Kapitel 6 - Pflichtethik bei Immanuel Kant

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Die 3 Grundfragen Kants

  • 1. Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie)

  • 2. Was soll ich tun? (Ethik)

  • 3. Was darf ich hoffen? (Religionsphilosophie)

2
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Definition: Aufklärung

  • „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“

  • Wahlspruch: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

3
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Das Problem mit Talenten & Tugenden

  • Eigenschaften wie Tapferkeit, Intelligenz oder Reichtum sind nicht ohne Einschränkung gut.

  • Sie können für böse Zwecke missbraucht werden (z.B. ein tapferer Bankräuber).

4
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Was ist "ohne Einschränkung" gut?

  • Einzig und allein ein guter Wille.

  • Ein Wille ist dann gut, wenn er nicht aus Eigennutz, sondern aus Pflicht handelt.

5
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Handlung aus Neigung (Stufe 1)

  • Definition: Man tut etwas, weil man Lust dazu hat oder ein Bedürfnis befriedigt

  • Bewertung: Moralisch unbedeutend

  • Beispiel: Der Freundin ein Kompliment machen

6
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Pflicht & Neigung fallen zusammen (Stufe 2)

  • Definition: Man tut das Richtige und hat auch noch Freude daran.

  • Bewertung: Positiv, aber noch nicht der höchste moralische Wert.

  • Beispiel: Einem guten Freund gerne Nachhilfe geben

7
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Pflichtmäßige Handlung (Stufe 3)

  • Definition: Man tut, was die Pflicht verlangt, aber aus Eigennutz/Vorteil.

  • Bewertung: Pflichtmäßig, aber ohne echten moralischen Wert.

  • Beispiel: Ein ehrlicher Kaufmann, der nur ehrlich ist, um Kunden nicht zu verlieren.

8
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Handlung aus Pflicht (Stufe 4)

  • Definition: Man handelt rein aus Achtung vor dem moralischen Gesetz, oft gegen die eigene Neigung.

  • Bewertung: Höchster moralischer Wert.

  • Beispiel: Einem Bettler helfen, obwohl man ihn unsympathisch findet und eigentlich eilig weiter muss.