BWL

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Kapitel 1:

das Erkenntnisobjekt der Betriebswirtschaftslehre

<p></p>
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Kapitel 1: Wirtschaften

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Was ist ein Betrieb

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verschiedene Betriebsarten

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was ist ein Unternehmen bzw Unterschied Betrieb und Unternehmen

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Wirtschaftsggüter

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klassifizierung Wirtschaftsgüter anhand verschiedener Dimensionen

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klassifizierung Wirtschaftsgüter anhand verschiedener Dimensionen

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klassifizierung Wirtschaftsgüter anhand verschiedener Dimensionen

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Effizienz

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Effektivität

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Produktionsprozess

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Produktionsprozess

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betrieblichen Umsatzprozess

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Produktionsfaktoren und Gliederung

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Produktionsfaktoren und Gliederung

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Produktionsfaktoren und Gliederung

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Bewertungsmaßstab : Produktivität

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Bewertungsmaßstab: Produktivität

Ja, genau – das ist richtig beobachtet 👍

Output und Input haben meist unterschiedliche Einheiten, und das ist bei Produktivität völlig normal.

Warum das kein Problem ist

Produktivität ist eine Verhältniszahl, keine absolute Größe.

Sie beantwortet die Frage:

Wie viel Output entsteht pro Einheit Input?

Deshalb entstehen bewusst „gemischte Einheiten“ wie z. B.:

  • Stück pro Stunde

  • Stück pro Mitarbeiter

  • Umsatz pro Euro Kapital

  • kg pro Maschinenstunde

Beispiel

Ein Betrieb produziert 800 Stück mit 400 Arbeitsstunden:

\text{Arbeitsproduktivität} = \frac{800 \text{ Stück}}{400 \text{ Stunden}} = 2 \text{ Stück/Stunde}

Unterschiedliche Einheiten, aber sinnvoll interpretierbar.

Wann man auf gleiche Einheiten achtet

Nur bei der Gesamtproduktivität kann es problematisch sein, weil dort verschiedene Inputs (Arbeit, Material, Kapital) zusammenkommen.

Lösung in der BWL:

  • Inputs werden monetär bewertet (z. B. in €)

  • oder man betrachtet Teilproduktivitäten (Arbeits-, Maschinen-, Kapitalproduktivität)

Merksatz für Klausuren 📘

Produktivität darf unterschiedliche Einheiten haben – das ist kein Fehler, sondern der Sinn der Kennzahl.

Wenn du magst, erkläre ich dir das auch mit einer Zeichnung, einer Eselsbrücke oder typischen Klausurfallen.

<p><span>Ja, genau – das ist richtig beobachtet </span><span data-name="+1" data-type="emoji">👍</span></p><p><span>Output und Input haben meist unterschiedliche Einheiten, und das ist bei Produktivität völlig normal.</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Warum das kein Problem ist</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Produktivität ist eine Verhältniszahl, keine absolute Größe.</span></p><p><span>Sie beantwortet die Frage:</span></p><p></p><p><span>Wie viel Output entsteht pro Einheit Input?</span></p><p></p><p><span>Deshalb entstehen bewusst „gemischte Einheiten“ wie z. B.:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Stück pro Stunde</span></p></li><li><p><span>Stück pro Mitarbeiter</span></p></li><li><p><span>Umsatz pro Euro Kapital</span></p></li><li><p><span>kg pro Maschinenstunde</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Beispiel</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Ein Betrieb produziert 800 Stück mit 400 Arbeitsstunden:</span></p><p></p><p><span>\text{Arbeitsproduktivität} = \frac{800 \text{ Stück}}{400 \text{ Stunden}} = 2 \text{ Stück/Stunde}</span></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Unterschiedliche Einheiten, aber sinnvoll interpretierbar.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Wann man auf gleiche Einheiten achtet</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Nur bei der Gesamtproduktivität kann es problematisch sein, weil dort verschiedene Inputs (Arbeit, Material, Kapital) zusammenkommen.</span></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Lösung in der BWL:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Inputs werden monetär bewertet (z. B. in €)</span></p></li><li><p><span>oder man betrachtet Teilproduktivitäten (Arbeits-, Maschinen-, Kapitalproduktivität)</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Merksatz für Klausuren </strong></span><span data-name="blue_book" data-type="emoji">📘</span></p><p></p><p></p><p><span>Produktivität darf unterschiedliche Einheiten haben – das ist kein Fehler, sondern der Sinn der Kennzahl.</span></p><p></p><p><span>Wenn du magst, erkläre ich dir das auch mit einer Zeichnung, einer Eselsbrücke oder typischen Klausurfallen.</span></p>
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Bewertungsmaßstab: Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit beschreibt in der BWL, wie gut ein Unternehmen Aufwand und Ertrag ins Verhältnis setzt.

Grundidee

Wirtschaftlich handeln heißt:

Mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst hohen Ertrag erzielen.

Formel der Wirtschaftlichkeit

\textbf{Wirtschaftlichkeit} = \frac{\text{Ertrag}}{\text{Aufwand}}

  • Ertrag: z. B. Umsatz, Erlöse (in €)

  • Aufwand: z. B. Kosten (in €)

Beide in derselben Einheit (Euro) – wichtig!

Interpretation

  • > 1 → wirtschaftlich (Ertrag größer als Aufwand)

  • = 1 → kostendeckend

  • < 1 → unwirtschaftlich

Beispiel

Ein Unternehmen hat:

  • Ertrag: 120.000 €

  • Aufwand: 100.000 €

\frac{120.000}{100.000} = 1{,}2

wirtschaftlich, da mehr Ertrag als Aufwand.

Abgrenzung zur Produktivität

Produktivität

Wirtschaftlichkeit

Output / Input

Ertrag / Aufwand

Mengenbezogen

Wertbezogen (€)

Einheiten verschieden

Gleiche Einheit (€)

Wichtig:

Ein Unternehmen kann produktiv, aber nicht wirtschaftlich sein (z. B. hohe Stückzahlen, aber zu hohe Kosten).

Merksatz 🧠

Produktivität misst Menge, Wirtschaftlichkeit misst Geld.

Wenn du willst, kann ich dir eine typische Prüfungsaufgabe, eine Vergleichsgrafik oder den Unterschied zur Rentabilität erklären.

<p>Wirtschaftlichkeit beschreibt in der BWL, wie gut ein Unternehmen Aufwand und Ertrag ins Verhältnis setzt.</p><p></p><p></p><p><strong>Grundidee</strong></p><p></p><p></p><p>Wirtschaftlich handeln heißt:</p><p>Mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst hohen Ertrag erzielen.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Formel der Wirtschaftlichkeit</strong></p><p></p><p></p><p>\textbf{Wirtschaftlichkeit} = \frac{\text{Ertrag}}{\text{Aufwand}}</p><p></p><ul><li><p>Ertrag: z. B. Umsatz, Erlöse (in €)</p></li><li><p>Aufwand: z. B. Kosten (in €)</p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span> Beide in derselben Einheit (Euro) – wichtig!</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Interpretation</strong></p><p></p><p></p><ul><li><p>&gt; 1 → wirtschaftlich (Ertrag größer als Aufwand)</p></li><li><p>= 1 → kostendeckend</p></li><li><p>&lt; 1 → unwirtschaftlich</p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Beispiel</strong></p><p></p><p></p><p>Ein Unternehmen hat:</p><p></p><ul><li><p>Ertrag: 120.000 €</p></li><li><p>Aufwand: 100.000 €</p></li></ul><p></p><p></p><p>\frac{120.000}{100.000} = 1{,}2</p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span> wirtschaftlich, da mehr Ertrag als Aufwand.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Abgrenzung zur Produktivität</strong></p><p></p><table style="min-width: 50px;"><colgroup><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"></colgroup><tbody><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 106.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><strong>Produktivität</strong></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 93.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><strong>Wirtschaftlichkeit</strong></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 106.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p>Output / Input</p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 93.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p>Ertrag / Aufwand</p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 106.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p>Mengenbezogen</p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 93.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p>Wertbezogen (€)</p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 106.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p>Einheiten verschieden</p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 93.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p>Gleiche Einheit (€)</p></td></tr></tbody></table><p>Wichtig:</p><p>Ein Unternehmen kann produktiv, aber nicht wirtschaftlich sein (z. B. hohe Stückzahlen, aber zu hohe Kosten).</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Merksatz </strong><span data-name="brain" data-type="emoji">🧠</span></p><p></p><p></p><p>Produktivität misst Menge, Wirtschaftlichkeit misst Geld.</p><p></p><p>Wenn du willst, kann ich dir eine typische Prüfungsaufgabe, eine Vergleichsgrafik oder den Unterschied zur Rentabilität erklären.</p>
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Bewertungsmaßstab : Gewinn

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Bewertungsmaßstab: Rentabilität

Ja, sehr gern 😊

Ich erkläre dir alle drei Rentabilitäten so, dass du verstehst, was sie bedeuten, warum man sie rechnet und wie – mit einem durchgehenden Rechenbeispiel.

Wir machen das systematisch und logisch, nicht nur mit Formeln.

1. Grundidee: Was bedeutet Rentabilität überhaupt?

Rentabilität = Wie gut arbeitet das eingesetzte Geld?

Nicht:

„Wie viel Gewinn?“

sondern:

„Wie viel Gewinn im Verhältnis zu …?“

👉 immer ein Verhältnis!

Unser gemeinsames Beispiel (für alle Rechnungen)

Ein Unternehmen hat:

  • Gewinn: 40.000 €

  • Eigenkapital: 200.000 €

  • Fremdkapital: 300.000 €

  • Gesamtkapital: 500.000 €

  • Umsatz: 1.000.000 €

  • Zinsaufwand: 10.000 €

2. Eigenkapitalrentabilität (EKR)

a) Bedeutung (ganz wichtig!)

Eigenkapitalrentabilität zeigt:

Wie gut verzinst sich das Geld der Eigentümer?

👉 Das interessiert:

  • Unternehmer

  • Gesellschafter

  • Aktionäre

b) Gedanke dahinter

Der Eigentümer fragt:

„Wenn ich mein Geld schon ins Unternehmen stecke –

was bekomme ich dafür raus?“

c) Formel

\text{Eigenkapitalrentabilität} = \frac{\text{Gewinn}}{\text{Eigenkapital}} \times 100

d) Rechnung

\frac{40.000}{200.000} \times 100 = 20 \%

e) Interpretation

👉 20 % heißt:

Das eingesetzte Eigenkapital verzinst sich mit 20 %.

Sehr gut! (Bank bringt keine 20 %)

3. Gesamtkapitalrentabilität (GKR)

a) Bedeutung

Gesamtkapitalrentabilität zeigt:

Wie effizient arbeitet das gesamte im Unternehmen eingesetzte Kapital – egal von wem.

👉 Also:

  • Eigenkapital und

  • Fremdkapital

b) Warum Zinsen addiert werden (wichtig!)

Der Gewinn ist:

nach Abzug der Zinsen

Aber wir wollen wissen:

Wie gut hat das gesamte Kapital gearbeitet – bevor die Bank ihren Anteil bekam?

👉 Deshalb:

Gewinn + Zinsen

c) Formel

\text{Gesamtkapitalrentabilität} = \frac{\text{Gewinn} + \text{Zinsen}}{\text{Gesamtkapital}} \times 100

d) Rechnung

\frac{40.000 + 10.000}{500.000} \times 100 = \frac{50.000}{500.000} \times 100 = 10 \%

e) Interpretation

👉 10 % heißt:

Jeder eingesetzte Euro (egal ob von Eigentümer oder Bank) bringt 10 Cent Gewinn.

4. Umsatzrentabilität (UR)

a) Bedeutung

Umsatzrentabilität zeigt:

Wie viel Gewinn bleibt von jedem Euro Umsatz übrig?

👉 Sie misst:

  • Kostenstruktur

  • Preispolitik

  • Effizienz

b) Gedanke dahinter

Frage:

„Wenn ich 1 € einnehme – wie viel davon ist wirklich Gewinn?“

c) Formel

\text{Umsatzrentabilität} = \frac{\text{Gewinn}}{\text{Umsatz}} \times 100

d) Rechnung

\frac{40.000}{1.000.000} \times 100 = 4 \%

e) Interpretation

👉 4 % heißt:

Von 1 € Umsatz bleiben 4 Cent Gewinn.

5. Alles auf einen Blick (super wichtig zum Einprägen)

Kennzahl

Frage

Bedeutung

Eigenkapitalrentabilität

„Lohnt sich mein Geld als Eigentümer?“

Sicht des Besitzers

Gesamtkapitalrentabilität

„Wie gut arbeitet das Unternehmen insgesamt?“

Sicht des Unternehmens

Umsatzrentabilität

„Wie viel bleibt vom Umsatz übrig?“

Sicht der Kosten

6. Bild zum Merken 🧠

Stell dir vor, du hast einen Laden:

  • Eigenkapitalrentabilität → Wie gut lohnt sich dein eigenes Geld im Laden?

  • Gesamtkapitalrentabilität → Wie gut arbeitet der ganze Laden?

  • Umsatzrentabilität → Wie viel bleibt pro Verkauf übrig?

7. Mini-Merksätze (prüfungsreif)

EKR = Gewinn im Verhältnis zum Eigenkapital

GKR = Gewinn + Zinsen im Verhältnis zum Gesamtkapital

UR = Gewinn im Verhältnis zum Umsatz

Wenn du willst, machen wir als Nächstes:

  • eine typische Klausuraufgabe gemeinsam

  • oder ich erkläre dir, warum hohe Eigenkapitalrentabilität auch gefährlich sein kann (Hebeleffekt)

  • oder wir üben das mit anderen Zahlen, bis es wirklich sitzt 💪

<p><span>Ja, sehr gern </span><span data-name="blush" data-type="emoji">😊</span></p><p><span>Ich erkläre dir alle drei Rentabilitäten so, dass du verstehst, was sie bedeuten, warum man sie rechnet und wie – mit einem durchgehenden Rechenbeispiel.</span></p><p></p><p><span>Wir machen das systematisch und logisch, nicht nur mit Formeln.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>1. Grundidee: Was bedeutet Rentabilität überhaupt?</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Rentabilität = Wie gut arbeitet das eingesetzte Geld?</span></p><p></p><p><span>Nicht:</span></p><p></p><p><span>„Wie viel Gewinn?“</span></p><p><span>sondern:</span></p><p><span>„Wie viel Gewinn im Verhältnis zu …?“</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> immer ein Verhältnis!</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Unser gemeinsames Beispiel (für alle Rechnungen)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Ein Unternehmen hat:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Gewinn: 40.000 €</span></p></li><li><p><span>Eigenkapital: 200.000 €</span></p></li><li><p><span>Fremdkapital: 300.000 €</span></p></li><li><p><span>Gesamtkapital: 500.000 €</span></p></li><li><p><span>Umsatz: 1.000.000 €</span></p></li><li><p><span>Zinsaufwand: 10.000 €</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>2. Eigenkapitalrentabilität (EKR)</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>a) Bedeutung (ganz wichtig!)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Eigenkapitalrentabilität zeigt:</span></p><p><span>Wie gut verzinst sich das Geld der Eigentümer?</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Das interessiert:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Unternehmer</span></p></li><li><p><span>Gesellschafter</span></p></li><li><p><span>Aktionäre</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>b) Gedanke dahinter</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Der Eigentümer fragt:</span></p><p></p><p><span>„Wenn ich mein Geld schon ins Unternehmen stecke –</span></p><p><span>was bekomme ich dafür raus?“</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>c) Formel</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>\text{Eigenkapitalrentabilität} = \frac{\text{Gewinn}}{\text{Eigenkapital}} \times 100</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>d) Rechnung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>\frac{40.000}{200.000} \times 100 = 20 \%</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>e) Interpretation</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> 20 % heißt:</span></p><p></p><p><span>Das eingesetzte Eigenkapital verzinst sich mit 20 %.</span></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Sehr gut! (Bank bringt keine 20 %)</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>3. Gesamtkapitalrentabilität (GKR)</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>a) Bedeutung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Gesamtkapitalrentabilität zeigt:</span></p><p><span>Wie effizient arbeitet das gesamte im Unternehmen eingesetzte Kapital – egal von wem.</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Also:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Eigenkapital und</span></p></li><li><p><span>Fremdkapital</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>b) Warum Zinsen addiert werden (wichtig!)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Der Gewinn ist:</span></p><p></p><p><span>nach Abzug der Zinsen</span></p><p></p><p><span>Aber wir wollen wissen:</span></p><p></p><p><span>Wie gut hat das gesamte Kapital gearbeitet – bevor die Bank ihren Anteil bekam?</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Deshalb:</span></p><p></p><p><span>Gewinn + Zinsen</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>c) Formel</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>\text{Gesamtkapitalrentabilität} = \frac{\text{Gewinn} + \text{Zinsen}}{\text{Gesamtkapital}} \times 100</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>d) Rechnung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>\frac{40.000 + 10.000}{500.000} \times 100 = \frac{50.000}{500.000} \times 100 = 10 \%</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>e) Interpretation</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> 10 % heißt:</span></p><p></p><p><span>Jeder eingesetzte Euro (egal ob von Eigentümer oder Bank) bringt 10 Cent Gewinn.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>4. Umsatzrentabilität (UR)</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>a) Bedeutung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Umsatzrentabilität zeigt:</span></p><p><span>Wie viel Gewinn bleibt von jedem Euro Umsatz übrig?</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Sie misst:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Kostenstruktur</span></p></li><li><p><span>Preispolitik</span></p></li><li><p><span>Effizienz</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>b) Gedanke dahinter</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Frage:</span></p><p></p><p><span>„Wenn ich 1 € einnehme – wie viel davon ist wirklich Gewinn?“</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>c) Formel</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>\text{Umsatzrentabilität} = \frac{\text{Gewinn}}{\text{Umsatz}} \times 100</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>d) Rechnung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>\frac{40.000}{1.000.000} \times 100 = 4 \%</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>e) Interpretation</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> 4 % heißt:</span></p><p></p><p><span>Von 1 € Umsatz bleiben 4 Cent Gewinn.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>5. Alles auf einen Blick (super wichtig zum Einprägen)</strong></span></p><p></p><table style="min-width: 75px;"><colgroup><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"></colgroup><tbody><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 121.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Kennzahl</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 231.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Frage</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 116.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Bedeutung</strong></span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 121.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Eigenkapitalrentabilität</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 231.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>„Lohnt sich mein Geld als Eigentümer?“</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 116.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Sicht des Besitzers</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 121.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Gesamtkapitalrentabilität</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 231.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>„Wie gut arbeitet das Unternehmen insgesamt?“</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 116.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Sicht des Unternehmens</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 121.2px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Umsatzrentabilität</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 231.1px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>„Wie viel bleibt vom Umsatz übrig?“</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 116.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Sicht der Kosten</span></p></td></tr></tbody></table><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>6. Bild zum Merken </strong></span><span data-name="brain" data-type="emoji">🧠</span></p><p></p><p></p><p><span>Stell dir vor, du hast einen Laden:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Eigenkapitalrentabilität → Wie gut lohnt sich dein eigenes Geld im Laden?</span></p></li><li><p><span>Gesamtkapitalrentabilität → Wie gut arbeitet der ganze Laden?</span></p></li><li><p><span>Umsatzrentabilität → Wie viel bleibt pro Verkauf übrig?</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>7. Mini-Merksätze (prüfungsreif)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>EKR = Gewinn im Verhältnis zum Eigenkapital</span></p><p><span>GKR = Gewinn + Zinsen im Verhältnis zum Gesamtkapital</span></p><p><span>UR = Gewinn im Verhältnis zum Umsatz</span></p><p></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du willst, machen wir als Nächstes:</span></p><p></p><ul><li><p><span>eine typische Klausuraufgabe gemeinsam</span></p></li><li><p><span>oder ich erkläre dir, warum hohe Eigenkapitalrentabilität auch gefährlich sein kann (Hebeleffekt)</span></p></li><li><p><span>oder wir üben das mit anderen Zahlen, bis es wirklich sitzt </span><span data-name="muscle" data-type="emoji">💪</span></p></li></ul><p></p>
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Bewertungsmaßstab: Rentabilität

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Kapitel 2:

Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels - Dynamisierung und Komplexitätserhöhung

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Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels- Dienstleistungsgesellschaft

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Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels- interorganisationale Kooperation

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27
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Herausforderungen des wirtschaftlichen Strukturwandels VUKA Welt

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beispiel VUKA

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Globalisierung

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Auswirkungen der Globalisierung im Betrieb

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Nachhaltigkeit

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Triple-Bottom-Line Ansatzt und Ökonomischer Triple Bottom Line Ansatzt

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digitale Transformation Merkmale

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Kernthemen digitaler Transformation

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Kernthemen digitaler Transformation

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36
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Kapitel 3: Personengesellschaft

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37
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Kapitalgesellschaften

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Unterschied PG und KG

Bei PG haften die Gesellschafter persönlich und unbeschränkt mkt ihrem Privatvermögen während bei KG die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen bescgränkt ist und sie sind zudem eigenständige juristische Personen bei denene Gesellscahafter weniger persönlich eingebunden sein müssen, und ein mindestkapital zur gründung gebracht werden muss.

<p>Bei PG haften die Gesellschafter persönlich und unbeschränkt mkt ihrem Privatvermögen während bei KG die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen bescgränkt ist und sie sind zudem eigenständige juristische Personen bei denene Gesellscahafter weniger persönlich eingebunden sein müssen, und ein mindestkapital zur gründung gebracht werden muss.</p>
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Organe der Aktiengesellschaft und deren Entscheidungsbefugnisse

  • Vorstand:

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Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft

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Hauptversammlung der Aktiengesellschaft

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Hauptversammlung der Aktiengesellschaft part2

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Auslöser der Corporate Governance Diskussion

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Inhalte der Corporate Governance

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principal agent theorie

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Zielsetzung der Corporate Governance

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Kapitel 4: Teilbereiche des Rechnugswesens und die zugrunde liegende Rechengrößen

  • Begriff und Teilbereiche des Rechnungswesens

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Vergleich externes und internes Rechnungswesen

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Größen des Rechnungswesens

Aufwand und Ertrag = Werteverzehr (Kosten für Rohstiffe, Löhne) und Wertezuwachs (Umsatzerlöse, Zinsen) eines Unternehmens in einer Periode,

kosten und leistungeb = betriebsbedingter werteverzehr sprich materialkosten, fertigungslöhme, miete abrt aucg betriebsbedingte werteerstellung wie verkaufte produkte, dienstleistungen, unterschied = nicht jeder aufwand ist kosten (spenden) und nicht jeder ertrag ist leistung (zinserträge)

auszahlung einzahlung = betrifft liquidität

ausgaben einnahmen = betrifft das geldvermögen (nicht nur kase/bank)

<p>Aufwand und Ertrag = Werteverzehr (Kosten für Rohstiffe, Löhne) und Wertezuwachs (Umsatzerlöse, Zinsen) eines Unternehmens in einer Periode,</p><p>kosten und leistungeb = betriebsbedingter werteverzehr sprich materialkosten, fertigungslöhme, miete  abrt aucg betriebsbedingte werteerstellung wie verkaufte produkte, dienstleistungen, unterschied = nicht jeder aufwand ist kosten (spenden) und nicht jeder ertrag ist leistung (zinserträge) </p><p>auszahlung einzahlung = betrifft liquidität</p><p>ausgaben einnahmen = betrifft das geldvermögen (nicht nur kase/bank)</p>
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Größen des Rechnungswesens part 2

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handelsrechtlicher Jahresabschluss und welche Unternhemen dazu verplichtet sind

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vorschrift zum jahresabschluss

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vorschrift zum jahresabschluss

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zentrale Grundsätze ordnungsgemäßiger Buchführung

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zentrale Grundsätze ordnungsgemäßiger Buchführung part 2

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Jahresabschlusselemente: Bilanz

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Jahresabschlusselemente: Bilanz 2

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Jahresabschlusselemente: Gewinn und Verlustrechnung

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Jahresabschlusselemente: Gewinn und Verlustrechnung 2

Das Gesamtkostenverfahren erfasst alle in einer Periode amgefallenen Aufwendungen und Erträge unabhängig vom Verkaufszeotpunkt und gliedert Kosten macg Aufwandsarten (marterial, personal) während das Umsatztkostenverfahten nur die Kosten für tatsäcglich Verkaufte Produkte berücksichtigt und nach Funktionsbereichwn ( Herstellung, Vertrieb, Verwaltung) gliedert

<p>Das Gesamtkostenverfahren erfasst alle in einer Periode amgefallenen Aufwendungen und Erträge unabhängig vom Verkaufszeotpunkt und gliedert Kosten macg Aufwandsarten (marterial, personal) während das Umsatztkostenverfahten nur die Kosten für tatsäcglich Verkaufte Produkte berücksichtigt und nach Funktionsbereichwn ( Herstellung, Vertrieb, Verwaltung) gliedert</p>
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Jahresabschlusselemente: Bilanzpolitik

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Jahresabschlusselemente: Anhang

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Jahresabschlusselemente: Lagebericht

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Jahresabschlussanalyse

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Jahresabschlusselemente: Bespiele Kennzahlen Jahresabschlussanalyse

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Grundlagen Kostenrechnung

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Teilsysteme der Kostenrechnung

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Kostenartenrechung

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Kostenartenrechnung 2

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Kostenstellenrechnung

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Kostenträgerrechnung

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Kapitel 5: Investitionen

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Finanzierungen

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Probleme bei Investitionen

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investitionsrechnung

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verfahren der investitionsrechnung

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statische Verfahren der Investitionsrechnung

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statische Verfahren der Investitionsrechnung 2

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statische Verfahren der Investitionsrechnung 3

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Zeitwert des Geldes: Aufzinsung und Abzinsung

Gerne! Ich erkläre Aufzinsen und Abzinsen am gleichen Rechenbeispiel, damit der Unterschied klar wird.

Ausgangsbeispiel

  • Anfangskapital: 1.000 €

  • Zinssatz: 5 % pro Jahr

  • Laufzeit: 3 Jahre

1. Aufzinsen (in die Zukunft rechnen)

👉 Frage:

Wie viel sind 1.000 € in 3 Jahren wert, wenn ich sie zu 5 % anlege?

Formel:

K_n = K_0 \cdot (1 + p)^n

Einsetzen:

K_3 = 1.000 \cdot (1{,}05)^3

K_3 = 1.000 \cdot 1{,}157625 = \mathbf{1.157,63\ €}

Bedeutung:

Du vermehrst das Geld → du zinst auf.

2. Abzinsen (in die Vergangenheit rechnen)

Jetzt drehen wir das Beispiel um.

👉 Frage:

Wie viel sind 1.157,63 € heute wert, wenn ich weiß, dass sie in 3 Jahren 5 % Zinsen enthalten?

Formel:

K_0 = \frac{K_n}{(1 + p)^n}

Einsetzen:

K_0 = \frac{1.157{,}63}{(1{,}05)^3}

K_0 = \frac{1.157{,}63}{1{,}157625} = \mathbf{1.000\ €}

Bedeutung:

Du reduzierst den Betrag → du zinst ab.

3. Vergleich auf einen Blick

Richtung

Rechenart

Frage

Ergebnis

Aufzinsen

Zukunft

Was werden 1.000 € in 3 Jahren?

1.157,63 €

Abzinsen

Vergangenheit

Was sind 1.157,63 € heute wert?

1.000 €

4. Merksatz 🧠

  • Aufzinsen = vorwärts rechnen (Geld wächst) 📈

  • Abzinsen = rückwärts rechnen (Geld schrumpft) 📉

Wenn du magst, rechne ich dir das gleiche Beispiel auch mit jährlicher Tabelle oder mit Zinseszins-Schritt für Schritt vor.

<p><span>Gerne! Ich erkläre Aufzinsen und Abzinsen am gleichen Rechenbeispiel, damit der Unterschied klar wird.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Ausgangsbeispiel</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Anfangskapital: 1.000 €</span></p></li><li><p><span>Zinssatz: 5 % pro Jahr</span></p></li><li><p><span>Laufzeit: 3 Jahre</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>1. Aufzinsen (in die Zukunft rechnen)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Frage:</span></p><p><span>Wie viel sind 1.000 € in 3 Jahren wert, wenn ich sie zu 5 % anlege?</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Formel:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>K_n = K_0 \cdot (1 + p)^n</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Einsetzen:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>K_3 = 1.000 \cdot (1{,}05)^3</span></p><p><span>K_3 = 1.000 \cdot 1{,}157625 = \mathbf{1.157,63\ €}</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Bedeutung:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Du vermehrst das Geld → du zinst auf.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>2. Abzinsen (in die Vergangenheit rechnen)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Jetzt drehen wir das Beispiel um.</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Frage:</span></p><p><span>Wie viel sind 1.157,63 € heute wert, wenn ich weiß, dass sie in 3 Jahren 5 % Zinsen enthalten?</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Formel:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>K_0 = \frac{K_n}{(1 + p)^n}</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Einsetzen:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>K_0 = \frac{1.157{,}63}{(1{,}05)^3}</span></p><p><span>K_0 = \frac{1.157{,}63}{1{,}157625} = \mathbf{1.000\ €}</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Bedeutung:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Du reduzierst den Betrag → du zinst ab.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>3. Vergleich auf einen Blick</strong></span></p><p></p><table style="min-width: 100px;"><colgroup><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"></colgroup><tbody><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 49.3px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Richtung</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 69px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Rechenart</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 158.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Frage</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 51px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Ergebnis</strong></span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 49.3px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Aufzinsen</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 69px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Zukunft</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 158.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Was werden 1.000 € in 3 Jahren?</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 51px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>1.157,63 €</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 49.3px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Abzinsen</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 69px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Vergangenheit</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 158.7px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Was sind 1.157,63 € heute wert?</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 51px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>1.000 €</span></p></td></tr></tbody></table><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>4. Merksatz </strong></span><span data-name="brain" data-type="emoji">🧠</span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Aufzinsen = vorwärts rechnen (Geld wächst) </span><span data-name="chart_increasing" data-type="emoji">📈</span></p></li><li><p><span>Abzinsen = rückwärts rechnen (Geld schrumpft) </span><span data-name="chart_decreasing" data-type="emoji">📉</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du magst, rechne ich dir das gleiche Beispiel auch mit jährlicher Tabelle oder mit Zinseszins-Schritt für Schritt vor.</span></p>
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Kapitalwertmethode

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Bespiel Kapitalwert

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Beispiel Kapitalwert Part 2

Sehr gute Frage – genau hier hakt es bei vielen, und du denkst völlig richtig 👍

Die kurze Antwort ist: Die Investitionsauszahlung IST im Kapitalwert schon drin.

Ich erkläre dir das ganz langsam und logisch.

1. Was der Kapitalwert wirklich ist (ganz wichtig!)

Der Kapitalwert ist NICHT

„der Wert der Rückflüsse“

sondern:

Kapitalwert = (heutiger Wert aller Rückflüsse) − (Investitionsauszahlung)

👉 Die Investitionsauszahlung wurde also bereits abgezogen.

2. Gedanklich Schritt für Schritt

Schritt 1: Du rechnest alles auf „heute“

  • Alle zukünftigen Rückflüsse → heutige Werte

  • Investitionsauszahlung → ist schon heute, also unverändert

Schritt 2: Du vergleichst beides

Eigentlich machst du genau das:

\text{heutiger Wert der Rückflüsse} \;\; \text{vs.} \;\; \text{Investitionsauszahlung}

Aber statt zwei Zahlen zu vergleichen, ziehst du sie voneinander ab.

3. Warum man „> 0“ prüft

Stell dir vor:

  • heutiger Wert der Rückflüsse = 10.639 €

  • Investitionsauszahlung = 10.000 €

Jetzt rechnest du:

10.639 € - 10.000 € = +639 €

👉 Diese +639 € sind der Kapitalwert.

Was sagt „Kapitalwert = +639 €“?

Nachdem ich meine Investition vollständig zurückbezahlt habe,

bleiben mir (heute gerechnet) noch 639 € übrig.

Deshalb:

  • Kapitalwert > 0 → Rückflüsse größer als Investition

  • Kapitalwert = 0 → exakt gleich

  • Kapitalwert < 0 → Rückflüsse kleiner als Investition

👉 Der Vergleich IST also schon passiert.

4. Warum man nicht extra sagt „größer als Investition“

Weil das mathematisch doppelt gemoppelt wäre:

  • Kapitalwert ist bereits die Differenz

  • „größer als 0“ heißt automatisch:
    Rückflüsse > Investitionsauszahlung

💡 Vergleich:

  • Temperatur:

    • +5 °C → über dem Gefrierpunkt

    • Man sagt nicht: „größer als 0 UND größer als Gefrierpunkt“

5. Ein ganz simples Bild 🧠

Stell dir vor:

  • du zahlst 10 €

  • bekommst später 12 € (heute gerechnet) zurück

Dann sagst du:

  • „Ich habe 2 € Gewinn gemacht“

Du sagst nicht:

  • „Die 12 € sind größer als die 10 €“

👉 Die 2 € sind schon der Vergleich.

6. Merksatz (sehr wichtig für Prüfungen!)

Der Kapitalwert ist der Überschuss der Investition über die Investitionsauszahlung, auf heute bezogen.

Oder kurz:

Kapitalwert > 0 = Investition lohnt sich

Wenn du möchtest, erkläre ich dir jetzt noch:

  • den Unterschied zwischen Kapitalwert & Gewinn

  • oder mache ein Mini-Beispiel mit nur 2 Jahren und ohne Tabelle

  • oder helfe dir, das so zu formulieren, dass du es genau so in einer Klausur erklären kannst

Exzellente Frage – das ist der letzte gedankliche Knoten 👍

Die Antwort ist etwas kontraintuitiv, deshalb ganz ruhig und logisch:

In der Kapitalwertrechnung zahlt in Wirklichkeit niemand diese Zinsen.

Die Zinsen sind ein Rechenmaßstab, kein echter Zahlungsstrom.

Ich erkläre dir wer „gedanklich“ an wen zahlt.

1. Woher kommen die „Zinsen“ überhaupt?

Der Zinssatz (z. B. 5 %) heißt:

  • Kalkulationszins

  • Mindestverzinsung

  • Opportunitätszins

👉 Er sagt:

„Wenn ich mein Geld nicht investiere, könnte ich es anderswo mit 5 % anlegen.“

2. Wer zahlt also diese 5 %?

Ehrliche Antwort:

Niemand zahlt sie real.

Die 5 % sind:

  • der Maßstab, den du anlegst

  • der Vergleich mit der besten Alternative

3. Gedankliches Bild (sehr wichtig!)

Stell dir vor, du hast zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit A: Investition

  • Du steckst 10.000 € in eine Maschine

  • Sie bringt dir Rückflüsse in den nächsten Jahren

Möglichkeit B: Alternative

  • Du legst die 10.000 € z. B. bei der Bank an

  • Du bekommst 5 % Zinsen pro Jahr

👉 Die Bank zahlt dir in Möglichkeit B die Zinsen.

4. Was macht die Kapitalwertrechnung?

Sie fragt:

„Bringt mir die Investition mindestens genauso viel,

wie Möglichkeit B (die sichere 5 %-Anlage)?“

Deshalb:

  • werden zukünftige Rückflüsse so gerechnet,
    als müsstest du dir heute 5 % entgehen lassen, wenn du investierst

5. Warum man abzinst (jetzt der Kern)

Wenn du heute 10.000 € hast:

  • legst du sie mit 5 % an → mehr Geld in der Zukunft

Wenn du aber investierst:

  • ist das Geld gebunden

  • du verzichtest auf diese Zinsen

👉 Die Abzinsung berücksichtigt genau diesen Verzicht.

6. Wer zahlt „gedanklich“ die Zinsen?

Man kann es so sehen (nur als Denkmodell):

  • Die Investition „muss“ dir die 5 % erwirtschaften

  • sonst wäre die Bankanlage besser gewesen

Aber:

Die Maschine zahlt dir keine Zinsen

Du zahlst niemandem Zinsen

Die Zinsen sind ein Vergleichsmaßstab

7. Extrem einfach gesagt

Die Zinsen in der Kapitalwertrechnung sind

der Preis dafür, dass dein Geld Zeit braucht.

Oder noch kürzer:

Es ist dein eigener Anspruch an dein Geld.

8. Merksatz (prüfungsreif)

Der Kalkulationszins ist kein realer Zahlungsstrom, sondern der Mindestzins, den eine Investition erwirtschaften muss.

Wenn du willst, kann ich dir das noch:

  • mit einem Bankkonto-Vergleich

  • mit einer Person-zu-Person-Analogie

  • oder mit einer typischen Prüfungsfrage + Musterantwort

erklären.

<p>Sehr gute Frage – genau hier hakt es bei vielen, und du denkst völlig richtig <span data-name="+1" data-type="emoji">👍</span></p><p>Die kurze Antwort ist: Die Investitionsauszahlung IST im Kapitalwert schon drin.</p><p>Ich erkläre dir das ganz langsam und logisch.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>1. Was der Kapitalwert wirklich ist (ganz wichtig!)</strong></p><p></p><p></p><p>Der Kapitalwert ist NICHT</p><p></p><p>„der Wert der Rückflüsse“</p><p></p><p>sondern:</p><p></p><p>Kapitalwert = (heutiger Wert aller Rückflüsse) − (Investitionsauszahlung)</p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span> Die Investitionsauszahlung wurde also bereits abgezogen.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>2. Gedanklich Schritt für Schritt</strong></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Schritt 1: Du rechnest alles auf „heute“</strong></p><p></p><p></p><ul><li><p>Alle zukünftigen Rückflüsse → heutige Werte</p></li><li><p>Investitionsauszahlung → ist schon heute, also unverändert</p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Schritt 2: Du vergleichst beides</strong></p><p></p><p></p><p>Eigentlich machst du genau das:</p><p></p><p>\text{heutiger Wert der Rückflüsse} \;\; \text{vs.} \;\; \text{Investitionsauszahlung}</p><p></p><p>Aber statt zwei Zahlen zu vergleichen, ziehst du sie voneinander ab.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>3. Warum man „&gt; 0“ prüft</strong></p><p></p><p></p><p>Stell dir vor:</p><p></p><ul><li><p>heutiger Wert der Rückflüsse = 10.639 €</p></li><li><p>Investitionsauszahlung = 10.000 €</p></li></ul><p></p><p></p><p>Jetzt rechnest du:</p><p></p><p>10.639 € - 10.000 € = +639 €</p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span> Diese +639 € sind der Kapitalwert.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>Was sagt „Kapitalwert = +639 €“?</strong></p><p></p><p></p><p>Nachdem ich meine Investition vollständig zurückbezahlt habe,</p><p>bleiben mir (heute gerechnet) noch 639 € übrig.</p><p></p><p>Deshalb:</p><p></p><ul><li><p>Kapitalwert &gt; 0 → Rückflüsse größer als Investition <span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span></p></li><li><p>Kapitalwert = 0 → exakt gleich</p></li><li><p>Kapitalwert &lt; 0 → Rückflüsse kleiner als Investition <span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span> Der Vergleich IST also schon passiert.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>4. Warum man nicht extra sagt „größer als Investition“</strong></p><p></p><p></p><p>Weil das mathematisch doppelt gemoppelt wäre:</p><p></p><ul><li><p>Kapitalwert ist bereits die Differenz</p></li><li><p>„größer als 0“ heißt automatisch:<br>Rückflüsse &gt; Investitionsauszahlung</p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="bulb" data-type="emoji">💡</span> Vergleich:</p><p></p><ul><li><p>Temperatur:<br></p><ul><li><p>+5 °C → über dem Gefrierpunkt</p></li><li><p>Man sagt nicht: „größer als 0 UND größer als Gefrierpunkt“</p></li></ul></li><li><p></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>5. Ein ganz simples Bild </strong><span data-name="brain" data-type="emoji">🧠</span></p><p></p><p></p><p>Stell dir vor:</p><p></p><ul><li><p>du zahlst 10 €</p></li><li><p>bekommst später 12 € (heute gerechnet) zurück</p></li></ul><p></p><p></p><p>Dann sagst du:</p><p></p><ul><li><p>„Ich habe 2 € Gewinn gemacht“</p></li></ul><p></p><p></p><p>Du sagst nicht:</p><p></p><ul><li><p>„Die 12 € sind größer als die 10 €“</p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span> Die 2 € sind schon der Vergleich.</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><strong>6. Merksatz (sehr wichtig für Prüfungen!)</strong></p><p></p><p></p><p>Der Kapitalwert ist der Überschuss der Investition über die Investitionsauszahlung, auf heute bezogen.</p><p></p><p>Oder kurz:</p><p></p><p>Kapitalwert &gt; 0 = Investition lohnt sich</p><p></p><p></p><p></p><p>Wenn du möchtest, erkläre ich dir jetzt noch:</p><p></p><ul><li><p>den Unterschied zwischen Kapitalwert &amp; Gewinn</p></li><li><p>oder mache ein Mini-Beispiel mit nur 2 Jahren und ohne Tabelle</p></li><li><p>oder helfe dir, das so zu formulieren, dass du es genau so in einer Klausur erklären kannst</p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Exzellente Frage – das ist der letzte gedankliche Knoten </span><span data-name="+1" data-type="emoji">👍</span></p><p><span>Die Antwort ist etwas kontraintuitiv, deshalb ganz ruhig und logisch:</span></p><p></p><p><span>In der Kapitalwertrechnung zahlt in Wirklichkeit niemand diese Zinsen.</span></p><p><span>Die Zinsen sind ein Rechenmaßstab, kein echter Zahlungsstrom.</span></p><p></p><p><span>Ich erkläre dir wer „gedanklich“ an wen zahlt.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>1. Woher kommen die „Zinsen“ überhaupt?</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Der Zinssatz (z. B. 5 %) heißt:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Kalkulationszins</span></p></li><li><p><span>Mindestverzinsung</span></p></li><li><p><span>Opportunitätszins</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Er sagt:</span></p><p></p><p><span>„Wenn ich mein Geld nicht investiere, könnte ich es anderswo mit 5 % anlegen.“</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>2. Wer zahlt also diese 5 %?</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Ehrliche Antwort:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Niemand zahlt sie real.</span></p><p></p><p><span>Die 5 % sind:</span></p><p></p><ul><li><p><span>der Maßstab, den du anlegst</span></p></li><li><p><span>der Vergleich mit der besten Alternative</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>3. Gedankliches Bild (sehr wichtig!)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Stell dir vor, du hast zwei Möglichkeiten:</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Möglichkeit A: Investition</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Du steckst 10.000 € in eine Maschine</span></p></li><li><p><span>Sie bringt dir Rückflüsse in den nächsten Jahren</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Möglichkeit B: Alternative</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Du legst die 10.000 € z. B. bei der Bank an</span></p></li><li><p><span>Du bekommst 5 % Zinsen pro Jahr</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Die Bank zahlt dir in Möglichkeit B die Zinsen.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>4. Was macht die Kapitalwertrechnung?</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Sie fragt:</span></p><p></p><p><span>„Bringt mir die Investition mindestens genauso viel,</span></p><p><span>wie Möglichkeit B (die sichere 5 %-Anlage)?“</span></p><p></p><p><span>Deshalb:</span></p><p></p><ul><li><p><span>werden zukünftige Rückflüsse so gerechnet,<br>als müsstest du dir heute 5 % entgehen lassen, wenn du investierst</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>5. Warum man abzinst (jetzt der Kern)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du heute 10.000 € hast:</span></p><p></p><ul><li><p><span>legst du sie mit 5 % an → mehr Geld in der Zukunft</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Wenn du aber investierst:</span></p><p></p><ul><li><p><span>ist das Geld gebunden</span></p></li><li><p><span>du verzichtest auf diese Zinsen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Die Abzinsung berücksichtigt genau diesen Verzicht.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>6. Wer zahlt „gedanklich“ die Zinsen?</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Man kann es so sehen (nur als Denkmodell):</span></p><p></p><ul><li><p><span>Die Investition „muss“ dir die 5 % erwirtschaften</span></p></li><li><p><span>sonst wäre die Bankanlage besser gewesen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Aber:</span></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Die Maschine zahlt dir keine Zinsen</span></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Du zahlst niemandem Zinsen</span></p><p></p><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> Die Zinsen sind ein Vergleichsmaßstab</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>7. Extrem einfach gesagt</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Die Zinsen in der Kapitalwertrechnung sind</span></p><p><span>der Preis dafür, dass dein Geld Zeit braucht.</span></p><p></p><p><span>Oder noch kürzer:</span></p><p></p><p><span>Es ist dein eigener Anspruch an dein Geld.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>8. Merksatz (prüfungsreif)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Der Kalkulationszins ist kein realer Zahlungsstrom, sondern der Mindestzins, den eine Investition erwirtschaften muss.</span></p><p></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du willst, kann ich dir das noch:</span></p><p></p><ul><li><p><span>mit einem Bankkonto-Vergleich</span></p></li><li><p><span>mit einer Person-zu-Person-Analogie</span></p></li><li><p><span>oder mit einer typischen Prüfungsfrage + Musterantwort</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>erklären.</span></p>
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Methode des internen Zinsfußes

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Übung 1 : Kapitalwert

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Lösung 1

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Aufgabe 2 Kapitalwert

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Lösung 2

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Systematisierung der Finanzierung

Ja, sehr gern 😊

Das ist ein klassisches Grundschema der Finanzierung, und wenn man es einmal logisch sortiert, ist es sehr einfach.

Ich erkläre es von außen nach innen, mit Beispielen und Merksätzen.

1. Die zwei Grundfragen

Jede Finanzierung beantwortet zwei Fragen:

1⃣ Woher kommt das Geld?

→ außen oder innen

2⃣ Wem gehört das Geld?

→ Eigenkapital oder Fremdkapital

👉 Daraus entstehen 4 Kombinationen.

2. Außenfinanzierung vs. Innenfinanzierung

🔹 Außenfinanzierung

Geld kommt von außerhalb des Unternehmens

Beispiele:

  • Bankkredit

  • neue Gesellschafter

  • Ausgabe von Aktien

🔹 Innenfinanzierung

Geld entsteht im Unternehmen selbst

Beispiele:

  • einbehaltene Gewinne

  • Abschreibungen

  • Rückstellungen

3. Eigenfinanzierung vs. Fremdfinanzierung

🔹 Eigenfinanzierung

Geld gehört den Eigentümern

Merkmale:

  • kein Rückzahlungszwang

  • Gewinnbeteiligung

  • Unternehmerrisiko

Beispiele:

  • Aktienkapital

  • Einlagen der Gesellschafter

  • Gewinnthesaurierung

🔹 Fremdfinanzierung

Geld gehört Dritten

Merkmale:

  • Rückzahlungspflicht

  • meist Zinsen

  • kein Eigentum

Beispiele:

  • Bankkredite

  • Lieferantenkredite

  • Anleihen

4. Die 4 Kombinationen (das Wichtigste!)

1⃣ Außenfinanzierung + Eigenkapital

Beteiligungsfinanzierung

  • neue Gesellschafter

  • Aktienemission

👉 Eigentum wird abgegeben

2⃣ Außenfinanzierung + Fremdkapital

Kreditfinanzierung

  • Bankkredit

  • Anleihe

👉 Geld muss zurückgezahlt werden

3⃣ Innenfinanzierung + Eigenkapital

Selbstfinanzierung

  • einbehaltener Gewinn

  • offene & stille Selbstfinanzierung

👉 Unternehmen wächst aus eigener Kraft

4⃣ Innenfinanzierung + Fremdkapital

Rückstellungsfinanzierung

  • Pensionsrückstellungen

  • Steuerrückstellungen

👉 Geld bleibt vorübergehend im Unternehmen

5. Alles auf einen Blick (prüfungsreif)

Herkunft

Kapitalart

Finanzierungsform

außen

Eigenkapital

Beteiligungsfinanzierung

außen

Fremdkapital

Kreditfinanzierung

innen

Eigenkapital

Selbstfinanzierung

innen

Fremdkapital

Rückstellungsfinanzierung

6. Super-Merksatz 🧠

Außen oder innen sagt, woher das Geld kommt.

Eigen oder fremd sagt, wem es gehört.

7. Typische Klausurfalle

Abschreibungen = kein Eigenkapital

Gewinn = nicht automatisch Liquidität

Wenn du willst, mache ich dir:

  • eine Eselsbrücke

  • eine grafische Übersicht

  • oder typische Prüfungsfragen mit Musterlösungen

<p><span>Ja, sehr gern </span><span data-name="blush" data-type="emoji">😊</span></p><p><span>Das ist ein klassisches Grundschema der Finanzierung, und wenn man es einmal logisch sortiert, ist es sehr einfach.</span></p><p><span>Ich erkläre es von außen nach innen, mit Beispielen und Merksätzen.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>1. Die zwei Grundfragen</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Jede Finanzierung beantwortet zwei Fragen:</span></p><p></p><p><span data-name="one" data-type="emoji">1⃣</span><span> Woher kommt das Geld?</span></p><p><span>→ außen oder innen</span></p><p></p><p><span data-name="two" data-type="emoji">2⃣</span><span> Wem gehört das Geld?</span></p><p><span>→ Eigenkapital oder Fremdkapital</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Daraus entstehen 4 Kombinationen.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>2. Außenfinanzierung vs. Innenfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="small_blue_diamond" data-type="emoji">🔹</span><span><strong> Außenfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Geld kommt von außerhalb des Unternehmens</span></p><p></p><p><span>Beispiele:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Bankkredit</span></p></li><li><p><span>neue Gesellschafter</span></p></li><li><p><span>Ausgabe von Aktien</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="small_blue_diamond" data-type="emoji">🔹</span><span><strong> Innenfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Geld entsteht im Unternehmen selbst</span></p><p></p><p><span>Beispiele:</span></p><p></p><ul><li><p><span>einbehaltene Gewinne</span></p></li><li><p><span>Abschreibungen</span></p></li><li><p><span>Rückstellungen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>3. Eigenfinanzierung vs. Fremdfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="small_blue_diamond" data-type="emoji">🔹</span><span><strong> Eigenfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Geld gehört den Eigentümern</span></p><p></p><p><span>Merkmale:</span></p><p></p><ul><li><p><span>kein Rückzahlungszwang</span></p></li><li><p><span>Gewinnbeteiligung</span></p></li><li><p><span>Unternehmerrisiko</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Beispiele:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Aktienkapital</span></p></li><li><p><span>Einlagen der Gesellschafter</span></p></li><li><p><span>Gewinnthesaurierung</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="small_blue_diamond" data-type="emoji">🔹</span><span><strong> Fremdfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Geld gehört Dritten</span></p><p></p><p><span>Merkmale:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Rückzahlungspflicht</span></p></li><li><p><span>meist Zinsen</span></p></li><li><p><span>kein Eigentum</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Beispiele:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Bankkredite</span></p></li><li><p><span>Lieferantenkredite</span></p></li><li><p><span>Anleihen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>4. Die 4 Kombinationen (das Wichtigste!)</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="one" data-type="emoji">1⃣</span><span><strong> Außenfinanzierung + Eigenkapital</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Beteiligungsfinanzierung</span></p><p></p><ul><li><p><span>neue Gesellschafter</span></p></li><li><p><span>Aktienemission</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Eigentum wird abgegeben</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="two" data-type="emoji">2⃣</span><span><strong> Außenfinanzierung + Fremdkapital</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Kreditfinanzierung</span></p><p></p><ul><li><p><span>Bankkredit</span></p></li><li><p><span>Anleihe</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Geld muss zurückgezahlt werden</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="three" data-type="emoji">3⃣</span><span><strong> Innenfinanzierung + Eigenkapital</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Selbstfinanzierung</span></p><p></p><ul><li><p><span>einbehaltener Gewinn</span></p></li><li><p><span>offene &amp; stille Selbstfinanzierung</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Unternehmen wächst aus eigener Kraft</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="four" data-type="emoji">4⃣</span><span><strong> Innenfinanzierung + Fremdkapital</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Rückstellungsfinanzierung</span></p><p></p><ul><li><p><span>Pensionsrückstellungen</span></p></li><li><p><span>Steuerrückstellungen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Geld bleibt vorübergehend im Unternehmen</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>5. Alles auf einen Blick (prüfungsreif)</strong></span></p><p></p><table style="min-width: 75px;"><colgroup><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"></colgroup><tbody><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 48px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Herkunft</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Kapitalart</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Finanzierungsform</strong></span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 48px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>außen</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Eigenkapital</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Beteiligungsfinanzierung</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 48px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>außen</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Fremdkapital</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Kreditfinanzierung</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 48px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>innen</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Eigenkapital</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Selbstfinanzierung</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 48px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>innen</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Fremdkapital</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Rückstellungsfinanzierung</span></p></td></tr></tbody></table><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>6. Super-Merksatz </strong></span><span data-name="brain" data-type="emoji">🧠</span></p><p></p><p></p><p><span>Außen oder innen sagt, woher das Geld kommt.</span></p><p><span>Eigen oder fremd sagt, wem es gehört.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>7. Typische Klausurfalle </strong></span><span data-name="exclamation" data-type="emoji">❗</span></p><p></p><p></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Abschreibungen = kein Eigenkapital</span></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Gewinn = nicht automatisch Liquidität</span></p><p></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du willst, mache ich dir:</span></p><p></p><ul><li><p><span>eine Eselsbrücke</span></p></li><li><p><span>eine grafische Übersicht</span></p></li><li><p><span>oder typische Prüfungsfragen mit Musterlösungen</span></p></li></ul><p></p>
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Systematisierung der Finanzierung 2

Gute Frage – das ist ein Begriff, der oft trocken klingt, aber eigentlich logisch und gut vorstellbar ist.

Ich erkläre dir ohne Fachchinesisch, Schritt für Schritt.

1. Was sind Rückstellungen? (ganz kurz)

Rückstellungen sind Verbindlichkeiten,

  • deren Höhe oder Zeitpunkt noch nicht genau feststeht.

Beispiele:

  • Garantierückstellungen

  • Rückstellungen für Prozesse

  • Pensionsrückstellungen

  • Steuerrückstellungen

👉 Wichtig: Die Zahlung kommt erst in der Zukunft.

2. Was bedeutet „Finanzierung durch Rückstellungsbildung“?

Finanzierung durch Rückstellungsbildung bedeutet:

Das Unternehmen hat Geld zur Verfügung, weil es heute noch nicht zahlen muss, obwohl es die Kosten schon als Aufwand verbucht.

👉 Das Geld bleibt vorübergehend im Unternehmen und kann genutzt werden.

3. Der entscheidende Gedanke

Normalerweise:

  • Aufwand → Auszahlung → Geld weg

Bei Rückstellungen:

  • Aufwand → keine Auszahlung (noch!)

  • Geld bleibt im Unternehmen

💡 Genau dieses „zur Verfügung stehende Geld“ ist die Finanzierung.

4. Einfaches Zahlenbeispiel

Situation:

Ein Unternehmen rechnet damit, in 2 Jahren

20.000 € Garantieansprüche zahlen zu müssen.

Heute:

  • Rückstellung wird gebildet: 20.000 € Aufwand

  • keine Auszahlung

  • Gewinn sinkt

  • Liquidität bleibt gleich

👉 Die 20.000 € bleiben im Unternehmen und können:

  • investiert

  • zur Schuldentilgung

  • für laufende Ausgaben

genutzt werden.

5. Warum nennt man das Finanzierung?

Weil das Unternehmen:

  • fremdes Kapital ähnliches Geld nutzt

  • ohne Zinsen

  • ohne Bank

  • ohne sofortige Rückzahlung

👉 Der „Gläubiger“ ist z. B.:

  • der Kunde (Garantie)

  • der Staat (Steuern)

  • der Arbeitnehmer (Pension)

6. Wichtige Eigenschaften (prüfungsreif)

Merkmal

Erklärung

Art

Innenfinanzierung

Kapitalquelle

Fremdkapitalähnlich

Kosten

meist zinslos

Dauer

nur vorübergehend

Risiko

Auszahlung kommt sicher

7. Abgrenzung (wichtig!)

Keine Finanzierung, wenn:

  • Rückstellung sofort ausgezahlt wird

Finanzierung, solange:

  • Geld im Unternehmen bleibt

8. Merksatz

Finanzierung durch Rückstellungsbildung liegt vor, wenn Aufwand entsteht, aber die Auszahlung erst später erfolgt und das Geld zwischenzeitlich im Unternehmen genutzt werden kann.

Wenn du willst, erkläre ich dir noch:

  • den Unterschied zu Abschreibungsfinanzierung

  • eine Buchungssatz-Erklärung

  • oder eine typische Prüfungsfrage mit Musterantwort

Ich erkläre dir Beteiligungsfinanzierung so, dass man sie sich wirklich vorstellen kann – erst die Idee, dann ein Beispiel, dann die Merksätze für Prüfungen.

1. Grundidee der Beteiligungsfinanzierung

Beteiligungsfinanzierung bedeutet:

Das Unternehmen bekommt Geld, indem es Anteile am Unternehmen abgibt.

👉 Der Geldgeber wird Miteigentümer.

2. Was passiert dabei konkret?

  • Ein Investor zahlt Kapital in das Unternehmen ein

  • Dafür erhält er:

    • Gesellschaftsanteile (z. B. GmbH)

    • oder Aktien (AG)

  • Er trägt Unternehmerrisiko

  • Er hat oft:

    • Stimmrechte

    • Anspruch auf Gewinn (Dividende)

3. Einfaches Alltagsbild 🧠

Stell dir vor, du hast eine Pizzeria:

  • Du besitzt 100 %

  • Ein Freund gibt dir 50.000 €

  • Dafür bekommt er 25 % der Pizzeria

👉 Du hast mehr Geld im Unternehmen

👉 Aber weniger Eigentum

4. Rechenbeispiel (kurz)

  • Unternehmenswert: 200.000 €

  • Investor zahlt: 50.000 €

  • Beteiligung: 25 %

5. Arten der Beteiligungsfinanzierung

🔹 1. Eigenkapital-Beteiligung

  • Aktien (AG)

  • Geschäftsanteile (GmbH)

  • typisch: Gründer, Business Angels

🔹 2. Mezzanine Beteiligung (prüfungsrelevant)

  • z. B. stille Beteiligung

  • Mischung aus Eigen- und Fremdkapital

  • oft keine Stimmrechte

6. Vorteile der Beteiligungsfinanzierung

Keine festen Rückzahlungen

Keine Zinszahlungspflicht

Stärkt Eigenkapitalquote

Bessere Kreditwürdigkeit

7. Nachteile

Gewinn muss geteilt werden

Mitspracherechte des Investors

Einflussverlust der bisherigen Eigentümer

8. Abgrenzung zu anderen Finanzierungen

Finanzierungsart

Eigentum?

Rückzahlung?

Beteiligungsfinanzierung

ja

nein

Kreditfinanzierung

nein

ja

Rückstellungsfinanzierung

nein

später

9. Merksatz (prüfungsreif)

Beteiligungsfinanzierung ist eine Form der Eigenfinanzierung, bei der Kapital durch Abgabe von Eigentumsanteilen beschafft wird.

Wenn du willst, erkläre ich dir als Nächstes:

  • den Unterschied zwischen Beteiligungs- und Kreditfinanzierung

  • stille Beteiligung verständlich

  • oder eine typische Prüfungsaufgabe mit Musterlösung

<p><span>Gute Frage – das ist ein Begriff, der oft trocken klingt, aber eigentlich logisch und gut vorstellbar ist.</span></p><p><span>Ich erkläre dir ohne Fachchinesisch, Schritt für Schritt.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>1. Was sind Rückstellungen? (ganz kurz)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Rückstellungen sind Verbindlichkeiten,</span></p><p></p><ul><li><p><span>deren Höhe oder Zeitpunkt noch nicht genau feststeht.</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Beispiele:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Garantierückstellungen</span></p></li><li><p><span>Rückstellungen für Prozesse</span></p></li><li><p><span>Pensionsrückstellungen</span></p></li><li><p><span>Steuerrückstellungen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Wichtig: Die Zahlung kommt erst in der Zukunft.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>2. Was bedeutet „Finanzierung durch Rückstellungsbildung“?</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Finanzierung durch Rückstellungsbildung bedeutet:</span></p><p><span>Das Unternehmen hat Geld zur Verfügung, weil es heute noch nicht zahlen muss, obwohl es die Kosten schon als Aufwand verbucht.</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Das Geld bleibt vorübergehend im Unternehmen und kann genutzt werden.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>3. Der entscheidende Gedanke</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Normalerweise:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Aufwand → Auszahlung → Geld weg </span><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>Bei Rückstellungen:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Aufwand → keine Auszahlung (noch!) </span><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span></p></li><li><p><span>Geld bleibt im Unternehmen</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="bulb" data-type="emoji">💡</span><span> Genau dieses „zur Verfügung stehende Geld“ ist die Finanzierung.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>4. Einfaches Zahlenbeispiel</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>Situation:</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Ein Unternehmen rechnet damit, in 2 Jahren</span></p><p><span>20.000 € Garantieansprüche zahlen zu müssen.</span></p><p></p><p></p><p><span><strong>Heute:</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Rückstellung wird gebildet: 20.000 € Aufwand</span></p></li><li><p><span>keine Auszahlung</span></p></li><li><p><span>Gewinn sinkt</span></p></li><li><p><span>Liquidität bleibt gleich</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Die 20.000 € bleiben im Unternehmen und können:</span></p><p></p><ul><li><p><span>investiert</span></p></li><li><p><span>zur Schuldentilgung</span></p></li><li><p><span>für laufende Ausgaben</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span>genutzt werden.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>5. Warum nennt man das Finanzierung?</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Weil das Unternehmen:</span></p><p></p><ul><li><p><span>fremdes Kapital ähnliches Geld nutzt</span></p></li><li><p><span>ohne Zinsen</span></p></li><li><p><span>ohne Bank</span></p></li><li><p><span>ohne sofortige Rückzahlung</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Der „Gläubiger“ ist z. B.:</span></p><p></p><ul><li><p><span>der Kunde (Garantie)</span></p></li><li><p><span>der Staat (Steuern)</span></p></li><li><p><span>der Arbeitnehmer (Pension)</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>6. Wichtige Eigenschaften (prüfungsreif)</strong></span></p><p></p><table style="min-width: 50px;"><colgroup><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"></colgroup><tbody><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Merkmal</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 126px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Erklärung</strong></span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Art</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 126px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Innenfinanzierung</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Kapitalquelle</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 126px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Fremdkapitalähnlich</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Kosten</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 126px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>meist zinslos</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Dauer</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 126px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>nur vorübergehend</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 64.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Risiko</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 126px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Auszahlung kommt sicher</span></p></td></tr></tbody></table><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>7. Abgrenzung (wichtig!)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Keine Finanzierung, wenn:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Rückstellung sofort ausgezahlt wird</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> Finanzierung, solange:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Geld im Unternehmen bleibt</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>8. Merksatz</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Finanzierung durch Rückstellungsbildung liegt vor, wenn Aufwand entsteht, aber die Auszahlung erst später erfolgt und das Geld zwischenzeitlich im Unternehmen genutzt werden kann.</span></p><p></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du willst, erkläre ich dir noch:</span></p><p></p><ul><li><p><span>den Unterschied zu Abschreibungsfinanzierung</span></p></li><li><p><span>eine Buchungssatz-Erklärung</span></p></li><li><p><span>oder eine typische Prüfungsfrage mit Musterantwort</span></p></li></ul><p></p><p><span>Ich erkläre dir Beteiligungsfinanzierung so, dass man sie sich wirklich vorstellen kann – erst die Idee, dann ein Beispiel, dann die Merksätze für Prüfungen.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>1. Grundidee der Beteiligungsfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Beteiligungsfinanzierung bedeutet:</span></p><p><span>Das Unternehmen bekommt Geld, indem es Anteile am Unternehmen abgibt.</span></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Der Geldgeber wird Miteigentümer.</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>2. Was passiert dabei konkret?</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Ein Investor zahlt Kapital in das Unternehmen ein</span></p></li><li><p><span>Dafür erhält er:<br></span></p><ul><li><p><span>Gesellschaftsanteile (z. B. GmbH)</span></p></li><li><p><span>oder Aktien (AG)</span></p></li></ul></li><li><p></p></li><li><p><span>Er trägt Unternehmerrisiko</span></p></li><li><p><span>Er hat oft:<br></span></p><ul><li><p><span>Stimmrechte</span></p></li><li><p><span>Anspruch auf Gewinn (Dividende)</span></p></li></ul></li><li><p></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>3. Einfaches Alltagsbild </strong></span><span data-name="brain" data-type="emoji">🧠</span></p><p></p><p></p><p><span>Stell dir vor, du hast eine Pizzeria:</span></p><p></p><ul><li><p><span>Du besitzt 100 %</span></p></li><li><p><span>Ein Freund gibt dir 50.000 €</span></p></li><li><p><span>Dafür bekommt er 25 % der Pizzeria</span></p></li></ul><p></p><p></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Du hast mehr Geld im Unternehmen</span></p><p><span data-name="point_right" data-type="emoji">👉</span><span> Aber weniger Eigentum</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>4. Rechenbeispiel (kurz)</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Unternehmenswert: 200.000 €</span></p></li><li><p><span>Investor zahlt: 50.000 €</span></p></li><li><p><span>Beteiligung: 25 %</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>5. Arten der Beteiligungsfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="small_blue_diamond" data-type="emoji">🔹</span><span><strong> 1. Eigenkapital-Beteiligung</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>Aktien (AG)</span></p></li><li><p><span>Geschäftsanteile (GmbH)</span></p></li><li><p><span>typisch: Gründer, Business Angels</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p><span data-name="small_blue_diamond" data-type="emoji">🔹</span><span><strong> 2. Mezzanine Beteiligung (prüfungsrelevant)</strong></span></p><p></p><p></p><ul><li><p><span>z. B. stille Beteiligung</span></p></li><li><p><span>Mischung aus Eigen- und Fremdkapital</span></p></li><li><p><span>oft keine Stimmrechte</span></p></li></ul><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>6. Vorteile der Beteiligungsfinanzierung</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> Keine festen Rückzahlungen</span></p><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> Keine Zinszahlungspflicht</span></p><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> Stärkt Eigenkapitalquote</span></p><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> Bessere Kreditwürdigkeit</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>7. Nachteile</strong></span></p><p></p><p></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Gewinn muss geteilt werden</span></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Mitspracherechte des Investors</span></p><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> Einflussverlust der bisherigen Eigentümer</span></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>8. Abgrenzung zu anderen Finanzierungen</strong></span></p><p></p><table style="min-width: 75px;"><colgroup><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"><col style="min-width: 25px;"></colgroup><tbody><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Finanzierungsart</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 56px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Eigentum?</strong></span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 74px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p style="text-align: center;"><span><strong>Rückzahlung?</strong></span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Beteiligungsfinanzierung</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 56px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> ja</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 74px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> nein</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Kreditfinanzierung</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 56px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> nein</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 74px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span data-name="check_mark_button" data-type="emoji">✅</span><span> ja</span></p></td></tr><tr><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 128.6px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>Rückstellungsfinanzierung</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 56px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span data-name="cross_mark" data-type="emoji">❌</span><span> nein</span></p></td><td colspan="1" rowspan="1" style="width: 74px; margin: 0.5px; padding: 1px;"><p><span>später</span></p></td></tr></tbody></table><p></p><p></p><p></p><p></p><p><span><strong>9. Merksatz (prüfungsreif)</strong></span></p><p></p><p></p><p><span>Beteiligungsfinanzierung ist eine Form der Eigenfinanzierung, bei der Kapital durch Abgabe von Eigentumsanteilen beschafft wird.</span></p><p></p><p></p><p></p><p><span>Wenn du willst, erkläre ich dir als Nächstes:</span></p><p></p><ul><li><p><span>den Unterschied zwischen Beteiligungs- und Kreditfinanzierung</span></p></li><li><p><span>stille Beteiligung verständlich</span></p></li><li><p><span>oder eine typische Prüfungsaufgabe mit Musterlösung</span></p></li></ul><p></p><p></p>
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Quellen der Außenfinanzierung

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Beteiligungsfinanzierung

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Kreditfinanzierung

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zentrale Formen der Innenfinanzierung

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Kapitel 6: Unternehmnsführung

Unternehmensziele, Shareholder Vs Stakeholder Ansatzt

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Shareholder und Shareholder Value

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Begriff der Stakeholder

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Stakeholder Übersicht

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Beiträge und Ansprüche der Stakeholder

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Herausforderungen der Ansätze

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Implikationen

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