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Chapter 22: Immigration
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immigration
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Trade and Immigration
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Framing of Immigration
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Immigration Regulations in Italy
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Lecture 19: Immigration
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Immigration
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9.2: Immigration
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Francais vocab immigration
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Immigration-in-Italy-An-overview
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Immigration
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Thema 1: Germanistik & Teildisziplinen 1. Was ist Germanistik und aus welchen Teildisziplinen besteht sie? Die Germanistik ist allgemein die Wissenschaft von deutscher Sprache und Literatur, diese lässt sich in die folgenden Teildisziplinen aufgliedern: • Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Deutschsprachige Literatur von Beginn des Buchdrucks bis heute) • Mediävistik (8-15 Jhr, Erforschung der Geschichte des Mittelalters; ältere dt. Sprach und Literaturwissenschaft) • Sprachwissenschaft (Linguistik) • Deutschdidaktik (Theorie der Lehr- und Lernprozesse in Lernkontexten) · Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache 2. Mit welchem Zeitraum befasst sich die Ndl? 15. Jhr bis heute 3. Was unterscheidet die Fachwissenschaft von der Fachdidaktik? Die Didaktik befasst sich mit der Lehre des Lernens. Die Fachwissenschaft liefert die Erkenntnisse, die gelehrt werden. Sprache Literatur Fachwissenschaftler (Gegenstandsorientiert) Sprachwissenschaft (Linguistik) Literaturwissenschaft (NdL) Fachdidaktik (Literatur als Bildungsgegenstand) Sprachdidaktik (in Lehr- und Lernkontexten) Literaturdidaktik (in Lehr- und Lernkontexten)4. Welche Teildisziplinen der Germanistik lassen sich der Fachwissenschaft, welche der Fachdidaktik zuordnen? Didaktik: Deutschdidaktik Wissenschaft: Ndl, Mediävistik, Linguistik. Deutsch als Zweitsprache 5. Worin besteht der zentrale Unterschied zwischen Literaturwissenschaft und Literaturkritik? In der Literaturkritik werden Texte bewertet, ästhetische Wertung im Vordergrund Kritik ist eine Bewertung ! In der Literaturwissenschaft werden Texte ausgewertet (fragen nach der historischen Einordnung, poetologischen Regeln & die Textstruktur) -> Wissenschaft mit eigenen Fragestellungen und Methoden, theoretisch reflektierter Umgang mit der Literatur 6. Was unterscheidet einen literaturwissenschaftlich geschulten Leser von einem naiven Leser? Der Naive Leser liest die Lektüre aufgrund des ästhetischen Genusses & des intellektuellen Vergnügens Der geschulte Leser achtet theoretisch geleitet, reflektiert und analysiert die Lektüre, benötigt eine Distanz und zeitintensive Aufmerksamkeit7. Was leisten festgelegte Begriffe- sogenannte Fachtermini- der Literaturwissenschaft? Fachtermini sind feste Methoden und Schrittfolge, die benötigt werden, um die Eigenschaften des Textes zu erfassen und erklären zu können. Garantiert allen Diskussionsteilnehmern die Gewissheit, über dieselben Dinge zu reden -> Intersubjektive Verständigung Thema 2: Literatur · Was ist Literatur? - besteht aus Sachtexten und literarischen Texten - Unterscheidung von Sachtexten und literarischen de Texten - Literarizität & Poetizität - Fiktionalität - Jeder Text der Welt ist ein literarischer Text oder ein Sachtext Hauptmerkmale -Abweichung (Verfremdung) - bewusst produzierte von der Alltagssprache, um den Fokus auf -> brechen die Konventionen und Erwartungen der Alltagssprache - Autofunktionalität • Konnotation • Polysemie - die Mehrdeutigkeit, die durch den Aufbau von assoziierten zusätzlich Wortbedeutungen erzeugt wird (Putzfrau - Reinigungskraft) 1. Erläutern Sie die Begriffe Ästhetikkonvention und Fiktionsvertrag. Fiktionsvertrag: Wissen das es Fiktion ist , aber so tun als wäre es real (als ob Situation)Vertrag zwischen Autor und Leser, Autor zeigt, dass es sich um eine mögliche Welt handelt, und der Leser nimmt dies an (Als-Ob-Modus) Ästhetikkonvention: Bewertung nicht nach wahr oder falsch , sondern nach subjektiver ästhetischeinung steht für das Ziel des Textes, dem ästhetischen Genuss, die Frage danach, ob ein Text ästhetisch gelungen ist. 2. Worin besteht der Unterschied zwischen einer pragmatischen und einer ästhetischen Lesehaltung? In der pragmatischen Lesehaltung werden meist Sachtexte gelesen, um aus ihnen zu lernen (Mittel zum Zweck; Gebrauchtstexte) In der ästhetischen Lesehaltung werden meist literarische Texte gelesen zum Selbstzweck (dient dem ästhetischen Genuss) 3. Welche beide Merkmalen unterschieden literarische von nicht-literarischen Texten? ↳Sachtexten ! Die beiden Hauptmerkmale: Fiktionalität (p.T.) und Literarizität (l.T) 1. Lektüre und Bewertungskonventionen • Prag. Texte= Monovalenzkonvvention (Eindeutikeit) & Tatsachenvalenz (reale Welt) • Lit. Texte= Polyvalenzkonvention (Mehrdeutigkeit) & Ästhetikkonvention (Möglichkeit. Welt) Lesehaltung 2. Lesehaltung• Prag. Texte= Prag. Lesehaltung • lit. Texte= ästhetische Lesehaltung 4. Was bedeutet Autofunktionalität und auf wen geht dieser Begriff zurück? Die Autofunktionalität meint, dass die Sprache auf sich selbst verweist (so weit, dass der Inhalt der Mitteilung selbst in den Hintergrund gedrängt wird) - Roman Jakobson- 5. Was bedeutet das Begriffspaar Denotation und Konnotation? Denotation: Mehr oder weniger explizit definierte Wortbedeutung Konnotation: assoziierte Wortbedeutung, ohne die metaphorische Aussagen nicht denkbar wären 6. Welche Fiktionalitätsindikatoren kennen Sie und auf wen gehen diese zurück? Def.: Fiktionalität: (formen, gestalten, bilden) Inhalt der Werke basiert auf erfundenen Welten/ Dingen -> imaginär, kein Anspruch auf Überprüfbarkeit Fiktionsindikatoren: -Kälte Hamburger- - Verben innerer Vorgänge (Verben des Fühlens/ Empfindens/ der internen Wahrnehmung) - epische Präteritum (Präteritum verliert seine grammatische Funktion über die Vergangenheit zu informieren) -> Indikatoren Bilden Merkmale, keine eindeutigenKriterien 7. Worin besteht der Unterschied zwischen fiktiv und fiktional? Fiktiv: bezieht sich auf eine bestimmte Existenzweise von Gegenständen, derart, das diese Gegenstände nicht existieren „Die Hauptfigur des Romans ist fiktiv“ Fiktional: bezieht sich auf die Darstellungsweise, derart dass das Dargstellte nicht existiert „Der Roman Harry Potter ist fiktional“ 8. Sind alle fiktionalen Texte literarisch? Nein, nicht alle literarischen Texte sind fiktionale Texte, sowie nicht alle fiktionalen Texte literarisch sind. -> Literarizität und Funktionalität müssen nicht notwendig zsm auftreten, es gibt nicht-fiktionale Literatur sowie nicht-literarische Funktionen 9. Warum ermöglichen die Merkmale Literarizität und Fiktionalität keine Wesensbestimmung literarischer Texte? Die beiden Merkmale ermöglich keine Wesensbestimmung, da eine strenge Grenzziehung mit diesen Merkmalen nicht möglich ist. -> Rezipient muss beachtet werden, da grundsätzlich jeder Text im ästhetischen Modus gelesen werden kannThema 5: Epochen und Gattungen Aufgabe der Wissenschaft: • in einem gewissen Bereich ein geordnetes, begründetes und als gesichert angesehenes Wissen hervorzubringen • Als Kennzeichen dieses Wissens gelten: Systematik, Methodik, Objektivität & Intersubjektive Nachprüfbarkeit 1. Was versteht man in der Literaturwissenschaft unter einem Stoff?Was ist ein Motiv? Wie lassen sich Texte den Textgruppen zuordnen? durch den Autor Durch das Thema: Thema eines literarischen Textes= Gegenstand/ Subjekt (Freundschaft, Liebe, Tod) - Thema nicht immer direkt offensichtlich Durch den Stoff: Ist eine unerhebliche der Dichtung vorgeprägte Handlung, die als Ergebnis, Bericht usw. an den Dichter herangetragen und einen Anreiz zur künstlerischen Gestaltung bietet bezeichnet Durch das Motiv: ist eine kleine stofflich-thematische Einheit - bestimmte Epochen haben motivliche Vorlieben; kehrt ein Motiv mehrfach auf -> Leitmotiv Durch Gattungen und Epochen (Lyrik, Epik, Drama) 2. Welche Funktionen erfüllen Gattungen und Epochen? Es geht um die gemeinsamen Merkmale Bestimmter Texte, die diese entweder zu einer gemeinsamen Gattung oder Epoche zusammenfassen Gattungsbegriffe: fassen Texte ohne nähere Betrachtung ihrer Entstehungszeit und ihrer Autoren zusammen - textbezogene Kriterien; keine eindeutigeSystematisierung, aber bst. FormEpochenbegriffe: befasst sich mit der literarischen Generation (Zeit) -> gliedern die Abfolge von Autoren und Werken in historischer Dimension 3. Welches sind die drei Hauptgattungen der Literatur? 4. Worin unterscheidet sich die Dramatik, Epik und Lyrik? Unterscheiden sich durch den Erzähler. Der Erzähler der Epik ist ein Erzähler der aus einer narrativen Sichtweise berichtet. In der Dramatik führt eine Figur durch die Handlung. In der Lyrik berichtet das lyrische Ich. 5. Was verstehen Sie unter den Begriffen ´Kindheitsautonomie´ und ´Schonraumliteratur´? Kindheitsautonomie: bezeichnet die Trennung von kindlichen und erwachsenen Figuren; Kindheit ist autonom, erhält Eigenwert Kindheit wird ein Zustand der Freiheit -> Idee desSchonraums Schonraumliteratur: meint, dass man den Kindern nicht die Gefahren der Welt aufzeigt • Probleme der Erwachsenen gelten für das Kind als unverständlich, werden als nicht-kindgemäß ausgegrenzt • Kindheit wird als Gegenbild inszeniert 6. Wie heißen die drei großen Kinderbuchautoren der 50/60 er? Otfried Preußler - Räuber Hotzenplotz, das kl. Gespenst Lokomotivführer Michael Ende - Momo, Jim Knopf & Lukas der James Krüss - mein Urgroßvater und Ich 7. Welches ist die bevorzugte Gattung der Schonraumliteratur? Kindheitsautonomie & Schonraumliteratur lassen sich besonders gut in der Phantastik umsetzen (Pippi Langstrumpf) 8. Worin besteht die neue Kindheitsvorstellung der KJL in den 70er Jahren? • Wandel wird u.a. Durch die Studentenbewegung getragen; von der Ideologie der heilen Kinderwelt zur Forderung nach polit. Erziehung durch neueKinderbücher • Emanzipation des Kindes -> gleichberechtigte Teilhabe an der Welt der Erwachsenen • Kindheitsautonomie & Realistisches Schreiben wurde gefordert 9. Benennen Sie die zentralen Merkmale der Gattung der realistisch, problemorientierten KJL. • Tendenz zum realistischen Schreiben, sowie zur “Problemnähe“ und „Zeitbezogenheit“ • Direkter Bezug zu den aktuellen Wirklichkeitserfahrungen, den Problemlagen und Konflikte der jungen Leser • junge Hauptdarsteller die mit dem Leser auf Augenhöhe sind • meist ein offenes Ende (da Probleme fortbestandlich sind) • Neue Themen: Bruch mit thematischen Tabus- kann seither jedes Thema sein • Fordert Realismus programmatisch ein 10. Nennen Sie zwei wichtige Autoren der realistisch, problemorientierten KJL. Ursula Wölfel - Die grauen und die grünen Felder Peter Härtling - Ben liebt Anna/ Das war der Hirbel 11. Nennen Sie drei Werke der realistischen, problemorientierten KJL. Oma, Ben liebt Anna, Das war der Hirbel12. Warum haben viele Texte der KJL ein offenes Ende? Ein offenes Ende steht dafür, dass das Problem weiterhin existiert und nicht verschwunden ist. Enden nicht mit Ende des Buches. 13. Worin besteht die Funktion der realistischen, problemorientierten KJL? Die KJL soll die Kinder erziehen, aufklären, ihre Einstellung verändern und sie für politische und soziale Forderungen sensibilisieren. Sollen Bewusstsein für Missstände bekommen und an der Beseitigung dieser mitwirken -> zielt auf die Persönlichkeitsbildung ab Thema 6: Analyse epischer Texte 1. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Analyse und einer Interpretation? Analyse: Genaue Beobachtungen am Text • analytische Zugänge: über den Erzähler, die Geschichte, das Thema, Motiv, Gattung & Autor • Textbeobachtungen (rhet. Aufbau) Was ist auffällig? Was bringt mich weiter, um mehr über den Text zu verstehen? • Kein Selbstzweck; Analysenmethoden= Werkzeuge, die für den gebrauch gewählt werden müssen Interpretation: Auf der Basis der Analyse gelangt man zurInterpretation • Was bedeutet die Beobachtung eigentlich? • „Jede interpretative Aussage setzt Beobachtungen voraus, die umso genauer ausfallen, je genauer der Text analysiert wird“ 2. Warum ist es wichtig, bei der Analyse epischer Texte den Erzähler näher zu bestimmen? Epische Texte (Romane, Noevelle…) zeichnen sich dadurch aus, dass das Geschehen durch den Erzähler vermittelt wird -> Erzähler= Vermittlungsinstanz, nicht unmittelbar am Geschehen beteiligt -> Von der Wahl des Erzählers ist der Informationsgrad des Textes ab (welche Infos der Leser erhält) - entscheidet darüber wie der Leser die Infos behält (sachlich/ironisch…) 3. Nach welchen Kategorien analysiert Jürgen Petersen den Erzähler? (1993) Sichtweisen: - Ich-Erzähler ist eingeschränkter als Er-Erzähler • Ich-Erzähler kann glaubwürdig die Außensicht, aber nicht die Innensicht beschreiben (Inensicht beschränkt auf das eigene Ich) • Er-Erzähler hat unter Umständen nur eine Außensicht Erzählverhalten: • Auktorial (mischt sich ein, gibt Hinweise, Kommentare) • Personal (Perspektive der Figur, aus der erzählt wird) • Neutral (Erzähler= kaum greifbar; sachlich-berichtend, Figuren stellen sich selbst an) Erzählform • Spricht von sich selbst - Ich-Form • Erzählt von dritten - Er/Sie/Es- Form • Spricht von Angesprochenen - Du- Form Erzählhaltung: • gemeint ist die weitere Stellungnahme des Erzählers dem Erzählten gegenüber • Neutral, ironisch, distanzier, plakativ, distanziert, affirmativ (bestätigend) Achtung! - bei Peterson ist der auktorialer Erzähler =/ allwissender Erzähler 4. Worin besteht in der Erzähltheorie der Unterschied zwischen dem erzählenden und dem erlebenden Ich? Das erzählende Ich berichtet als Ich-Erzähler mit zeitlicher Distanz. Das erlebende Ich ist das Ich von dem erzählt wird. Erzählende Ich: - ist das Ich, das aus zeitlicher Distanz etwas, was vor längerer Zeit geschehen ist, erzählt -> Erzähler seiner Geschichte „damals“ Erlebendes Ich: ist das Ich, das die Dinge so erzählt, Ei es sie einst in der erzählten Welt wie es sie einst in der erzählten Welt erlebt hat -> Erzähler seiner Geschichte „jetzt“ 5. Welche Arten der Fokalisierung unterscheidet Gerard Genette? Fokalisierung: „Informationsschleusen“, die nur die Elemente passieren lassen, die der gewählte Fokus zulässt - Sichtweise Nullfokalisation: • keine Einschränkung des Blickwinkels durch eine Figur • Sichtweise eines allwissenden auktorialen Erzählers Interne Fokalisation • erzählt aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren - Innensicht • Fokus fällt mit der Figur zusammen, die zum Subjekt der Wahrnehmung wird Externe Fokalisation: • Fokus fällt mit keiner Figur zusammen, sodass keine Einblicke in die Gefühlswelt oder die Gedanken der Handlungsträger möglich sind => Peterson & Genette sind Idealtypische Konstruktion; helfen Beobachtung an den Texten zu machen, es gibt sehr häufig Mischformen (z.B. externe & interne Fokalisierung) Analysekategorien - nicht dogmatisch- starr (flexibel umgehen) 6. Was ist eine Paralepse? Paralepse= Wenn der Erzähler dem Leser mehr Informationen gibt, als ihm seine Fokalisierung eigentlich erlaubt Paralipse= Wenn der Erzähler dem Leser Informationen vorenthält, die er eigentlich aufgrund seiner Fokalisierung geben müsste 7. Was meint Erzählzeit und erzählte Zeit? In welchem Verhältnis können Erzählzeit und erzählte Zeit zueinanderstehen? • Erzählzeit= ist die Zeit die benötigt wird um ein bestimmtes Geschehen zu erzählen. (Gemessen an Seiten- und Zeilenzahlen) • erzählte Zeit= ist die „Zeit des Inhaltes“, also die Zeit, die das erzählte Geschehen in Wirklichkeit beanspruchen würde • Zeitraffendes Erzählen = erzähltest kürzer als die erzählte Zeit • Zeitdeckendes Erzählen = Erzählzeit = erzählte Zeit (z.B. Dialog) • Zeitdehnendes Erzählen = Erzählzeit ist länger als die erzählte Zeit 8. Wozu dient Ihnen eine nähere Betrachtung von Erzählzeit und erzählter Zeit? -> unterschiedliches Erzählverhalten gliedern die erzählte Wirklichkeit, setzt Schwerpunkte ermöglicht Haupt und Nebensätze zu entscheiden und die Bedeutung der inneren und äußeren Handlung auszumachen 9. Was ist ein Innerer Monolog? Ein innerer Monolog einer Figur ist oft ein Selbstgespräch/ eindeutige Personenrede; nicht dem Erzähler zuzurechnen; eine Technik der Gedankenwiedergabe (Bewusstseinsstrom) 2 Kriterien: 1. situatives Kriterium der Einsamkeit des Sprechers (Selbstgespräch, an keinen gerichtet) 2. Das strukturelle Kriterium des Umfangs& des in sich geschlossenen Zusammenhangs einer Replik —————————————————————————— ————— Figurenrede: • direkte Rede: ist unmittelbar subjektiver Ausdruck der Person; Atmosphäre des unmittelbaren beteiligt Seins (mehr in Szene gesetzt als erzählt) • Indirekte Rede: häufig im Konjunktiv; Indirektheit, die eine Distanz schafft, verweist direkt auf den Erzähler (Indirekte Rede gehört der Figur nicht allein) Zeitliche Ordnung: • Erzähler kann die chronologische Folge der Zeit beibehalten oder ändern, z.B. mit dem Ende beginnen o. Zum Anfang zurückkehren • > erhöhen die Komplexität des Erzählgeflechts • Anachronie = zeitl. Umstellung der Erzählreihenfolge • Proleose = vorausschauender Erzähleinschub • Analepse = Rückblende, die bereits vergangenes Erzählt • Ellipse = Auslassung eines Zeitabschnitts im Erzählen Thema 7: Analyse dramatischer Texte 15. Welche neue dramatische Gattung begründete Lessing? Bürgerliches Trauerspiel welches den normalen Bürger tragödienfähig macht 16. Wie nannte Brecht seine Methoden, um das aristotelisch geprägte Illusionstheater zu zerstören? Mittel der leeren Bühne, Verfremdungseffekte (Handlung bekannt geben), Schauspieler zeigen das sie schauspielern -> sollten die Illusion zerstören, Distanz vom Zuschauer zum Bühnengeschehen herstellen (orientiert sich nicht mehr an Aristoteles) Merkmale der Offenen Form: - Vielheit statt Einheit - Fragment statt Totalität - statt einem abgerundeten Ganzen: Brüche und Zusammenfügungen disparater Teile Thema 8: Analyse lyrischer Texte 1. Benennen Sie wichtige Merkmale lyrischer Texte. • Deutliche Abweichung von der Alltagssprache (Verfremdungseffekte; Metrum, Reim, Wiederholung) • Kürze (in qualitativer und quantitativer Hinsicht) • Keine narrativer Instanz, sondern Vermittler (lyrisches Ich) • Gattung ohne Handlung 12 bis 13 silbriger Vers mit männl. Oder weibl. Kadenzen, feste Zäsur nach 3. Hebung • Blankvers: in England entstanden - reimloserjambischer Fünfheber mit männl./weibl. kadenz -> wichtigster deutscher Dramenvers • Knittervers: unregelmäßiger gefüllter Vierheber, paarreimigThema 9: Methoden der Literaturwissenschaft 1. Was leisten Methoden? Analysen= theoriegeleitete Analysen am Text (Bestimmung des Erzählers, Gattung, Versmaß usw.) – genaue Analysen sind Voraussetzungen für die Interpretation eines Textes Interpretationen= bedeutet Auslegung, Erklärung, Deutung (auf Basis der Analyse) lit. Texte gelten als interpretationsbedürftig ➔ ➔ ➔ ➔ Intensive Betrachtung; sind stets methodisch geleitet ➔ ➔ ➔ ➔ In der Literaturwissenschaft herrscht ein Methodenpluralismus; Methoden sind erforderlich um zu einer Interpretation zu gelangen 2. Hermeneutik (am meisten verbreitet) - Gilt als die „Kunst der Auslegung und des Verstehens lit. Texte“, die den „Sinn“ eines Textes erschließen sollen - Geht auf den Götterboten Hermes zurück - War zunächst eine Bibelauslegung, die mehrere Bedeutungsebenen aufweist (Literalsinn, Allegorischer Sinn, Moralischer Sinn, Analogischer Sinn) - Ab 1800: moderne Hermeneutik, die sich mit dem Verstehen lit. Texte auseinandersetzt (Grund war das Ende der Regelpoetik – Verstehen wurde zum Problem; jedes Werk folgte eig. Regeln) - Moderne Hermeneutik wird mit Friedrich Schleiermacher verbunden (geht von tieferem Sinn/ Bedeutung innerhalb der Texte aus) - Um Sinn herauszuarbeiten, wurden mehrere Methoden verwendet • Hermeneutische Zirkel: man geht von einem einheitlichen, geschlossenen Ganzen aus; Interpretation schließt vom Teil und umgekehrt - Heutzutage: Hermeneutik geht nicht mehr von Autorintentionen aus (den Sinn von dem Autor gemeinten rauszuarbeiten, sondern muss immer wieder neu ausgelegt werden) - Der Text lässt bestimmte Deutungen zu, nicht der Autor! 3. Rezeptionsästhetik (Unterkategorie der Hermeneutik) - Grundlage ist die Hermeneutik, auch hier wird nach dem Sinn gefragt - Hauptvertreter: Hans Robert Jauß, Wolfgang Iser (sog. Konstanzer Schule) - Erstmals wird innerhalb der Trias Autor-Werk-Leser die Rolle des Lesers aufgewertet - Annahme, dass sich der Text erst im Akt des Lesens als lit. Werk konstruiert - Im Mittelpunkt steht nicht mehr das Werk selbst, sondern dessen Aufnahme beim Rezipienten (Vervollständigung durch gedankliche Konstruktion) - ! Wichtig: sog Leerstellen (Andeutungen) oder Unbestimmtheiten werden vom Leser individuell konkretisiert = jede Lektüre ist individuell (unterschiedliche Textinterpretationen) 4. Intertextualität Meint den Bezug eines Textes auf den anderen, z.B. durch Zitate, Parodie, Anspielungen, Themen, Motive, Figurentypen z.B. Star Wars: „Vor langer langer Zeit in einer weit entfernten Galaxy“ (Beginn eines Märchens) - Der Bezug eines Textes auf den anderen etabliert innerhalb des Werkes eine Metaebene: Es erhält zusätzliche Bedeutungsebene - Fokussiert diese Formen der Vernetzung zwischen Texten 5. Strukturalismus - Bricht mit der hermeneutischen Überzeugung, wendet sich gegen das hermeneutische Sinnsuchen - Es geht nicht um die Bedeutung der Zeichen, sondern um die Beziehung der Zeichen untereinander (Signifikant, Ausdrucksseite des sp. Zeichens) - Es geht um die sprachliche Gemachtheit des Textes, seine Strukturen, denn die Literarizität liegt in der ästhetischen Funktion von Sprache - Inhalte sind zweitrangig: strukturelle Analyse konzentriert sich auf die materielle Seite des Werkes - Stark von der Sprachwissenschaft beeinflusst - Ziel der strukturellen Analyse: genaue Analyse der Abweichung von der Alltagssprache 6. Gender Studies - Entstand in den späten 1980er Jahren, als Weiterentwicklung der feministischen Literaturwissenschaft - Fragen nach Geschlechterverhältnis und Zuordnung - Es wird unterschieden zw. Biologischem Geschlecht und kulturell zugeschriebener Geschlechteridentität - Interessiert sich für die kulturelle Repräsentation von Weiblichkeit & Männlichkeit, sowie den gesellschaftlichen und historischen Bedingungen, die in der Gesellschaft herrschen 7. Poststrukturalismus - Sammelbegriff für verschiedene Methoden und Literaturtheorien die antihermeneutisch ausgerichtet sind; Fragen nicht danach, was ein Text bedeutet oder welchen Sinn er hat • Z.B. Dekonstruktion (Jaquces Derrida, Paul de Man) • Diskursanalyse (Michel Foucault) • Intertextulität (Julia Kristeva) - Dekonstruktion geht davon aus, dass die Rekonstruktion eines Testsinns nicht möglich ist (Hermeneutik wird abgelehnt, Sprachsystem ist ein endloser Verweiszusammenhang & Sinn ist ein Aufschub von Bedeutung) Thema 10: Kinderliteratur1. Liegt die Zuständigkeit von Kinder- und Jugendliteratur bei dem Literaturwissenschaftler/innen oder bei den Literaturdidaktiker*innen? • sowohl die Literaturwissenschaft als auch die Fachdidaktik beschäftigen sich mit der KJL • Mittlerweile hat sich in der Literaturwissenschaft auch ein Bereich der KJL-Forschung etabliert • Viele Literaturdidaktiker setzten sich zunehmend mit der Literaturwissenschaft auseinander • KJL sollte sowohl pädagogisch, also auch ästhetisch ansprechend sein 2. Welche Definitionen von Kinderliteratur führt Ewers an? 1. Definition (Kinder- und Jugendlektüre): „die Gesamtheit der von Kindern tatsächlich konsumierten Literatur“; Ausgangspunkt ist das tatsächliche Lektüreverhalten, Kinder legen Merkmale fest 2. Definition (Intentionale KJL): „Literatur die Kinder seitens der Erwachsenen als Lektüre zugeteilt wird“; Texte wird die Eigenschaft zugesprochen, eine geeignete KJL zu sein 3. Definition (nicht-akzeptierteKJL): Texte, die als geeignete potenzielle KJL gelten, die sich aber vorerst noch nicht durchsetzten konnte 4. Definition (intendiert/ nicht-intendiert KJL): Teil der konsumierten Literatur, der mit den Vorstellungen der Erwachsenen konform geht nicht intendierte KJL: Texte die gelesen werden, obwohl sie nicht als geeignet gelten 5. Definition (Sanktionierte und nicht-sanktionierte KJL): KJL die von gesellschaftlich autorisierten Instanzen für geeignet gehalten wird positiv sanktionierte KJL: all die Texte, die von den gesellschaftlich dazu autorisiertenInstanzen zu geeigneter KJL erklärt worden ist 6. Definition (Spezifische KJL): all die Texte, die seitens ihrer Urheber von vornherein als potentielle KJL gedacht war 3. Welche drei Merkmale von Kinderliteratur nennen Rosebrock und Scherf? Worin sehen Sie die entscheidenden Unterschiede der Definitionen von Ewers und Rosebrock/Scherf? • Leseorientierung in der Adressierung: Texte werden üblicherweise spezifisch für Heranwachsende verfasst • Tendenzielle Normativität des Kindheitsbildes: KJL enthält Werte ihrer Entstehungszeit, dadurch auch immer ein Sozialisationsmedium = Päda. Funktion • Eigenes Symbolsystem: KJL hat ein für sie typisches Arsenal an Inhalts- und Darstellungsmuster entwickelt, eigene Konventionen für Gestaltungsmittel, Erzählform und Themen 4. Was war die Haas- Hurrelmann- Debatte? • 1989 in der Zeitschrift „Praxis Deutsch“ geführt - Frage, wie das Verhältnis von Kinderliteratur zur Erwachsenenliteratur ist • Gerhard Haas: • Kinderliteratur sei in einem „erbärmlichen Zustand“, alles sei der Pädagogik unterworfen • Pädagogisch, didaktisch ausgebeutete Literatur • Autoren wollen nur erziehen (Ästhetik wird nicht betrachtet); Verlage/ Schulen suchen Texte nach Päda. Werk aus • > Kinderliteratur soll wie Erwachsenenliteratur nach ästhetischen Maßstäben gewählt werden • Bettina Hurrelmann: • Gibt Haas insofern Recht, dass sie ebenfalls die literarisch-ästhetischen Dimension einordnet - vieles was Haas sagt, sei veraltet, denn viele Verlage & Schulen suchen Texte mittlerweile nach Ästhetik und Pädagogik aus • Päda. Seite darf nicht aufgegeben werden, da Schreiben für Kinder immer ein adressatenangepasstes Schreiben sei (Akkommodation) • Akkomodation findet im Hinblick auf die Sprache, gewählte Themen& Darstellungsstrategien statt (ist bereits pädagogisch) • > man kann nicht nicht-pädagogisch verhalten, KJL sind immer pädagogische Implikationen 5. Nennen Sie drei wichtige Aspekte zu den Lektürepräferenzen von Kindern? 1. Abenteuerliteratur 2. Sachgeschichten 3. Tiergeschichten -> Gegenüberstellung von Leseinteressen und schulischen Angebot zeigt, dass die Literaturauswahl an den Interessen der Kinder vorbeigeht - realistische Literatur dominiert bei den Lehrern -> Lehrer richten Auswahlkriterien auf die pädagogische Zielsetzung statt auf die Fantasie bzw. Fantastische Inhalte 6. Was hat Anna Krüger für die Kinderliteratur geleistet? Anna Krüger zeigte die Wichtigkeit von KJL auf, indem sie die KJL einer literaturwissenschaftlichen Analyse unterzog. Ihre Analyse zeigte es gibt nicht nur triviale KJL sondern auch anspruchsvolle. (Verglich jenes Instrumentarium mit den Universitären von Goethe und Schiller usw.) -> KJL ist auch literarisch anspruchsvoll und interpretationsbedürftig 7. Warum wurde Kinderliteratur lange Zeit nicht in der Schule gelesen? KJL galt bis in die 1960er Jahre als Trivialliteratur und wurde nicht in der Schule gelesen. 8. Seit wann gibt es eine universitäre Kinderliteraturforschung? In den 1970er Jahren etablierte sich die Kinder- und Jugendliteraturforschung. (durch die 68er- Bewegung) - mit der Werkimmanenz war Methode gefunden, die Texte auf den ästhetischen Gehalt hin untersuchen (ohne Fragen nach dem historischen Kontext zu stellen) - Bewegung forderten eine Germanistik mit gesellschaftlich- kritischer, emanzipatorischer Relevanz - Folge: Gegenstandsbereich der Germanistik wurde ausgeweitet (auch Trivialliteratur, Comics…) 9. Benennen Sie wichtige Aspekte der Kinderliteratur der Aufklärung • entstand im letzten Drittel des 18. Jhd (Zeit der Aufklärung) • Schreiben für Kinder sei Angelegenheit für Pädagogen nicht für Dichter - dient der Erziehung, nicht der Unterhaltung • Erzieherische Haltung - primär didaktische Funktion • Exemplarliteratur beliebt; kurze Texte mit erzieherische Lehre oder Moral • Kinderfigur = Vorbilder, Identifikationsangebote der tugendhafte Kinderfigur • Ziel= Nutzen/ Sozialisationsmedium (Vernunftsausbildung des Kindes) • Fabel erlebte Blütephase (z.B. Lessing); stiftete auf poetische Weise zu moralen Nutzen Erster deutscher Kinderbuchklassiker: Joachim Heinrich Kempe: Robinson der Jüngerer Zielsetzung des Buches: Sachkundeunterricht & Vermittlung von Tugenden Thema 11: Bilderbücher 1. Wie definieren Glasenapp und Weinkauff Bilderbücher? Erläutern Sie diese Definition. „Ist bestimmt durch die qualitative und quantitativer Bedeutung der Illustration in der Relation zum Verbaltext. Illustrationen sind ständige Bedeutungsträger, ihre Funktion geht über eine bloße Veranschaulichung oder Kommentierung des Verbaltexte hinaus.“ -> bi-codal, da es Bild und Text vereint & somit verbale und piktorale Zeichen in Rechnung stellt = Bild und Text erzählen gemeinsam Bspw: „Eine Woche voller Samstage“ (Paul Maar) - Illustriertes Kinderbuch 2. Was heißt doppelsinnig bei Bilderbüchern? • Kinder sind im Regelfall keine Selbstständige Teilnehmer an den literarischen Kommuniktionsgeschehen • Zwischen Autor und Kind - erwachsender Vermittler (als sekundärer erw. Adressat) • Häufig werden auch die Leser in ihrer Eigenschaft als lit. Versierter Leser angesprochen -> Kinderbücher, die ein kindlich naiven Leser verborgene Sinnschicht besitzen. = doppelsinnig 3. Wie hieß das erste Bilderbuch der Bilderbuchgeschichte und von wem stammt es? „Orbis sensualium pictus“ (Die sichtbare Welt) von Johannes Amos Comenius 1658 Sachlich belehrende Kinderliteratur; Schbilderbuch, diente der Wissensvermittlung nicht der Unterhaltung Wechsel zum erzählenden Bilderbuch beginnt im dt. Raum ab Mitte des 19. Jhr. 4. Was war das Besondere an Hoffmanns Struwwelpeter? Die Figuren im Struwwelpeter gleichen sind keine kindlichen und niedlichen Darstellungen, sondern eher grotesk. • gegenüber der üblichen Bilderbüchern des 19. Jhd wird das skandalöse an Hoffmanns deutlich - Quelle des zeitlich- satirischen Doppelsinns • Viele politische Andeutungen, die dem heutigen Leser verborgen bleiben, damals aber vom erw. Mitleser verstanden wurde (z.B. satirische Verkörperung des 1848er Revolutionärs Gustave von Struve) • Struwwelpeter bleibt Ausnahme: erst ab den 60er Jahren wurden differenzierteKinderfiguren entwickelt, die Einblicke in die kindliche. Psyche boten • > komplette Abweichung der fleißigen, naiven Kinderfigur 5. Worin bestand die Innovation, die Maurice Sendak in das Bilderbuch einbrachte? „Wo die wilden Kerle wohnen“ - 1963 • anfangs stark diskutiert, da sich der Protagonist Max gegen die päd. Normen wiederseht und weicht damit vom guten Kind ab (hat dies befreit) • Kindl. Aggressionen wurden üblicherweise vorgeführt um sie auszutreiben, umgekehrt nahm Sendak die Perspektive seines Helden ein und gestattete ihm destruktive Fantasien auszuleben • Psychologisch und pädagogisch befreien die „Wilden Kerle“ die vom Zwang brav und angepasst zu sein • > Sendak brachte das tabuisierte Thema Gewalt ein und ergänzt bildnerische Fantasien - Dimensionen des Schreckens, des Monströsen usw. 6. Seit den 1980er Jahren spricht man von einer Öffnung der Bilderbücher. Worin besteht diese Öffnung? • Öffnung der Bilderbücher: Behandlung neuer Themen wie Trennung der Eltern, Holocaust, Kinderarmut, Demenz, Mobbing, Krieg etc. • z.B. „Böse Mann“ (Häusliche Gewalt) & Opas Engel (Holocaust) • wichtigste Entwicklungsphase für das Kinderbuch war die Zeit der 80er Jahre, die zum postmodernen Kinderbuch führten • Auflösen von Genregrenzen, Auflösen überkommener Adressatenkonzepte, Auflösung traditioneller Rezeptionsweisen durch die veränderte narrative Struktur 7. Welche Text-Bild-Relationen werden beim Bilderbuch unterschieden? 1. Parallelität - gemeinsames Erzählen von Bild und Text (durch durchdachte Text-Bild-Korrespondenz) 2. Geflochtener Zopf - abwechselndes Erzählen von Bild und Text (fast in jedem Bilderbuch lassen sich in der Antike dieser Form finde, da sich Text & Bild verbinden) 3. Kontrapunktisches Erzählen - widersprüchliches Erzählen von Bild und Text (Spannungsverhältnis zueinander)
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BIO CHAP7/8 IMMIUNITY
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USA: topic 1 immigration
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Schon immer auf Reisen
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Immer unterwegs
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✈️ Travel & Immigration
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Risk Management Unit Why is Risk Analysis Important? Ans: Risk Analysis helps Customs identify high-risk persons, goods and transactions while allowing legitimate trade and travel to move efficiently through ports of entry. What is Risk Profiling ? Ans: Risk Profiling is the process of identifying characteristics commonly associated with non-compliance and enforcement violations. What is Passenger Risk Analysis? Ans: Passenger Risk Analysis examines travel history, behavior, declarations, and intelligence information to identify potentially high-risk travelers. What is the advantage of intelligence-led enforcement? Ans: It allows Customs to act proactively instead of reactively What is the main objective of the Risk Management Unit? Ans: To analyze, intercept, and respond to threats affecting Customs operations. Harbour Office According to Sec 75 of the C.M.A, what must the person in charge of A Means of Transport (vessel or aircraft) ensure. Ans: That the vessel or aircraft arrives only during daylight hours. What must be provided to Customs as proof that a vessel is authorized to operate charter services in The Bahamas Ans: A copy of the Charter License What is the name of the Customs form that is issued to the necessary authorities along with supporting documents when entering a vessel into the Customs territory. Ans: Inward Report of a Vessel C2 Which Customs document is issued, along with a C28 and C37, when a vessel is clearing outbound to a foreign port or destination. Ans: Certificate of Clearance C36 Name at least 5 marinas where harbour office Officers conduct the entry and clearance of private vessels. Nassau Harbour Club Marina Nassau Yacht Haven Marina Atlantis Marina Hurricane Hole Marina Palm Cay Marina Bay Street Marina Bayshore Marina Legendary Marina LPIA What is the difference between a private aircraft and commercial aircraft? Ans: A private aircraft is operated recreationally or no exchange of money and is not regularly scheduled. Ans: A commercial aircraft is operated for compensation/remuneration and is regularly scheduled. List 2 restricted goods and 2 prohibited goods Ans: Prohibited goods: Pornography, counterfeit money, food unfit for human consumption, underwater gun, spiritual items (other than Christianity) Ans: Restricted goods: Commercial items without a business licence, firecrackers, firearms I am a passenger travelling from Miami with items my brother ordered from Amazon along with items I was given for my birthday. I did not declare them on the Exempt App and I tell the Customs Officer I have nothing to declare because I did not purchase these items myself. Am I right or wrong and why? Ans: Wrong - We still have to declare items we bring into the country even if we are bringing them on behalf of others. We are responsible for the items once they are in our possession, even if we did not actually pay for them ourselves. Regular Scheduled Flights and Charted flights are cleared on which form? Ans: C7 Pleasure Aircrafts? Ans: C7A If a passenger is travelling with a dog, which documents would they need to give to the Customs Officer and which agency is the Customs Officer acting on behalf of ? Ans: A copy of the dog permit and a Veterinarian form on behalf of the Ministry of Agriculture. Information Tech What important number is generated from the submission of and IAR? Ans: The Rotation Number which is then attached to the manifest is generated by the submission of a IAR. What is the CDR in the Arrival Reports Module used for? Ans: The CDR which stands for Cargo Discharge Report, is done once all cargo have been off loaded for a particular port. Any container or pallet short shipments are recorded at the Actual Arrival Details tab along with the date and time of completion What are the four types of Cargo found in the Manifest Module as an option? Ans : The four types of cargo found in the manifest module are Containerized, Non- Containerized, Bulk and Vehicle/Heavy equipment, boat, boat trailer What are the three ways to requests any type of changes to a submitted manifest in Click2Clear? ANS: Request Amendment, Request Cancellation and Add B/L What is the processing fee charged for changes to a submitted Manifest? ANS: 25% of the value of the shipment What is the prefix for an approved Master Sea Manifest in Click2Clear? ANS: MSTRNO What is the purpose of the IAR in the arrival report module? ANS: The Impending arrival report serves 2 purposes - It is used as a scheduling option for Arawak Cay Port Development and it also gens the Rotation Number to create a manifest. Examinations Before commencing the examination, the importer must present the examination officer with some required docs. List 2 of the docs. ANS: A copy of the bill of lading, a copy of the road tax, invoices If an importer is bringing in fruits and veggies into the country they are required to upload a copy of ANS: an agricultural permit from the Department of Agriculture. The invoices given to the examination officer must correspond with the invoices uploaded on the click2clear system ANS : TRUE What is the name of the two customs forms the importer must apply to the Comptroller of Customs to have the container removed from the port to their desired location ANS: Attendance Request C1 & Direct Delivery When the container arrives in the country, it is sealed by the Dock Officer once it comnes off the boat ANS: TRUE SCANNER UNIT What is the role of the scanner unit? ANSWS: The scanner unit enhances security and efficiency through modern tech & The scanner unit detects illegal goods and facilitates trade Which type of scanner is used ANS: Mobile scanner How do you identify high-risk cargo? ANS: Profiling, Intelligence reports, and random checks to spot suspicious shipments What are frequently smuggled items? ANS: Illegal Drugs, firearms and ammo, cigarettes and tobacco products, cash and prescription meds What type of tech is used ANS: Backscatter technology
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Immigration
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Chapitre 1 2. Platon Greek philosopher who believed the best society is ruled by wise and educated leaders (“philosopher-kings”). 3. Polis An independent Greek city-state with its own government and laws. 4. Aristote Greek philosopher who believed government should work for the common good and serve its citizens. 6. Aristocratie A government ruled by a small group of noble or privileged people. 7. Oligarchie A government controlled by a small group of powerful or wealthy people. 11. Bureaucratie A system where government decisions are carried out by officials and administrators. 12. Pouvoir exécutif The branch of government that enforces laws and runs the country day-to-day. 13. Parlement An elected group of representatives that makes laws. 14. Gouvernement autoritaire A government where one leader or small group holds most of the power and limits freedoms. 15. Pouvoir législatif The branch of government responsible for creating laws. 17. Pouvoir judiciaire The branch of government that interprets laws and operates the courts. 20. Nationalisme Strong pride in and loyalty to one’s nation, culture, and people. 21. Hobbes Believed people are naturally selfish and need a strong government to maintain order and security. 22. Locke Believed all people have natural rights (life, liberty, and property) that governments must protect. 23. Rousseau Believed political power comes from the people and governments should follow the “general will” of society. 25. Constitutionnalisme The principle that government power is limited by a constitution and laws. 26. Adam Smith Father of capitalism; believed free markets and competition create wealth and prosperity. 30. Marx Believed capitalism creates inequality because the rich control production; supported a classless society. 31. La bourgeoisie In Marxism, the wealthy class that owns businesses and the means of production. 37. Monarchie héréditaire A monarchy where power passes from one family member to another through inheritance. 38. Magna Carta A document signed in 1215 that limited the king’s power and established that everyone must follow the law. 40. Rapatrié The return of people, cultural objects, or remains to their country or homeland. 41. Représentation proportionnelle An electoral system where parties receive seats in proportion to the percentage of votes they earn. ⸻ Chapitre 1 (suite) 43. Coup d’État The sudden and often illegal removal of a government from power. 45. Totalitarisme A system where the government controls nearly every aspect of society, politics, and daily life. 48. Référendum A direct vote by citizens to accept or reject a law or political proposal. 49. Organisation non gouvernementale (ONG) An independent organization that works on social, humanitarian, or international issues without being controlled by a government. ⸻ Chapitre 2 1. Idéologie politique A set of beliefs and values about how government and society should function. 2. Libéralisme An ideology that values individual rights, freedom, democracy, and equality before the law. 3. Conservatisme An ideology that values tradition, stability, and gradual change rather than rapid reform. 4. Échiquier politique A spectrum used to compare political beliefs, usually from left to right. 5. Centriste A person whose political views are moderate and fall between the left and right. 7. Libertarianisme The belief that people should have maximum personal freedom and government should have very limited power. 11. Égalitariste A person who believes everyone should have equal rights, opportunities, and treatment. 12. Utilitarisme The idea that decisions should create the greatest happiness or benefit for the greatest number of people. 16. Syndicats Organizations that represent workers and protect their rights, wages, and working conditions. 17. Totalitarisme A political system where the state has complete control over society and citizens. 18. Anarchisme The belief that society can function without a government or centralized authority. 19. Communisme A system where property and resources are collectively owned and social classes no longer exist. 21. Socialisme An economic and political system where important industries are owned or controlled by society or the government to reduce inequality. 23. Syndicalisation The process of joining or creating a labour union. 24. Socialisme démocratique An ideology that supports democracy while using government policies to reduce economic inequality. 28. Adam Smith Believed economic freedom, competition, and free trade benefit society. 29. Capitalisme An economic system based on private ownership, profit, competition, and free markets. ⸻ Chapitre 2 (suite) 30. Mercantilisme The belief that a country becomes richer by controlling trade and exporting more than it imports. 31. Laisser-faire An economic idea that government should interfere as little as possible in the economy. 32. Fascisme An extreme authoritarian ideology that promotes nationalism, obedience to the state, and strong centralized power. 36. Libre-échange Trade between countries with few or no tariffs, taxes, or restrictions. 37. Privatisation The transfer of a government-owned business or service to private ownership. 41. Nationaliser To transfer a private company or industry into government ownership. 46. Féminisme A movement and ideology that seeks equal rights and opportunities for all genders. 47. Mouvement social A group of people working together to create social or political change. 51. Écologisme A movement and ideology focused on protecting the environment and promoting sustainability. 54. Justice sociale Chapitre 3 1. Désobéissance civile The peaceful and deliberate breaking of a law to protest something considered unjust. 2. Religion civile Shared beliefs, symbols, and values that unite a nation and create a sense of national identity. 3. Religion d’État A religion that is officially recognized and supported by a government. 4. Diaspora A group of people living outside their ancestral homeland while maintaining ties to their culture. 5. L’Holocauste The genocide of approximately six million Jews by Nazi Germany during World War II. 6. Djihad In Islam, a struggle or effort in the service of God; it can refer to a personal spiritual struggle or, in some cases, armed defense of the faith. 7. Théocratie A form of government where religious leaders rule and religious law guides the state. 8. Suffrage The right to vote in elections. 9. Siècle des Lumières An intellectual movement of the 17th and 18th centuries that emphasized reason, science, and individual rights. 10. La séparation de l’Église et de l’État The principle that government and religious institutions should remain independent from one another. 11. Dogme A principle or belief accepted as unquestionably true by a religion or ideology. 12. Fondamentalisme A movement that seeks a strict return to the original principles of a religion. 13. Démographie The study of populations, including their size, growth, and characteristics. 14. Sionisme A political movement supporting the creation and preservation of a Jewish homeland in Israel. The idea that society should be fair and provide equal rights, opportunities, and access to resources.
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