysen sind Voraussetzungen für die Interpretation eines Textes Interpretationen= bedeutet Auslegung, Erklärung, Deutung (auf Basis der Analyse) lit. Texte gelten als interpretationsbedürftig ➔ ➔ ➔ ➔ Intensive Betrachtung; sind stets methodisch geleitet ➔ ➔ ➔ ➔ In der Literaturwissenschaft herrscht ein Methodenpluralismus; Methoden sind erforderlich um zu einer Interpretation zu gelangen 2. Hermeneutik (am meisten verbreitet) - Gilt als die „Kunst der Auslegung und des Verstehens lit. Texte“, die den „Sinn“ eines Textes erschließen sollen - Geht auf den Götterboten Hermes zurück - War zunächst eine Bibelauslegung, die mehrere Bedeutungsebenen aufweist (Literalsinn, Allegorischer Sinn, Moralischer Sinn, Analogischer Sinn) - Ab 1800: moderne Hermeneutik, die sich mit dem Verstehen lit. Texte auseinandersetzt (Grund war das Ende der Regelpoetik – Verstehen wurde zum Problem; jedes Werk folgte eig. Regeln) - Moderne Hermeneutik wird mit Friedrich Schleiermacher verbunden (geht von tieferem Sinn/ Bedeutung innerhalb der Texte aus) - Um Sinn herauszuarbeiten, wurden mehrere Methoden verwendet • Hermeneutische Zirkel: man geht von einem einheitlichen, geschlossenen Ganzen aus; Interpretation schließt vom Teil und umgekehrt - Heutzutage: Hermeneutik geht nicht mehr von Autorintentionen aus (den Sinn von dem Autor gemeinten rauszuarbeiten, sondern muss immer wieder neu ausgelegt werden) - Der Text lässt bestimmte Deutungen zu, nicht der Autor! 3. Rezeptionsästhetik (Unterkategorie der Hermeneutik) - Grundlage ist die Hermeneutik, auch hier wird nach dem Sinn gefragt - Hauptvertreter: Hans Robert Jauß, Wolfgang Iser (sog. Konstanzer Schule) - Erstmals wird innerhalb der Trias Autor-Werk-Leser die Rolle des Lesers aufgewertet - Annahme, dass sich der Text erst im Akt des Lesens als lit. Werk konstruiert - Im Mittelpunkt steht nicht mehr das Werk selbst, sondern dessen Aufnahme beim Rezipienten (Vervollständigung durch gedankliche Konstruktion) - ! Wichtig: sog Leerstellen (Andeutungen) oder Unbestimmtheiten werden vom Leser individuell konkretisiert = jede Lektüre ist individuell (unterschiedliche Textinterpretationen) 4. Intertextualität Meint den Bezug eines Textes auf den anderen, z.B. durch Zitate, Parodie, Anspielungen, Themen, Motive, Figurentypen z.B. Star Wars: „Vor langer langer Zeit in einer weit entfernten Galaxy“ (Beginn eines Märchens) - Der Bezug eines Textes auf den anderen etabliert innerhalb des Werkes eine Metaebene: Es erhält zusätzliche Bedeutungsebene - Fokussiert diese Formen der Vernetzung zwischen Texten 5. Strukturalismus - Bricht mit der hermeneutischen Überzeugung, wendet sich gegen das hermeneutische Sinnsuchen - Es geht nicht um die Bedeutung der Zeichen, sondern um die Beziehung der Zeichen untereinander (Signifikant, Ausdrucksseite des sp. Zeichens) - Es geht um die sprachliche Gemachtheit des Textes, seine Strukturen, denn die Literarizität liegt in der ästhetischen Funktion von Sprache - Inhalte sind zweitrangig: strukturelle Analyse konzentriert sich auf die materielle Seite des Werkes - Stark von der Sprachwissenschaft beeinflusst - Ziel der strukturellen Analyse: genaue Analyse der Abweichung von der Alltagssprache 6. Gender Studies - Entstand in den späten 1980er Jahren, als Weiterentwicklung der feministischen Literaturwissenschaft - Fragen nach Geschlechterverhältnis und Zuordnung - Es wird unterschieden zw. Biologischem Geschlecht und kulturell zugeschriebener Geschlechteridentität - Interessiert sich für die kulturelle Repräsentation von Weiblichkeit & Männlichkeit, sowie den gesellschaftlichen und historischen Bedingungen, die in der Gesellschaft herrschen 7. Poststrukturalismus - Sammelbegriff für verschiedene Methoden und Literaturtheorien die antihermeneutisch ausgerichtet sind; Fragen nicht danach, was ein Text bedeutet oder welchen Sinn er hat • Z.B. Dekonstruktion (Jaquces Derrida, Paul de Man) • Diskursanalyse (Michel Foucault) • Intertextulität (Julia Kristeva) - Dekonstruktion geht davon aus, dass die Rekonstruktion eines Testsinns nicht möglich ist (Hermeneutik wird abgelehnt, Sprachsystem ist ein endloser Verweiszusammenhang & Sinn ist ein Aufschub von Bedeutung) Thema 10: Kinderliteratur1. Liegt die Zuständigkeit von Kinder- und Jugendliteratur bei dem Literaturwissenschaftler/innen oder bei den Literaturdidaktiker*innen? • sowohl die Literaturwissenschaft als auch die Fachdidaktik beschäftigen sich mit der KJL • Mittlerweile hat sich in der Literaturwissenschaft auch ein Bereich der KJL-Forschung etabliert • Viele Literaturdidaktiker setzten sich zunehmend mit der Literaturwissenschaft auseinander • KJL sollte sowohl pädagogisch, also auch ästhetisch ansprechend sein 2. Welche Definitionen von Kinderliteratur führt Ewers an? 1. Definition (Kinder- und Jugendlektüre): „die Gesamtheit der von Kindern tatsächlich konsumierten Literatur“; Ausgangspunkt ist das tatsächliche Lektüreverhalten, Kinder legen Merkmale fest 2. Definition (Intentionale KJL): „Literatur die Kinder seitens der Erwachsenen als Lektüre zugeteilt wird“; Texte wird die Eigenschaft zugesprochen, eine geeignete KJL zu sein 3. Definition (nicht-akzeptierteKJL): Texte, die als geeignete potenzielle KJL gelten, die sich aber vorerst noch nicht durchsetzten konnte 4. Definition (intendiert/ nicht-intendiert KJL): Teil der konsumierten Literatur, der mit den Vorstellungen der Erwachsenen konform geht nicht intendierte KJL: Texte die gelesen werden, obwohl sie nicht als geeignet gelten 5. Definition (Sanktionierte und nicht-sanktionierte KJL): KJL die von gesellschaftlich autorisierten Instanzen für geeignet gehalten wird positiv sanktionierte KJL: all die Texte, die von den gesellschaftlich dazu autorisiertenInstanzen zu geeigneter KJL erklärt worden ist 6. Definition (Spezifische KJL): all die Texte, die seitens ihrer Urheber von vornherein als potentielle KJL gedacht war 3. Welche drei Merkmale von Kinderliteratur nennen Rosebrock und Scherf? Worin sehen Sie die entscheidenden Unterschiede der Definitionen von Ewers und Rosebrock/Scherf? • Leseorientierung in der Adressierung: Texte werden üblicherweise spezifisch für Heranwachsende verfasst • Tendenzielle Normativität des Kindheitsbildes: KJL enthält Werte ihrer Entstehungszeit, dadurch auch immer ein Sozialisationsmedium = Päda. Funktion • Eigenes Symbolsystem: KJL hat ein für sie typisches Arsenal an Inhalts- und Darstellungsmuster entwickelt, eigene Konventionen für Gestaltungsmittel, Erzählform und Themen 4. Was war die Haas- Hurrelmann- Debatte? • 1989 in der Zeitschrift „Praxis Deutsch“ geführt - Frage, wie das Verhältnis von Kinderliteratur zur Erwachsenenliteratur ist • Gerhard Haas: • Kinderliteratur sei in einem „erbärmlichen Zustand“, alles sei der Pädagogik unterworfen • Pädagogisch, didaktisch ausgebeutete Literatur • Autoren wollen nur erziehen (Ästhetik wird nicht betrachtet); Verlage/ Schulen suchen Texte nach Päda. Werk aus • > Kinderliteratur soll wie Erwachsenenliteratur nach ästhetischen Maßstäben gewählt werden • Bettina Hurrelmann: • Gibt Haas insofern Recht, dass sie ebenfalls die literarisch-ästhetischen Dimension einordnet - vieles was Haas sagt, sei veraltet, denn viele Verlage & Schulen suchen Texte mittlerweile nach Ästhetik und Pädagogik aus • Päda. Seite darf nicht aufgegeben werden, da Schreiben für Kinder immer ein adressatenangepasstes Schreiben sei (Akkommodation) • Akkomodation findet im Hinblick auf die Sprache, gewählte Themen& Darstellungsstrategien statt (ist bereits pädagogisch) • > man kann nicht nicht-pädagogisch verhalten, KJL sind immer pädagogische Implikationen 5. Nennen Sie drei wichtige Aspekte zu den Lektürepräferenzen von Kindern? 1. Abenteuerliteratur 2. Sachgeschichten 3. Tiergeschichten -> Gegenüberstellung von Leseinteressen und schulischen Angebot zeigt, dass die Literaturauswahl an den Interessen der Kinder vorbeigeht - realistische Literatur dominiert bei den Lehrern -> Lehrer richten Auswahlkriterien auf die pädagogische Zielsetzung statt auf die Fantasie bzw. Fantastische Inhalte 6. Was hat Anna Krüger für die Kinderliteratur geleistet? Anna Krüger zeigte die Wichtigkeit von KJL auf, indem sie die KJL einer literaturwissenschaftlichen Analyse unterzog. Ihre Analyse zeigte es gibt nicht nur triviale KJL sondern auch anspruchsvolle. (Verglich jenes Instrumentarium mit den Universitären von Goethe und Schiller usw.) -> KJL ist auch literarisch anspruchsvoll und interpretationsbedürftig 7. Warum wurde Kinderliteratur lange Zeit nicht in der Schule gelesen? KJL galt bis in die 1960er Jahre als Trivialliteratur und wurde nicht in der Schule gelesen. 8. Seit wann gibt es eine universitäre Kinderliteraturforschung? In den 1970er Jahren etablierte sich die Kinder- und Jugendliteraturforschung. (durch die 68er- Bewegung) - mit der Werkimmanenz war Methode gefunden, die Texte auf den ästhetischen Gehalt hin untersuchen (ohne Fragen nach dem historischen Kontext zu stellen) - Bewegung forderten eine Germanistik mit gesellschaftlich- kritischer, emanzipatorischer Relevanz - Folge: Gegenstandsbereich der Germanistik wurde ausgeweitet (auch Trivialliteratur, Comics…) 9. Benennen Sie wichtige Aspekte der Kinderliteratur der Aufklärung • entstand im letzten Drittel des 18. Jhd (Zeit der Aufklärung) • Schreiben für Kinder sei Angelegenheit für Pädagogen nicht für Dichter - dient der Erziehung, nicht der Unterhaltung • Erzieherische Haltung - primär didaktische Funktion • Exemplarliteratur beliebt; kurze Texte mit erzieherische Lehre oder Moral • Kinderfigur = Vorbilder, Identifikationsangebote der tugendhafte Kinderfigur • Ziel= Nutzen/ Sozialisationsmedium (Vernunftsausbildung des Kindes) • Fabel erlebte Blütephase (z.B. Lessing); stiftete auf poetische Weise zu moralen Nutzen Erster deutscher Kinderbuchklassiker: Joachim Heinrich Kempe: Robinson der Jüngerer Zielsetzung des Buches: Sachkundeunterricht & Vermittlung von Tugenden Thema 11: Bilderbücher 1. Wie definieren Glasenapp und Weinkauff Bilderbücher? Erläutern Sie diese Definition. „Ist bestimmt durch die qualitative und quantitativer Bedeutung der Illustration in der Relation zum Verbaltext. Illustrationen sind ständige Bedeutungsträger, ihre Funktion geht über eine bloße Veranschaulichung oder Kommentierung des Verbaltexte hinaus.“ -> bi-codal, da es Bild und Text vereint & somit verbale und piktorale Zeichen in Rechnung stellt = Bild und Text erzählen gemeinsam Bspw: „Eine Woche voller Samstage“ (Paul Maar) - Illustriertes Kinderbuch 2. Was heißt doppelsinnig bei Bilderbüchern? • Kinder sind im Regelfall keine Selbstständige Teilnehmer an den literarischen Kommuniktionsgeschehen • Zwischen Autor und Kind - erwachsender Vermittler (als sekundärer erw. Adressat) • Häufig werden auch die Leser in ihrer Eigenschaft als lit. Versierter Leser angesprochen -> Kinderbücher, die ein kindlich naiven Leser verborgene Sinnschicht besitzen. = doppelsinnig 3. Wie hieß das erste Bilderbuch der Bilderbuchgeschichte und von wem stammt es? „Orbis sensualium pictus“ (Die sichtbare Welt) von Johannes Amos Comenius 1658 Sachlich belehrende Kinderliteratur; Schbilderbuch, diente der Wissensvermittlung nicht der Unterhaltung Wechsel zum erzählenden Bilderbuch beginnt im dt. Raum ab Mitte des 19. Jhr. 4. Was war das Besondere an Hoffmanns Struwwelpeter? Die Figuren im Struwwelpeter gleichen sind keine kindlichen und niedlichen Darstellungen, sondern eher grotesk. • gegenüber der üblichen Bilderbüchern des 19. Jhd wird das skandalöse an Hoffmanns deutlich - Quelle des zeitlich- satirischen Doppelsinns • Viele politische Andeutungen, die dem heutigen Leser verborgen bleiben, damals aber vom erw. Mitleser verstanden wurde (z.B. satirische Verkörperung des 1848er Revolutionärs Gustave von Struve) • Struwwelpeter bleibt Ausnahme: erst ab den 60er Jahren wurden differenzierteKinderfiguren entwickelt, die Einblicke in die kindliche. Psyche boten • > komplette Abweichung der fleißigen, naiven Kinderfigur 5. Worin bestand die Innovation, die Maurice Sendak in das Bilderbuch einbrachte? „Wo die wilden Kerle wohnen“ - 1963 • anfangs stark diskutiert, da sich der Protagonist Max gegen die päd. Normen wiederseht und weicht damit vom guten Kind ab (hat dies befreit) • Kindl. Aggressionen wurden üblicherweise vorgeführt um sie auszutreiben, umgekehrt nahm Sendak die Perspektive seines Helden ein und gestattete ihm destruktive Fantasien auszuleben • Psychologisch und pädagogisch befreien die „Wilden Kerle“ die vom Zwang brav und angepasst zu sein • > Sendak brachte das tabuisierte Thema Gewalt ein und ergänzt bildnerische Fantasien - Dimensionen des Schreckens, des Monströsen usw. 6. Seit den 1980er Jahren spricht man von einer Öffnung der Bilderbücher. Worin besteht diese Öffnung? • Öffnung der Bilderbücher: Behandlung neuer Themen wie Trennung der Eltern, Holocaust, Kinderarmut, Demenz, Mobbing, Krieg etc. • z.B. „Böse Mann“ (Häusliche Gewalt) & Opas Engel (Holocaust) • wichtigste Entwicklungsphase für das Kinderbuch war die Zeit der 80er Jahre, die zum postmodernen Kinderbuch führten • Auflösen von Genregrenzen, Auflösen überkommener Adressatenkonzepte, Auflösung traditioneller Rezeptionsweisen durch die veränderte narrative Struktur 7. Welche Text-Bild-Relationen werden beim Bilderbuch unterschieden? 1. Parallelität - gemeinsames Erzählen von Bild und Text (durch durchdachte Text-Bild-Korrespondenz) 2. Geflochtener Zopf - abwechselndes Erzählen von Bild und Text (fast in jedem Bilderbuch lassen sich in der Antike dieser Form finde, da sich Text & Bild verbinden) 3. Kontrapunktisches Erzählen - widersprüchliches Erzählen von Bild und Text (Spannungsverhältnis zueinander)
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3 - 05 Eclipses
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Ellipsis
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tata SuryaKumpulan dari benda-benda langit dengan matahri sebagai pusat yang dikelilingi oleh planet, meteoroid, asteroid dan komet disebut ... a. luar angkasa b. bintang-bintang c. tata surya d. galaksi Asteroid merupakan salah satu benda langit dalam tata surya yang beredar di antara planet ... a. venus dan bumi b. mars dan yupiter c. bumi dan mars d. yupiter dan saturnus Perhatikan pernyataan berikut ini 1 1. mempunyai cincin indah 2. planet terkecil 3. planet keempat dalam tata surya 4. termasuk planet jovian Ciri-ciri yang dimiliki oleh planet mars ditunjukan oleh nomor ... a. 1 b. 2 c. 3 d. 4 Benda langit yang mengelilingi matahari dengan orbit yang sangat lonjong disebut ... a. planet b. komet c. meteoroid d. asteroid Pernyataan berikut ini yang merupakan ciri-ciri dari venus adalah ... planet terkecil terlihat paling terang daripada planet lainnya mempunyai cincin yang indah temasuk planet jovian Pernyataan berikut ini yang disebabkan oleh rotasi bumi kecuali ... a. bentuk bumi pepat dibagian kutub b. rasi bintang yang berbeda-beda c. terjadinya siang dan malam d. pembelokan arah angin Bumi melakukan gerakan rotasi dan juga revolusi. Arah gerakan tersebut dari ... barat ke timur b. timur ke barat c. selatan ke utara d. utara ke selatan Waktu rotasi dan revolusi bulan sama, hal ini menyebabkan terjadinya ... gerhana bulan permukaan bulan yang telihat dari bumi selalu sama bulan mengelilingi bumi tiap 29 hari terbentuknya kalender komariyah Meteoroid yang memasuki atmosfer bumi tampak bepijar karena ... bertumbukan dengan benda lain b. bergesekan dengan atmosfer bumi c. menyerap panas sinar matahari d. mengeluarkan cahaya sendiri Bulan merupakan satu-satunya satelit bumi. Bulan melakukan tiga gerakan sekaligus yaitu ... a. Rotasi , revolusi ke bumi dan bersama-sam dengan bumi berevolusi ke matahari b. Rotasi, revolusi ke mars, dan bersama-sam dengan bumi berevolusi ke matahari c. revolusi ke mars, revolusi ke bumi dan bersama-sam dengan bumi berevolusi ke matahari d. Rotasi , revolusi ke bumi dan bersama-sam dengan mars berevolusi ke matahari Berikut ini yang termasuk planet terestrial kecuali ... bumi b. mars c. merkurius d. neptunus Planet merupakn benda langit yang tidak dapat memancarkan cahaya sendiri, berikut ini yang termasuk planet jovian kecuali ... jupiter b. venus c. uranus d. saturnur Susunan planet berikut ini dimulai dari yang paling dekat dari matahari sampai yang terjauh yaitu … merkurius, venus, bumi, mars, jupiter, saturnus, uranus, neptunus merkurius, venus, bumi, mars, jupiter, uranus,saturnus, neptunus neptunus, saturnus, uranus, jupiter, mars, bumi, venus, merkurius neptunus, saturnus, uranus, jupiter, bumi, mars, venus, merkurius Bumi tidak seperti bola akan tetapi pepat dikedua kutubnya, hal ini disebabkan oleh ... rotasi bumi b. revolusi bumi c. rotasi bulan d. revolusi bulan 15. Planet yang mendapatkan bintang pagi, bintang kejora atau bintang timur yaitu ... a. venus b. mars c. saturnus d. neptunus 16. Benda langit seperti planet yang berukuran relatif kecil dan beredar diantara orbit mars dan jupiter adalah ... a. asteroid b. meteoroid c. meteorit d. komet 17. Pernyataan berikut yang menunjukan peristiwa terjadinya gerhana matahari total yaitu ... a. bumi memasuki daerah umbra bulan b. bulan memasuki daerah umbra bumi c. bumi terletak diantara bulan dan matahari d. matahari memasuki umbra bulan 18. Planet dalam tata surya beredar mengelilingi matahari dengan orbit tetap karena ... a. gaya gravitasi matahari lebih besar dari gaya gravitasi planet b. gaya gravitasi matahari lebih kecil dari gaya gravitasi planet c. gaya gravitasi matahari sama dari gaya gravitasi planet d. gaya gravitasi matahari tidak lebih besar dari gaya gravitasi planet 19. Pernyataan berikut ini yang disebabkan oleh revolusi bumi kecuali ... a. Pergantian musim b. gerak semu harian matahari c. perubahan rasi bintang d. pananggalan kalender masehi 20. Pengelompokkan berdasarkan ukuran dan komposisi zat pembentuknya dibagi menjadi dua yaitu Planet Inferior dan Superior Planet Dalam dan Luar Planet Inferior dan Luar Planet Terestrial dan Jovian 21.Benda langit yang memasuki atmosfer bumi dan terbakar habis di atomsfer disebut Meteor Meteoroid Meteorit Bintang jatuh Gerakan perputaran bumi terhadap porosnya disebut Rotasi Revolusi Rotasi dan Revolusi Semua benar Gerhana Matahari cincin terjadi saat Bumi yang menutupi Matahari berada pada titik terjauhnya dari Bulan Bulan yang menutupi Matahari berada pada titik terjauhnya dari Bumi Matahari yang menutupi Bumi berada pada titik terjauhnya dari Bulan Matahari yang menutupi Bulan berada pada titik terjauhnya dari Bumi Faktor yang menyebabkan planet Merkurisus, Venus, Bumi, dan Mars disebut sebagai planet terestrial adalah... adanya tanda-tanda kehidupan di planet-planet tersebut planet-planet ini tersusun atas bebatuan adanya atmosfer yang melingkupi planet-planet tersebut planet-planet ini berada di dalam wilayah sabuk asteroid Planet-planet yang berukuran besar dan komposisinya penyusunnya dari es dan gas hidrogen disebut kelompok.. planet luar b. planet dalam c. planet terestrial d. planet jovian 26. Perhatikan pernyataan-pernyataan berikut 1. Terkenal dengan cincinnya 2. Dihuni oleh mahluk hidup 3. Mempunyai satu satelit 4. Berwarna kemerah-merahan Pernyataan di atas yang termasuk ciri-ciri planet Bumi adalah... a. 1) dan 2) b. 1) dan 3) c. 2) dan 3) d. 3) dan 4) 27. berikut merupakan lapisan matahari, kecuali … Fotosfer Kromosfer Korona Atmosfer Pehratikan pernyataan mengenai benda langit berikut! Mempunyai ekor yang menjauhi matahari Melakukan 3 gerakan sekaligus Orbitnya ellips dan sangat lonjong Materinya terdiri besi dan nikel Pernyataan yang benar mengenai komet adalah … 1 dan 2 1 dan 3 2 dan 3 2 dan 4 Perhatikan peristiwa berikut! Indonesia memiliki 3 daerah waktu WIB,WITA dan WIT Belahan bumi tertentu mengalami siang dan malam Pergantian musim di belahan bumi utara dan selatan Perbedaan lamanya siang dan malam Peristiwa tersebut yang diakibatkan rotasi bumi ditunjukkan nomor .. 1 dan 2 1 dan 3 2 dan 4 3 dan 4 Perhatikan gambar berikut! Gambar tersebut menunjukkan peristiwa ….
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Moon phases and eclipses
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Earth Science, Space & Chemistry Study Guide Glaciers 1. What are the two main types of glaciers? Mountain (alpine) Continental 2. What shape is a glacier-carved valley? U-shaped 3. What conditions are needed for glaciers to form? Cold summers Heavy snowfall Snow does not fully melt 4. Why are glaciers important? Store freshwater Shape land Affect climate Earth’s Layers & Plate Tectonics 5. What is the thinnest layer of Earth? Crust 6. What are the three main layers of Earth? Crust Mantle Core 7. What is plate tectonics? Earth’s crust is made of moving plates 8. What are the three plate boundaries? Divergent Convergent Transform Memory Trick Divergent = divide Convergent = collide Transform = slide past 9. What causes earthquakes? Movement of tectonic plates 10. What is an aftershock? Smaller earthquake after a major one 11. What is a fault? Crack in Earth where movement happens Rocks, Volcanoes & Erosion 12. Which rock forms when magma or lava cools? Igneous rock 13. What are the three rock types? Igneous Sedimentary Metamorphic Memory Trick Igneous = fire Sedimentary = layers Metamorphic = changed by heat and pressure 14. What is the difference between magma and lava? Magma = underground Lava = surface 15. What are the three volcano activity levels? Active Dormant Extinct 16. What are the three volcano shapes? Shield Composite Cinder cone 17. What is weathering? Breaking down rock 18. What is erosion? Movement of dirt and rocks by water, wind, ice, or gravity 19. What is mechanical weathering? Physical breaking of rock 20. What is chemical weathering? Rock changes chemically 21. What is terracing? Flat steps cut into hillsides to reduce erosion Caves 22. What is the most common type of cave? Solution cave 23. Difference between stalactites and stalagmites Stalactites hang from the ceiling Stalagmites grow from the floor Memory Trick Stalactites hold “tight” to the ceiling Stalagmites “might” reach the ceiling Important Earth Science Terms 24. What is uniformitarianism? Natural processes today worked the same in the past 25. Difference between soil and dirt Soil has nutrients and supports life 26. What is elevation? Height above sea level 27. How deep have scientists explored into Earth? Only partway through Earth’s crust Atmosphere, Weather & Climate 28. Layers of the atmosphere Troposphere Stratosphere Mesosphere Thermosphere Exosphere Memory Trick The Sky Makes Tiny Explosions 29. What causes seasons? Earth’s tilted axis 30. Difference between weather and climate Weather = short-term conditions Climate = long-term average weather 31. What causes tides? Gravity from the moon and sun Fossils & Resources 32. Types of fossils Mold Cast Trace fossils 33. Renewable vs nonrenewable resources Renewable = naturally replaced Nonrenewable = limited supply Space Unit Solar System 34. Planets in order from the Sun Mercury Venus Earth Mars Jupiter Saturn Uranus Neptune Memory Trick My Very Educated Mother Just Served Us Nachos 35. What is the hottest planet? Venus 36. Largest planet Jupiter 37. Smallest planet Mercury 38. Planet that rotates on its side Uranus 39. Inner planets Mercury Venus Earth Mars 40. Outer planets Jupiter Saturn Uranus Neptune 41. Gas giants Jupiter Saturn 42. Ice giants Uranus Neptune 43. Why is Pluto not considered a planet? It has not cleared its orbit 44. What keeps planets in orbit? Gravity 45. Rotation vs revolution Rotation = spinning Revolution = orbiting Space Objects 46. Asteroid Rock in space 47. Meteor Streak of light in atmosphere 48. Meteorite Meteor that hits Earth 49. Comet Ice and dust object with a tail Space Exploration 50. NASA program that put humans on the moon Apollo Program 51. First man on the moon Neil Armstrong 52. Space shuttle that exploded Challenger Sun & Stars 53. Two elements that make up most of the sun Hydrogen Helium 54. What are sunspots? Cooler, darker spots on the sun 55. Surface temperature of the sun About 11,000°F 56. Type of energy from the sun Electromagnetic energy 57. How long sunlight takes to reach Earth About 8 minutes 20 seconds 58. Brightness of a star depends on Distance from Earth Amount of light it gives off 59. Supernova Exploding star 60. Nova Temporary brightening of a star 61. Nebula Cloud of dust and gas in space 62. Plasma Material the sun is made of Moon & Eclipses 63. Solar eclipse Moon blocks sunlight from reaching Earth 64. Why the moon has many craters Almost no atmosphere to burn up meteors 65. Why we only see one side of the moon Moon rotates and revolves at the same speed 66. Moon phases to know New Moon Waxing Crescent Full Moon Waning Gibbous Last Quarter Shortcut New → Waxing → Full → Waning Space Vocabulary 67. Milky Way Our galaxy 68. Astronomy Study of space 69. Light-year Distance light travels in one year 70. Constellation Group of stars forming a pattern 71. Most common galaxy shape Elliptical galaxy Chemistry Basics 72. What is an ion? Atom that gains or loses electrons and becomes charged 73. Ionic bond Electrons transferred between atoms Metal + nonmetal 74. Covalent bond Atoms share electrons Nonmetal + nonmetal 75. Metallic bond Metals bonded with freely moving electrons Metal + metal 76. Valence electrons Electrons in the outer energy level 77. Atomic number Number of protons 78. Exothermic reaction Reaction that releases energy 79. What metals usually do with electrons Lose electrons easily 80. Sulfur’s atomic number 16 81. Carbon valence electrons 4 82. Protons in arsenic 33 Parts of an Atom 83. Proton Positive charge 84. Neutron Neutral charge 85. Electron Negative charge 86. Where particles are found Protons & neutrons = nucleus Electrons = electron cloud Periodic Table 87. Groups/Families Vertical columns Same valence electrons 88. Periods Horizontal rows Same number of energy levels Metals 89. Six characteristics of metals Shiny/lustrous Solid at room temperature Malleable Ductile Conduct heat/electricity Reactive Noble Gases 90. Why are noble gases nonreactive? Full valence electron shell Other Chemistry Terms 91. Electronegativity Ability of an atom to attract electrons 92. Free electron model Electrons move freely through metals 93. First law of thermodynamics Energy cannot be created or destroyed 94. Reactants Starting substances in a reaction 95. Products New substances formed Acids & Bases 96. pH scale 0–6 = acidic 7 = neutral 8–14 = basic Nutrition 97. Three macronutrients Carbohydrates Fats Proteins Examples Carbs = bread/pasta Fats = avocado/nuts Proteins = meat/beans 98
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