PoWi Einführung

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162 Terms

1
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Typologien
werden duch mehrere, voneinander unabhängige Merkmale gebildet; entstehen durch die Kombination bestimmter Ausprägungen dieser Merkmale.
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kategoriale, diskrete, stetige Variablen
**Kategorial:** Variable mit geringer Anzahl von Ausprägungen (dichotom/polynom) keine Ordnung, nur verschiedene Kategorien.

**Diskret:** Variable ist nur “abzählbar”, endliche Zahlen. (Anzahl Würfelaugen, Familienmitglieder; ganze Zahlen)

**Stetig:** Jeden beliebigen Wert innerhalb eines Intervalls (rationale, Dezimalzahlen)
3
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Variablen + Operationalisierung
Merkmale, die mehr als eine Ausprägung haben können z.B. Variable Land; Operationalisierung: genaue Darlegung der Messverfahren zur Erhebung einer Variable → Wie messen wir? manifeste Variable: die Operationalisierung (z.B Alter)

Theoretische Konzepte werden durch die Operationalisierung messbar gemacht

latente Variable: indirekte Operationalisierung → mehrere Indikatoren

Merkmals eines Merkmalträgers(oder: Beobachtung/Fall/Objekt), das verschiedene Ausprägungen haben kann. (Merkmalträger Mensch; Merkmal: Geschlecht; Ausprägungen: weiblich,männlich,divers)
4
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Gütekriterien von Konzepten
**Vertrautheit:** ist das Thema/der Begriff dem Publikum gut vertraut?

**Resonsanz:** eingängiger Begriff?

**Sparsamkeit**: Attribute ist kurz?

**(Interne) Kohärenz:** Bsp. und Attribute logisch konsistent?

**(Externe) Differenzierung:** Operationalisierung? Abgrenzung?

**Tiefe:** Wie viele Eigenschaften des Konzepts treffen auf ein Bsp. zu?

**Theoretischer Nutzen:** Anschließen an bestehende Theorien?

**Feldnutzen:** stärkt Nutzen benachbarte Konzepte?
5
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Konzept (-spezifikation/-ualisierung)
Man muss Begriffe (mit Konzepten) klar definieren bei jeder Arbeit, Ein Konzept ist die Übersetzung eines Vorstellungsinhalt in Sachverhalte, die den Vorstellungsinhalt logisch beschreiben. An das Konzept schließt sich die Operationalsierung an, dh. Übersetzung der Attribute des Konzeptes in messbare Indikatoren

**Konzeptspezifikation:** Attribute einem Wort zuordnen

**Konzeptualisierung:** was muss beachtet werden?
6
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Konzepte
^^Intension^^(Vorstellungsinhalt) → ^^Extension^^ (Sachverhalt)

Begriff TISCH → logische Beschreibung: Sachverhalt bezeichnen PLATTE; BEINE; FKT

Konzept ist das was man als Bauchgefühl (auf Wissen basiert) definiert und dann versprachlicht

→ Attribute festlegen, Komponente durch Attribute weniger abstrakt machen (konkretisieren)→ bis man messen kann; Was/Worüber sprechen wir? Welche Begriffe?
7
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Messen
Zuschreibung von Eigenschaften zu einem Objekt: Eigenschaft als Dimension in einem Eigenschaftsraum → Koordinatensystem (Das Eine dem Anderen zuordnen); Objekte als Träger einer Vielzahl von Eigenschaften; Wirklichkeit in Symbole überführen

Wirklichkeit: Wir nehmen sie durch unsere eigenen menschlichen Messinstrumente wahr (Sinne), auch abhängig von unseren Vorerfahrungen, Präferenzen; man kann in Form von Symolen versprachlichen
8
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Gütekriterien der Messung
**Objektivität**: Unabhängigkeit des Ergebnisses vom Beobachter (Standardisierung des Messinstruments)

**Reliabilität:** Ist eine Messung verlässlich bzw. konsistent → führt wiederholte Durchführung zum gleichen Ergebnis?

**Validität**: Gültigkeit der Messung? wird das richtige gemessen?
9
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Forschungsdesign
der Plan, der dem induktiven oder deduktiven Forschungsprozess zugrunde liegt

**weites Verständnis**: “genereller Forschungsprozess”

**enges Verständnis:** (Fälle - Variablen Verhältnis)

große Tabelle für verschiedene Arten
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Prinzip des zureichenden Grundes
Liegt ein bestimmter Sachverhalt einmal vor und einmal nicht, muss dies auf einen bestimmten Grund zurückzuführen sein (Für einen Sachverhalt gibt es eine Ursache), triviales Prinzip
11
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Experimentelle Forschungsdesigns
kritische Bedingungen für die Formulierung wiss. Theorien:


1. **Isolation:** Zurückführen auf eine einzige Ursache
2. **Kontrolle:** Ausschaltung von Drittfaktoren

Variierend von Einflussfaktoren=Manipulatoren; Experimente sind künstliche Beobachtungen, in denen die Bedingungen für Isolation und Kontrolle sichergestellt und variiert werden; inwiefern rufen Veränderungen des Sachverhalts(unabhängige Variable), Veränderungen in einem anderen Sachverhalt (unabhängige Variable) hervor? Inwiefern hat x einen Einfluss auf y?
12
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most similar cases design
**Ziel:** Ausschluss notwendiger Bedingungen für das eintreten von Y. y liegt immer vor: Ausschluss notwendiger Bedingungen; Ausschlussverfahren: welche Sachverhalte (x1/2/3) sind keine notwendigen Bedingungen, weil sie nicht vorlagen und y trotzdem eintrat
13
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most dissimilar cases design/differenzmethode
**Ziel:** Ausschluss hinreichender bedingungen für das eintreten von Y

etwas kann keine hinreichende Bedingung sein, wenn es vorlag und Y trotzdem eintrat
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notwendige Bedingungen
Ein Sachverhalt ist vorhanden, aber y tritt nicht ein, der andere Sachverhalt fehlt (notwendig)
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hinreichende Bedingungen
bestimmte Ausprägungen einer Variable x; auch wenn ein Sachverhalt (x1/x2) fehlt, könnte Y eintreten
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Experimentelle Designs
Einteilung in Forschungsgruppe mit Kontrollgruppe. “Treatment-Variable”, die bewusst manipuliert wird

Formen der Drittvariablenkontrolle im Experiment: Tabelle
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Formen experimenteller Designs
**Post- Test-Design**: experimental und kontrollgruppe

**Pre-Test-Post-Test-Design:** zusötzlich: beobachtung vor + nach dem treatment

**Vier-Gruppen-Design:** jeweils zwei von jeder gruppe: treatments zwischen den gruppen und abhängige Variablen (innerhalb der Gruppe)

**Multigruppen-Design:** Einteilung in mehrere Expreimentalgruppen, wenn unabhängige Variable mehr als eine Ausprägung hat

**Faktorielles Design**: Messung mehrerer unabhängiger Variablen auf die Abhängige Variable → treatments x und y vorhanden (E1), nur treatment x (E2), nur treatment Y (E3), kein Treatment (K)
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Quasi-experimentelle Designs
Unterschied zu experimentellen Designs: KEINE randomisierte Einteilung in E und K Gruppe: studierende kommen nur zur online vorlesung weil sie dabei noch arbeiten → man kann nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sagen, dass x die Ursache von Y ist; Arbeitet mit substituten für Kontrollgruppen: Unterbrochenes Zeitreihen-Design mit hypothetisch und gemessenen Trend (dafür braucht man Drittvariablen)
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ex-post-facto design
Zeitliche Logik von Experimenten kann oft nicht im Design verwirklicht werden; Problem der “Scheinkausalität”, (Eigenschaften in Tabelle); aus den vorgefundenen Fakten wird im nachhinein (ex post facto) auf deren Verursachungsbedingungen geschlossen (Versuchsplanung); Bei einem **Ex-Post-Facto Design** untersucht man bereits existierende Gruppen auf eine abhängigen Variable. Die Einteilung in Gruppen erfolgt anhand von Ereignissen, die in der Vergangenheit liegen (daher auch der Name). Somit wird bei einem Ex-Post-Facto Design die unabhängige Variable erst *nach* Datenerhebung festgelegt.

wir wollen herausfinden wie etwas, was vor der Studie schon da war (brille brauchen) eine Wirkung auf eine abhängige Variable hat, also auf das womit wir experimentieren können.

zwei Variablen gleichzeitig erheben
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Formen von ex-post-facto design
^^**Querschnittstudie:**^^ **Finden von Korrelationen/Erklärung** einer Variablen mit statistischen Verfahren; mittlere Reichweite; Theorietest

**Fallstudie**: einen Fall beschreibend, qualitative Verfahren, deskriptive Statistik**; geringe Reichweite; Theoriebildend**; Theorieprüfende Ergänzungsstudie;

^^**Trend- und Paneldesign:**^^ Finden der Ursache einer Veränderung **zwischen wenigen Zeitpunkten**; mehrere Querschnittsuntersuchungen an derselben Fällen; mittlere Reichweite; Theorietest

**Parallele Zeitreihen**: Finden der Ursache einer Veränderun**g zwischen vielen Zeitpunkten**; **Vergleichen zweier Trendlinien** unter theoretischen Annahmen; Mittlere Reichweite; Theorietest; Theoriebildung
21
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Daten (-satz)
Daten als „Ausschnitt“ und „Repräsentation“ der Welt: Braucht es zur Prüfung von Hypothesen, Theorien, Sachverhalten, Argumenten
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Leitfragen der Datenauswahl
**Grundgesamtheit:** Über welche Objekte in der Wirklichkeit soll eine Aussage getroffen werden?

**Kontext:** Worauf beziehen sich die gewonnenen Daten?
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Grundgesamtheiten
Menge aller Objekte, über die mittels der Stichprobe eine Aussage getätigt werden soll. Die Stichprobe ist ein Ausschnitt der Grundgesamtheit. Objekt/-elementorientierte Grundgesamtheit vs. statistische bzw. Datenorientierte Grundgesamtheit
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Inferenzstatistik
Die Inferenzstatistik oder **schließende Statistik** prüft, bzw. formuliert Aussagen über Gesamtheiten auf der Basis von Stichproben. Formen des statistischen Schließens sind das Schätzen und Testen. Mittels Stichproben, Aussagen über die allg. Wirklichkeit treffen. Ideal wäre es, wenn das Verhältnis zu von Stichproben und Grundgesamtheiten gleich wäre (so wie Inferenz, Schlüsse ziehen über allgemeine Wirklichkeit, mit Beobachtungen, aber statistisch mit Stichproben)
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Repräsentativität von Stichproben
Es bedarf einer guten Stichprobe (muss repräsentativ sein). Oft ist die Verteilung einer Menge unbekannt
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Formen der Zufallsstichprobe (Zufallsprinzip)
**einfache**: jedes Element der Grundgesamtheit hat die gleiche Chance, in der Stichprobe aufzutauchen.

**merstufige:** „Hierarchische“ Zufallsauswahl (bspw. nach Bundesländern, Kreisen, Stadtteilen, Haushalten, Individuen)

**geschichtete:** Ziehung von Fällen für eine bestimmte Teilmenge der Grundgesamtheit (wenn man vermutet bzw. weiß, es hat am ehesten was mit einem Geschlecht zu tun, zieht man eher aus dieser Gruppe) → direkter Vorgang
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Stichprobenumfang (Auswahlsatz)
n/N=1 (ideal) Auswahlsatz: Anteil der Einheiten aus der Grundgesamtheit, die untersucht wird. Je größer die Stichprobe desto wahrscheinlicher, dass es gleiches Verhältnis mit Grundgesamtheit hat
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Normalverteilung
Theoretische Verteilung, d.h. sie zeigt die Wahrscheinlichkeitsdichte aller möglichen Ausprägungen einer Variablen an. Wird gebildet aus Mittelwert (μ), Standardabweichung (�sigma) und Dichtefunktion 
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Kriterien der Datenauswahl
**Erkenntnisinteresse:** Was soll über welche Grundgesamtheit herausgefunden werden? Was will ich herausfinden?

**Verfügbarkeit:** Sind die gewünschten Daten vorhanden und abrufbar?

**Abstraktionsgrad:** Standardisierte vs. Offene Verfahren

**Reaktivität**: Veränderung der Daten durch den Forschungsprozess selbst
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Standardisierte Interviews
auch: **geschlossene Befragung**; vorgegebene Fragen, Antwortmöglichkeiten, Reihenfolge der Fragen. Was fragen wir ab? Sozialstatistische Eigenschaften, Einstellungen, Verhalten, Überzeugungen
31
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Vorteile standardisierter Interviews
* Durchführungsobjektivität durch Standardisierung  
* Möglichkeit einer großen Stichprobe durch einfache Durchführung der Befragung  


* Schnelle Durchführbarkeit  
* Leichte statistische Bearbeitung der Rohdaten 
32
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Nachteile standardisierter Interviews
* Ausblenden von Kontextfaktoren  
* Oftmals geringe Tiefe  


* Hohes Maß an Präzision erforderlich  
* „Unnatürliche“ Gesprächssituation führt zu Reaktivität  
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Vorteile offener Fragen
detaillierte und erschöpfende Informationen; Erhebungen von Assoziationen und “Erzählungen”; Untersuchung des “Antwortverhaltens”, Gut geeignet für Voruntersuchungen, Vermeidung unendlicher Antwortoptionen
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Vorteile geschlossener Fragen
* Vergleichbarkeit der Antworten,
* Relative Standardisierung der Befragungssituation selbst,
* geringer Zeitaufwand für Befragten,
* Im vorhinein bestehendes Kategoriensystem erleichtert Auswertungen der Antworten,
* Auswertungsobjektivität,
* Reduktion “sozial erwünschter” Aussagen (durch Anonymität, ehrlicher)
35
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Formulierung von Fragen
* Verständlichkeit,
* Keine Suggestivfragen,
* nicht zu komplex ,
* keine Doppeldeutigkeit → Begriffe deutlich machen,
* Eindimensionalität der Fragen: Frage nur auf eine Sache (Einstellung, Bewertung) beziehen,
* Erschöpfendes Kategoriensystem: muss alles abdecken (zB alle Parteien),
* Filtern unzutreffender Voraussetzungen,
* Herstellung von Vergleichbarkeit mit anderen Studien, Beachtung des geplanten Auswertungsverfahrens (etwa bei der Skalierung)
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Arten von Fragen
* Einleitungsfragen,
* Filterfragen,
* Überleitungstexte,
* Spannungskurven,
* Motivationskurven,
* Kernfragen,
* Salienzeffekte,
* Redunanzeffekte,
* Konsistenzeffekte
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Pretest
**Voruntersuchung**, Testen der Fragebögen an einer kleinen Zahl von Befragten, Möglichkeit offener Fragen zwecks späterer Entwicklung von Antwortkategorien; Ziele:

Identifikation von Problemen, Weiterentwicklung („Schärfung“) der Fragen, Entwicklung von Skalen/Kategorien, Identifikation von Verständnisproblemen
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Qualitative Forschung
Vrestehend-rekonstruierende Position; ein interpretatives Verfahren, dass Sinnstruktur offenlegen möchte ; Verfahren sind textgestützt, betrachtetes Bild ist protokolliert, Trennung zwischen Sollen und Sein nur begrenzt oder überhaupt nicht vornehmen, Forscher sind nicht nur Beobachter von außen, Qualitative Forschung hat eigene Gütekriterien im Unterschied zu Quantitativer Forschung; Auswertung **verbaler** Daten: Inhaltlich, Texte interpretieren; Rückschluss auf Wirklichkeit; Verallgemeinerung der Informationen; Übertragung auf andere Kontexte; Qual. Verfahrung wird Methodenlosigkeit vorgeworfen
39
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Ziele der qualitativen Forschung
was ist der Sachverhalt/die Wirklichkeit; inwiefern grenzt sich das von anderen Einstellungen ab, wir wollen am Ende Theorien entwickeln, Theorie auf Grundlage des Forschungsprozesses (Induktion), weil wir erst eine Beobachtung machen und dann die Theorie bilden -> Bereich der Theoriebildung 

* Identifikation von Sachverhalten  


* Beschreibung von Sachverhalten  
* Entwicklung von Theorien (Induktion) 
40
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Methoden qualitativer Forschung
* Grundlegende Methode ist Hermeneutik (Textinterpretation);

→ Weiterentwicklung: **objektive Hermeneutik;**

* **grounded theory,**
* **qualitative Inhaltanalyse,**
* **Qualitative Comparative Analysis (QCA) → mehr Details in Tabelle**
41
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Qualitative Inhaltsanalyse
* Qualitative Inhaltsanalyse: das regelgeleiteste Verfahren;
* **Analyse der Entstehungssituation:** wie ist dieses Material entstanden?;
* **Formale Charakteristika des Materials:** müssen entsprechend dargelegt werden;
* **Richtung der Analyse:** was ist die eigenen Position;
* **Theoretische Differenzierung der Fragestellung:** welche Frage stellen sie an das Material? Sie haben schon eine theor. Idee;
* **Bestimmung:** wie analysiert man, mit welchen Kategorien arbeitet man, Kategoriesystem -> weitere Codes mit Abgrenzung;


* **Definition der Analyseeinheiten:** wie teilet man den Text auf;
* **Analyseschritte, Überprüfung der Kategorien:** welche Schritte nimmt man auf;
* **Anwendung der Gütekriterien:** Das ist ein Prozess aber nicht der Prozess der Hausarbeit
* Wie weit wird die Fragestellung herausdifferenziert?
42
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qualitative Interviews, Inhaltsanalyse (Mayring)
oftmals Teil von Pilotstudien, die „den Gegenstandsbereich ganz offen \[…\] erkunden, Kategorien und Instrumente für Erhebung und Auswertung \[…\] konstruieren \[… und\] überarbeiten“ (G. Mayring)  
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Gütekriterien qualitativer Forschung
* **Nähe zum Gegenstand:** Bspw. Anwesenheit der Forschenden bei Interviews;
* **Regelgeleitetheit**: Herstellung von Transparenz über die Analysegrundlagen und -schritte;


* **Verfahrensdokumentation;** **Triangulation**:  Zusätzliche Daten, Zusätzliche Forschende;
* **Kommunikative Validierung**: Diskussion nach Interviews;
* **Argumentative Interpretationsabsicherung:** Logische Stringenz, Plausibilität, Anlehnung an die Theorie
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kausale Inferenz
Ziehen von Schlüssen über kausale Verbindung zwischen zwei Phänomenen auf Basis theoriegeleiteter, empirischer Beobachtungen, Daten (Beobachtungen) auswerten und daraus Schlüsse ziehen
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Theoretische Grundannahmen: Ontologie
Grundlegende Annahmen über das Sein der sozialen Welt. Das ´”Sein” an sich → Wie ist die Realität beschaffen? Wie verstehen wir sie? Ich gehe davon aus, dass etwas real ist und das andere das auch so betrachten

Dabei Fokus auf Existenz kausaler Beziehungen

emp.analytisch; fundamentalistisch - objektiv-soziale Welt; Quantitativ: Naturwissenschaften: **Objektivismus** (von jedem gleich wahrgenommen); Sozialwiss.: nur Psycholgie

verstehend-erklärend; anti-fundamentialistisch - subjektiv soziale Welt; Qualitativ: Soziallwiss.: soziale Phänomene sind subjektiv → **Konstruktivismus**
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Theoretische Grundannahmen: Epistemologie
Je nachdem was wir glauben wie die Welt funktioniert, müssen wir auch hinnehmen, dass wir nur bestimmte Aussagen treffen können

Was ist Wissen? Wie können wir es erlangen?

emp.analytisch; hermeneutisch; Quantitativ: neues Wissen durch messen → Natur des Wissens: “hart, anfassbar, objektiv, mathematisch; **Positivismus**

verstehend-erklärend; Qualitativ: weich, Konzepturen, persönlich, subjektiv, einzigartig; **Interpretivismus**
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Quantitative Methoden
empirisch-erklärende Position; Mit Zahlen forschen, durch Zahlenmaterial die Realität erforschen. Größe, Menge, Summe, In Zahlen fassen was wir in der Welt beobachten; Fokus auf Häufigkeiten von Fällen statt ihrer Eigenschaften; Beinhaltet die Erhebung quantitativer Daten + deren statistische Auswertung. Fokus auf Erklären statt verstehen; fundamentalistische Ontologie, empirisch analytische Epistomologie: es gibt Ursache- Wirkungsbeziehung; hat keine Gütekriterien; Zusammenhänge rausarbeiten mit Variablen
48
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empirische Politikwissenschaften
beschäftigt sich mit der Beschreibung und Erklärung materieller (=messbarer/pol. Phänomene) → Wahrnehmbarkeit, Daten erfassen durch Studien, Umfragen etc.
49
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Qualitative Methoden
“wie beschaffen” Fokus auf Eigenschaften von Fällen anstelle ihrer Häufigkeit; Option der Fokussierung auf Verstehen statt Erklären: Ontologie + Epistomologie: was kann/möchten Wissenschaftler aussagen. Verständnis qualitativer Methoden variiert stark mit erkenntnistheoretischen Grundannahmen. Mit Texten forschen, nach dem Sinn/Struktur von Texten fragen
50
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Methoden
Das richtige Wekzeug für das gewünschte Vorhaben finden.

**Erklärungen:** Mittels Methoden lassen sich Daten überhaupt erst analysieren.

**Vereinfachung:** Rasche Analyse komplexer Daten, etwa durch statistische Methoden

**Transparenz**: Klarheit über das Zustandekommen empirischer Ergebnisse

**Wiederholbarkeit**
51
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wissenschaftliche theoretische Grundlagen
Rationalisten

Empiristen

Idealisten

Positivisten

dialektischer Materialismus

kritischer Rationalismus

Konstruktivismus
52
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Theorien + Methoden im Forschungsprozess
**Theorie:** was interessiert uns, was erwarten wir zu erfahren und warum?

**Konzept:** Mit welchen Begriffen arbeiten wir\`?

**Daten+Methoden:** Was analysieren wir mit welchem Ziel?

**Analyse:** Inwiefern werden unsere Erwartungen bestätigt?

**Interpretation:** Welche Schlüsse nach Theorie ziehen?
53
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Frieden
(a) Die Abwesenheit von Krieg, so wie beim kalten Krieg, deswegen auch “langer Frieden”

(b) Ein dauerhafter, stabiler Zustand kriegsfreier Koexistenz, der vertraglich abgesichert ist.
54
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Krieg
Krieg ist die “organisierte Anwendung" physischer Gewalt zwischen Gruppen”

Man führt Kriege um Gegner und Infrastruktur zu zerstören

Putin z.B. hat laut ihm eine Legitimation Krieg zu führen

Mit der Zeit gibt es immer mehr Konflikte innerhalb der Staaten (Bürgerkrieg) statt zwischen Staaten
55
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Großtheorien der internationalen Beziehungen
(Neo-Realismus)

Institutionalismus

Transnationalismus

Liberalismus

Konstruktivismus
56
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Internationale Politik
“Gesamtheit aller Interaktionen die auf autorative Verteilung von Werten jenseits staatlicher Grenzen gerichtet sind.”

Welche Werte werden jenseits staatlicher Grenzen ausgefochten?

Territorium, Ressourcen, Entwicklungshilfe, Waffenexport

Staaten treten als Akteure auf
57
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Handlungstheorien: Homo economicus
rational choice theory

**Ziel:** Optimisierung des Kosten-Nutzen-Kalküls

**soziale Einbettung**: Individuen entscheiden isoliert

**Logik:** Handlungsentscheidung
58
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Handlungstheorien: Homo sociologicus
**Ziel:** Erfüllung geselschaftlicher Erwartungen

soziale Einbettung: Individuen orientieren sich an anderen

**Logik:** Handlungszwang
59
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wissenschaftliches Wissen: Demokratie
Herrschaftsform, bei der Staatsgewalt vom Volk ausgeht

Definitionen mit unterschiedlicher Reichweite

minimale: Übertragung an Repräsentatierende in freien und fairen Wahlen

mittlere: Rede- und Pressefreiheit, Pluralismus (beinhaltet Minimale)

Maximale: Rechtsstaatlichkeit, Kontrolle des Militärs, Gewaltenteilung, Bürgerbeteiligung

Grundidee von Demokratie ist nicht umstritten, nur die genaue Umsetzung (minimale, mittlere, Maximale)
60
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Alltagswissen Demokratie
Folie (demokratiegraph) Abgrenzung von Alltagswissen (wiss. Wissen)

Diejenigen die regieren sind von der Unterstützung des Volkes abhängig

Mehrheitsprinzip

Bürger wählen Volksvertretung
61
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Wissenschaft
systematische Beschäftigung

mit Eigenschaften, kausalen Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten der Natur, Technik, Gesellschaft und des Denkens

mithilfe von Begriffen, Kategorien, Maßbestimmungen, Gesetzen, Theorien und Hypothesen → nicht alles davon kann in der PoWi angewendet werden; eher in anderen Wissenschaften
62
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Dimensionen des Politischen
**Polity**: politische Strukturen (Verfassungsgrundlage eines Landes): Welche Aufgaben erfüllt der Staat?

**Politics:** politische Prozesse (Gesetzgebung):Wie werden öffentliche Aufgaben erfüllt

**Policy:** politische Inhalte (diskutiertes Thema): Was tun und lassen Regierungen\`? Mit welchen Inhalten befasst sich die Regierung oder nicht?
63
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Staat
“Der souverände Territorialstaat wird heute als Vereinigung von Menschen innerhalb eines abgregrenzten Raumes, der einer souveränden Herrschaftsgewalt unterworfen ist, definiert. Der Staat kümmert sich nur um seine eigenen Angelegenheit, Staaten sind souverän, sie haben ihr eigenes Territorium, innerhalb gibt es ein Volk und eine Herrschaftsgewalt für Machtausübung”
64
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Funktionen des Staates
Innere Sicherheit und Ordnung

Äußere Sicherheit

Schaffung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

Wohlstandsförderung

policies arbeiten sich an diesen Bereichen ab

begrenzt politische Systeme + gibt Spielregeln für deren Interaktion vor
65
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Populismus
“thin-centered ideology that considers society to be ultimately seperated into two homogenous and antagonistic groups, “the pure people”, versus “the corrupt elite”, and which argues that politics should be an expression of the general will of the people”
66
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PQ4R
**Preview:** Einleitung+Fazit lesen, Reviews, ersten Absatz lesen

**Questions:** Was kann ich daraus lernen?

**Read**: System für markieren + Abkürzungen

**Reflect:** Text hinterfragen

**Recite:** Textzusammenfassung

**Review:** mit anderen Texten vergleichen, verknüpfen
67
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Politikwissenschaft
PoWi untersucht Verhaltensweisen, Entscheidungsprozesse, Ereignisse oder Entwicklungen (Trends), Strukturen oder Organisationen (soziale Bewegungen), die dem Politischen zugeordnet sind.
68
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Politik
Politik ist das Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung (Weber)

Autorative verfügt Verteilung von materiellen und immateriellen Werten in der Gesellschaft (Easton)

soziales Handeln das auf Entscheidungen und Steuerungsmechanismen ausgerichtet ist, die allgemein verbindlich sind und das Zusammenleben von Menschen regeln.

Verhalten von Menschen im Kontext anderer Menschen

Mit dem Zweck, allgemeinverbindliche Entscheidungen zu beeinflussen

definiert sich durch soziale Interaktion, Allgemeinverbindlichkeit und gesellschaftliche Wirkung
69
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Wahrheitspluralismus
mehrere Wahrheiten?

“Wahrheitsgehalt” wissenschaftliche Aussagen darf nicht zu “Wahrheitspluralismus” führen. Theorie gut begründen, nicht aus Alltagswissen heraus, innere Logik
70
New cards
Politikwissenschaft
PoWi bedeutet, alles Politische angeleitet von theoretischen Fragestellungen mit wissenschaftlichen Methoden zu verstehen (→ interpretieren) und zu analysieren (→ erklären)

Nicht jeder Zusammenhang birgt eine Erklärung
71
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Theorien
leiten die Auswahl relevanter Fragestellungen

geben eine Perspektive auf dem Forschungsgegenstand

**System wissenschaftlich begründeter Aussagen zur Begründung bestimmter Tatsachen oder Erscheinungen und der ihnen zugrunde liegenden Gesetzlichkeiten**

bilden die Grundlage für empirische Analyse durch die Generalisierung von Hypothesen → Theorie, Hypothese, Forschung

nicht frei von Werturteilen

“Wiklichkeitserzeugung” Beschreiben der Ursachen, der Dinge wie sie sind → erzeugen, beschreiben Wirklichkeit

basieren auf Alltagsverstand + belegen → nicht nur common sense; müssen mit guten Methoden abgesichert sein”Welterzeugung” Die Welt ist, was Theorien über sie aussagen (→ Sprache)

Reichweite/Abstraktionsniveau (universell, mittlere Reichweite, ad-hoc)
72
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Deduktion
Theorietest: Theorie → Methode → Empirie

Gesetz-/Regelmäßigkeiten → Einzelfall

man geht schon von etwas aus (Theorie) und geht dann los um zu überprüfen, ob es wirklich so ist.

Theorien falsifizieren?

Theorien mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigen (nicht 100%)
73
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Induktion
Theoriebildung: Empirie → Methode → Theorie

Einzelfall → Gesetz-/Regelmäßigkeiten

Bsp.: Wir wissen nichts → wir sehen etwas (Empirie) → gehen davon aus, dass es immer so ist (Theoriebildung)
74
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Kausalität
**Ursächliche** Beziehungen zwischen zwei oder mehr Merkmalen

Bedingungen: Kovarianz, **zeitliche Nachgelagertheit,** Plausabilität (x muss die **einzige** plausible Erklärung für y sein.

Korrelation + Kovarianz ist das gleiche

Verbindung zwischen Ursache und Wirkung, bei der die Ursache der Wirkung zeitlich vorausgeht und die Ursache Ursprung der Wirkung ist
75
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Korrelation = Kovarianz
Beziehung zwischen zwei oder mehr Merkmalen

→ alles voneinander abhängig

Veränderung in X = Veränderung in Y
76
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Varianzaufklärung/erklärte Varianz
Wie viel von abhängiger Variable kann durch Unabhängige erklärt werden? → Wissenschaftler streben nach 100%, realistisch aber nur einstelliger Bereich

Gesetzmäßigkeit basiert auf Wahrscheinlichkeit (Probalität)

Gibt an, welcher Anteil der Streuung (vgl. Varianz) eines abhängigen Merkmals auf die Veränderung von unabhängigen Merkmalen zurückzuführen ist. I**n der Statistik ist Varianzaufklärung ein Maß dafür, inwieweit ein mathematisches Modell die Streuung (Varianz) eines empirischen Datensatzes erklären kann. R²= (R2)**

Anteil der Variabilität in den Daten, der durch das Modell erklärt wird; die Beliebtheit eines Politikers ist nicht immer gleich → Gütemaß R²

**In der Statistik misst die erklärte Variation den Anteil, zu dem ein mathematisches Modell die Variation eines bestimmten Datensatzes berücksichtigt (erklärt die Streuung indem man guckt wie es auf ein unabhängiges Merkmal zurückzuführen ist)**
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pol. System Deutschlands
Befasst sich mit der Regierungslehre im deutschen Kontext unter Berücksichtigung von ökonomischen und sozialen Problemstellungen und Prozessen der gesellschaftlichen Willensbildung
78
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Gewaltenteilung
“Konzept” zur Anordnung von Institutionen und deren Funktionen mit dem Ziel, den Missbrauch staatlicher Macht zu verhindern; Horizontale Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative → gleiche Ebene

vertikale Gewaltenteilung zwischen Bund und Ländern und Kommunen → unterschiedliche Ebene
79
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Vergleichen
“nachvollziehbare, systematische und auf geeigneten Methoden basierende Analyse, in der die ausgewählten Fälle in Beziehungen gesetzt werden, um speziell die Zusammenhänge zwischen den relevanten Variablen zu untersuchen.

Nachvollziehbar: andere sollen den gleichen Schluss ziehen

Systematisch: strukturiert, klare Kriterien

Auf geeigneter Methode basierend
80
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vergleichende Politikwissenschaften
Überprüft duch Vergleich, ob eine Generalisierung über mehrere Fälle hinaus einer Prüfung standhält → Durch Vergleich wird die Wirkung von Kontextfaktoren kontrolliert; → Bewährung + Anpassung etablierter Theorien; Identifiziert sich stark über die Methode; jeder Gegenstand kann verglichen werden

Der Vergleich soll ermöglichen, zu kontrollieren, dass das Ergebnis gut ist.
81
New cards
Parteien
eine Gruppe gleichgesinnter Bürger\*innen, die sich die Durschsetzung gemeinsamer politischer Vorstellungen zum Ziel gesetzt haben
82
New cards
Kausalität
Verbindung zwischen Ursache und Wirkung, bei der die Ursache der Wirkung zeitlich vorausgeht und die Ursache Ursprung der Wirkung ist
83
New cards
Normativität
als Richtschnur, Norm dienend; eine Regel, einen Maßstab für etwas darstellend, abgebend; Sollens- Aussagen (was soll man tun?)
84
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Sein-Sollen
Als **Humes Gesetz** (auch **humesches Gesetz** oder **Sein-Sollen-Dichotomie**) wird ein metaethisches Prinzip bezeichnet, wonach nicht von einem *Sein* auf ein Sollen geschlossen werden kann bzw. eine Menge rein deskriptiver Aussagen nicht ohne weiteres auf normative oder präskriptive Aussagen logisch verweist.

Sein: Tatsachen, Aussagen, Beschreibungen, Feststellungen, deskriptive Sätze

Sollen : Forderungen, Wertungen, normative Sätze, Werturteile

z.B.: Der Mensch pflanzt sich sexuell fort, Homosexualität ist daher widernatürlich und moralisch abzulehnen. (sein-sollen Schlussfolgerung)
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Fake-News
**Genre**: Nachrichten, die Veröffentlicht werden, die nicht korrekt sind; niedriger Faktenanteil; absichtlich verbreitet; pseudojounalistisch (Nachrichten, die aufgebaut sind wie normale Nachrichten aber falsch sind ); Propaganda ; können der Verbreitung von Verschwörungstheorien dienen 

misinformation: unabsichtlich 

disinformation: absichtlich 

**Bezeichnung:** Beschimpfung, wird als pol Instrument benutzt um Medien runterzureden; Instrument von Politiker\*innen; Absicht der Delegitimierung von Medien; Politiker sind nicht mehr abhngig vom Wohlwollen der Medien und können falschinformationen verbreiten; Rechtspopulismus als Basisidee ist sehr anfällig; Vertrauenskrise des Journalismus  

→ Meinungsbildung sowie politische Stabilität beeinflusst werden können.  
86
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Medien
gelten als vierte Staatsgewalt der Demokratie (inoffiziell); Erfüllen soziale, politische und ökonomische Aufgaben basierend auf Information; Wirken als Intermediär im politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess; intermediär: sie agieren in beide Richtungen -> Informationen verbreiten; Ängste aufgreifen; haben indirekte Macht
87
New cards
Paradigma
Unter einem Paradigma wird in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ein Denkmuster, eine Art ‚Supertheorie' verstanden, die grundlegende Probleme und Methoden weiterer Bereiche eines Faches definiert und das Weltbild einer Zeit prägt.
88
New cards
Quantitative Verfahren
Auswertung **numerischer** Daten: Überführung von Sachverhalten in Variablen: Standardisierung von Fragen, um Variablen zu entwickeln; Vielfalt mathematischer **Methoden:**

* Lagemaße (bspw. Mittelwert)  


* Streuungsmaße (bspw. Standardabweichung)  
* Zusammenhangsmaße (bspw. Korrelation)  
* Regressionsanalysen  


* Hypothesentests, Signifikanztests

Ziel: Finden allgemeiner Zusammenhänge und Erklärungen 
89
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manifeste Variablen
können direkt beobachtet werden (bspw. Augenfarbe, Geschlecht, Beruf, Einkommen).  

→ In welchem Jahr wurden Sie geboren? 

→ Mit welchem Geschlecht identifizieren Sie sich? 
90
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latente Variablen
können nur indirekt ermittelt werden und bedürfen einer ausdifferenzierten Operationalisierung

→ Ausdifferenzierten an Theorie orientierten Operationalisierung

→ Mit latenten variablen abfragen (Zufriedenheit mit Eliten, Institutionen und Output?) Das ist der Test und daraus hat man dann die große variable Demokratiezufriedenheit 
91
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Univariate Analyse (einzelne Analyse) 
Analyse der Verteilung einzelner Variablen;

→ Betrachtung der absoluten bzw. relativen Häufigkeit in den Rohdaten

→ Zusammenfassung dieser Verteilung durch **Lagemaße;**

Betrachtung der **Streuung** der Daten: Verteilung um den **Mittelwert**

* Kennwerte dienen der Zusammenfassung der Daten und stellen einen ersten Schritt hin zu späteren Analyseverfahren dar 
* Erstmal: wie sehen meine daten aus-> auf eigene Kennwerte bringen und dann Qualität sehen 
92
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Lagemaße
Maße der zentralen Tendenz werden auch als Lagemaße bezeichnet. Sie geben an, bei welchem Wert das Zentrum einer Verteilung liegt. Die drei bekanntesten Lagemaße sind der **Modus** (oder auch Modalwert), der **Median** und der **Mittelwert** (auch: arithmetisches Mittel oder Durchschnitt).
93
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Streuungsmaße
Wie stark wird um den Mittelwert gestreut? Wie ungleich alt und wie ungleich groß sind die Leute? Maßzahl für die Streuung der Merkmale \[um einen Mittelwert\]: **Spannweite, Variation, Varianz, Standardabweichung;** Variation, Varianz und Standardabweichung bauen alle aufeinander auf; wird nach rechts hin immer spezifischer 
94
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Mittelwert
Summe der Werte aller Fälle in der Verteilung dividiert durch die Azahl der Fälle
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Bivariate Analyse: Zusammenhangsmaße
Zwei Variablen; Kovarianz und Korrelation
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Multivariate Analyse
Viele Variablen, wie wirken sich verschiedene (mehr als zwei) variablen miteinander aus? Y und verschiedene x 
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Modus
Am häufigsten vorkommender Wert in einer Verteilung
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Median
Wert, der genau in der Mitte einer nach Größe sortierten Verteilung liegt; hat in der Forschung eine gewisse Relevanz
99
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Spannweite
Abstand zwischen dem Größten und dem kleinsten Wert einer Verteilung der Variablen; gibt Hinweis darauf ob es extreme Daten gibt 
100
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Variation
Mittlere Entferung aller Merkmalsträger vom Mittelwert der jeweiligen Variablen; ein Maß um zu gucken wie sehr es streut 

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