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Kraft
Die Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems, Widerstände zu überwinden, ihnen entgegenzuwirken oder sie zu halten.
Agonist
Der aktive Muskel, der eine Bewegung initiiert.
Antagonist
Der Muskel, der dem Agonisten entgegenwirkt, um Bewegung zu ermöglichen.
Motorische Einheit
Die Gesamtheit der von einer motorischen Nervenzelle innervierten Muskelfasern.
Maximalkraft
Die größtmögliche Kraft, die willkürlich gegen einen Widerstand ausgeübt werden kann.
Leistungsbestimmendefaktoren der Maximalkraft
1.Energiereiche Phosphate
2.Muskelquerschnitt
3.Intramuskuläre Koordination
4.Intermuskuläre Koordination
5.Motivation
6.Athropometrische Merkmale
Leistungsbestimmende Faktoren SchnellKraft
1. Alle leistungsbestimmende Faktoren der Maximalkraft
2. Intra- und Intermuskuläre Koordination
3. Muskelfaserstruktur
4. Körpertemperatur
5. Vorspannung des Muskels
Schnellkraft
Die Fähigkeit, den eigenen Körper oder ein Gerät in der zur Verfügung stehenden Zeit auf eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu bringen.
Kraftausdauer
Die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei langandauernden oder sich wiederholenden Krafteinsätzen.
Hypertrophie
Die Größenzunahme von Geweben oder Organen durch Zunahme der Zellgröße.
Intramuskuläre Koordination
Die synchronisierte Aktivierung von Muskelfasern innerhalb eines Muskels.
Intermuskuläre Koordination
Das Zusammenspiel zwischen Agonisten und Antagonisten bei Bewegungen.
Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ)
Aktive Verlängerung der Muskulatur gefolgt von der Kontraktion desselben Muskels.Hierbei kommt es
nach der Verlängerung zunächst zu einer exzentrischen,
dann zu einer konzentrischen Kontraktion.
Explosivkraft
Die Ausprägung der Schnellkraft, die während sportlicher Aktivitäten wie Wurf oder Sprung benötigt wird.
Autorentypische Reserven
Kraftreserven, die nicht willkürlich aktiviert werden können, aber durch Training reduziert werden können.
Kraftfähigkeit
Beinhaltet Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer als wichtige Komponenten.
Leistungsbestimmende Faktoren
Faktoren, die die Entwicklung von Kraft beeinflussen, wie Muskelquerschnitt und Motivation.
Krafttraining
Ein Training zur Verbesserung der Muskelkraft und -leistung.
Pyramidentraining
Methode, bei der mit steigenden Widerständen die Wiederholungszahlen abnehmen.
Statisches Krafttraining
Training, bei dem Kraft durch statische Anspannung erzeugt wird.
Trainingseffekt
Positive physiologische Anpassungen durch regelmäßiges Krafttraining.
Verletzungsprophylaxe im Krafttraining
Regeln zur Vermeidung von Verletzungen, wie das Erlernen der korrekten Technik.
Relative Kraft\n\n
Die Maximalkraft im Verhältnis zum Körpergewicht (Relative\ Kraft = \frac{Maximalkraft}{Körpergewicht}).\n\n
Absolute Kraft\n\n
Die Summe aus der willkürlich einsetzbaren Maximalkraft und den autonom geschützten Reserven.\n\n
Kraftdefizit\n\n
Die Differenz zwischen der absoluten Kraft und der willkürlich verfügbaren Maximalkraft.\n\n
Konzentrische Kontraktion\n\n
Die überwindende Arbeitsweise der Muskulatur, bei der sich der Muskel unter Anspannung verkürzt.\n\n
Exzentrische Kontraktion\n\n
Die nachgebende Arbeitsweise der Muskulatur, bei der sich der Muskel unter Spannung verlängert.\n\n
Isometrische Kontraktion\n\n
Die statische Arbeitsweise der Muskulatur, bei der Kraft entwickelt wird, ohne dass sich die Länge des Muskels ändert.\n\n
Reaktivkraft\n\n
Die Fähigkeit, nach einer exzentrischen Dehnung unmittelbar einen konzentrischen Kraftstoß zu erzeugen (spezifische Form im DVZ).\n\n
Muskelfasertypen\n\n
ST-Fasern (Slow Twitch): Dunkle, langsam zuckende Fasern mit hoher Ausdauer.\n2. FT-Fasern (Fast Twitch): Helle, schnell zuckende Fasern mit hoher Kraftentfaltung.
Muskelfasertypen
ST-Fasern (Slow Twitch): Dunkle, langsam zuckende Fasern mit hoher Ausdauer.
FT-Fasern (Fast Twitch): Helle, schnell zuckende Fasern mit hoher Kraftentfaltung.
Kraftausdauerleistungsfähigkeit\n\n
Fähigkeit, bei einer statischen oder dynamischen Kraftbelastung die Ermüdung lange hinauszuzögern.\n\n
Autonome Reserven\n\n
Das Kraftpotential (ca.\ 30\%\ -\ 40\%\ der\ absoluten\ Kraft), das nur in Extremsituationen oder durch spezielles Training zugänglich ist.\n\n
Beweglichkeit
Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit
großer Schwingungsweite ausführen zu können.
Konstitutionelle Faktoren
Gelenktyp
Gelenkkapsel und Gelenkbänder
Dehnfähigkeit des Muskelsystems
Myofibrillen Aktin und Myosin als kontraktile Elemente
elastische Titinfilamente
bindegewebigen Strukturen der Muskelzelle und dieFaserhüllen (Sarkolemm und Bindegewebe)
Sehnen
Neuronale Einflüsse
Dehnungsreflex
Hemmung der Antagonisten
Spannungsreflex / Eigenhemmung
Warming up
Ein Warm Up, auch Aufwärmen genannt, bezeichnet
die Phase der körperlichen Vorbereitung vor einer
sportlichen Aktivität oder einem Training. Es dient
hauptsächlich dazu, den Körper sicher auf das
bevorstehende Training vorzubereiten.
Zwei Arten Warm up
aktives warm-up (allgemein / spezifisch)
passives warm-up
Ziele von Aufwärmen
Ein Warm-Up wird im Allgemeinen zur Verbesserungder Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie zur Verringerung des Verletzungsrisikos durchgeführt.
Leistungssteigerung primär durch das Erhöhen der Körpertemperatur → R-G-T Regel
R-G-T Regel
Die Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel, kurz RGT- Regel, besagt, dass bei ansteigender Temperatur, bis zu einem Optimum alle biomechanischen Prozesse bis 20% schneller ablaufen.
Allgemeines Aktives warm-up
Unter allgemeinem Aufwärmen versteht man Maßnahmen, die darauf abzielen den gesamten Körper zu aktivieren und folglich zu erwärmen. Das Herz-Kreislaufssystem und die Muskulatur werden auf die bevorstehende Belastung vorbereitet. Idealerweise ist dies möglich, indem vorwiegend die großen Muskelgruppen einbezogen werden.
Bsp.:Ergometer / Radfahren
Laufband / Joggen
Passives warming up
Beim passiven Aufwärmen wird die Muskeltemperatur oder die Kerntemperatur durch externe Mittel erhöht. Passives Aufwärmen kann man gut als Ergänzung zum Aktiven warm-up nutzen, jedoch dadurch nicht ersetzen!
Bsp.:heiße Duschen oder Bäder
Sauna
Diathermie
Massagen
„Faszien-Gun“
Physiologische Wirkung
Erhöhung der Muskeltemperatur durch Energie-
bereitstellung
Blutgefäße werden erweitert und dadurch Verbesserung
des Bewegungsumfangs der Gelenke
Mehr Muskelfasern werden durch eine höhere Gewebe-
temperatur kontrahiert, dadurch kommt es zu einer
verkürzten Reaktionszeit
Mehr ATP steht zur Verfügung, weil Hämoglobin bei
erhöhter Temperatur mehr Sauerstoff abgibt
Verbesserung des inneren Gasaustauschs
Kreislauf wird durch verbesserte Durchblutung von Herz
und Muskel angeregt
Stimulierung des Hormonsystems
Mehr Gelenksflüssigkeit (Synovia)
Verbesserung der Muskelkoordination durch eingeschulte
Agilität im Warm- Up
Arbeitsleistung und kardiovaskuläre Kraft nimmt zu
Verbesserung der Konzentration, Aufmerksamkeit, während
Stress und Nervosität abgebaut wird
Spezifisches Warm-Up
Mit speziellem Aufwärmtraining und direktem Mobilisieren bestimmter Muskelgruppen machst du dich gezielt bereit für die anstehende Belastung. So ein Warm up richtet sich also an einzelne Muskelgruppen, die beim geplanten Workout besonders beansprucht werden.
Cool Down
Ein Cool Down bezeichnet die Abwärmphase nach dem Sport oder einer Trainingseinheit. Es ist eine wichtige Komponente des gesamten Trainingsprozesses, die dazu dient, den Körper nach der Belastung langsam wieder in einen Ruhezustand zu bringen.
Vorteile des Cool Downs
eine verbesserte Erholung
eine Verringerung des Muskelkaters
eine Reduzierung des Verletzungsrisikos
eine allgemeine Entspannung von Körper und Geist.
Phasen des Cool Downs
Aktive Erholungsphase: In dieser Phase sollen vor allemdie Herz-Kreislauf-Aktivitäten gesenkt werden. Die Belastungsintensität wird reduziert, der Bewegungsradius verkleinert und die Koordination verringert. Es geht darum, den Körper langsam zur Ruhe kommen zu lassen.
Regeneration und Entspannung: In der zweiten Phase des Cool Downs liegt der Fokus auf der Regeneration der Muskeln und der Entspannung der Psyche. Durch bestimmte Bewegungen werden muskuläre Dysbalancen ausgeglichen und Stoffwechselendprodukte wie Laktat abtransportiert. Dies fördert die Erholung und unterstützt die Regeneration der Muskulatur.