GGP-w - Testfragen 3. Test

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Bitte selbst auch den Stoff checken, hier ist aber hoffentlich alles wichtige!

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32 Terms

1
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Was bezeichnet man als einen Nettozahler?

  • Staaten die mehr Beiträge ins EU-Budget einzahlen als sie daraus über Förderungen wieder erhalten

  • Diese Staaten weisen beste Wirtschaftsdaten auf.

2
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Was bezeichnet man als einen Nettoempfänger?

  • Staaten, die mehr Förderung erhalten, als sie ins EU-Budget einzahlen.

  • Traditionell eher wirtschaftlich schwache Länder.

3
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Was ist der Binnenmarkt im Kern?

  • Ein großer gemeinsamer europäischer Wirtschaftsraum, basierend auf den vier Grundfreiheiten (Prinzipien des Binnenmarkts).

  • Herzstück der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion.

4
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Warum wurde der Binnenmarkt geschaffen, wer nimmt teil?

  • Ziele: Internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern, Globalisierung, internationale Arbeitsteilung und Welthandelsausweitung bewältigen.

  • Teilnehmer: Alle EU-Staaten + Liechtenstein, Island, Norwegen (diese 3 bilden mit der EU den EWR)

5
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Erkläre das Prinzip "Freier Warenverkehr" (Binnenmarkt).

  • Keine Zölle oder technische Handelshemmnisse

  • jedes EU-Produkt überall ungehindert erhältlich (z.B keine höheren Gebühren bei Auslandsüberweisungen)

6
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Erkläre das Prinzip "Freier Personenverkehr" (Binnenmarkt).

  • Freie Bewegung und Arbeiten in EU/EWR ohne Arbeitsbewilligung

  • Anerkennung von Berufsabschlüssen

7
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Erkläre das Prinzip "Freier Dienstleistungsverkehr" (Binnenmarkt).

  • Dienstleistungen in anderen EU-Ländern anbieten

  • Arbeitnehmer dürfen nicht schlechter behandelt werden

8
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Erkläre das Prinzip “Freier Kapitalverkehr” (Binnenmarkt)

  • Kontrollen: Es gibt keine nationalen Kontrollen mehr.

  • Der Markt: Die Kapitalmärkte müssen zu gleichen Bedingungen funktionieren.

9
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Was sind die Vorteile des Binnenmarkts?

  • Profit für Wirtschaft sowie Konsumenten

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit durch härtere Konkurrenz

10
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Was sind die Nachteile des Binnenmarkts?

  • Wirtschaftlicher Druck (Nicht alle Unternehmen halten der Konkurrenz stand)

  • Sozialer Abbau (Wachsender Druck auf Löhne, soziale Standards und Arbeitnehmerrechte)

11
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Welche grundlegenden Prinzipien verfolgt die Europäische Union?

  • Freiheit

  • Demokratie

  • Achtung der Menschenrechte

  • Rechtsstaatlichkeit

  • Achtung der nationalen Identität der Mitgliedstaaten

12
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Welche drei Institutionen bilden das „Machtdreieck“ der EU und was sind ihre Kernaufgaben?

  • 1. Europäische Kommission: Erarbeitet Vorschläge für neue Gesetze (Initiativrecht) und setzt die EU-Politik um.

  • 2. Rat der Europäischen Union (Ministerrat): Vertritt die Mitgliedstaaten und beschließt Gesetze gemeinsam mit dem Parlament.

  • 3.Europäisches Parlament: Direkt gewählte Volksvertretung; wirkt an der Gesetzgebung mit und kontrolliert die Kommission.

13
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Was heißt Initiativrecht und wer hat es? Wer oder was ist der 4. Eckpfeiler bei der Gesetzgebung?

Initiativrecht bedeutet, dass man als einzige EU-Institution Gesetzesentwürfe formulieren darf, EU-Kommission besitzt dieses Recht. Der 4. Eckpfeiler bei Gesetzgebung ist EU-Kommission.

14
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Welche Rechtsakte gibt es in der EU und wie unterscheiden sie sich?

  • Verordnungen: Verbindlich und gelten unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

  • Richtlinien: Zielvorgaben, die innerhalb einer Frist in nationales Recht umgesetzt werden müssen.

  • Beschlüsse: Verbindliche Regelungen für Einzelfälle.

  • Empfehlungen/Stellungnahmen: Rechtlich nicht verbindlich.

15
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Was war das Hauptziel des EWG-Vertrags und welche „vier Freiheiten“ wurden dadurch ermöglicht?

Ziel war die Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes durch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik. Dies ermöglichte

  • Freien Warenverkehr

  • Freien Personenverkehr

  • Freien Kapitalverkehr

  • Freien Dienstleistungsverkehr

16
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Auf welchen drei Bereichen basierte die EU laut dem Vertrag von Maastricht?

  • 1. Europäische Gemeinschaften: (z. B. Binnenmarkt, Agrarpolitik, Währungsunion).

  • 2. Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP): (z. B. Friedenserhaltung, Menschenrechte).

  • 3. Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen: (z. B. Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität).

17
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Was besagt das im Vertrag von Maastricht eingeführte Subsidiaritätsprinzip?

  • Besagt, dass EU nur dann tätig wird, wenn Ziele auf Ebene der Mitgliedstaaten (bis hin zu Gemeinden) nicht ausreichend erreicht werden können

  • Dient dazu, die Angst vor einer zu großen Machtkonzentration bei der EU zu nehmen

18
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Welche wesentlichen Änderungen brachte der Vertrag von Lissabon?

  • Die „drei Säulen“ wurden aufgelöst.

  • Die EU erhielt eine eigene Rechtspersönlichkeit (kann internationale Verträge unterzeichnen).

  • Schaffung des Amtes des Hohen Vertreters für Außen- und Sicherheitspolitik.

  • Nationale Parlamente erhielten ein (eingeschränktes) Mitspracherecht auf EU-Ebene.

19
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Was ist die Aufgabe von Frontex?

  • Ist die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache

  • Aufgabe ist der Schutz der europäischen Außengrenzen, zur Verhinderung illegaler Einwanderung

  • Unterstützt Mitgliedstaaten mit Personal und Technik (z. B. Flugzeuge, Boote)

20
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Konvergenzkriterien: Welche Bedingungen müssen Staaten erfüllen, um am Euro teilnehmen zu können?

  • Inflationsrate: Max. 1,5 % über der Rate der drei preisstabilsten Länder.

  • Budgetdefizit: Max. 3 % des BIP.

  • Staatsverschuldung: Unter 60 % des BIP.

  • Zinssätze: Max. 2 Prozentpunkte über jenen der drei preisstabilsten Länder.

21
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Mit welchen großen Herausforderungen ist die EU aktuell konfrontiert?

  • Migrations- und Flüchtlingskrise: Uneinigkeit über die Verteilung von Geflüchteten (Quotenregelung).

  • Wirtschaftskrisen: Hohe Staatsverschuldung einiger Länder und Folgen der Finanzkrise 2008.

  • Ukraine-Krieg: Führt zu Energiekrise, hoher Inflation und Sanktionen gegen Russland.

  • Brexit: Der Austritt Großbritanniens (31.1.2020) sorgt für wirtschaftliche Unsicherheit.

22
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Beschreiben sie den europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM).

  • Stellt den dauerhaften "Rettungsschirm" der Eurozone dar

  • Vergibt Notkredite an Euro-Länder, denen die Zahlungsunfähigkeit droht.

  • Hilfe gibt es nur gegen strenge Auflagen (harte Sparmaßnahmen und Reformen im Krisenland)

  • Ziel: Stabilität der gesamten gemeinsamen Währung (Euro) sichern.

23
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Welches Organ ist die Vertretung der Staats- und Regierungsschefs?

Europäischer Rat

24
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Welches Organ ist die Vertretung der Regierungen (der einzelnen Mitgliedsstaaten)?

Rat der Europäischen Union (auch: Ministerrat)

25
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Welches Organ verwaltet die EU?

Europäische Kommission

26
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Welches Organ wird von der Bevölkerung gewählt?

Europäisches Parlament

27
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Welches Organ legt die Leitzinsen fest?

Europäische Zentralbank (EZB)

28
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Welches Organ ist für die Einnahmen- und Ausgabenkontrolle zuständig?

Europäischer Rechnungshof

29
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Welches Organ vertritt die Interessen der Bürger/innen?

Europäisches Parlament

30
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Welches Organ legt die politischen Leitlinien fest?

Europäischer Rat

31
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Welches Organ entscheidet über die Auslegung der europäischen Gesetze?

Europäischer Gerichtshof (EuGH)

32
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Was ist im Schengener Abkommen festgelegt (Ziel & Verpflichtung)?

  • Ziel: Aufhebung der Kontrollen an den Binnengrenzen (freier Personenverkehr).

  • Verpflichtung: Verstärkte Kontrolle und Sicherung der gemeinsamen Außengrenzen.

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