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interglazial (Warmzeit)
Warmzeit zwischen 2 Eiszeiten (Glazialen)
Klima ähnlich dem heutigen, mit Rückzug d Gletscher/ mildere Temp
Vegetation&Tierwelt erholen sich in dieser Phase
Periglazial
Randgebiete d Vergletscherung in der Nähe von Gletscher/Eisflächen
Gekennzeichnet durch frostgesteuerte Prozesse wie Frostverwitterung, Permafrost, Solifluktion → Einfluss v H20/Wind/Temp
Treten in Subpolarregionen als auch Hochgebirge auf
Postglazial
Ende der letzten Eiszeit
RĂĽckzug d Gletscher
Zeit nach dem Ende der letzten Eiszeit
Zungenbecken
Meist Langstrecke Hohlform, die durch die Gletscherzunge im Bereich der Grundmoräne eingetieft wurde
füllt sich nach Abschmelzen mit H20 → große Seen (Bodensee)
Subglaziale Rinne
Unter Gletscher flieĂźendes Wasser konnte besonders gut in weichem Material erodieren
hinterlässt rinnenförmige Vertiefungen → Norddeutschland: Rinnensee
Glaziale Serie
typische Abfolge von Landschaftsformen, die durch GeltschervorstoĂź ausgebildet haben

Gletschertor
Schmelzwasser tritt als Gletscherbach aus dem Eis aus/ lagert Schwemmkegel ab
Toteisloch
Toteis: Eisreste, nicht mehr mit Gletscher verbunden → schmelzen diese, entstehen Mulden bzw Toteislöcher
Drumlin
tropfenförmige Hügel aus lockerem Moränenmaterial
Entstehen, wenn in Spalten ( durch Reliefumenbenheitem) das Material der Grundmoräne hineingepresst wird
Treten häufig in Gruppen (Drumlinfelder) auf
Findling
Einzeln liegender Felsblock, der auf/durch Gletscher ĂĽber weite Strecken transportiert wurde
Sander/Schotterebene
großräumige Gebiete, die zum Urstromtal hin abfallen
Nicht durch direkte Einwirkung des Gletschers entstanden
Durch Schmelzwasser abtransportierte Sande&Kiese aus Moränen werden hier abgelagert
Material durch abnehmende Schleppkraft gut sortiert
Urstromtal
eisrand-paralleles Tal
durch Fluss, in dem Schmelzwässer der Gletscher sammeln, eingetieft
Flüsse konnten während Eiszeit nicht nach N abließen → westwärts Umlenkung
Löss
feinkörniges Sediment, hauptsächlich aus Schluff
Wurde während Eiszeit durch Winde abgelagert → fruchtbare Böden
Grundlage fĂĽr Landwirtschaft
Altmoräne
Spuren älterer Eiszeiten
glazialer Formenschatz abgeflacht od verfüllt → eher ausgeglicheneres Relief
Böden meist stärker ausgelaugt
→ weiterster Vorstoß
Jungmoräne
Spuren letzter Eiszeit
glazialer Formenschatz gut erkennbar → kuppiges Relief
Boden meist nährstoffreicher, da nur gering verwittert
glazial (Kaltzeit)
Eiszeitliche Periode mit ausgeprägte Ausbreitung v Gletschern/Inlandeis
Charakterisiert durch Klima, das zur Vergletscherung fĂĽhrt
Geprägt v Prozessen wie Erosion& Sedimentation durch Gletscher
Gletschereis
Eis, das in Gletschern vorkommt
Ablation < Akkumulation
Niederschlag als Schnee > Schneeschmelze
→ Nährgebiet flachem Relief
Temp Wechsel um Gefrierpunkt → Altschnee
Ăśberlagerung v Neuschnee
→ Porenvolumen verringert sich → Eis
Nährgebiet
Akkumulationsgebiet
Oberer Bereich, wo
Niederschlag> Abschmelzen
→ Zunahme von Schnee, Firn&Eis
Erosion:
Gletscher erodiert durch Bewegung das Gestein unter& an Rändern → charakteristische Formen
Entstehende Formen:
Kar/wand
Gletscherströme
Querspalten
Hängetal
Zehrgebiet
unterer Bereich eines Gletschers
Schmelze > Schneefall
Gletschereis im Zehrgebiet aufgrund Gletscherbewegung
Eisbewegung
Transport von Gestein talabwärts
Entstehende Formen:
Endmoräne/Seitenmoräne/Mittelmoräne
Zungenbecken/Bach
Tor
Trogtal
Rundhöcker
Schneegrenze
Höhe, wo oberhalb Schnee dauerhaft auf Boden bleibt und nicht vollständig abtaut
klim. Schneegrenze: Schneegrenze entsprechend der Klimazonen → abhängig von Temp, fester Niederschlag, Einstrahlung
Talgletscher
Gletscher, das sich durch ein Tal bewegt → In Vorwärtsbewegung vertieft/ verbreitet Gletscher das von ihm überfahrene Tal

Eisstromnetz
Reliefuntergeordnet, da Einfluss vom Talrelief vorgegeben
Eismassen so mächtig, dass sie über Pässe mit Nachbartäler verbunden sind
Nur höchste Gipfel schauen aus Eismassen heraus (Nunatakker)
Vorzufinden auf Spitzbergen
Während Pleistozän in Alpen
Inlandeis
Eisschild
reliefĂĽbergeordnet
Kuppelförmig/ 1 mio km2 groß
Vom Zentrum flieĂźen Gletscher zu allen Richtungen ab
Grönland/ Antarktis
Kar mit Karschwelle
Kesselförmige Vertiefung, durch Gletschererosion im Gebirge entstanden
Karschwelle : natĂĽrliche Barriere am Ausgang des Kars, gebildet aus zurĂĽckgebliebenen Gesteinsmaterial

Gletscherspalten
Tiefe und oft schmale Öffnung im Gletschereis → Entsteht durch Bewegung Eises
Entsteht auch dort, wo Gefälle/ Relief sich ändert
Grundmoräne/-landschaft
Leicht wellige/ kuppige Oberfläche
Sedimente unter dem Gletscher abgelagert
Wird durch Eisbewegung transportiert & am Gletscherbrett abgelagert
Endmoräne
vom Gletscher an den Rändern abgelagerter Gesteinsschutt
→ markiert stationäre Randlage des Gletschers
→ meistens nur Endmoränen der letzten Vereisung geblieben
Seitenmoräne
Vom Gletscher transportierter Gesteinsschutt der angrenzenden Felshänge
Mittelmoräne
wenn 2 Gletscher zusammenfließen und Seitenmoränen jeweils in der Mitte auftreffen
Frostsprengung
H20 in Rissen/Klüften → Temp sinkt → H20 gefriert → Ausdehnung von gefrorenen H20 um 9% → Sprengung des Gesteins
Temperatursprengung
Temp steigt → Gestein dehnt sich aus → Temp fällt → Gesteinsgefüge schrumpft → Gestein wird zerlegt (Abschuppungen)
Insolation
Salzwasser dringt in Gestein ein → Temp steigt → Verdunstung d salzhaltigen H20 → Salz kristallisiert → Volumenausdehnung → Druck steigt → Gesteinsgefüge wird gelockert
physikalische Verwitterung
→ mechanische Zerkleinerung
→ Spalten/Klüft.
—> Einfluss von H20, Tempschwankung, Exposition
Gletschererosionen
Detersion (Zerreibung)
Felsuntergrund wird durch Eis/ mitgefĂĽhrten GesteinstrĂĽmmer geritzt & abgeschliffen
Detraktion (Herausziehen)
Am Eis werden angefrorene GesteinsstĂĽcke mit Eisbewegung aus dem Untergrund gerissen
Exaration (AuspflĂĽgung)
Bei vorrĂĽckender Gletscherstirn wird Lockermaterial ausgepflĂĽgt/ weg- und zusammengeschoben
warme Gletscher
Tropen/ Mittelbreite
Hohe Druck erzeugt hohe Wärme → Druckverflüssigung entsteht am Gletscherbasis dünner Schmelzwasserfilm (Gleiteffekt)
Typische Bewegung schnell/höhere Erosionskraft als plastisches fließen
Kalte Gletscher
Antarktis/ Himalaya
Eigengewicht des Eises erzeugt hohen Druck → Gletscherinterne Deformationen/Verschiebungen der Eiskörner hangabwärts
Typische Bewegung verursacht Erosion (Detraktion)
Hängegletscher → Hängetal
Seitengletscher → Rückgang der Vereisung→ Verbindung zum Hauptgletscher geht verloren → kleine Gletscher im Seitental bleibt übrig (höheres Niveau über dem Hanggletscher) → Schmelze/Gletscherückgang → Hängetal
Trogtal/ Trogwand (U-Tal)
Gletscher schleift ehem V-Tal (Kerbtal) aus, vertieft & verbreitet es
→ U-Tal entspricht Trogtal mit Trogwänden & Trogschulter

Gletschertypen

Rundhöcker
Bereits vorhandene Erhöhungen im anstehenden festen Gestein werden auf der Luv Seite durch den Gletscher abgeschliffen

FlieĂźschema: Wie kam es zur Eiszeit ?

Ausbreitung/Landschaftsformung d Eiszeit
Nordeuropa
4 Kaltzeiten
dreimal von Inlandeis ĂĽberdeckt
Absenkung klim Schneegrenze → Vereinigung Gebirgsgletscher zu Eiskomplex
→ Schneefälle bei anhaltenden kühlen Temp → Gletscher anwachsen auf 3 km Mächtigkeit (Nährgebiet)
Auflast in zentralen Vereisungsgebieten → radikale Ausdehnung als Inlandeisdecke bis nach Mitteleuropa
Inlandeis verlagerte erhebliche Mengen Material → Gletscher entblößte Oberfläche bis Grundgebirge & Materialtransport nach S
zurückgeblieben: Leicht wellige Felslandschaft mit abgeschliffenen Felskuppe, Rundhöcker & Trogtäler

Nordeuropa nacheiszeitlich
FĂĽllung flachen Senken mit H20
postglazialer Meeresanstieg→ Teile Skandinaviens unter Wasser
Meer überflutet Trogtäler → Fjorde
Eindringen H20 in flachwelliges Relief→ Schärenküste
→ Ragung v Rundhöckern als kleine Inselgruppen aus H20 weil glazialisotischer Hebung

Mitteleuropa
4 Hauptvereisungsphasen, von wärmeren Abschnitten unterbrochen
besonders hohe Alpengipfel schauten aus Eisstromnetz heraus
Vorstoß Alpenraum der Gletscher als Eisstromnetze bis in tiefer gelegene Täler
Dominanz glazialer Erosion innenalpinen Raum → Kare/Trogtäler // Endmoräne
Vom Schmelzwasser transportierte Materialien wurden als Schotterfelder von Moränen abgelagert
Teile heutigen Alpenvorlandes von Gletscher bedeckt → Ausbreitung fächerförmig
Mitteleuropa Nachesizeitlich
Gletscherzungen, die nach N vorstoßen, schürften Hohlformen → füllten nach Eisrückschmelzen mit H20 → Zungenbeckenseen (Toteislöcherseen, Chiemsee)
Zwischen Alpengletscher/Inlandeis NDE herrschte während Eiszeiten Tundraklima
In Hochlagen Mittelgebirge weisen Moränen/Kare auf lokale Vergletscherungen hin
Ursachen globaler Temperaturveränderungen
Milankovic-Zyklen (Verlagerung der Erdachse )
Sonnenaktivität
Kontinentaldrift
CO2-Konzentration in Athmosphäre
Vulkane, Meteoriten
Was ist permafrost ?
Dauerhaft gefrorener Boden → Schneedecke verhindert abtauen
2 Schichten
Active Layer im Sommer
Gefrorene Schicht
→ Dynamik Permafrostes prägt Landschaft
Milanković Zyklen
Erdumlaufbahn um Sonne nicht Kreis, eher oval und nicht konstant
→ Abweichung der Umlaufbahn/ Neigung Erdachse begünstigen extremere klimatische Bedingungen durch anderes Verhältnis Sonneneinstrahlung
Auch Sonne kann Warm/Kaltzeiten begünstigen durch Stärke Einstrahlung