Pädagogik Resilienz

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1
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Welche Persönlichkeitseigenschaften (mit kurzer Erklärung) erhöhen die Resilienz?
Kohärenzgefühl

Kontrollüberzeugungen

Selbstwirksamkeitserwartung

Widerstandsfähigkeit

Dispositioneller Optimismus
2
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Was wird unter „Kohärenzgefühl" verstanden und was hat es mit Resilienz zu tun?
Wahrnehmungs- und Beurteilungsmuster, sich im Leben und seinen Herausforderungen gewachsen zu fühlen und einen Sinn darin zu sehen, die Anforderungen zu bewältigen.

Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Resilienz, da das SOC die Resilienz fördert.
3
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Nennen und erläutern Sie die Komponenten des Kohärenzgefühls.
Verstehbarkeit: kognitive Seite des Erlebens, die Welt wird als strukturiert und organisiert angesehen und man hat nicht das Gefühl von unvorhersehbarem überwältigt zu werden

Bedeutsamkeit, Sinnhaftigkeit: affektiv, motivational, das Leben wird als wichtig und schön empfunden und das, was man tut wird als sinnvoll angesehen

Handhabbarkeit: kognitiv, emotional, wahrnehmung von geeigneten Ressourcen um Probleme zu bewältigen. Können eigene Fähigkeiten, aber auch Hilfe von anderen beinhalten.
4
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Erläutern Sie die ontogenetische Entwicklung des Kohärenzgefühls (vier Phasen).
Kindheit: besonders wichtig für die Entwicklung des SOC. Alle Erlebnisse und Erfahrungen tragen dazu bei.

Adoleszenz: viele Lebensbereiche sind noch offen, weshalb es eine orientierungsphase ist.

Bis 30 Jahre: Festlegung der familiären und beruflichen Lebensbereiche, wobei auch das SOC gefestigt wird

Später: kaum mehr Entwicklung, nur bei radikalen Veränderungen, auch nicht viel durch Therapie
5
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Nennen und erläutern Sie die fünf aktiven und die vier passiven Coping-Strategien
Aktiv:

Altruismus: Um ein Gefühl der Nützlichkeit zu bekommen, nimmt das Kind die Helferrolle ein und versucht, anderen zu helfen.

Antizipation: Das Kind versucht vorauszublicken, um sich auf mögliche Stresssituationen vorzubereiten um auf diese reagieren zu können.

Humor: Problemsituationen werden als spaßig abgetan. Hierbei besteht die Gefahr, dass das Problem nicht erkannt wird

Sublimierung: Das Kind spielt die Situation mit Spielzeug nach um die Emotionen aus der Beobachterperspektive zu betrachten. (Es kann sich erneut mit der Situation beschäftigen und erhält innere Befriedigung)

Unterdrückung: Durch Verdrängung gibt es eine Phase der Entspannung, in der neue Kraft zur Bewältigung der Gefühle mobilisiert werden kann.

Passiv:

Rückzug: Das Kind zieht sich sozial zurück und flüchtet in Tagträume

Regression: Das Kind durchlebt einen altersuntypischen Entwicklungsrückschritt und benötigt mehr Zuneigung oder Unterstützung um sich mit dem Stressor auseinanderzusetzen

Impulsives Ausagieren: Um mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung zu erlangen, verärgert das Kind andere. Es verdrängt die Krise und flüchtet vor dem Stressor.

Verleugnung oder Ablehnung des Stressereignisses: Das Stressereignis wird geleugnet und das Kind verhält sich, als wäre nichts vorgefallen.
6
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Wann werden welche Coping-Strategien genutzt? Warum?
Defensive Coping-Strategien werden eher mit zunehmendem Alter genutzt um den Stress zu reduzieren und nicht um das Problem zu bewältigen.

Aktive Coping-Strategien werden eher bei sozialer Unterstützung genutzt.
7
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Wie trägt „Achtsamkeit" zu Resilienz bei?
Resilienz wird durch Achtsamkeit gestärkt, da man Stress reduziert und dadurch besser mit anderen stressigen Situationen umgehen kann. Außerdem hat man einen höheren Kontakt zu sich selbst und merkt, dass Zufriedenheit nicht von äußeren Faktoren beeinflusst wird.