BWL Semester 1

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151 Terms

1
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Womit beschäftigt sich die Betriebswirtschaftslehre?

Damit, wie man ein Unternehmen erfolgreich führt

2
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Welche Fachdisziplinen unterscheidet man? Beschreibe diese!

Mikroökonomie: Fundament, warum tun wir uns Wirtschaft an? Theorien

Makroökonomie: große Fragen (Inflation, Wirtschaftswachstum)

BWL: Praxis (RW, Marketing, Führung)

3
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Was ist der Ausgangspunkt wirtschaftlichen Handelns?

Bedürfnisse & Knappheit

= aus begrenzten Ressourcen Produkte schaffen, um Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen

4
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Was ist die Grundlage für die “Bedürfnisse”, die wir heute kennen?

die Bedürfnispyramide von Maslow

5
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Wie viele / welche Stufen hat die Bedürfnispyramide und was ist das Besondere an ihr?

Körperliche Bedürfnisse, Sicherheit, Soziale Beziehungen, Soziale Anerkennung, Selbstverwirklichung

Man kann nur die nächste Stufe erreichen, wenn die davor erfüllt worden ist.

6
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Welches Bedürfnis wird besonders gern im Marketing verwendet und warum?

Die Stufe der “Selbstverwirklichung”, da sie unbegrenzt ist.

7
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Wie funktioniert die Beziehung zwischen “Knappheit” und “Bedürfnisbefriedigung”?

Produktionsfaktoren > Güter und Dienstleistungen > Konsum > Bedürfnisbefriedigung

8
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Was gehört zu den Produktionsfaktoren?

Arbeit, Boden (Rohstoffe, Lebensmittel), Kapital, Information (+ Wissen)

9
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Welche Arten von Gütern unterscheidet man? Was ist der Unterschied?

Realgüter und Nominalgüter

Realgüter können materiell und immateriell sein und haben einen eigenen Wert. Nominalgüter haben keinen eigenen Wert, nur eine Tauschfunktion (Geld!).

10
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Was meint man mit den Begriffen “materiell” und “immateriell” im Bezug auf Realgüter?

Materiell (angreifbar): Gebrauch, Verbrauch

Immateriell (nicht angreifbar): Rechte, Dienstleistungen

11
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Inwiefern kann man Realgüter weiter unterteilen?

in materiell und immateriell, in Konsumgüter und Produktionsgüter

Konsumgüter = eigener Wert, direkter Konsum möglich (z.B. Lebensmittel)

Produktionsgüter = weiterverarbeitbar (Holz > Tisch)

12
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Was versteht man unter einer “wirtschaftlichen Handlung”?

= Einsatz einer knappen Ressource und Bedürfnisbefriedigung

13
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Was versteht man unter “Reziprotät”?

= Bestreben, sich für Gefallen anderer zu revanchieren (Gegenseitigkeitsprinzip)

14
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Wer hat bei der Reziprozität den Vorteil?

Der, der als erstes einen Gefallen hergibt. Er entscheidet somit über den ersten Gefallen und beeinflusst die Gegenleistung. 

15
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Wo wird das Prinzip der Reziprozität oft eingesetzt?

im Marketing

16
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Was sind Opportunitätskosten?

Entscheidung für eine Alternative = Verzicht auf eine andere

17
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Was versteht man unter dem “Minimumprinzip”? Nenne 1 Beispiel!

= minimaler Input für fixen Output

“Ich möchte auf dieser Party 5 Leute besser kennenlernen!”

18
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Was versteht man unter dem “Maximumprinzip”? Nenne 1 Beispiel!

= fixer Input für maximalen Output

“Ich bleibe auf dieser Party 5 Stunden lang und möchte so viele Leute wie möglich besser kennenlernen!”

19
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Was bedeutet Operationalisierung im Bezug auf Ziele?

= Ziele messbar machen

20
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Welche Arten von betriebswirtschaftlichen Zielen gibt es? Nenne zu den beiden Arten jeweils 3 Beispiele.

Formalziele (Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität)

Sachziele (Führungsziele, Finanzziele, Leistungsziele)

21
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Was versteht man unter der Produktivität und wie wird diese berechnet?

= Verhältnis zwischen Einsatz- und Ausbringungsmenge (In- und Output)

Output / Input

22
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Was versteht man unter der Wirtschaftlichkeit und wie wird diese berechnet?

= Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag

Ertrag / Aufwand

23
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Wie wird die Rentabilität berechnet?

Gewinn / Kapital * 100

24
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Welche Kriterien gibt es zur Wahl der Rechtsform?

Geschäftsführung, Haftung, Kapitalaufbringung, Gewinnbeteiligung, Steuern

25
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Erkläre das Einzelunternehmen!

Einzelunternehmer betreibt Unternehmen auf eigenen Namen + Rechnung

26
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Wie schaut die Geschäftsführung beim Einzelunternehmen aus?

alleine Verantwortung von Einzelunternehmer

27
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Wie funktioniert die Haftung beim Einzelunternehmen?

uneingeschränkte Haftung mit gesamtem Privatvermögen

28
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Wie funktioniert die Kapitalaufbringung beim Einzelunternehmen?

alleinig Einzelunternehmer zuständig, kein Mindestkapital bei Gründung

29
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Wie funktioniert die Gewinnbeteiligung beim Einzelunternehmen?

gesamter Unternehmensgewinn für Einzelunternehmer

30
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Wie sieht es mit den steuerlichen Aspekten beim Einzelunternehmen aus?

Unternehmensgewinn wird mit Einkommensteuer versteuert

31
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Erkläre die Offene Gesellschaft (Personengesellschaft)!

Unternehmen, das von mehreren gleichberechtigten Gesellschaftern betrieben wird

32
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Wie funktioniert die Geschäftsführung bei der OG?

Regelung im Gesellschaftsvertrag, ohne sind alle vertretungsberechtigt

33
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Wie funktioniert die Haftung bei der OG?

alle GS haften uneingeschränkt und solidarisch mit gesamtem Privatvermögen

34
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Wie funktioniert die Kapitalaufbringung bei der OG?

durch Kapitaleinlagen aller GS, kein Mindestkapital bei Gründung

35
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Wie funktioniert die Gewinnbeteiligung bei der OG?

Regelung im Gesellschaftsvertrag, ohne angemessen und nach Einlage aufzuteilen

36
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Wie sieht es mit den steuerlichen Aspekten bei der OG aus?

Gewinnanteil der GS mit Einkommenssteuer versteuert

37
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Erkläre die Kommanditgesellschaft!

Unternehmen, das von mehreren Gesellschaftern (Komplementär, Kommanditist) betrieben wird

38
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Wie funktioniert die Geschäftsführung bei der KG?

Komplementär: GF, externe Unternehmensvertretung

Kommanditist: kein Mitspracherecht

39
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Wie funktioniert die Haftung bei der KG?

Komplementär: uneingeschränkt, solidarisch mit gesamtem Privatvermögen

Kommanditist: nur mit Einlage/Haftsumme

40
New cards

Wie funktioniert die Kapitalaufbringung bei der KG?

durch Kapitaleinlagen aller GS, kein Mindestkapital bei Gründung

41
New cards

Wie funktioniert die Gewinnbeteiligung bei der KG?

Regelung im Gesellschaftsvertrag, ohne angemessen und nach Einlage aufzuteilen

42
New cards

Wie sieht es aus mit den steuerlichen Aspekten bei der KG?

Gewinnanteil der GS mit Einkommensteuer versteuert

43
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Erkläre die GmbH!

Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit, dessen Gesellschafter nur mit Einlage haften

44
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Wie funktioniert die Geschäftsführung bei der GmbH?

eigenes Unternehmensorgan, vertritt Unternehmen nach außen

45
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Wie funktioniert die Haftung bei der GmbH?

GmbH haftet als eigene Rechtspersönlichkeit mit Gesellschaftsvermögen, GS haften nur mit eigener Einlage

46
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Wie funktioniert die Kapitalaufbringung bei der GmbH?

durch Kapitaleinlagen der GS, Mindestkapital: 10.000€ bei Gründung

47
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Wie funktioniert die Gewinnbeteiligung bei der GmbH?

nach Höhe der Kapitaleinlagen

48
New cards

Wie sieht es mit den steuerlichen Aspekten bei der GmbH aus?

Unternehmensgewinn: Körperschaftssteuer, Gewinnanteile der GS: Kapitalertragsteuer

49
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Erkläre die Aktiengesellschaft!

Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit, dessen Gesellschafter über Aktien am Unternehmen beteiligt sind

50
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Wie funktioniert die Geschäftsführung bei der AG?

GF durch Vorstand, der vom Aufsichtsrat bestellt wird

51
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Wie setzt sich der Aufsichtsrat in der AG zusammen?

wird von Gesellschafter in der Hauptversammlung gewählt

52
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Wie funktioniert die Haftung bei der AG?

AG haftet als Rechtspersönlichkeit mit Gesellschaftsvermögen, GS nur mit Wert der Aktienbeteiligung

53
New cards

Wie funktioniert die Kapitalaufbringung bei der GmbH?

durch Aktienausgaben, Mindestkapital: 70.000€ bei Gründung

54
New cards

Wie funktioniert die Gewinnbeteiligung bei der GmbH?

nach Beteiligungshöhe

55
New cards

Wie sieht es aus mit den steuerlichen Aspekten bei der AG?

Unternehmensgewinn wird mit Körperschaftssteuer besteuert, Gewinnanteile der GS mit Kapitalertragssteuer

56
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Ist man mit einer Kapitalgesellschaft sicherer, da man nur beschränkt für das Unternehmen haftet?

Nicht unbedingt, die Bank verlangt bei der Kreditvergabe persönliche Sicherheiten, wenn die Kapitalbasis nicht ausreicht

57
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Was ist der Nachteil von Kapitalgesellschaften?

sind deutlich stärker reglementiert als Personengesellschaften (Gewinnversteuerung, Buchführungspflicht)

58
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Werden Einzelunternehmen und Personengesellschaften abhängig von Gewinnhöhe versteuert?

Ja

59
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Werden Kapitalgesellschaften abhängig von Gewinnhöhe versteuert?

Nein

60
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Was sind die Aufgaben des Rechnungswesens? Nenne und erkläre kurz!

Dokumentation der betrieblichen Geschäftstätigkeit

Information über Erfolg + wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Entscheidung: Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen

61
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Zwischen welchen Teilbereichen des Rechnungswesens unterscheidet man?

Internes und externes Rechnungswesen

62
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Was ist die Zielgruppe für das externe Rechnungswesen?

Stakeholder außerhalb des Unternehmens (Staat, Kapitalgeber)

63
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Was ist der Informationsbedarf beim externen Rechnungswesen?

wirtschaftliche Gesamtlage des Unternehmens

64
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Welche Instrumente werden beim externen Rechnungswesen verwendet?

Finanzbuchhaltung: Buchführung, Jahresabschluss

65
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Ist das externe Rechnungswesen gesetzlich verankert?

Ja, durch Unternehmensrecht (UGB) und Steuerrecht (EStG, KStG)

66
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Was ist die Zielgruppe für das interne Rechnungswesen?

Entscheidungsträger im Unternehmen (v.a. Geschäftsführung)

67
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Was ist der Informationsbedarf für das externe Rechnungswesen?

Detailinfos für Entscheidungen in betrieblichen Funktionsbereichen

68
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Was sind die Instrumente für das interne Rechnungswesen?

Controlling: Kosten-/Investitions-/Finanzrechnung

69
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Ist das interne Rechnungswesen gesetzlich verankert?

Nein

70
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Was ist die Zielgröße beim Instrument “Kosten- und Leistungsrechnung”?

Optimierung des Betriebsergebnisses (operativer Unternehmensgewinn)

71
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Was ist die Zielgröße beim Instrument “Investitionsrechnung”?

Rentabilität von Investitionsvorhaben

72
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Was ist die Zielgröße beim Instrument “Finanzrechnung”?

Sicherstellung ausreichender Liquidität

73
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Was ist die Systematik der Kosten- und Leistungsrechnung?

Kostenartenrechnung > Kostenstellenrechnung > Kostenträgerrechnung > Erfolgsrechnung

74
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Womit beschäftigt man sich bei der Kostenartenrechnung?

Welche Kosten sind angefallen?

Erfassung + Kategorisierung von Kosten (z.B. Materialkosten, Personalkosten)

75
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Womit beschäftigt man sich bei der Kostenstellenrechnung?

Wo sind die Kosten angefallen?

Zuordnung der Kosten zu Kostenstellen (z.B. Funktionsbereiche, Sparten)

76
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Womit beschäftigt man sich bei der Kostenträgerrechnung?

Wofür sind die Kosten angefallen?

Kalkulation der Herstellkosten einzelner Kostenträger (Produkte/DL)

77
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Womit beschäftigt man sich bei der Erfolgsrechnung?

Sind meine Leistungen profitabel?

Ermittlung der Gewinnbeiträge einzelner Kostenträger/des Gesamterfolgs

78
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Warum sollen Auszahlungen in Kosten “umgewandelt” werden?

weil Kosten den wahren Wertverzehr für die Leistungserstellung abbilden

79
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Vergleiche Auszahlungen und Kosten basierend auf dem Sachbezug!

Auszahlungen: berücksichtigt Fluss von finanziellen Mitteln (auch unbetrieblich bedingt)

Kosten: berücksichtigt jeden betrieblich bedingten Verbrauch an Produktionsfaktoren

80
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Vergleiche Auszahlungen und Kosten basierend auf dem Zeitbezug!

Auszahlungen: Zahlungszeitpunkt

Kosten: Verbrauchsperiode

81
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Vergleiche Auszahlungen und Kosten basierend auf der Bewertung!

Auszahlungen: Anschaffungspreise zum Zahlungszeitpunkt

Kosten: Marktwerte zum Verbrauchszeitpunkt

82
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Wie kann man Auszahlungen in Kosten verwandeln?

Auszahlungen abgrenzen, ergänzen, normalisieren, umwerten

83
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Was passiert bei der sachlichen Abgrenzung?

Auszahlungen herausrechnen, die für Geschäftsbetrieb nicht nötig sind

84
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Was passiert bei der zeitlichen Abgrenzung?

Auszahlungen über Perioden verteilen, in denen Wertverbrauch erfolgt

85
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Was passiert bei der Ergänzung (Auslastungen zu Kosten)?

Ergänzung betrieblich bedingter Kosten ohne Auszahlung

86
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Was passiert bei der Normalisierung (Auszahlungen zu Kosten)?

Ansetzung stark schwankender Auszahlungen mit periodischen Durchschnittswerten

87
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Was passiert bei der Umwertung (Auszahlungen zu Kosten)?

Neubewertung von Auszahlungen mit aktuellen Marktwerten

88
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Nach welchen drei Arten kann man Kosten kategorisieren?

Produktionsfaktoren, Beschäftigungsabhängigkeit, Zurechenbarkeit

89
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Was sind Beispiele für die Kostenkategorisierung “Produktionsfaktoren”? Nenne 4!

Materialkosten, Personalkosten, Betriebskosten, Finanzierungskosten

90
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Was sind Fixkosten?

Kostenanfall unabhängig von Auslastung/Produktionsmenge

91
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Nenne 2 Beispiele für Fixkosten!

Miete, Betriebsversicherung

92
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Was sind variable Kosten?

Kostenanfall abhängig von Auslastung/Produktionsmenge

93
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Nenne ein Beispiel für variable Kosten!

Fertigungsmaterial

94
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Was sind Einzelkosten?

können Kostenträgern direkt zugerechnet werden (z.B. Fertigungsmaterial)

95
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Was sind Gemeinkosten?

können Kostenträgern nur indirekt zugerechnet werden (z.B. Strom, Energie)

96
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Wie werden Gemeinkosten dazu gerechnet?

über Umlageverfahren und Zuschlagssätze

97
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Gelten variable Kosten als Einzel- oder Gemeinkosten?

Einzelkosten sind immer variable Kosten (Fertigungsmaterial, Akkordlöhne in der Produktion), Teile der variablen Kosten sind auch Gemeinkosten (Strom, Betriebsstoffe)

98
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Gelten Fixkosten als Einzel- oder Gemeinkosten?

Gemeinkosten (Miete, Versicherung)

99
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Was ist der Vorteil von fixen Kosten?

langfristig verlässliche Planung von Kosten möglich, dadurch Kosteneinsparungen

100
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Was ist der Nachteil von fixen Kosten?

Kostenanfall auch ohne Beschäftigung, Anpassungen an kurzfristige Auslastungsschwankungen schwer möglich