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Adjektive (wertend)
Funktion: Meinungsmache. Satz: „Durch positiv/negativ konnotierte Adjektive lenkt der Autor die Emotionen des Lesers subtil.“
Anglizismen
Funktion: Modernität/Expertenstatus. Satz: „Der Gebrauch von Anglizismen lässt den Text modern wirken und spricht eine jüngere Zielgruppe an.“
Fachsprache
Funktion: Kompetenz. Satz: „Durch fachsprachliche Termini inszeniert sich der Autor als Experte und verleiht seinen Thesen wissenschaftliches Gewicht.“
Jugendsprache
Funktion: Authentizität/Anbiederung. Satz: „Mit Begriffen aus der Jugendsprache versucht der Autor, die Distanz zur jungen Leserschaft zu verringern.“
Neologismus (Wortneuschöpfung)
Funktion: Hervorhebung. Satz: „Mit dem Neologismus schafft der Autor einen prägnanten Begriff, um das neuartige Phänomen pointiert zu beschreiben.“
Euphemismus (Beschönigung)
Funktion: Verschleierung. Satz: „Durch den Euphemismus versucht der Verfasser, die Härte des Sachverhalts abzumildern.“
Hyperbel (Übertreibung)
Funktion: Dramatisierung. Satz: „Die hyperbolische Darstellung spitzt die Situation zu, um die Dringlichkeit des Problems zu verdeutlichen.“
Wortspiel
Funktion: Unterhaltung. Satz: „Das Wortspiel weckt durch seinen humorvollen Charakter sofort das Interesse des Lesers.“
Parataxe (kurze Hauptsätze)
Funktion: Klarheit/Tempo. Satz: „Die Reihung kurzer Hauptsätze erzeugt ein hohes Lesetempo und wirkt eindringlich.“
Hypotaxe (Schachtelsätze)
Funktion: Komplexität. Satz: „Der komplexe hypotaktische Satzbau spiegelt die Vielschichtigkeit des Themas wider.“
Ellipse (unvollständiger Satz)
Funktion: Hektik/Emotion. Satz: „Die elliptischen Sätze wirken wie gedankliche Notizen und vermitteln eine emotionale Aufgewühltheit.“
Inversion (Umstellung)
Funktion: Betonung. Satz: „Durch die Inversion rückt der Autor das wichtige Wort an den Satzanfang, um es hervorzuheben.“
Parenthese (Einschub)
Funktion: Zusatzinfo. Satz: „Der gedankliche Einschub bricht den Lesefluss, um eine wichtige Bewertung nachzureichen.“
Parallelismus
Funktion: Verstärkung. Satz: „Der parallele Satzbau erzeugt einen Rhythmus, der die Gleichwertigkeit der Argumente unterstreicht.“
Chiasmus (Überkreuzstellung)
Funktion: Kontrast. Satz: „Die chiastische Anordnung verdeutlicht den Gegensatz zwischen den beiden Positionen.“
Metapher
Funktion: Veranschaulichung. Satz: „Die Metapher macht den abstrakten Sachverhalt durch ein Bild emotional greifbar.“
Vergleich (mit „wie“)
Funktion: Einschätzung. Satz: „Der Vergleich hilft dem Leser, die Dimension des Problems durch einen bekannten Bezugspunkt einzuschätzen.“
Personifikation
Funktion: Lebendigkeit. Satz: „Durch die Personifikation wird der abstrakte Begriff vermenschlicht und wirkt dadurch dynamischer.“
Symbol
Funktion: Bedeutungsträger. Satz: „Das Symbol steht stellvertretend für einen größeren Kontext und vertieft die Aussagekraft.“
Anapher (Wiederholung am Anfang)
Funktion: Eindringlichkeit. Satz: „Die anaphorische Wiederholung hämmert die Kernaussage regelrecht in das Bewusstsein des Lesers ein.“
Alliteration (gleicher Anlaut)
Funktion: Einprägsamkeit. Satz: „Die Alliteration sorgt für klangliche Harmonie und macht das Schlagwort besonders merkfähig.“
Klimax (Steigerung)
Funktion: Spannung. Satz: „Die Klimax steigert die Intensität bis zum Höhepunkt, um die Alternativlosigkeit zu betonen.“
Antiklimax (Abfall)
Funktion: Ironie/Enttäuschung. Satz: „Die Antiklimax lässt die Erwartungshaltung des Lesers ins Leere laufen und erzeugt einen komischen Effekt.“
Rhetorische Frage
Funktion: Manipulation/Einbeziehung. Satz: „Mit der rhetorischen Frage suggeriert der Autor eine scheinbare Übereinstimmung mit dem Leser.“
Ironie
Funktion: Distanzierung/Kritik. Satz: „Der ironische Unterton signalisiert, dass der Autor die Gegenposition nicht ernst nimmt.“
Sarkasmus
Funktion: Angriff. Satz: „Der beißende Sarkasmus dient dazu, den Gegner nicht nur zu kritisieren, sondern ihn lächerlich zu machen.“
Antithese (Gegensatz)
Funktion: Kontrastierung. Satz: „Durch die Antithese stellt der Autor Vor- und Nachteile scharf gegenüber.“
Akkumulation (Reihung)
Funktion: Überwältigung. Satz: „Die Anhäufung von Beispielen demonstriert die Tragweite des Problems.“
Wir-Form (Personalpronomen)
Funktion: Inklusion/Gemeinschaft. Satz: „Durch das ‚Wir‘ vereinnahmt der Autor den Leser und suggeriert eine Solidargemeinschaft.“
Direkte Ansprache
Funktion: Appell. Satz: „Die direkte Ansprache durchbricht die Distanz und fordert den Leser unmittelbar zum Handeln auf.“