Buchführung und Bilanzierung I – Grundbegriffe

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Wichtige Fachbegriffe aus dem Skript „Buchführung und Bilanzierung I“ – ideal zur Prüfungsvorbereitung

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79 Terms

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Rechnungswesen

ist ein Teilbereich der Betriebswirtschaft.

Es ist die zahlenmäßige Abbildung aller wirtschaftlichen Vorgänge in einem Unternehmen.

Es dient der Gewinnung, Aufbereitung und Auswertung von Daten

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Buchführung

Ist ein Teilgebiet des Rechnungswesens.

Sie erfasst alle Geschäftsvorfälle, die das Unternehmen betreffen, und bereitet diese systematisch auf.

Das Ziel ist es eine Basis für Auswertung zu schaffen.

z.B. für das Jahresabschluss oder für betriebliche Entscheidungen

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Managementinformationssystem (MIS)

versorgt das Management mit notwendigen Informationen, die zur Entscheidungsfindung notwendig sind.

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Dokumentationsfunktion

Erfasst alle wirtschaftlichen Vorgänge systematisch, macht sie nachvollziehbar und schafft damit die Informationsgrundlage zur Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens.

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Planungsfunktion

bereitet Zahlenmaterial für die zukünftige Unternehmensplanung.

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Kontrollfunktion

Ermöglicht durch Soll-Ist-Vergleiche die Überprüfung ob Plan- bzw. Unternehmensziele erreicht wurden.

daraus können Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet werden.

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Zahlungsbemessungsfunktion

Stellt die Daten zur Verfügung, die zur Berechnung von Steuern, Gewinnausschüttungen und erfolgsabhängigen Zahlungen benötigt werden

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Internes Rechnungswesen

liefert all jene Informationen, die nötig sind, um innerhalb des Unternehmens die besten Entscheidungen zu treffen.

sie ist gesetzlich nicht normiert, muss trotzdem zweckmäßig gestaltet sein..

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Externes Rechnungswesen

Dient der systematischen und gesetzlichen normierten Erfassung, Dokumentation und Darstellung aller finanziellen Geschäftsvorfälle zur Information externe Anspruchsgruppen. Grundlagen sind z.B. das HGB und das Steuerrecht. Hauptaufgabe ist die Rechenschaft über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, insbesondere durch die Erstellung des Jahresabschluss (Bilanz, GuV). Basis ist die laufende Buchführung.

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Kosten- und Leistungsrechnung

Teil des internen Rechnungswesens, ermittelt betriebliche Kosten und Leistungen.

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Externe Adressaten des Rechnungswesens

sind Personen oder Institutionen außerhalb des Unternehmens, die auf die Informationen des externen Rechnungswesens angewiesen sind, wie z.B. Investoren…, um wirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können.

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Gremien

sind offizielle Gruppen, die gebildet werden, um bestimmte Entscheidungen oder Funktionen innerhalb eines Unternehmens zu treffen oder Kontrolle auszuüben

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interne Adressaten des Rechnungswesens

sind Personen oder Abteilungen innerhalb eines Unternehmens, die Informationen aus dem internen Rechnungswesendaten zur Planung, Steuerung und Kontrolle nutzen. Dazu zählen…

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Nenne interne Adressaten des Rechnungswesens

Eigentümer, Geschäftsführung Beirat/Aufsichtsrat, Bereichsleiter, Abteilungsleiter

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was ist das Ergebnis des externen Rechnungswesens?

Jahresabschluss: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (und ggf. Anhang). Stellt die finanzielle Lage des Unternehmens dar.

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was ist die Basis für das externe Rechnungswesen?

Die Buchführung (systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle)

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was ist die Hauptaufgabe des externen Rechnungswesens?

Dokumentation und Rechenschaft für externe Adressaten

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was ist die Hauptaufgabe des internen Rechnungswesens?

Planung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmensprozesse

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was ist die gesetzliche Grundlage des externen Rechnungswesens?

HGB, AO, EStG

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was ist die gesetzliche Grundlage des internen Rechnungswesens?

es gibt keine, es ist gesetzlich, nicht normiert

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welche Teilbereiche gehören zum internen Rechnungswesen?

Kosten- und Leistungsrechnung, Investitionsrechnung, Planungsrechnung,Betriebsstatistiken

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Wofür steht der Begriff “zweckmäßig ausgestaltet” im internen Rechnungswesen ?

Die Struktur des Rechnungswesens richtet sich nach dem Nutzen für das Unternehmen, nicht nach Gesetzen

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Nenne externe Adressaten des Rechnungswesens

Finanzbehörden, externe Kapitalgeber, Kreditinstitute, Lieferanten, Kunden, potentielle Arbeitnehmer, Wettbewerber

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Inventur

Tatsächliche Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden.

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Inventar

Verzeichnis der in der Inventur festgestellten Vermögensgegenstände und Schulden.

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Bilanz

Stichtagsbezogene Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva).

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Gewinn- und Verlust-Rechnung (GuV)

Erfolgsrechnung, die Aufwendungen und Erträge einer Periode gegenüberstellt.

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Aktivkonto

Bestandskonto, das Positionen der Aktivseite führt; Mehrungen im Soll, Minderungen im Haben.

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Passivkonto

Bestandskonto der Passivseite; Mehrungen im Haben, Minderungen im Soll.

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Soll

Linke Seite eines Kontos, auf der je nach Kontenart Mehrungen oder Minderungen gebucht werden.

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Haben

Rechte Seite eines Kontos, Gegenpart zum Soll.

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Aktivtausch

Erfolgsneutrale Bilanzänderung: eine Aktivposition steigt, eine andere sinkt.

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Passivtausch

Erfolgsneutrale Änderung: eine Passivposition steigt, eine andere sinkt.

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Aktiv-Passiv-Mehrung

Bilanzverlängerung: Aktiv- und Passivseite nehmen um denselben Betrag zu.

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Aktiv-Passiv-Minderung

Bilanzverkürzung: Aktiv- und Passivseite nehmen um denselben Betrag ab.

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Aufwandskonto

Erfolgskonto, erfasst Eigenkapitalminderungen; Buchung im Soll.

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Ertragskonto

Erfolgskonto, erfasst Eigenkapitalmehrungen; Buchung im Haben.

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Umsatzsteuer

Verkehrssteuer auf Lieferungen und Leistungen eines Unternehmers im Inland (Regelsatz 19 %).

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Vorsteuer

Umsatzsteuer, die ein Unternehmen auf Eingangsrechnungen zahlt und vom Finanzamt erstattet bekommt.

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Umsatzsteuerzahllast

Differenz aus Umsatzsteuer und Vorsteuer; an das Finanzamt abzuführen.

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Skonto

Preisnachlass für Zahlung innerhalb einer vereinbarten Frist.

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Rabatt

Sofort gewährter Preisnachlass, z. B. Mengen- oder Treuerabatt.

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Bonus

Nachträglicher Preisnachlass bei Erfüllung bestimmter Bedingungen (z. B. Jahresumsatz).

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Gutschrift

Nachträgliche Minderung des Rechnungsbetrags, z. B. wegen Mängeln.

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Anschaffungskosten

Aufwendungen, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und betriebsbereit zu machen, abzüglich Preisnachlässe.

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Abschreibung

Planmäßige oder außerplanmäßige Wertminderung eines Vermögensgegenstands.

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Lineare Abschreibung

Verteilung der Anschaffungskosten gleichmäßig auf die Nutzungsdauer.

58
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Leistungsabhängige Abschreibung

Verteilung der Anschaffungskosten entsprechend der jährlichen Leistungsabgabe.

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Restbuchwert

Buchwert eines Vermögensgegenstands nach Abzug aller Abschreibungen.

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Darlehen

Zeitlich befristete Kapitalüberlassung gegen Verzinsung; Passivkonto „Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten“.

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Zinsen

Entgelt für die Überlassung von Kapital; Aufwand beim Schuldner, Ertrag beim Gläubiger.

62
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Rechnungsabgrenzungsposten (RAP)

Bilanzposten zur zeitlichen Abgrenzung von Ausgaben/Einnahmen und Aufwand/Ertrag.

63
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Aktiver RAP

Ausgabe vor Abschlussstichtag, Aufwand erst nach dem Stichtag.

64
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Passiver RAP

Einnahme vor Abschlussstichtag, Ertrag erst nach dem Stichtag.

65
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Antizipative Posten

Sonstige Forderungen/Verbindlichkeiten für Erträge/Aufwendungen vor Zahlungsvorgang.

66
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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)

Allgemein anerkannte Regeln für richtige, vollständige und klare Buchführung.

67
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Realisationsprinzip

Gewinn darf erst ausgewiesen werden, wenn er realisiert ist.

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Imparitätsprinzip

Verluste sind zu antizipieren, Gewinne erst bei Realisation zu erfassen.

69
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Niederstwertprinzip

Vermögensgegenstände sind höchstens mit dem niedrigeren Wert anzusetzen.

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Höchstwertprinzip

Schulden sind mindestens mit dem höheren Wert anzusetzen.

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Bilanzidentität

Wertansätze der Schlussbilanz sind in die Eröffnungsbilanz des Folgejahres zu übernehmen.

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Stetigkeitsprinzip

Bewertungs- und Gliederungsmethoden dürfen nicht willkürlich gewechselt werden.

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Periodenabgrenzung

Zuordnung von Aufwand/Ertrag zu der Periode, in der sie wirtschaftlich verursacht wurden.

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Kapitalflussrechnung

Berichtsteil, der Zahlungsströme aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit darstellt.

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Eigenkapitalveränderungsrechnung

Übersicht aller Zu- und Abgänge der einzelnen Eigenkapitalkomponenten einer Periode.

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Anhang (Jahresabschluss)

Ergänzt Bilanz und GuV durch Erläuterungs-, Ergänzungs- und Korrekturangaben.

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Lagebericht

Bericht über Geschäftsverlauf, Unternehmenslage sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

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Konzernabschluss

Jahresabschluss eines Konzerns, der die Einzelabschlüsse von Mutter- und Tochterunternehmen zusammenführt.

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