Definition und Beschreibung von Temperament: New York Longitudinal Study, typologisches Temperamentsmodell

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Definition und Beschreibung von Temperament: Worum geht es in der New York Longitudinal Study (NYLS)?

New York Longitudinal Study

  • Hauptautor*innen: Alexander Thomas und Stella Chess

  • Längsschnittstudie wo Personen vom Säuglingsalter bis in Erwachsenenalter begleitet/untersucht wurden

  • Zu Beginn der Studie war die Stichprobe 22 Säuglinge im Alter von 3-6 Monate
    =>Später wurde die Stichprobe auf 141 Kinder ausgeweitet

  • Interviews mit den Eltern über deren Kinder und Verhaltensbeobachtungen

  • Erste Studie die zeigte, dass Temperament des Säuglings das Auftreten von psychischen Problemen bzw. emotionaler Stabilität im Erwachsenenalter vorhersagt

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Definition und Beschreibung von Temperament: Was sind die Temperamentsdimensionen nach Thomas und Chess (zähle auf)

Vorschlag von 9 Temperamentsdimensionen

  • Aktivitätsniveau

  • Annäherung vs. Rückzug

  • Anpassungsfähigkeit

  • Affekt (Positivität vs. Negativität)

  • Reaktionsschwelle

  • Intensität der Reaktion

  • Ablenkbarkeit

  • Regelmässigkeit (bzw. Vorhersagbarkeit des Verhaltens)

  • Aufmerksamkeitsspanne/Ausdauer

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Definition und Beschreibung von Temperament: Was ist das Typologisches Temperamentsmodell?

  • Anhand der 9 Temperamentsdimensionen haben die beiden Autoren postuliert, dass man Kinder in drei Kategorien einteilen kann
    => Vorschlag eines typologisches Modells

Typologisches Modell:

  • Das problemlose/einfache Kind

  • Das schwierige Kind

  • Das "langsam auftauende" (slow-to-warm-up) Kind

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Definition und Beschreibung von Temperament: Wie äussert sich das problemlose/einfache Kind?

Problemlose/einfache Kind:

Prozentanteil:

  • 40%

Eigenschaften:

  • Reagieren mit Interesse auf neue Reize

  • Meist fröhlich

  • Haben stabile biologische Rhythmen
    => für Essen, Schlafen und Toilettengang

  • Sind leicht zu beruhigen

  • anpassungsfähig

5
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Definition und Beschreibung von Temperament: Wie äussert sich das schwierige Kind?

Schwierige Kind:

Prozentanteil:

  • 10%

Eigenschaften:

  • Neigt zu Irritation und intensiven Reaktionen auf neue Reize

  • Wenig Gewohnheiten

  • Schwer zu beruhigen

  • Wenig anpassungsfähig

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Definition und Beschreibung von Temperament: Wie äussert sich das langsam auftauende (slow-towar up) Kind?

Langsam auftauende (slow-towar up) Kind:

Prozentanteil:

  • 15%

Eigenschaften:

  • Zeigen allgemein wenig Aktivität

  • Zurückhaltend (benötigt Zeit, um sich neuen Reizen zuzuwenden)

  • eher negative Stimmung

  • wenig anpassungsfähig

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Definition und Beschreibung von Temperament: Welches Problem gab es bei der New York Longitudinal Study (NLS)?

Problem

  • 35% der Kinder passten in keiner der drei Kategorien!

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Definition und Beschreibung von Temperament: Was sind die Vorteile von typologischen Modellen?

Vorteile:

  • Typologische Beschreibungen sind einfacher zu verstehen als dimensionale Beschreibungen

  • Typologische Beschreibungen sind einfacher kommunizierbar gegenüber fachfremden Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und Laien

9
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Definition und Beschreibung von Temperament: Was sind die Nachteile von typologischen Modellen?

Nachteile:

  • Erlauben keine feine, graduell abgestufte Beschreibung des Temperament (wie dimensionalen Beschreibungen)

  • Vereinfachen zu stark und bergen die Gefahr von Schubladendenken

10
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Definition und Beschreibung von Temperament: Was ist besser für die Beschreibung psychologischen Merkmalen Typologische Modelle oder Dimensionale Modelle?

Typologische Modelle vs. Dimensionale Modell:

  • Für das Verständnis von psychologische Merkmale sind dimensionale Modelle viel besser geeignet

  • Weil es repräsentiert die Abstufungen/Verteilung von psychologischen Merkmale viel besser repräsentiert

  • Typologische Modelle sind wissenschaftlich betrachtet nicht geeignet!

<p><span style="background-color: rgb(229, 224, 236);">Typologische Modelle vs. Dimensionale Modell:</span></p><ul><li><p>Für das Verständnis von psychologische Merkmale sind dimensionale Modelle viel besser geeignet</p></li><li><p>Weil es repräsentiert die Abstufungen/Verteilung von psychologischen Merkmale viel besser repräsentiert</p></li><li><p>Typologische Modelle sind wissenschaftlich betrachtet nicht geeignet!</p></li></ul><p></p>