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Kontraktur Definition
Veränderung, der an Gelenkfunktionen beteiligten Strukturen
Welche Strukturen sind an der Gelenkfunktion beteiligt?
Sehnen, Bänder, Muskeln, Gelenkkapseln
Folgen von einer Kontraktur
Funktions- & Bewegungseinschränkungen
Welche Bedeutung hat die Funktions- & Bewegungseinschränkung?
Gelenk lässt sich nicht mehr vollständig beugen, strecken, ab- oder adduzieren
Welche Kontrakturarten gibt es?
kongenitale + erworbene
Welche Arten der erworbenen Kontraktur gibt es?
neurogene, myogene, dermatogene, fasziogene, psychogene + arthroghene
Wodurch werden neurogene Kontrakturen verursacht?
Nervenschädigung
Was ist eine myogene Kontraktur?
Verkürzung d. Muskulatur + ihrer Sehen
Ursachen für mythogene Kontrakturen
Was ist eine dermatogene Kontraktur?
Was beschreibt der Begriff “fasziogene Kontraktur”?
Was sind psychogene Kontrakturen?
Was ist eine arthrogene Kontraktur?
Was beschreibt der Begriff “Kontrakturenprophylaxe”?
Erhaltung + Förderung voller Beweglichkeit Gelenke. Fehlstellungen verhindern oder abmildern. Pat. so beraten + anleiten, dass Risiken bekannt, die von Kontrakturen ausgehen + Maßnahmen kennen, die Kontrakturen verhindern.
Was umfasst das pflegerische Vorgehen bei einer Kontrakture Prophylaxe?
Beweglichkeit einschätzen, Gefährdung erkennen, Interventionen planen + anwenden, Wirksamkeit d. Interventionen überprüfen
Was umfasst das pflegerische Vorgehen “Beweglichkeit einschätzen”?
Was umfasst das pflegerische Vorgehen “Interventionen planen + anwenden”
Möglichst frühzeitige Mobilisation (ggf. Motivation). Regelmäßige Bewegungsübungen (aktive, aktive-assistive, passive, resistive). Häufige Veränderungen der Sitzposition + regelmäßige Positionswechsel im Liegen
Was muss man bei dem regelmäßigen Positionswechsel im Liegen beachten?
keine Weichlagerung → Spontanbewegungen werden gehemmt, auch Wechseldruckmatratzen schränken Eigenbewegung ein
Was umfasst das pflegerische Vorgehen “Wirksamkeit d. Interventionen überprüfen”?
Bewegungsumfang weiter beobachten + dokumentieren
Spitzfuß Erklärung
Füße im Bett im 90° Winkel positionieren, z.B. durch Lagerungskissen, Schuhe. Druck Bettdecke vermeiden.Fersen weich oder hohl lagern. Beine im Wechsel aufstellen + Gewicht in Matratze drücken lassen.
Prophylaxe im Sessel
Füße haben Bodenkontakt + stehen im 90° Winkel
Bewegungen ausgeführt gegen realen oder gedachten Widerstand (z.B. Muskelkraft d. PFK). Abzugrenzen davon. sind isometrische. Spannungsübungen → kommt zur Muskelspannung ohne gleichzeitige Bewegung im Gelenk
Definition Sturz
Ereignis, Betroffene unbeabsichtigt auf Boden/tiefere Ebene aufkommt
Sturzprophylaxe Definition
Sturzrisiko Definition
Sehbeeinträchtigung, Gleichgewichtsstörung, Gangunsicherheit/Bewegungseinschränkung, Alter ab 75 Jahren, kognitive Einschränkungen, Kontinenzprobleme, Sturzbiografie, Sturzangst
glatte Böden, Stolpergefahren, rollende/ungesicherte Gegenstände, falsches/unpassendes Schuhwerk, fehlende Haltegriffe, unzureichende Lichtverhältnisse, Benutzung ungeeigneter Gehhilfen
Alkohol, Drogen, Psychopharmaka, Antiarrhythmika, Diuretika, Polypharmazie,W Antihypertensiva
Was bedeutet Polypharmazie?
ab 4 verschiedenen Medikamenten, die eingenommen werden -> Sturzgefährdet
Wodurch wird das Ziel des Expertenstandards Sturzprophylaxe nicht erreicht?
Einschränkung der Bewegungsfreiheit
Was ist das größer gesehene Ziel des Expertenstandards Sturzprophylaxe?
Wie kann man das Ziel des Expertenstandards Sturzprophylaxe zusammenfassen?
individuelle Sturzrisiken erkennen, geeignete Maßnahmen anleiten, damit Stürze verhindert werden ohne Bewegungsfreiheit & Selbstbestimmung einzuschränken
Allgemeines zur Wirbelsäule
Columna vertebralis verleiht Körper zusammen mit Vielzahl Bändern + Muskeln Stabilität + Beweglichkeit, schützt Rückenmark, trägt Schädel, bildet Ansatzstellen für Rippen + Rückenmuskulatur, durch besondere Krümmung + Aufbau → aufrechter Gang, Doppel-S
Aufbau der Wirbelsäule
24 Wirbel (segmentförmige Knochen) mit 23 Bandscheiben, Kreuzbein + Steißbein
Halswirbelsäule
LordoserB
Brustwirbelsäule
Kyphose
Lendenwirbelsäule
Lordose (2)
Kreuzbein + Steißbein
Sakralkyphose
Grundform des Wirbels
3. Halswirbel bis 5. Lendenwirbel einheitlicher Aufbau, Wirbelkörper (Corpus vertebrae), Wirbelbogen (Arcus vertebrae), Dornfortsatz (Processus spinosus), Querfortsatz (Processus transverus), Gelenkfortsatz (Processus articularis superior/inferior)
Halswirbel Besonderheiten
Wirbelkörper sind relativ klein, Wirbelloch relativ groß, Querfortsätze sind platt + haben Querfortsatzloch für A. + V. vertebralis zur Versorgung Gehirns, 7. Halswirbel (Vertebra prominens) mit besonders langem Dornfortsatz
Brustwirbel Besonderheiten
Wirbelkörper größer als die der Halswirbel, Wirbelloch fast rund + fingerdick, Wirbelkörper haben Gelenkflächen für Rippen, Querfortsätze (außer Th11 + Th12) auch Gelenkfläche für Rippen
Lendenwirbel Besonderheiten
Wirbelkörper größer als die der Brustwirbel mit kleinem fast dreieckigen Wirbelloch, keine Verbindung mit Rippen, Rippenfortsatz (Processus costarius)
Kreuzbein + Steißbein Besonderheiten
Besteht aus 5 knöchernen verwachsenen Wirbeln, dreieckiger abgeplatteter Knochen. 4 paarige Löcher, die in Verbindung mit dem Kreuzbeinkanal (Canalis sacralis) stehen. über weitgehend unbewegliches Gelenk mit Steißbein verbunden
Wie wird der Wirbelkanal auch genannt?
Spinalkanal
gebildet durch Wirbelbogen und dorsale Seite des Wirbelkörpers, darin verläuft das Rückenmark.
Bandscheiben Aufgabe
Aus welchen Bestandteilen besteht eine Bandscheibe?
Anulus fibrosus, Nucleus pulposus, hyaline Endplatten
Funktion Anulus fibrosus
verleiht Stabilität + begrenzt Beweglichkeit, fest verbunden mit Wirbelkörpern
Nucleus pulposus
Wasserhaltiger Gallertkern
Nucleus pulposus Funktion
wie Wasserkissen, fördert Stöße ab + verteilt Lasten gleichmäßig
Was passiert mit dem Nucleus pulposus bei Belastung?
Abnahme Wassergehaltes
Was passiert mit dem Nucleus pulposus bei Ruhe?
Zunahme des Wassergehaltes
Funktion Hyaline Endplatten
Stoffaustausch zwischen Wirbelkörper + Bandscheibe durch Diffusion v. Wasser + Nährstoffen
Was ist der Fachbegriff für Bandscheibenvorfall?
Prolaps
Wirbelsäulenverkrümmung, die im Laufe des Wachstums, insbesondere während der Pubertät, entsteht. Verstärkte Krümmung in Lenden- & Brustbereich → Hyperlordose/-kyphose
Stechender Schmerz in der Lendenwirbelsäule. Lumbago → beschreibt nur Schmerzzustand, nicht Ursache Schmerzes
Verstärkte Krümmung der Wirbelsäule in Lenden- und Brustbereich. Hohlkreuz
Gelenke Definition
Verschiedene Knochen sind durch Gelenke (Articulatio) miteinander verbunden und ermöglichen Bewegung des Skeletts. →Knochenverbindungen
Welche Gelenkformen gibt es?
Kugelgelenk, Eigelenk, Sattelgelenk, Scharniergelenk, Dreh-/Zapfengelenk
Flexion
Beugung
Extension
Streckung
Abduktion
Wegführen vom Körper
Adduktion
Heranführen zum Körper
Innen-/Außenrotationen
Drehungen
Zirkumdiktion
Kreisbewegung
Bewegungen nur auf einer Achse → Flexion + Extension, z.B. Ellenbogengelenk.
Innenrotation
Pronation
Außenrotation
Supination
Echte Gelenke, die beweglich sind und einen Gelenkspalt haben. Knochenenden nicht direkt miteinander verbunden
Syndesmose
Bandhaft → Bindegewebe, Fontanellen