GK, zweites Jahr

0.0(0)
studied byStudied by 0 people
0.0(0)
call kaiCall Kai
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/13

encourage image

There's no tags or description

Looks like no tags are added yet.

Last updated 8:20 AM on 1/12/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

14 Terms

1
New cards

Menschenrechte (Was? Was gilt?)

  • Universell zu schützender Kernbereich menschlichen Lebens

  • Nicht einklagbar

  • Die Menschenrechtserklärung der UN von 1948 mit 30 Artikeln und Vielzahl Zusatzabkommen

2
New cards

Grunderechte

  • Die Menschenrechte, die sich auf den einzelnen Staat oder eine Staatengruppe beziehen und in konkrete Rechtsnormen umgesetzt werden

  • Einklagbar

  • Grundgesetz der BRD (Artikel 1 bis 19)

3
New cards

Bürgerrechte (8 Rechte im GG)

  • Die Rechte, die nur den Bürgern eines Staates zugestanden werden (Z.B Wahlrecht)

  • Bürgerrechte im GG:

    • Art. 8 Versammlungsfreiheit

    • Art. 9 Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit

    • Art. 11 Freizügigkeit

    • Art. 12 Berufsfreiheit

    • Art. 16 Staatsngehörigkeit, Verbot der Ausbürgerung, Asylrecht

    • Art. 20 Widerstand

    • Art. 33 Zugang zu öffentlichen Ämtern

    • Art. 38 Wahlrecht

4
New cards

Menschenrechte (Funktionen)

  • Schutz vor Machtmissbrauch

  • Begrenzung von staatlicher Gewalt

  • Bedrohung durch Krieg und Gewalt

  • Schutz vor Rassismus, Diskriminierung

5
New cards

Menschenrechte (Eigenschaften)

  • Universell = Gelten weltweit für alle Menschen

  • Unveräußerlich = Stehen von Geburt an zu. Können nicht von anderen abgesprochen werden.

  • Egalitär = Gelten für alle unabhängig von Herkunft, sozialem Status etc.

  • Unteilbar = Schützen in ihrer Gesamtheit die Würde des Menschen und bedingen sich wechselseitig.

6
New cards

Schutz der Menschenrechte

  • UN-Menschenrechtsrat, UN-Menschenrechtsausschuss, UN-Ausschuss gegen Folter.

  • Internationale NGOs: Amnesty International, Human Rigths Watch, Internationale Liga der Menschenrechte

  • Durch Veröffentlichungen der Menschenrechtsverletzungen, durch Pochen auf die Einhaltung der MR.

7
New cards

Internationale Strafgerichthof

  • Beschluss zur Gründung durch UN 1998

  • 2002 Beginn der Tätigkeit in den Haag

  • Akzeptiert von 125 Ländern

  • Nicht Akzeptiert von USA, Indien, China, Russland

  • Angeklagt werden können nur Einzelpersonen, wenn das Heimatland des Verbrechers den Strafgerichthof akzeptiert, er nicht vor nationalem Gericht ankegklagt wurde und 18 ist.

8
New cards

Einschränkung der Grund und Menschenrechte

  • Zeiitlich begrenzt

  • Ziele: Nationale Sicherheit, öffentliche Ordnung, Schutz der Gesundheit, Verhinderung von Straftaten

  • Muss auf gesetzlicher Grundlage erfolgen

  • Beachtung des Verhältnismäßigkeitsprinzips

9
New cards

Die Römischen Verträge 1957

  • Der Vertrag zur Gründung der EWG

    • Schaffung eines gemeinsamen Marktes und einer Zollunion

    • Vier Frieheiten: Freier Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital

    • Gemeinsame Handelspolitik

    • Gründungsmitglieder = Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxembourg, Niederlande.

  • Der Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom)

    • Förderung und Kontrolle der friedlichen Nutzung von Kernenergie

10
New cards

Der Vetrag von Maastricht

  • Gründungsvertrag der EU

  • Drei Säulen:

    • Vertiefung der seit 1957 existierenden Europäischen Gemeinschaft durch das neue Vertragwerk

    • Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

    • Verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Asyl, Grenzkontrollen, Einwanderung, Drogenbekämpfung, Kriminalität und Terrorismus.

  • Bedeutung für Bürger: Freie Wahl des Wohn- und Arbeitsortes, keine Grenzontrollen, Teilnahme an Kommunal und Europawahlen in der ganzen EU

  • Festlegung der Kriterien für EU-Beitritt und Zeitplan für die Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion

11
New cards

Der Vertrag von Lissabon

  • Ziel: transparentere, demokratische und effezientere EU


    2. Zentrale Ziele des Lissaboner Vertrags 🔹 1. Mehr Demokratie und Bürgernähe

    • Stärkung des Europäischen Parlaments (mehr Mitentscheidungsrechte)

    • Europäische Bürgerinitiative:
      → 1 Mio. Bürger aus mehreren Mitgliedstaaten können Gesetzesvorschläge anstoßen

    • Nationale Parlamente erhalten mehr Kontrollrechte


    🔹 2. Effizientere Entscheidungsfindung

    • Ausweitung der Mehrheitsentscheidungen im Ministerrat
      (weniger Einstimmigkeit → schnellere Beschlüsse)

    • Einführung des Systems der doppelten Mehrheit:

      • 55 % der Mitgliedstaaten

      • mindestens 65 % der EU-Bevölkerung


    🔹 3. Stärkung der Rolle der EU nach außen

    • Einführung eines ständigen Präsidenten des Europäischen Rates
      (Amtszeit: 2,5 Jahre)

    • Einführung des Hohen Vertreters für Außen- und Sicherheitspolitik

    • Mehr Kohärenz in der Außen- und Sicherheitspolitik


    🔹 4. Klarere Kompetenzverteilung

    • Festlegung von:

      • ausschließlichen EU-Zuständigkeiten

      • geteilten Zuständigkeiten

      • unterstützenden Zuständigkeiten

    • Betonung des Subsidiaritätsprinzips


    🔹 5. Stärkung der Grundrechte

    • EU-Grundrechtecharta wird rechtsverbindlich

    • Schutz von:

      • Menschenwürde

      • Freiheit

      • Gleichheit

      • Solidarität

      • Bürgerrechten

      • Justiziellen Rechten

12
New cards

I.                   Rat der Europäischen Union (Ministerrat) (5 Punkte)

-          Erlässt Rechtsakte (eines der beiden Hauptrechtsetzungsorgane)

-          Koordiniert die Politiken der Mitgliedsstaaten

-          Übt mit dem EU-Parlament die Haushaltsbefugnisse aus

-          Entwickelt die Außen- und Sicherheitspolitik der EU nach Vorgabe des EU-Rats

-          Vertragsschließungen mit Drittstaaten

Zusammensetzung:

-          Fachminister der Mitgliedstaaten (10 verschiedene Formationen je nach Resort)

13
New cards

Der Europäische Rat

  • Festlegung der strategischen Agenda der EU

  • Bewertung der wirtschaftlichen Lage der EU

  • Verfassen von Schlussfolgerungen und zu ergreifende Maßnahmen auf EU und Länderebene

  • Darlegung der strategischen Leitlinien für Sicherheit, Freiheit und Recht

  • Wichtige Rolle bei der Ernennung hochrangiger EU-Funktionen

14
New cards