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DNA Bausteine
Desoxyribose, Phosporsäure, vier verschiedene organische Basen (A, T, G, C)
Organische Basen der DNA
Thymin und Cytosin - Pyrimidinbasen
Adenin und Guanin - Purinbasen
Nucleotid
Einheit aus einem Molekül Desoxyribose, einer Phosphatgruppe und einer der vier Basen
→ Kettenglieder der DNA
Nucleinsäure
Nucleotid-Strang
Nucleosid
Desoxyribose und eine Base
Chromatin und Chromosom
Chromatin: DNA-Protein-Komplex
Chromosom: DNA-Transportform
Chargaff Regeln
→ Regeln, die das Verhältnis der Basen zueinander beschreiben
A+G = C+T
A=T; C=G
Verhältnis A+G zu C+G ist in DNA aus verschiedenen Organismen unterschiedlich
DNA-Verbindungen
C-5´Atom von Zucker über Phosphatgruppe mit C-3´Atom vom nächsten Zucker
5´-Ende: DNA trägt Phosphatgruppe
3´-Ende: DNA trägt OH-Gruppe
Watson-Crick-Modell
Doppelhelix: schraubenförmige Struktur, zwei gleichartige Stränge, über gesamte Länge schraubig umeinandergewunden
Basenpaarung: Basen ins Innere der Doppelhelix gerichtet, A+T und C+G komplementär zueinander, Wasserstoffbrücken zwischen Basen, Van-der-Waals Kräfte zwischen Basenpaaren zur Stabilität
Konsequenzen des Modells: DNA-Stränge zueinander komplementär, Stränge sind antiparallel, codieren die Erbinformationen durch ihre Reihenfolge
Semikonservative Replikation
Bei der Zellteilung wird die Erbsubstanz vor der Weitergabe verdoppelt, um das Verlieren von Informationen auszuschließen
→ zwei Doppelstränge entstehen, deren Basensequenzen völlig identisch sind
Eigenschaften Replikation
Beginnt an bestimmten Replikationsursprüngen
Geschwindigkeit beim Menschen von etwa 50 Nucleotide pro Sekunde
Fehlerhäufigkeit: 1:10.000.000
Vom Gen zum Merkmal
Gen → Transkription
mRNA → Translation
Enzym → Stoffwechsel
= Merkmal
RNA
Base Uracil statt Thymin → RNA-Basen: U A G C
Ribose statt Desoxyribose
Einfachstrang statt Doppelstrang
rRNA
Ribosomale RNA
Ort der Proteinbiosynthese
tRNA
Transfer RNA
Vermittler der Translation
mRNA
Messenger RNA
Transkription
Genetischer Code
Informationseinheit auf DNA, die für RNA codiert mit Nucleotidbasen als Buchstaben
→ Tripletts sind 3-Buchstaben-Wörter der mRNA (=Codon)
Eigenschaften: nicht überlappend, kommafrei, redundant, eindeutig, universell
Code Sonne ablesen
Codons von innen nach außen gelesen (5´ zu 3´)
DNA - codogener Strang 3´→5´
DNA - nichtcodogener Strang 5´→3´
mRNA - Codon 5´→3´
tRNA - Anticodon 3´→5´
Lytischer Zyklus
→ aktive Phase
Viren dringen in Wirtszelle ein
Virus-DNA übernimmt Kontrolle und zwingt Zelle, neue Viren zu produzieren
Zelle platzt (Lyse) und setzen viele neue Viren frei
Lysogener Zyklus
→ temperente Phase
Virus-DNA wird ins Erbgut der Wirtszelle eingebaut (Prophage)
Vermehrt sich mit der Zelle, ohne sie zu zerstören
Kann später in den lytischen Zyklus übergehen
Vermehrung von Bakterien
Anlaufphase: Vorbereitung auf Zellwachstum
Exponentionelle Phase: Einleiten der Zellteilug möglich, primäre Stoffwechselprodukte gebildet
Stationäre Phase: kein Wachstum durch Verknappung der Nährstoffe, sekundäre Stoffwechselprodukte gebildet, weil Stoffwechsel umgestellt wurde
Absterbephase: Erschöpfung der Ressourcen
Rekombination
Transformation: Aufnahme fremder (Bakterien-) DNA in eine Zelle
Transduktion: Übertragung von DNA-Fragmenten anderer Bakterien über Viren
Konjugation: gezielter DNA-Austausch zwischen Bakterien (“Bakteriensex”)
Operonmodell
→ Regulation der Genaktivität
Regulationsmechanismen vorhanden, die es ermöglichen, kurzfristig auf veränderte Umweltbedingungen zu reagieren, indem bestimmte Gene an- und abgeschaltet werden
Substratinduktion
Bei dieser Art der Genregulation induziert das Substrat das “Anschalten” der Gene, die für Enzyme zu seibnem Abbau codieren
Endproduktrepression
Bei dieser Art der Genregulation bewirt das Endprodukt das “Abschalten” derjenigen Gene, die für Enzyme zu seiner Herstellung codieren
Transkriptionsfaktoren
Proteine, die die Transkription regulieren, indem sie DNA binden (Bsp.: eukaryotische RNA-Polymerase 2 benötigt TF, um Transkription zu starten)
Regulatorische DNA-Sequenzen
Enhancer: verstärker Transkriptopn, oft durch räumliche Schleifenbildung der DNA
Silencer: dämpfen Transkription
Mediator-Komplex: vermittelt zwischen spezifischen TF und Enzymen
DNA-Methylierung
Zentraler Mechanismus der epigenetischen Regulation und beeinflusst maßgeblich Genexpression ohne DNA-Sequenz zu verändern
→ chemische Modifikation bei der eine Methylgruppe an ein Cytosin-Basenpaar in DNA eingefügt wird; meist an CpG-Dinukleotide)
Genmutationen
Veränderungen der genetischen Information einer Zelle
Genommutationen
Chromosomenmutationen
Genmutationen: verändern Basensequnez einzelner Gene
Mutationsarten
Punktmutation: nur ein Basenpaar verändert sich
Duplikation: Verdopplung einer Base
Substitution: Base wird ersetzt
Insertion: Base wird hinzugefügt
Deletion: Base wird entfernt
Mutationsauswirkungen
Stumme Mutation: es entsteht ein Codon, das für dieselbe Aminosäure codiert
Missense-Mutation: es entsteht ein Codon, das für eine andere Aminosäure codiert
Nonsense-Mutation: es entsteht ein Codon, das nicht mehr für eine Aminosäure codiert
Rasterschub-Mutation: es entsteht eine Verschiebung des Leserasters durch Deletion oder Insertion
Genetischer Fingerabdruck
DNA-Profil, das für Individuen charakteristisch ist → jeder Mensch hat einzigartige DNA-Sequenz (außer eineiige Zwillinge)
beruht auf Polymorphismen in nicht codierenden DNA-Bereichen
RFLP-Analyse: Schneidet DNA mit Restriktionsenzymen und trennt Fragmente per Gelelektrophorese für ein individuelles Bandenmuster
STR-Analyse: Vervielfältigt kurze, repetitive DNA-Sequenzen (Short Tandem Repeats) mittels PCR und vergleicht die Längenvariationen für die Identifikation
Restriktionsenzyme
Enzyme, die die DNA gezielt an spezifischen Sequenzen schneiden→ Erkennen bestimmte Erkennnungssequenzen und schneiden dort
PCR (Polymerase Kettenreaktion)
ermöglicht Vervielfältigung spezifischer DNA-Abschnitte
Denauturierung: Ziel-DNA wird einsträngig durch Lösen der Wasserstoffbrückenbindungen
Annealing: DNA-Primer lagern sich komplementär an je einen Einzelstrang an
Tag-Polymerase wird aktiv und synthetisiert ausgehend von Primern heweils einen neuen DNA-Strang anhand des vorliegenden Einzelstrangs
→ Wiederholung des Zyklus (30-40x)
Gelelektrophorese
Dient zur Trennung und Identifizierung von Biomolekülen anhand ihrer Größe und Ladung in einem elektrischen Feld
→ Prinzip: Moleküle wandern je nach Ladung und Größe unterschiedlich schnell durch Gel
Ergebnis: sichtbare Banden durch Färbung, Vergleich mit Referenzmuster dient zur Identifikation
Neukombination von Genen
Einbringen von Fremd-DNA in Wirtszellen:
Gewinnung des gewünschten Gens (cDNA-Herstellung)
Vorbereitung des Plasmids
Einfügen des Fremdgens ins Plasmid
Übertragung des Plasmids auf Bakterienzelle (Transformation)
Selektion der transformierten Bakterien
Vermehrung und Genexpression
Klonen
Therapeutisch: Herstellung neuer Zellen oder Gewebe für medizinische Zwecke unter Nutung von embryonalen Stammzellen
Reproduktiv: Erzeugung eines genetisch identischen Organismus durch Entnahme von Körperzellen und entkernter Eiuelle, Fusion dieser und Einsetzen des Embryos in Leihmutter
Autosomal-Dominanter Erbgang
Männer und Frauen sind betroffen (Merkmal auf Autosmomen!)
In allen Generationen tritt das Merkmal auf
Phänotypisch krankes Elternpaar kann gesunde Kinder haben
Merkmalsträger können homo- oder heterozygot sein Aa/ aa
Nicht-Merkmalsträger sind immer homozygot aa
Autosomal-Rezessiver Erbgang
Männer und Frauen sind betroffen (Merkmal auf Autosomen!)
Merkmal seltener: kann Generationen überspringen
Phänotypisch gesunde Eltern können merkmalstragende Kinder nekommen
Merkmalsträger immer homozygot aa
Nicht-Merkmalsträger können heterozygot oder homozygot sein Aa/ AA
X-Chromosomal-Rezessiver Erbgang
Männer sind deutlich häufiger erkrankt als Frauen
Männer erkranken immer, wenn die das Allel tragen (hemizygot sind = von dem Gen gibt es nur ein Allel)
Frauen erkranken nur, wenn sie homozygot sind und auch Vater phänotypisch krank ist
X-Chromosomal-Dominanter Erbgang
Frauen deutlich häufiger betroffen
Trägt der Vater das Gen, sind alle Söhne gesund (da hemizygot und X-Chromosom immer von der Mutter kommt) - sofern Mutter gesund ist → Töchter sind dann immer erkrankt
Y-Chromosomaler Erbgang
Nur Männer sind betroffen
Dominant/ rezessiv gibt es nicht, da nur ein Allel vorhanden
Wird vom Vater auf alle Söhne vererbt
Krebs
Unkontrolliertes Wachstum von Zellen durch Ausfall von Kontrollmechanismen der Zellteilung → auf genetische Mutationen zurückführbar
=Gestörte Regulation → DNA-Schäden nicht repariert → unkontrollierte Zellteilung → Tumorbildung
Tumorarten
Gutartiger Tumor: langsamer Wachstum, kein Eindringen in Gewebe/ Blut, keine Metastasen
Bösartiger Tumor: schnelles/ unkontrollierbares Wachstum, verdrängt gesundes Gewebe, Nährstoffentzug, Bildung von Metastasen
Metastasen: Krebszellen breiten sich über Blut-/ Lymphbahnen in andere Körperregionen aus und bilden neue Tumore
Proto-Onkogene
PO codieren für Proteine, die wichtige Signale zur Tellteilung und zum Zellwachstum weiterleiten → durch Mutation bleiben diese dauerhaft aktiv ohne Wachstumsreize → unkontrollierte Zellteilung
Tumor-Suppressor-Gene
Wirken als “Bremsen” des Zellzyklus (Stoppen Zellteilung bei DNA-Schäden und leiten ggf. Apoptose ein) → Mutationen führen zum Versagen der Schutzmechanismen