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Operationalisierung
Operationalisierung gibt die Art und Weise an, wie ein Begriff oder eine psychologische Grösse beobachtet und gemessen werden sollen.
Kennzeichen des experimentellen Ansatzes:
Variation in der UV wird künstlich hergestellt (mind. 2 Stufen/Ausprägungen) => dazu muss die UV operationalisiert werden
d.h. Details der Manipulation müssen festgehalten werden
Was versteht man unter Messen in der Psychologie?
Unter Messen versteht man die Zuordnung von Zahlen zu Objekten nach bestimmten Regeln die gewährleisten dass: die Relation in der Menge der Objekte in der Mende der Zahlen erhalten bleiben
Erkläre im Generellen das experiment
Mittelwertsvergleich: Vergleich der unterschiedlichen Stufen der UV hinsichtlich der mittleren Ausprägung auf der AV
Die Variation in der unabhängigen Variable wird künstlich hergestellt/manipuliert. Variation in der abhängigen Variable wird erfasst
unabhängige Variable UV wird manipuliert
(Variation wird künstlich hergestellt)
Operationalisierung der UV durch konkrete Ausgestaltung der Bedingungen
“experimental operational definition”
korrelative Studie
Der Zusammenhang zwischen UV und AV wird analysiert
Die natürliche Variation in der unabhängigen Variable wird erfasst, ebenso die natürliche Variation in der abhängigen Variable
Unabhängige Variable UV wird erfasst
vorhandene Variation wird gemessen
operationalisierung der UV durch Festlegung und konkrete Ausgestaltung der Erfassungsmethoden
“measured operational definition”
3 Arten von Argumenten
Deskriptive Studien
Korrelative Studien
Kausale Studien (Experimente)
Reliabilität
Das Ausmass der Reliabilität (Zuverlässigkeit) gibt die Genauigkeit an, mit der eine Erfassungsmethode misst, was sie misst. Eine Erfassungsmethode ist dann perfekt reliable wenn sie das Merkmal, das sie misst, exakt (d.h. ohne Messfehler) misst
→ Reliabilität bezieht sich somit auf die Konsistenz der Messung
→ Je höher die Reliabilität eines Messinstruments, desto zuverlässiger ist jede einzelne Messung
Reliabilität ist eine notwenidige aber nicht hinreichende Vorausetzung für Validität
Beispiele für Reliabilität
Test-Retest-Reliabilität
Beurteiler-Reliabilität
Interne Konsistenz
Test-Restest-Reliabilität
Test-Restest-Reliabilität bezieht sich auf konsistente Ergebnisse bei zwei- oder mehrmaliger Messung
beurteiler-Reliabilität
Beurteiler-Reliabilität (interrate reliability) bezieht sich auf konsistente Ergebnisse bei einer Messung durch zwei oder mehrere Beurteiler
je höher die Übereinstimmung der Beurteiler, umso höher die Beurteiler-Reliabilität I
Interne Konsistenz
Interne Konsistenz (internal consistency) bezeichnet die Konsistenz der Antworten auf mehrere Fragen (Items)
→ Diese Art der Reliabilität ist somit nur bei Erfassungsmethoden relevant bei denen ein Konstrukt mit mehreren Items erhoben wird (Fragebogen im Selbstbericht oder Fremdbericht):
Aspekte der Konstruktvalidität
Augenscheinvalidität
Inhaltsvalidität
Kriteriumsvalidität
Konvergente vs. diskriminante Validität
Operationalisierung einer unabhängigen Variable im Experiment
Hypothetisches Konstrukt (Theoretische Ebene)
-operationalisierung→
Experimentelle Manipulation (Empirische Ebene) (Details der Herstellung der versch. Bedingungen (=Stufen der UV) (Stiumli, Instruktion,etc)
←zufällige Zuweisung von Personnen zu den Stufen der UV
Unabhängige und abhängige Variable im Experiment
Variation in der AV wird erfasst
=> Dazu muss AV zunächst operationalisiert werden
(d.h. Erfassungsmethoden und ihre spezifische Ausgestaltung müssen festgelegt werden)
=> und dann muss AV gemessen werden
Operationalisierung und Messung einer abhängigen Variable im Experiment
Hypothetische Konstrukt
-Operationalisierung→
Empirischer Indikator => Erfassungsmethode
-Messung→
Messwerte (Ausprägungen der Variablen) (Numerische Ebene)
Operationalisierung und Messung von AV und UV im korrelativen Ansatz
Hypothetische Konstrukt
-Operationalisierung→
Empirischer Indikator => Erfassungsmethode
-Messung→
Messwerte (Ausprägungen der Variablen) (Numerische Ebene)
Welche 2 Fragen sollte man sich stellen?
Sind die Studien bzw. ihre Argumente valide (gültig)?
→ bzgl. Forschungsdesign auf interne und externe Validität schauen
→ bei der Operationalisierung auf Konstruktvalidität achten
Ist die Messung konstruktvalide und reliabel (zuverlässig)?
wie wird Reliabilität in Fachpublikationen berichtet?
Cronbach’s a (alpha) als Mass für die Reliabilität im Sinne der internen Konsistenz einer Skala
Konstruktvalidität
Eine psychologische Erfassungsmethode ist dann Konstruktvalide wenn sie ein interessierendes Merkmal so misst, dass es mit bestehenden Konstruktdefinitionen und Theorien übereinstimmt
beschriebt wie ein definierted Konstrukt erfasst wird
kriteriumsvalidität
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Konstrukt, das durch das Instrument operationalisiert werden soll und einem Kriterium (z.B. Verhalten), mit dem es auf konzeptioneller Ebene assoziiert sein sollte?
Zusammenfassende Punkte
Reliabilität ist eine notwendige aber nicht hinreichende Voraussetzung für Validität
Zwischen hoher vs. niedriger Reliabilität und hoher vs. niedriger Validität gibt es einen fließenden Übergang (=quantitative und nicht qualititative Unterschiede)
Es gibt keine absoluten Grenzwerte ab wann die Reliabilität als hoch anzusehen ist - nur Empfehlungen
Bei konvergenter vs. diskriminanter Validität gibt es ebenso keine in Stein gemeisselten Werte, welche Korrelation als hoch bzw. niedrig anzusehen ist
Die Grenzen zwischen Kriteriumsvalidität und konvergenter Validität können manchmal unscharf sein