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Akkumulation
Eine Aufzählung von mehreren Wörtern, die einen Oberbegriff genauer beschreiben oder verstärken. „Ich sah Bäume, Büsche, Blumen – überall Natur. - Wind, Regen, Sonnenschein“
Alliteration
Mehrere Wörter beginnen mit dem gleichen Anfangslaut (Zungenbrecher). Beispiel: „Fischers Fritz fischt frische Fische.“
Anapher
Mehrere Sätze, Satzteile oder Verse beginnen mit dem gleichen Wort. Beispiel: „Ich will lernen. Ich will wachsen. Ich will stark sein.“
Antithese
Gegensätzliche Begriffe oder Aussagen werden einander gegenübergestellt in. Beispiel: Hell ist der Tag, dunkel ist die Nacht.
Assonanz
Mehrere Wörter enthalten gleichklingende Vokal oder ähnliche Klangfolgen. Beispiel: „Der Mond schwebt hoch im Boot der Nacht.“
Chiasmus
Jeweils zwei Wörter oder Satzglieder werden einander spiegelbildlich zugeordnet (Eine Überkreuzstellung von Satzteilen AB – BA) Beispiel: „Du liebst die Ruhe, den Lärm liebe ich.“
Correctio
Ein Ausdruck wird unmittelbar wieder aufgegriffen und berichtigt. (Eine Selbstkorrektur: Ein Ausdruck wird verbessert oder verstärkt.) Beispiel: „Das war mutig – nein, sehr mutig!“
Ellipse
Teile eines Satzes die man gedanklich leicht ergänzen kann, werden ausgelassen, sodass dieser Satz grammatisch unvollständig ist. (Ein unvollständiger Satz, bei dem Wörter fehlen, die man leicht ergänzen kann.) Beispiel: „Je schneller, desto besser.“
Euphemismus
Beschönigung: Das Negative eines Sachverhalts wird durch positive Bezeichnungen verhüllt. (Eine Beschönigung – etwas Negatives wird freundlich oder harmlos ausgedrückt.) Beispiel: „Er ist von uns gegangen“ statt „Er ist gestorben.“
Hyperbel
Übertreibung: Ein Ausdruck wird so übersteigert, dass er, wörtlichen genommen, nicht mehr zutrifft. (Eine starke Übertreibung, die nicht wörtlich gemeint ist.). Beispiel: „Ich habe ewig auf dich gewartet!“
Interjektion
Ein Ausruf oder Geräuschwort, das Gefühle oder Geräusche ausdrückt. Beispiel: „Aua!“, „Wow!“, „Igitt!“
Inversion
Wörter bzw. Satzglieder stehen innerhalb eines Satzes an ungewöhnlicher Stelle (ungewöhnlicher Satzbau). Beispiel: “Spät kam er wie immer”
Ironie
Der Sprecher meint das Gegenteil dessen, was er sagt. Beispiel: “Das hast du ganz gut gemacht!”
Klimax
Eine Reihe von Ausdrücken ist steigernd angeordnet (meistens 3-glidrig). Beispiel: “Ich kam sah und siegte.”
Onomatopoesie/Lautmalerei
Die Bedeutung eines Wortes wird bereits durch den Klag ersichtlich. Beispiel: „Die Blätter rascheln im Wind.“
Metapher
Ein Wort wird au dem üblichen Sprachgebrauch gelöst und so in einen anderen Zusammenhang eigeordnet, dass es eine neue Bedeutung erhält. Die Metapher ist ein verkürzter Vergleich (ohne Vergleichswort “wie”). - Ein bildhafter Ausdruck, ohne „wie“. Beispiel: „Am Fuße des Berges”
Neologismus/Neuschöpfung
Ein neues Wort, das vorher nicht existierte. (Neuschöpfung eines Wortes, das es so bisher noch nicht gab und das manchmal nur in einem bestimmten Text verwendet wird) Beispiel: unkaputtbar
Oxymoron
Zwei Begriffe, die nicht zueinander passen, werden miteinander verbunden. Beispiel: „bittersüß, Hassliebe”
Paradoxon
(Eine Aussage erscheint auf den ersten Blick widersinnig, weist jedoch bei genauerer Betrachtung auf eine tiefere Wahrheit hin.)
Ein scheinbarer Widerspruch, der eine tiefere Wahrheit enthält. Beispiel: „Nur wer loslässt, gewinnt.“
Parallelismus
In aufeinanderfolgenden Sätzen werden die Satzglieder in gleicher Weise angeordnet. (Satzteile oder Sätze haben die gleiche Struktur.) Beispiel: „Du lachst laut, ich weine leise.“
Pars pro toto
Genannt wird nur ein Teil, der für das Ganze steht. Beispiel: “Bei der Veranstaltung zähle ich 70 Köpfe. (Köpfe-stehen für ganze Menschen)”
Personifikation
(Allgemeine Begriffe, Gegenstände, Tieren oder Pflanzen werden Eigenschaften und Verhaltensweisen zugeordnet, die nur Menschen zukommen.)
Etwas Nicht-Menschliches bekommt menschliche Eigenschaften.
Beispiel: Der wind pfeift ein Lustiges Lied.”
Rhetorische Frage
(Eine Frage, auf die keine Antwort erwartet wird. Häufig enthält die rhetorische Frage einen Appell.)
Eine Frage, auf die keine Antwort erwartet wird, weil sie schon klar ist.
Beispiel: “Sehe ich so blöd aus?”
Parataktischer Satzbau/Parataxe
Viele Hauptsätze werden aneinandergereiht. Einfach, klar, direkt. Beispiel: „Ich kam. Ich sah. Ich ging.“
Hypotaktisch/Hypotaxe
Sehr komplexe Satzgefüge mit vielen Nebensätzen. Beispiel: „Als ich gestern nach Hause kam, nachdem ich lange gearbeitet hatte, merkte ich, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte.“
Symbol
Ein Symbol ist ein konkreter Gegenstand, der für eine größere, abstrakte Bedeutung steht, die man nicht direkt erkennen kann, sondern lernen muss. Beispiel: Herz für Liebe; Kreuz für Tod;
Synästhesie
Verschiedene Sinnesbereiche (Geruch, Geschmack, Sehen,…) werden miteinander verschmolzen. Beispiel: „Die Musik fühlte sich weich an.“
Tautologie
Eine Tautologie entsteht, wenn derselbe Inhalt mit gleichen oder sehr ähnlichen Wörtern wiederholt wird, sodass keine neue Information entsteht. Beispiel: „Es ist so, wie es ist.“ - “Moral ist wenn man moralisch ist.”
Vergleich
Ein Vergleich stellt zwei Dinge gegenüber, die eine gemeinsame Eigenschaft haben, und verbindet sie mit „wie“ oder „als“. Beispiel: “Er steht wie ein Fels in der Brandung.”