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Die 3 Grundfragen Kants
1. Was kann ich wissen? (Erkenntnistheorie)
2. Was soll ich tun? (Ethik)
3. Was darf ich hoffen? (Religionsphilosophie)
Definition: Aufklärung
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“
Wahlspruch: „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Das Problem mit Talenten & Tugenden
Eigenschaften wie Tapferkeit, Intelligenz oder Reichtum sind nicht ohne Einschränkung gut.
Sie können für böse Zwecke missbraucht werden (z.B. ein tapferer Bankräuber).
Was ist "ohne Einschränkung" gut?
Einzig und allein ein guter Wille.
Ein Wille ist dann gut, wenn er nicht aus Eigennutz, sondern aus Pflicht handelt.
Handlung aus Neigung (Stufe 1)
Definition: Man tut etwas, weil man Lust dazu hat oder ein Bedürfnis befriedigt
Bewertung: Moralisch unbedeutend
Beispiel: Der Freundin ein Kompliment machen
Pflicht & Neigung fallen zusammen (Stufe 2)
Definition: Man tut das Richtige und hat auch noch Freude daran.
Bewertung: Positiv, aber noch nicht der höchste moralische Wert.
Beispiel: Einem guten Freund gerne Nachhilfe geben
Pflichtmäßige Handlung (Stufe 3)
Definition: Man tut, was die Pflicht verlangt, aber aus Eigennutz/Vorteil.
Bewertung: Pflichtmäßig, aber ohne echten moralischen Wert.
Beispiel: Ein ehrlicher Kaufmann, der nur ehrlich ist, um Kunden nicht zu verlieren.
Handlung aus Pflicht (Stufe 4)
Definition: Man handelt rein aus Achtung vor dem moralischen Gesetz, oft gegen die eigene Neigung.
Bewertung: Höchster moralischer Wert.
Beispiel: Einem Bettler helfen, obwohl man ihn unsympathisch findet und eigentlich eilig weiter muss.