Die 30 wichtigsten Stilmittel (Analyse-Sätze)

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30 Terms

1
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Adjektive (wertend)

Funktion: Meinungsmache. Satz: „Durch positiv/negativ konnotierte Adjektive lenkt der Autor die Emotionen des Lesers subtil.“

2
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Anglizismen

Funktion: Modernität/Expertenstatus. Satz: „Der Gebrauch von Anglizismen lässt den Text modern wirken und spricht eine jüngere Zielgruppe an.“

3
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Fachsprache

Funktion: Kompetenz. Satz: „Durch fachsprachliche Termini inszeniert sich der Autor als Experte und verleiht seinen Thesen wissenschaftliches Gewicht.“

4
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Jugendsprache

Funktion: Authentizität/Anbiederung. Satz: „Mit Begriffen aus der Jugendsprache versucht der Autor, die Distanz zur jungen Leserschaft zu verringern.“

5
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Neologismus (Wortneuschöpfung)

Funktion: Hervorhebung. Satz: „Mit dem Neologismus schafft der Autor einen prägnanten Begriff, um das neuartige Phänomen pointiert zu beschreiben.“

6
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Euphemismus (Beschönigung)

Funktion: Verschleierung. Satz: „Durch den Euphemismus versucht der Verfasser, die Härte des Sachverhalts abzumildern.“

7
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Hyperbel (Übertreibung)

Funktion: Dramatisierung. Satz: „Die hyperbolische Darstellung spitzt die Situation zu, um die Dringlichkeit des Problems zu verdeutlichen.“

8
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Wortspiel

Funktion: Unterhaltung. Satz: „Das Wortspiel weckt durch seinen humorvollen Charakter sofort das Interesse des Lesers.“

9
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Parataxe (kurze Hauptsätze)

Funktion: Klarheit/Tempo. Satz: „Die Reihung kurzer Hauptsätze erzeugt ein hohes Lesetempo und wirkt eindringlich.“

10
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Hypotaxe (Schachtelsätze)

Funktion: Komplexität. Satz: „Der komplexe hypotaktische Satzbau spiegelt die Vielschichtigkeit des Themas wider.“

11
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Ellipse (unvollständiger Satz)

Funktion: Hektik/Emotion. Satz: „Die elliptischen Sätze wirken wie gedankliche Notizen und vermitteln eine emotionale Aufgewühltheit.“

12
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Inversion (Umstellung)

Funktion: Betonung. Satz: „Durch die Inversion rückt der Autor das wichtige Wort an den Satzanfang, um es hervorzuheben.“

13
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Parenthese (Einschub)

Funktion: Zusatzinfo. Satz: „Der gedankliche Einschub bricht den Lesefluss, um eine wichtige Bewertung nachzureichen.“

14
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Parallelismus

Funktion: Verstärkung. Satz: „Der parallele Satzbau erzeugt einen Rhythmus, der die Gleichwertigkeit der Argumente unterstreicht.“

15
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Chiasmus (Überkreuzstellung)

Funktion: Kontrast. Satz: „Die chiastische Anordnung verdeutlicht den Gegensatz zwischen den beiden Positionen.“

16
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Metapher

Funktion: Veranschaulichung. Satz: „Die Metapher macht den abstrakten Sachverhalt durch ein Bild emotional greifbar.“

17
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Vergleich (mit „wie“)

Funktion: Einschätzung. Satz: „Der Vergleich hilft dem Leser, die Dimension des Problems durch einen bekannten Bezugspunkt einzuschätzen.“

18
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Personifikation

Funktion: Lebendigkeit. Satz: „Durch die Personifikation wird der abstrakte Begriff vermenschlicht und wirkt dadurch dynamischer.“

19
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Symbol

Funktion: Bedeutungsträger. Satz: „Das Symbol steht stellvertretend für einen größeren Kontext und vertieft die Aussagekraft.“

20
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Anapher (Wiederholung am Anfang)

Funktion: Eindringlichkeit. Satz: „Die anaphorische Wiederholung hämmert die Kernaussage regelrecht in das Bewusstsein des Lesers ein.“

21
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Alliteration (gleicher Anlaut)

Funktion: Einprägsamkeit. Satz: „Die Alliteration sorgt für klangliche Harmonie und macht das Schlagwort besonders merkfähig.“

22
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Klimax (Steigerung)

Funktion: Spannung. Satz: „Die Klimax steigert die Intensität bis zum Höhepunkt, um die Alternativlosigkeit zu betonen.“

23
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Antiklimax (Abfall)

Funktion: Ironie/Enttäuschung. Satz: „Die Antiklimax lässt die Erwartungshaltung des Lesers ins Leere laufen und erzeugt einen komischen Effekt.“

24
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Rhetorische Frage

Funktion: Manipulation/Einbeziehung. Satz: „Mit der rhetorischen Frage suggeriert der Autor eine scheinbare Übereinstimmung mit dem Leser.“

25
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Ironie

Funktion: Distanzierung/Kritik. Satz: „Der ironische Unterton signalisiert, dass der Autor die Gegenposition nicht ernst nimmt.“

26
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Sarkasmus

Funktion: Angriff. Satz: „Der beißende Sarkasmus dient dazu, den Gegner nicht nur zu kritisieren, sondern ihn lächerlich zu machen.“

27
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Antithese (Gegensatz)

Funktion: Kontrastierung. Satz: „Durch die Antithese stellt der Autor Vor- und Nachteile scharf gegenüber.“

28
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Akkumulation (Reihung)

Funktion: Überwältigung. Satz: „Die Anhäufung von Beispielen demonstriert die Tragweite des Problems.“

29
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Wir-Form (Personalpronomen)

Funktion: Inklusion/Gemeinschaft. Satz: „Durch das ‚Wir‘ vereinnahmt der Autor den Leser und suggeriert eine Solidargemeinschaft.“

30
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Direkte Ansprache

Funktion: Appell. Satz: „Die direkte Ansprache durchbricht die Distanz und fordert den Leser unmittelbar zum Handeln auf.“