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4 Gewebearten
Ephitel
Binde- und Stützgewebe
Muskelgewebe
Nervengewebe
Haupteigenschaft: Epithelien
bedecken Oberflächen und kleiden Körperhöhlen/Hohlorgane
bilden Drüsen
Hohe Mitoseraten; Lebensdauer 3-30 Tage
Haupteigenschaft: Bindegewebe
schützen und unterstützen Körper
halten Organe zusammen
Energie- und Fettspeicher
Haupteigenschaft: Muskelgewebe
bewegt Gewebe, Organe und Inhalte, Körperteile, bzw. den gesamten Körper
produziert Wärme
Haupteigenschaft: Nervengewebe
Reiz- und Veränderungswahrnehmung innerhalb und außerhalb des Körpers
Reaktionssteuerung zum Garantieren der Homöostase
Ephitelgewebe
Kontinuierliche Zellschichten an äußeren und inneren Oberflächen

Epithtelarten
Oberflächenepithel
Drüsenepithel
Oberflächenepithel - Struktur
kontinuierliche Zellschichten an inneren und äußeren Oberflächen
Polarisierung der Zellen: apikal (oben/ außen), basal (unten/ innen)
Zellen sitzen auf Basalmembran
Oberflächenepithel - Funktion
Schutz gegen physikalische, chemische Einflüsse, sowie Pathogene
Aufnahme und Resorbtion von Substanzen
Sekretion und Exkretion von Substanzen
Wahrnehmung von Reizen
Immunabwehr
Einschichtiges Epithel
Alle Zellen sind auf der Basallinie

Mehrschichtiges Epithel
Zellen, die nicht auf der Basallinie liegen, „halten“ sich an anderen Zellen

Aufbau des Epithelgewebes…
richtet sich nach Funktion
Einschichtiges Plattenepithel:
Innere Auskleidung von Herz, Blutgefäßen, Alveolen in der Lunge
→ Filtration, Diffusion, Osmose, Sekretion
Einschichtiges hochprismatisches Epithel:
eine Schicht hochprismatischer Zellen
Auskleidung von Magen-Darm-Trakt und Drüsen
→ Absorption und Sekretion
Einschichtiges mehrreihiges Epithel:
Zellkern in verschiedenen Höhen, aber keine Mehrschichtigkeit, alle Zellen in Kontakt mit Basalmembran
In Luftwegen: besitzt Zilien, Flimmerepithel, respiratorisches Epithel
→ Sekretion, Verschieben bedeckender Schleimschicht durch Kinozilien
Mehrschichtiges Plattenepithel:
in tieferen Schichten kubische bis prismatische Zellen, oberflächlich flache Zellen
obere Schichten können verhornen (Beispiel: Haut), feuchte Oberfächen bleiben unverhornt (Beispiel: Mund)
→ Schutz gegen chemische und physikalische Einflüsse
Übergangsepithel
Schichten und Zellformen variieren; oberflächliche Zellen können extrem flach (gedehnt), aber auch kompakt (entspannt) sein
Auskleidung von Harnleitern (Ureter), Harnblase und Harnröhre (Urethra)
→ starke Dehnungen ermöglichen, Schutz gegen chemische EInflüsse
Drüsenepithel
endokrine Drüsen (Kontakt nach außen verloren)
exokrine Drüsen (Kontakt nach außen)
Endokrine Drüsen
Sekret diffundiert durch interzelluiläre Flüssigkeit
im Blut/Lymphe meistens Hormone/ Mediatoren zum Steuern metabolischer Prozesse
Exokrine Drüsen
Sekrete fließen durch Ausführungsgänge
Produkte: Schleim, Speichel, Schweiß, Milch

Exozytose
Abgabe des Produkts
Schweiß-, Speicheldrüsen

apokrin
Abgabe des apikalen Zellteilens
Brustdrüse/Duftdrüse (Fett)

holokrin
Umwandlung der gesamten Zelle ins Sekret
Talgdrüsen
Bindegewebe- Hauptmerkmal
wenig Zellen
viel extrazellulare Matrix
Zellenarten in Bindegewebe
residente/ gewebetypische Zellen
transiente/ wandernde Zellen
residente/ gewebetypische Zellen
Fibroblasten, Fibrozyten
bauen extrazelluläre Matrix
Transiente/ wandernde Zellen
Makrophagen, Lymphozten, Mastezellen
Immunabwehr
Extrazellularraum
Grundsubstanz: Gel (Wasser mit gelösten Substanzen wie Gasen, Salze, Zucker)
Fasern: Kollagene, elastische und retikuläre Fasern, adhäsive Proteine
Lockeres Bindegwebe
Gel; mehr Grundsubstanz als Fasern und Zellen
Kollagen, elastisch, reticulär, zufällige Anordnung
Fibroplasten
Lokalisation: Haut, rund um Blutgefäße, Organe, unter Epitheln
Straffes, geflechtfaseriges Bindegewebe
mehr Fasern als Grundstubstanz
hauptsächlich Kollagen, zufällige Anordnung
Fibroplasten
Lokalisation: Muskeln und Nervenscheiden
Straffes, parallelfaseriges Bindegwebe
mehr Fasern als Grundsubstanz
Kollagen, parallele Anordnung
Fibroplasten
Lokalisation: Sehnen und Bänder
Fettgewebe
sehr wenig Grundsubstanz
keine Fasern
braune und weiße Fettzellen
Lokalisation: Alter und Geschlecht abhängig
Stützgewebe
Knorpel
Knochen
Knorpelarten
hyaliner Knorpel
elastischer Knorpel
Faserknorpel
Knorpel
Druckelasitizität; hält mechanische Beanspruchung stand, ohne Verformungen
Bestandteile: Chondroblasten, Chondrozyten, Chondroklasten
Hyaliner Knorpel
Kniegelenk, Nase, Kehlkopf
Elastischer Knorpel
Ohrmuschel, Kehlkopfdeckel
Faserknorpel
Bandscheiben
Knochen
hohe Biegfestigkeit
druck- und zugfest
Bestandteile: ortsfeste Zellen (Osteoblasten, Osteozyten, Osteoklasten)
Osteoblasten
Produzieren Knochenmatrix
Osteozyten
Erhalten Knochenmarix
Osteoklasten
Bauen Knochenmatrix ab
Knochenentsehungsarten
desmale Ossifikation (aus Bindegwebe)
chondrale/ enchondrale Ossifikation (aus Knorpelvorform)
Knorpel
fest, aber flexibel; Hyaluronsäure
Kollagen
Zellarten: Chondroblasten
Lokalisation: Gelenkoberflächen, Wirbelsäule, Ohr, Nase, Kehlkopf
Knochen
hart durch Calciumsalze
Kollagen
Zellarten: Osteoblasten, Osteoklasten
Lokalisa
Haupteigenschaft: Muskelgewebe
kann kontrahieren durch stark entwickeltes Zytoskelett
3 verschiedene Arten
Muskelfaserarten
gestreift und unwillkürlich (Beispiel: Herzmuskelzelle)
gestreift und willkürlich (Beispiel: Skelettmuskelzelle)
glatt, nicht gestreift und unwillkürlich (Beispiel: Magen)
Skelettmuskel
Querstreifung durch parallele Anordnung der Mikrofilamente (Aktin und Myosin)
Hunderte Einzelzellen zu großen Muskelfasern verschmolzen
pro Faser unzähliger Kerne in Peripherie
Muskelfaser
Muskel → Muskelfaserbündel → Muskelfaser
eigentliche Muskelzelle mit Aktin und Myosinfilamenten
Skelettmuskel
willkürliches Steuern über motorische Endplatte
Aktin-Myosinfilamente parallel angeordnet
Acetylcholin als Neurotransmitter
Muskelaktionspotential: Freisetzung von Ca2+
Pharmakologische Beeinflussung (Neurotransmitter: Acetylcholin)
Botulinumtoxin : Hemmung der Freisetzung → Lähmung
Curare: verhindern der Aktivierung von ACh Rezeptoren + Öffnung der Ionenkanäle → schlaffe Lähmung
Gegenmittel: Neostigmin_ Hemmung Abbau von ACh durch ACh-Esterase in synaptischen Spalt → erhöhter Tonus
glatte Muskelatur
kleine spindelförmige Zellen mit mittigen Kern
viele Nexus (Gas junctions) für Synchronisierung der Kontraktion des Zellverbandes
in Wand von Hohlorganen und Gefäßen
Herzmuskel
zentralgelegener Kern
Möglichkeit der Verzweigung
Zell-Zell-Kotakte speziell: Glanzstreifen mit Desmosomen und Nexus
erschöpfungsresistent
Eigenes Reizleitungssystem
Kontraktionsdauer
Skelettmuskel (am geringsten)
Herzmuskel (mittig)
glatte Muskulatur (höchste)
Nervengewebe
Informationsweitergabe als Hauptmerkmal
2 Zellarten: Neurone, Gliazellen
Neuronen (=Nervenzellen)
reagieren auf Stimuli
Möglichkeit des Umwandelns der Stimuli in Nervenimpulse
Übertragung der Impulse auf andere Nervenzellen, Muskel- und Drüsenzellen
Bestandteile: Zellkörper (Soma), Dendriten, Axon
Gliazellen
Hilfs- oder Ammenzellen
Wo befindet sich das Nervengewebe?
Zentrales Nervensystem
Gehirn
Rückenmark
Periphere Nervensystem (PNS)
alle anderen außerhalb des ZNS liegende Nerven
Hirnnerven
Spinalnerven
Verschiedene Neurone
Unipolar
Bipolar
Pseudounipolar
Multipolar
Apolar
Anaxonisch
Peripheres Nervensystem
Schwannsche Zellen (bilden Myelinscheide), Satellitenzellen (Mantelzellen)
Zentrales Nervensystem
Astrozyten, Mikroglia, Oligodendrozyten
Reizweiterleitung
kontinuierlich
saltatorisch
Zelle
Kleinste Bau- und Funktionseinheit des Organismus
Membran
Lipiddoppelschicht mit Proteinen
Hydrophiler Kopf (außen)
Hydrophopber Schwanz (innen)
Umgibt die Zelle
Zellkern (Nukleus)
enthält DNA
Kernkörperchen (Nukleolus)
produziert RNA
Endoplasmatisches Retikulum (ER)
glattes ER: produziert Hormone, Fettsäuren
raues ER: enthält Ribosomen, Proteinsythese
In Verbindung mit Kernhülle
Ribosomen
bestehen aus RNA und Proteinen
freie Ribosomen: produzieren Proteine im Zytoplasma
Ribosomen am ER gebunden: produzieren Proteine für Transport nach außen
Golgi-Apparat
Transportsystem mit Vesikel
Arten Vesikel: sekretorische, Speichervesikel, Membranvesikel
Aufnahme von Endozytose (Pinozytose, Phagozytose)
Abgabe von Exozytose
Lysosomen
Verdauungsorganellen
Recyclingzentrum der Zelle
Mitochondrien
Kraftwerk der Zelle
produziert ATP → ATP-Synthase durch Elektronentransportkette
eigene DNA und Ribosomen
Zytoskelett
stabilisiert Zelle und Zytoplasma
Bestandteile: Mikrofilamente (Aktion, Myosin), Intermediärfilamente (Keratin, Vimentin, …), Mikrotubuli (Tubuli: Kinozilien, Spindelapparat, …)
Zellteilung
Zytokinese
Zellzyklus

Mitose
Zellteilung von Körperzellen
Meiose
Zellteilung von Keimzellen, Gameten
Meiose vs Mitose


Zell-Zell-Kontakte
Barrierekontakte (Right junctions)
Adhäsionskontakte (Adäsionsgürtel, Desmosomen)
Kommunikationskontakte (gab junctions)

Zell-Matrix-Kontakte
Hemidesmosomen
Fokalkontakte
Mitose
Produktion von genetisch identischen diploiden somatischen Zellen mit 2n Chromosomen (2n=23 Chromosomenpaare)
Meiose
Produktion von genetisch differenten haploiden Geschlechtszellen, die nur einen Chromosomensatz enthalten (1n=23 einzelne Chromosomen)
Zelluläres Altern, Zelltod
programmierter Zelltod: Apoptose
pathologischer Zelltod: Nekrose
Apoptose
programmierter Zelltod
Homöostase: Balance zwischen Zelltod und Zellteilungen
interne oder externe Signale triggern Synthese der Enzyme fr Abbau von Zytoskelett und Zellkern
Phagozytose von Zelltrümmern ohne Induktion einer Entzündung
Nekrose
pathologischer Zelltod
Folge aus Verletzung/ Zellzerstörung
Zelltrümmer induzieren Entzündung
Induzieren von Abwehrreaktionen/ Mangeldurchblutung/ …
Krankheiten, die für weniger Zellen sorgen
AIDS
Morbus Alzheimer
Morbus Parkinson
Aplastische Anämie
Herzinfarkt
Krankheiten, die für mehr Zellen sorgen
Krebs
Autoimmunerkrankungen
Entzündungen
Virale Infektionen
Atmungstrakt
äußere Atmung
innere Atmung
Äußere Atmung
Gasaustausch zwischen Blut und Umgebung
Lunge nimmt Sauerstoff aus Atemluft aus und gibt Kohlendioxid ab
Innere Atmung
Gasaustausch zwischen Blut und Zellen
Zellen nehmen Sauerstoff aus Blut auf und geben Kohlendioxid ab
(ATP-Herstellung in Zellen durch „Verbrennung“ energiereicher Nährstoffmoleküle wie Glukose)
Funktion des Atmungstraktes
Versorgung mit Sauerstoff
Elimination von CO2
pH-Regulation von Blut
Geruchswahrnehmung
Filtration, Befeuchtung und Atemlufterwärmung
Stimmbildung
Abgabe von überschüssigen Wasser/Wärme
Was gehört zu den oberen Atemwegen?
Nase
Rachen (Pharynx)
Kehlkopf (Larynx)
Was gehört zu den unteren Atemwegen?
Luftröhre (Trachea)
Hauptbronchien
Lunge (Lappenbronchien, Segmentbronchien)
Bronchiolen
Alveolen (Lungenbläschen)
Struktur der Atemwege
konduktive (luftleitende) Abschnitte
respiratorische Abschnitte
konduktive (luftleitende) Abschnitte
Obere und untere Atemwege
Respiratorische Abschnitte
Atmungsorgan
Funktion der Nase
Vorbereitung der Einatmungsluft:
→ erwärmen: dichtes Blutgefäßsystem
→ angefeuchtet: Drüsen
→ gereinigt: Haare, Schleim, Flimmerhärchen
Mukrosa (Schleimhaut) und Oberflächenvergrößerung
Kontrolliert: Riechorgan
Nasenskelett (Gesichtssvhädel)
Nasenbein (Os nasale)
Stirnbein (Os frontale)
Siebbein (Os ethmoidale)
Keilbein (Os spenoidale)
Gaumenbein (Os platinum)
Oberkiefer (Maxilla)
untere NAsenmuschel (Concha inferior)
Tränenbein (Os lacrimale)
Nasennebenhöhlen- Funktion
Gewichtsverminderung
Resonanzräume (Stimmbildung)
Rachen- Funktion
Weiterleitung der Einatmungsluft
Weitere Erwärmung, Befeuchtung, Reinigung