Abschlussprüfung Humanbiologie

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23 Terms

1
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Aufgaben des Blutsystems

  • Stofftransport

  • Blutstillung (Gerinnung)

  • Regelung der Körpertemperatur

  • Abwehr

2
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Wie ist unser Blut zusammengesetzt? Nennen Sie die Bestandteile (Fachbegriffe) und geben Sie auch

deren ungefähren %-Werte an!

Plasma (55%):

  • Wasser (90%)

  • Proteine (8%)

  • Elektrolyte, Hormone, Exkrete, Nährstoffe (2%)

Zelluläre Bestandteile (45%):

  • Erythrocyten (99,9%)

  • Leukocyten

  • Thrombocyten

3
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Wie unterscheiden sich Blutplasma & Blutserum? Und wie kann man jeweils diese Komponenten im

Labor gewinnen?

Unterschied:

Blutserum: Blut ohne Gerinnungsproteine und Blutkörperchen.

Blutplasma: Blut ohne Blutkörperchen. Blutserum mit Gerinnungsproteinen.

Gewinnung:

Blutserum: Wenn man Blut offen stehen lässt, setzen sich die Gerinnungsproteine und die Blutkörperchen als Blutkuchen ab.

Blutplasma: Wenn man nun aber zuerst ein Antigerinnungsmittel in das Blut hineingibt, setzen sich die Gerinnungsproteine nicht ab. Somit befinden sich die Gerinnungsproteine ebenfalls im Blutserum, wodurch dieses nun als Blutplasma bezeichnet wird.

4
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Erläutern Sie die wichtigsten Funktionen der zellulären Blutbestandteile und nennen Sie mindestens drei Typen von Leukocyten.

Erythrocyten: Transport der Atemgase, Bindung von Sauerstoff, Kohlenstoffdioxidtransport

Thrombocyten: Bei einer Verletzung werden sie aktiv und bilden Plasmafortsätze

Leukocyten: Abwehr; Lymphocyten, Granulocten, Makrophagen

5
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Was sind im Bau die wichtigsten Merkmale / Unterschiede der Blutzellen.

Erythrocyten: Zellmembran, Zellplasma, Hämoglobin

Thrombocyten: Kernlos, kleiner als die anderen Blutkörper

Leukocyten: vollständige Zelle mit allen Zellorganellen

6
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Welche Prozesse finden bei der Blutstillung in welcher Reihenfolge statt? Was ist jeweils deren

Funktion?

Gefässkrampf: Ringmuskeln der betroffenen Gefässe ziehen zusammen, um die Durchblutung zu stoppen.

Pfropf (weisser Thrombus): Blutplättchen lagern sich an die verletzte Stelle und bilden in 2-4 Minuten einen temporären weissen Thrombus.

Blutgerinnung: Nach der Bildung des weissen Thrombus werden Plättchenfaktoren freigesetzt. Fribrinfäden werden gebildet. Diese werden nach einigen Tagen durch Bindegewebe ersetzt. Das ganze findet als Reaktionskaskade statt.

7
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Erläutern Sie die Abläufe der Blutgerinnung in korrekter Abfolge!

  • Die Verletzung löst Gerinnungsfaktoren aus

  • Weisser Thrombus wird gebildet

  • Die Blutplättchen lösen Plättchenfaktoren aus

  • Prothrombin wird in Thrombin umgewandelt

  • Thrombin katalysiert dann das Zusammenlagern von Fibrinogen zu unlöslichen Fibrin (-fäden)

  • Die Fibrinfäden Bilden ein Fibrinnetz

  • Fribrinnetz zieht sich zusammen und schliesset Blutplättchen und andere Blutkörper ein

  • Fertiger Roter Thrombus

  • Wird nach einigen Tagen durch Bindegewebe ersetzt

8
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Nennen Sie die Blutgruppen und erklären Sie deren Merkmale!

A: Antigen A; Antikörper B

B: Antigen B; Antikörper A

AB: Antigen A+B; keine Antikörper

0: keine Antigene; Antikörper A+B

9
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Wie kann man Blutgruppen in einem Labortest bestimmen?

Bedside-Test:

  • Zwei Blutproben

  • Eine Antikörper A und die andere Antikörper B

  • Je nachdem wie es verklumpt, lässt sich eine Blutgruppe herauslesen

10
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Woraus bestehen ein weisser Thrombus und ein roter Thrombus?

Roter Thrombus: Fibrinfäden, Thrombocyten, Erythrocyten

Weisser Thrombus: Thrombocyten

11
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Was versteht man unter venösem und arteriellem Blut? Was versteht man unter Venen und Arterien?

Venöses Blut: Blut, welches sauerstoffarm ist und durch die Venen zurück zum Herz führt.

Arterielles Blut: Blut, welches sauerstoffreich ist und durch die Arterien vom Herz weg führt.

12
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<p><span><strong><span>3. a) Beschriften Sie die Abbildung zur Herzanatomie (a-f)</span></strong></span></p><p><span><strong><span>b) Ergänzen Sie die Abbildung mit den folgenden Begriffen: Lungenvene, Herzscheidewand,</span></strong></span></p><p><span><strong><span>Hohlvene, Segelklappe, Taschenklappe. Wo befindet sich der Sinusknoten in etwa, und was ist</span></strong></span></p><p><span><strong><span>seine Funktion?</span></strong></span></p>

3. a) Beschriften Sie die Abbildung zur Herzanatomie (a-f)

b) Ergänzen Sie die Abbildung mit den folgenden Begriffen: Lungenvene, Herzscheidewand,

Hohlvene, Segelklappe, Taschenklappe. Wo befindet sich der Sinusknoten in etwa, und was ist

seine Funktion?

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13
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Wie heisst das Gefäss, in dem die aus dem Darm resorbierten Nährstoffe zur Leber geführt werden?

Pfortader

14
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Vergleichen Sie Arterien, Kapillaren und Venen bezüglich Funktion, Wandaufbau und Durchmesser.

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15
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 Was ist mit der „Windkesselfunktion“ der grossen Arterien gemeint, wie entsteht sie und warum ist sie

wichtig?

Wenn der Kreislauf nur vom Herz angetrieben werden würde, dann gäbe es einen Moment, in dem der Blutstrom stoppt. Da dies aber nicht der Fall ist, muss wohl noch etwas anderes passieren. Die Arterien pumpen selbst noch Blut, wegen der Windkesselfunktion. Wenn das Herz Blut in die Aorta presst, erzeugt dies einen Druck in der Arterie. Dieser Gefässabschnitt entleert sich nun auf den nächsten und diesen dann auf den nächsten usw.

16
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Was versteht man unter Stoffwechsel?

Unter dem Stoffwechsel versteht man alle Vorgänge in unserem Körper die dafür sorgen, dass Nährstoffe aus der Nahrung genommen werden, diese in Energie, Baustoffe und Reserven verwandeln und die Abfallstoffe dann wieder ausscheiden.

17
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Was für Unterteilungen macht man im Stoffwechsel? Was ist Zweck und Umfang des Stoffwechsels?

Baustoffwechsel: Umwandlung der Stoffe aus der Nahrung in körpereigene Stoffe

Betriebsstoffwechsel: Energielieferung durch den Abbau energiereicher Stoffe

Zweck:

  • Aufbau und Erhalt von Biomasse

  • Energiegewinn

Umfang:

  • Aufnahme von Stoffen

  • Transport von Stoffen

  • Auf-, Um- und Abbau von Stoffen

  • Ausscheidung von Stoffen

18
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Was für Gruppen von Nährstoffen gibt es?

Proteine, Lipide und Kohlenhydrate

19
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Wozu werden diese (Proteine, Lipide und Kohlenhydrate) genutzt und wozu sind Vitamine und Ballaststoffe gut?

Proteine:

  • Enzyme katalysieren

  • Strukturproteine stützen und schützen

  • Motorproteine bewegen

  • Carrier- und Tunnelproteine transportieren Teilchen

  • Spielen auch bei den Antikörpern mit

 

Kohlenhydrate:

  • Agieren als Betriebsstoffe

  • Glucose ist wichtig für den menschlichen Stoffwechsel

  • Betriebsenergie durch Oxidation von Glucose

 

Fette:

  • Energiespeicher

  • Isolationsmaterial gegen Wärmeverlust

  • Polstert Organe (z. B. Auge, Niere)

  • Sehr energiereich (liefert doppelt so viel Betriebsenergie wie Proteine und Kohlenhydrate)

 

Vitamine:

  • Werden nicht in unserem Körper hergestellt

  • Sind als Cofaktoren an der Arbeit von Enzymen beteiligt

 

Ballaststoffe:

  • Erleichtern als unverdauliches Füllmaterial die Verdauung

20
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Aus was für Bestandteilen bestehen die Nährstoffe / aus was sind die Nährstoffe aufgebaut?

Kohlenhydrate:

  • Einfachzucker (Monosaccharide)

  • Zweifachzucker (Disaccharide)

  • Vielfachzucker (Polysaccharide)

 

Proteine:

  • Aminosäuren

 

Lipide:

  • Fettsäuren

  • Glycerin

21
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Was für Kohlenhydrate gibt es?

  • Einfachzucker (Monosaccharide): Glukose, Fruktose

  • Zweifachzucker (Disaccharide): Saccharose, Laktose, Maltose

  • Vielfachzucker (Polysaccharide): Stärke, Glykogen

22
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Wie hoch ist der tägliche Nährstoffbedarf? Von was hängt er ab?

Der Nährstoffbedarf hängt vom Gewicht und Alter einer Person ab. Für junge Erwachsene ist er 100kJ/kg Körpergewicht.

23
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