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Pharma Band 1 Galenik

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111 Terms

1
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Galenik; Definition
Herstellung von Arzneiformen, Ideale Verabreichungsform fĂĽr einen Wirkstoff
2
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Arzneiform; Definition
galenische Form, Resultat der Verarbeitungsweise eines oder mehren Wirkstoffes
3
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Arzneiform; Unterteilung (2)
Konsistenz (fest, flĂĽssig, halbfest), Applikationsort
4
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Arzneiform; Aufbau
Wirkstoff, Hilfstoff
5
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Hilfsstoff; Nutzen
Grundlage, Steuerung der Wirkung, Beeinflussung äusserer Beschaffenheit (Farbe, Geruch, Haltbarkeit), Konservierung
6
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Feste Arzneistoffe; Ausgangsform
Pulver
7
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Feste Arzneiformen; Aufbewahrung
Vor Feuchtigkeit schĂĽtzen
8
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Feste Arzneiformen; Haltbarkeit
länger als flüssige Arzneiformen (kein Wasser)
9
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Pulver; Vorteile
Herstellung günstig/einfach, gutes Saugvermögen (kutan)
10
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Pulver; Nachteile
Feuchtigkeitsempfindlich, Dosierung, Geschmack/Geruch, Verklebt im Rachen/auf Wunden
11
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Brauseeffekt; Nutzen
Angenehmere, trinkbare Form
12
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Brauseeffekt; Formel
Natron/Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) + (Zitronen)Säure (H+) →(H20) Kohlensäure (H2CO3)(zerfällt zu Wasser und CO2) + Natriumkation (Na+)
13
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Granulate; Vorteile
Angenehme Einnahme, Geschmack, genaue Dosierbarkeit
14
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Granulate; Nachteile
aufwendige/teure Herstellung
15
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Kapseln; Vorteile
Verdecken Geschmack, Schutz vor Licht/Staub/Luft, glatte Oberfläche → leichter Schlucken
16
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Kapseln; Nachteile
kein Halbieren, Dosierung nicht veränderbar, Feuchtigkeitsempfindlich
17
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Blisterpackung; Beschreibung, Nutzen
DurchdrĂĽckpackung, Schutz vor Feuchtigkeit und Abrieb, gut fĂĽr Unterwegs (verschneidbar)
18
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Kapselarten; Aufzählung
Hartkapseln (Magensaftresistente Kapseln, Kapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung), Weichkapseln (Kaukapseln9
19
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Hartkapseln; HĂĽlle
Unter- und Oberteil (zusammengesteckt), aus Gelatine, bedruckbar
20
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Hartkapseln; Unterteilung
Magensaftresistent, mit Granulat/Pellets befüllt (magensaftresistent), Veränderte Wirkstofffreisetzung durch unterschiedlich schnell lösende Pellets
21
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Weichkapseln; HĂĽlle
dicker, elastischer, ein StĂĽck,
22
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Weichkapseln; Kaukapsel
Wird im Mund aufgebissen
23
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Tabletten; Vorteile
fast alle Wirkstoffe, genaue Dosierung, einfache Einnahme, Haltbarkeit/Stabilität, gesteuerte Resorptionszeit, Geruch/Geschmack, günstige Herstellung
24
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Tabletten; Nachteile
Schlucken, Nicht fĂĽr (Klein)Kinder
25
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Tabletten; Hilfsstoffe
Bindemittel (Zusammenhalt), Gleitmittel (gleitet in Maschine besser), Sprengmittel (quillt, ermöglicht schnellen Zerfall nach Applikation)
26
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Nichtüberzogene Tabletten; Aufzählung
Zerfall, Schmelz, Kau, Lutsch, Brause, Sublingual-Tabletten, Gummipastillen
27
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Zerfalltablette
Normale Tabletten zur Einnahme, mit Wasser geschluckt, zerfallen innerhalb von 15 min im Magen
28
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Schmelztabletten
Schwach gepresst, kaum Bindemittel, zerfallen auf Zunge und werden mit Speichel geschluckt, Resorption im Magen-Darm-Trakt
29
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Schmelztabletten; Vorteile
Einnahme ohne Wasser, Schneller Wirkungseintritt da Wirkstoff schon gelöst im Magen ankommt
30
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Kaubtablette
geschmacklich angenehm, werden zerkaut, mit Speichel vermischt und geschluckt
31
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Kautablette; Vorteile
Einnahme ohne Wasser, Schneller Wirkungseintritt da mit Speichel vermischt Wirkstoffe bereits gelöst, magenschonender
32
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Lutschttabletten
verzögerte Auflösung (stärkere Pressung), zergehen beim Lutschen im Mund, Wirkstoff sollte lange im Mund bleiben (bukkale Applikation)
33
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Gummipastillen
Nicht gepresst, sondern gegossen, zergehen schneller um Mund (als Lutschtabletten)
34
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Sublingualtabletten
unter die Zunge, wird durch Mundschleimhaut aufgenommen
35
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Sublingualtabletten; Vorteile
rascher Wirkeintritt, ohne Magen-Darm-Passage, ohne First-Pass-Effekt
36
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Brausetabletten
Brauseeffekt, mit schwachen Säure/Base, wird in Wasser aufgelöst
37
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Brausetabletten; Vorteile
Schneller Wirkeintritt (bereits gelöst), Schluckprobleme
38
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Brausetabletten; Nachteile
Aufbewahrung, Luftfeuchtigkeit, Natriumgehalt (Hypertoniker)
39
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Tabs
Können geschluckt werden, zur Herstellung von Trinklösung/Suspension
40
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Ăśberzogene Tabletten; Definition
mit einer oder mehreren Schichten überzogen, glänzt, meist gefärbt
41
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Ăśberzogene Tabletten; Vorteile
Erleichterte Einnahme (Schlucken, Geschmack), Magensaftresistenz, Verzögerung der Wirkstofffreisetzung, Schutz vor Abrieb, Luft, Licht
42
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Überzogene Tabletten; Aufzählung
Filmtabletten, Dragees, Magensaftresistente ĂĽberzogene Tablette
43
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Filmtablette
dünne Lackschicht, rutscht einfacher durch die Speiseröhre
44
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Dragees; Beschreibung
viele, dĂĽnne Zuckerschichten (60-80)
45
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Dragees; Nachteile
kein Halbieren möglich, Zuckergehalt (Diabetiker), Herstellungskosten, Zerfallszeit länger
46
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Magensaftresistent ĂĽberzogene Tabletten
Schicht löst sich im Magen nicht auf, sondern erst im Darm
47
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Magensaftresistente ĂĽberzogene Tablette; Vorteile
Schutz säureempfindliche Stoffe, Schutz der Magenschleimhaut, Steuerung der Wirkstofffreisetzung
48
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Steuerung der Wirkstofffreisetzung; Nutzen
gleichmässige Freigabe von Wirkstoff, Teilfreisetzung Magen/Teil Darm, UAW besser verträglich, magensaftresistent
49
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Retardpräparate; Vorteile
Konstanter Wirkstoffspiegel, Reduzierte UAW, Einnahme in grösseren Zeitabständen
50
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Retardpräparate; Nachteile
Dosisänderung/Therapieabbruch nicht sofort, Unterschiedlich von Patient zu Patient, nicht teilbar, Wirkungseintritt verlangsamt/zu spät
51
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SR
slow release
52
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redard
verzögert
53
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CR
controlled release
54
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LA
long acting
55
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MUPS
multiple unit pellet system
56
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Flüssige Arzneimittelformen; Aufzählung
Lösungen, Suspensionen, Emulsion
57
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Aqua purificata
gereinigtes Wasser, durch Destillation oder Ionenaustauscher/Keimfiltration
58
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Aqua ad injectabilia
Wasser fĂĽr Injektionszwecke
59
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Pyrogene
Stoffwechselprodukte/abgestorbene Teile von Mikroorganismen
60
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Lösungen; Definition
flĂĽssige, klare Zubereitung, stabil, klar, homogen
61
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Lösung; Vortteil
schon gelöst → schnelle Resorption, Schluckprobleme
62
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Lösungen; Nachteile
Haltbarkeit, Unhandlich, Aufbrauchsfrist
63
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Suspension; Definition
heterogene Flüssigkeiten, ungelöste, feste Bestandteile, trüb, undurchsichtig, Vor Gebrauch schütteln
64
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Suspension; Vorteile
Schluckprobleme, unlösliche Wirkstoffe werden so gelöst, austrocknend (äusserlich)
65
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Suspension; Nachteile
Stabilität, Ungenaue Dosierung, Aufbrauchsfrist
66
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Emulsionen; Definition
zwei nicht miteinander vermischbare FlĂĽssigkeiten
67
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O/W-Emulsion
Ă–l in Wasser, hydrophil
68
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W/O-Emulsion
Wasser in Ă–l, hydrophob
69
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Emulsionen; Vorteile
Einnahmeverbesserung Ă–le, Geschmack
70
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Emulsionen; Nachteile
Phasentrennung, Aufbrauchfrist, Dosiergenauigkeit, instabil
71
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Emulgator; Aufbau
hydrophiler und lipophiler Teil
72
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Emulsion; Haltbarkeit verbessern
Wasserphase Konservierungsmittel, Ă–lphase Antioxidans
73
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FlĂĽssige Zubereitungen zum Einnehmen; Auflistung
Tropfen, Sirupe, Trinkampullen
74
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Flüssige Zubereitung zur äusserlichen Anwendung; Auflistung
Schüttelpinselung, Medizinalseife, Medizinalshampoos, Medizinalbäder
75
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Druckbehältnisse; Beispiele
Sprays, Aerosole, Schäume
76
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Druckbehältnisse; Vorteile
Saubere/angenehme Anwendung, Dosierung, keine Druckaufwendung auf Haut, grosse Hautflächen, behaarte Stellen
77
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Druckbehältnisse; Nachteile
Hitzeempfindlich, Treibgase umweltschädigend
78
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Halbfeste Arzneiformen; Aspekte
Tiefenwirkung, EntzĂĽndung der Haut, Hautzustand, Lokalisation
79
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Okklusiveffekt; Definition
Fettfilm auf Haut, Feuchtigkeit kann nicht verdunsten, Erweichung der Hautschicht, Wirkstoff dringt tiefer ein
80
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Halbfeste Arzneiformen; Vorteile
gezielte lokale Applikation, Okklusionseffekt, gut verteilbar, befeuchtend, kĂĽhlend
81
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Halbfeste Arzneiformen; Nachteile
schlecht verteilbar/zäh, Glanz, nicht abwaschbar, Rückstände
82
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Salben; Definition, Unterteilung
nur eine Phase, Hydrophobe Salben (lipophil, stark fettend), Lipidfreie/hydrophile Salbe (mit Wasser mischbar, nicht fettend)
83
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Cremes; Definition; Unterteilung
mehrphasig (Fett, Wasser, Emulgator), Hydrophile Cremes (O/W, abwaschbar, gut einziehend, befeuchtend), lipophile/hydrophobe Cremes (W/O, fettend, nicht abwaschbar)
84
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Cremes; Vorteile
gut verteilbar, kĂĽhlend (O/W), gut einziehend, befeuchtend
85
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Cremes; Nachteile
Penetration Wirkstoff geringer, Emulgatoren
86
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Liposome; Aufbau
Wirkstoffträger, aus Phospolipide, Arzneistoff wird in Haut eingeschleust
87
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Paste; Definition
Salbe mit hohem Pulveranteil, zähe Konsistenz, aufsaugend
88
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Pasten; Vorteile
Schutz vor Feuchtigkeit, UV, Kälte, trockenend, saugend
89
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Pasten; Nachteile
haften nur auf trockener Haut, schlecht verteilbar, schlecht abwaschbar, weisse Krusten
90
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Gele; Definition
gelierte FlĂĽssigkeit, Basis Wasser oder Wasser/Alkohol
91
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Gele; Vorteile
Verdunstungskälte, leicht auftragbar, gut verteilbar
92
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Gele; Nachteile
austrocknend, Häutchen, Alkohol nicht im Gesicht
93
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Wirkstoffhaltige Pflaster; lokal wirkend
gibt Wirkstoff frei, der lokal auf/in der Haut wirkt
94
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Wirkstoffhaltige Pflaster; systemisch wirkend
perkutane Applikation, gibt kontinuierlich Wirkstoff ab
95
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TTS; Definition
transdermale therapeutische Systeme
96
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TTS; Vorteile
Konstanter Wirkstoffspiegel, lange Wirkung, kein First-Pass/Magen-Darm-Passage, keine Belastung von Magen-Darm
97
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TTS; Nachteile
Hauttyp Penetration unterschiedlich, Okklusiveffekt, Therapie nicht sofort abbrechbar
98
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Anwendung am Auge; Anforderungen
steril, pH-Wert 7.4, isotonisch
99
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Augentropfen; Vorteile
Wirkungseintritt, keinen Film, verteilt gut
100
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Augentrofen; Nachteile
kurze Wirkdauer, Resorption → UAW, Aufbrauchsfrist