Emotionsregulation:

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10 Terms

1
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Was ist unter Emotionsregulation zu verstehen?

Definition:

  • Es werden bestimmte Strategien eingesetzt um einen emotionalen Zustand zu regulieren

    → Diese Regulation muss nicht immer im Sinne einer Reduktion sein kann auch ein Steigern von erwünschten Emotionen sein

2
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Welche Faktoren sind wichtig für die Emotionsregulation?

Voraussetzungen/Faktoren

  • Emotionsregulation hängt von kognitiven Prozessen ab

  • Die Aufmerksamkeit ist ein wichtiger Bestandteil bei der Emotionsregulation

    → Wir kontrollieren unsere Emotionsregulation indem wir unsere Aufmerksamkeit auf andere Dinge (weniger emotionale Reize, Gefühle etc.) lenken

3
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Wie äussert sich die Emotionsregulation im Säuglingsalter

Emotionsregulation im Säuglingsalter:

  • Im Säuglingsalter sind sie noch nicht in der Lage ihre Emotion selbständig zu regulieren

  • Säuglinge sind abhängig davon, dass andere (Bezugsperson) diese Emotionsregulation für sie übernehmen

4
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Was kann die Bezugsperson machen um die Emotionen des Säuglings zu regulieren?

Strategien als Bezugsperson

  • Beruhigend mit dem Säugling sprechen

    → auch wenn das Säugling nicht den Inhalt versteht

  • Das Säugling in den Armen nehmen

  • Das Säugling in den Schoss nehmen

  • Das Säugling über die Wange streicheln

    → Körperkontakt herstellen

5
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Ab wann können sich Säuglinge ihre Emotionen selbständig reulgieren?

Selbstständige Emotionsregulation:

  • Ab 4-6 Monate entwickeln Säuglinge die Fähigkeit, sich selbst abzulenken um Emotionen zu kontrollieren

  • Interindividuelle Unterschiede bei der Emotionskontrolle zeigen sich jedoch bereits im Säuglingsalter

6
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Welche Strategien nutzt ein Säugling für die Emotionsregulation?

Strategien:

  • Die erste Strategie die es entwickelt ist, dass sie sich ablenken

    indem sie den Blink wo anders richten wenn ihnen etwas unangenehm ist

  • Finger in den Mund

  • Schnuller

  • Bei Angst suchen sie die Nähe ihrer Bezugsperson

7
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Welche Strategien entwickeln Kinder im Kleinkindalter und im mittleren Alter für die Emotionsregulation?

Emotionsregulation im Kleinkindalter und mittleren Alter:

  • Im Kleinkindalter und im mittleren Alter verbessert sich die Emotionsregulation stark

Strategien im Kleinkindalter und im mittleren Alter:

Willentliche Steuerung von sensorischen Inputs:

  • Abwenden

  • wegschauen

Selbstinstruktion:

  • Selbstinstruktionen werden gelernt und eingesetzt um mit bestimmten Situationen umzugehen

→ Beispiel:

Ein Kind ist alleine Zuhause und hat Angst. Das Kind redet sich ein: “ Mama kommt bald zurück.” um sich zu beruhigen

Veränderung von Zielen

  • passen ihre Erwartungen an um z.B Frustration zu vermeiden

8
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Welche Rolle/ Einfluss haben Eltern bei der Emotionsregulation?

Rolle der Eltern

Modellernen bei Eltern, (Geschwister)

  • Das Kind schaut welche Strategien die Bezugsperson verwendet um Emotionen zu regulieren und übernimmt diese Strategien

Die Bezugsperson soll dem Kind helfen Strategien zu entwickeln

Gespräche und Erklärungen durch die Eltern

  • Das Kind auf die schwierige Situation vorbereiten (z.B erster Schultag)

  • Dem Kind Strategien anbieten wie es die Angst regulieren kann

9
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Wieso ist eine gute Emotionsregulation wichtig?

  • Eine gute Emotionsregulation ist wichtig für befriedigende Beziehungen mit anderen

10
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Welche Probleme treten bei einer ineffiziente Emotionsregulation auf?

Probleme:

Ineffiziente Emotionsregulation führt zu:

  • Häufigere Konflikte mit Gleichaltrigen

  • Unbefriedigende Peer-Beziehungen

  • Weniger erfolgreiche Anpassung in der Schule