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Biodiversität
Vielfalt
innerhalb einer Art
Artenvielfalt
Ökosystem
Warum ist die Biodiversität bedroht?
anthropogen: Lebensraumzerstörung, schneller Klimawandel, Übernutzung
natürlich : Vulkanausbrüche, Umweltkatastrophen
Entstehung der Vielfalt (Glauben)
Der Schöpfer hat alle Lebewesen unveränderlich geschaffen
Wissen durch Offenbarung (z.B. Bibel, Koran, Prophet.)
erforderte Glaubensakt
feste Glaubenssätze
Entstehung der Vielfalt (Evolution)
empirische: Forschung durch Beobachtung & Experimente
Hypothesen werden üperprüft, falsifiziert => Hypothese muss ggfs. verbessert werden
wissen ist vorläufig
Theorie: sehr gut bestätigte & Erklärungsmächtige. Hypothese (Evolutionstheorie, Relativitätstheorie)
Lamarcks Evolutionstheorie
beschrieb bereits eine Evolution der Lebewesen
ging jedoch falschlich von einem “inneren Streben” aus
nahm die vererbung erwehrbarer eigenschaften an.
→heute widerlegt
Darwin Evolutionstheorie
1859: “vom Entstehen der Arten durch natürliche”
natürliche Selektion ist der Motor der Evolution
aus einer Vielfalt von Variationen werden die am besten angepassten ausgewählt.
Synthetische Evolutionstheorie
verbindet Darwins Selektionstheorie mit moderner Genetik
5 Evolutionsfaktoren
Mutation
Sexuelle Rekombination
Selektion
reproduktive Fitness
Genpool
Gendrift
Isolation (→Artenentstehung)
Selektion
Nätürliche Auslese bedeute, Individuen mit bestimmten Merkmalen (Phänotyp) kommen aufgrund von bestimmten Selektionsfaktoren bevorzugt zur Fortpflanzung
Biotische Selektion
Fressfeinde, Beute, Nahrung, Konkurrenz, Krankheitserreger
Abiotische Selektion
Temperatur, CO2 Licht, Wasserverfügbarkeit, Sauerstoffangebot, Nährstoffangebote
Selektion Fakten
ist nicht zufällig
selektionsfaktoren
selektion verändert den Genpool von Populationen
Synthetische Evolutionstheorie
→Verbindung von Darwins Evolutionstheorie mit Genetik
Variabilität entsteht durch Mutationen (neue Allele) und Rekombination bei sexueller Fortpflanzung
In Populationen gibt es verschiedene Gentypen und Phänotypen
Selektion wirkt auf den Phänotypen: besser angepasste Individuen haben höhere reproduktive Fitness→ Allelhäufigkeiten im Genpool verändern sich → Evolution = dauerhafte Veränderung des Genpools
Reproduktive Isolation: kein Genaustausch zwischen Populationen → getrennte Entwicklung des Genpools
→es entstehen Fortpflanzungsbarrieren (keine fruchtbaren Nachkommen), spricht man nach Ernst Mayr vom eigenem Genpool
Evolutionsfaktoren
→ Prozesse, die die Allelhäufigkeiten im Genpool verändern →Grundlage der Evolution
Evolutionsfaktoren bedeutung
Mutation → neue Allele enstehen
Rekombination→ neue Allelkombination
Selektion →begünstigt gut angepasste Individuen
Isolation → Trennung von Populationen → neuer Genpool entsteht
Gendrift → zufällige Veränderung von Allelhäufigkeiten (z.B. durch Katastrophen)
Migration (Genfluss) → Ein - & Austrag von Allelen zwischen Populationen
=> Zusammenspiel dieser Faktoren verändert den Genpool dauerhaft → Artveränderung oder Artenbildung
Geschwindigkeit der Evolution
Gradualismus (Darwin):langsame stetige Evolution über längere Zeiträume
Fossilien zeigen auch rasche Veränderungen
Punktualismus wechsel zwischen langen, stabilen Phasen und kurzen, schnellen Evolutionsphasen
Evolutionsgeschwindigkeit hängt von Umweltbedingungen ab.
Genpool
Gesamtheit aller allele einer Population
Veränderung des Genpools:
Allele von Individuen ohne Nachkommen werden seltener
allele erfolgreicher individuen verbreiten sich stärker
Veränderung der Allelhäufigkeiten → bestimmte Genotyp Kombinationen häufiger
häufigere genotypen→ entsprechende Phänotypen treten häufiger auf
dauerhafte veränderung des genpools = Basis der Evolution
Veränderung durch Selektion
Fortpflanzungserfolg bestimmt, welche Allele häufiger im Genpool werden
Natürliche Selektion: besser angepasste Individuen haben mehr Nachkommen.
Sexuelle Selektion: Individuen, die für Partner attraktiver sind, Pflanzen sich häufiger fort.
Mutation & Abwanderung
Allelfrequenz kann durch Zuwanderung oder Abwanderung von Individuen verändert werden
Mutation erzeugt neue Allele
Nachteilige Mutationen verschwinden meist schnell aus dem Genpool
Vorteilhafte Mutationen können schnell häufiger werden
Selektion?
Anlese von Individuen mit hoher reproduktiver Fitness
Mutation
Zufällige, um gerichtete Veränderung der DNA
Mutation Prozess
Erzeugt neue Allele
Ist die einzige Quelle neue, genetische Information
Nur Keimbahnmutationen sind Evolutions wirksam
Mutation Typen
Genmutation (zum Beispiel Basenaustausch)
Chromosommutation
Genom Mutation (zum Beispiel Trisomie)
Eigenschaften der Mutation
Zufällig, nicht zielgerichtet
Meist neutral/schädlich, selten nützlich
Rekombination
Neue Kombination vorhandener Gene
Meiose
crossing over
Unabhängige Verteilung der Chromosomen
Befruchtung
Zufällige Kombination zweier Gameten
→ erhöht genetische Variabilität
→Grundlage für Selektion
Selektion
Grundidee Überproduktion von Nachkommen → Konkurrenz→ Kampf um das da sein
Individuen mit höherer Fitness geben mehr gehen weiter
Formen der Selektion
Stabilisierende Selektion
Transformieren (gerichtete) Selektion
Distruptive Selektion
Stabilisierende Selektion
mittlere Ausprägung wird begünstigt
Extreme werden ausgesiebt
Variabilität nimmt ab
Transformierende (gerichtete) Selektion
Verschiebung des Mittelwerts
Mittlere Form benachteiligt
Kann Artbildung fördern
Sexuelle Selektion
Sonderfall der Selektion
Information zur sexuellen Selektion
Partnerwahl
Konkurrenz innerhalb eines Geschlechtes
Beispiel: Pfauenschwanz
Erhöht Paarungserfolg, auch wenn Überlebensnachteile besteht
Gendrift
Zufällige Veränderung der Allelfrequenz
besonders stark in kleinen Populationen
Formen des Gendrifts
Flaschenhalseffekt
drastische Populationreduktion
Zufällige Allelzusammensetzung
Gründereffekt
Kleine Gründerpopulation
Eingeschränkter Genpool
Biologische Artbegriff
Arten sind Population, die sich untereinander fortpflanzen und fruchtbare nachkommen erzeugen können
Allopathische Artbildung
geographische Trennung
Unterschiedliche Selektion Bedingungen
Genetische Divergenz
Sympatrische Ausbildung
Ohne geographische Trennung
Ökologische Einnischung
Reproduktive Evolution
Adaptive Radiation
Aufspaltung einer Stammart in viele spezialisierte Arten→ zum Beispiel Darwinfinken
KoEvolution
Gegenseitige evolutionäre Anpassung zweier (oder mehrere) eng interagierender Arten
Beispiel: Stein,korallen und zooxanthellen
Selektionsdruck
Einwirkung von Umweltfaktoren auf eine Population
Druck hier: dass sich wandelnde Klima – > weniger schützender Wald, härteres Futter
Anpassung: nur die Vorfahren, die zufällig Mutation für längere Beine/härtere Zähne hatten, konnten in der Steppe überleben. Die angepassten sterben aus, weil der Druck zu hoch war.
Analogie
Bestimmte Umweltbedingungen begünstigen ähnliche Anpassungen (Selektion Vorteil)
Beispiel: schaufel,artige Vorderbeine bei graden Tieren)
Maulwurf und Maulwurfsgrille: äußerlich ähnliche Grabbeine, aber unterschiedliche innerer Bau
Ähnlichkeit nicht auf gemeinsame Verfahren zurückzuführen
Auch: stromlinienförmige Körper bei Hai und Delfin
Ursache: gleiche Lebensweise/ähnliche Umweltbedingungen
Ergebnis: konvergente Evolution und analoge Organe
Definition Analogie
Analoge Strukturen (zum Beispiel Organe) beziehungsweise Merkmale, haben kleinen gemeinsamen Ursprung, weisen aber aufgrund von Lebensräumen ähnlicher Funktion auf (konvergente Entwicklung) – > als Verwandtschaftskriterium ungeeignet
Homologie
= Ähnlichkeit von Merkmal aufgrund gemeinsamer Abstammung
Strukturen gehen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück
Homologe Organe müssen nicht gleich aussehen. Entscheidend ist der gleiche Ursprung ( dient als eindeutiger Hinweis auf Verwandtschaft.)
Homologiekriterien
Kriterium der Lage: Strukturen sind im Körper gleich angeordnet
Kriterium der spezifischen Qualität: Strukturen besitzen ähnlich komplexen Bau, auch bei unterschiedlicher Form ist der Aufbau gleich
Kriterium der Kontinuität: Übergangsformen lassen sich durch Fossilien belegen
= je mehr Kriterien erfüllt sind, desto sicherer handelt es sich um homologe Organe–> Hinweis auf Verwandtschaft
Divergenz
Auseinander Entwicklung, Verwandter Arten im Verlauf der Evolution
Ursprüngliches Merkmal (plesiomorph)
Merkmal, dass bereits der gemeinsame Vorfall hatte
Kommt oft in vielen Gruppen vor
Nicht geeignet, um enge Verwandtschaft zu bestimmen
Beispiel Wirbelsäule bei Wirbeltieren
Abgelegtes Merkmal (apomorph)
Evolutionären neu entstanden
Unterscheidet eine Gruppe von anderen
Beispielfedern bei Vögeln, Haare bei vielen Säugetieren
Synapormophie
→ gemeinsames, abgeleitetes Merkmal mehrerer Arten
→ zeigt nahe Verwandtschaft
Nur Synamorphien werden zur Bildung von Gruppen im Stammbaum verwendet
Homolog, morphologische Merkmale
Gleicher evolutionärer Ursprung
Lage Kriterium spezifische Qualität, Continuity Beispiel vor der Extremitäten bei Mensch, Fledermaus, was nicht homolog ist. Flügel von Vögel und Insekt (Analogie → Konvergenz)
Molekulare Homologie (DNA)
Verglichen werden
DNA – Sequenzen
Aminosäuresequenzen
Bestimmte Gene
Grundlage: je ähnlicher, die DNA, desto näher verwandt
Beispiel
Mensch und Schimpanse besitzen über 98 % DNA übereinstimmung → nahe Verwandtschaft
(Es geht nicht um sichtbare Merkmale, sondern um genetische Synapormophien)
Archepteryx vor circa 150 Millionen Jahren
Besitzt:
Reptilienmerkmale:
zähne
Langer, knöcherner Schwanz
Krallen an den Flügeln
Vogelmerkmale:
Federn
Flügel
Gabelbein
Kombination aus Merkmalen bei der Gruppen deshalb Mosaik Form
Proximate Ursache
Wirkursache, beziehen sich auf die unmittelbaren Mechanismen im Organismus fragen, nach dem, „wie“
Ultimate Ursache
Zweck Ursache beziehen sich auf den Evolutionsbiologischen Nutzen
Fragen nachdem „wozu“ (Selektionsvorteil)
Beispiel Schwänzeltanz der Bienen
Proximat (Mechanismen)
Auslösung des Verhaltens durch Pfund hochwertiger Futterquelle zur Mitteilung anderer
Ultimate (nutzen)
Effizienz,koordination des Volkes zur schnellen Nahrungfindung
Erhöhung der Überlebenschancen der gesamten
Bevölkerung
Vermeidung unnötiger Flüge (Kosten – nutzen – Analyse)
Kosten-Nutzen-Analyse
Die aufgewendete Energie zum Beutefang wird der aufgenommenen Energie, die die Beute bereitstellt, gegenübergestellt
: Selektion begünstigt nur solche Verhaltensweisen, deren nutzen die Kosten überwiegen
Altruismus
Helfer unterstützen selbstlos die Eltern bei der Aufzucht der jungen
Also erkennbarer Vorteil in Verhaltensweise
Also Helfer sind oft mit Eltern verwandt
Verwandtenselektion
Reproduktive Altruismus, Anteile der allele eines Lebewesens im Genpool der nächsten Generationen können durch Fortpflanzung aber auch durch die Hilfe eines Individuums gegenüber eines Verwandten zunehmen.
Also bei gleichen Eltern ist die Hälfte der Allee mit dem Bruder gemein, aber genauso viel werden an die eigenen Nachkommen weitergegeben.
Territoriales Verhalten
Wenn der Nutzen durch Nahrung und Paarung die Kosten der Verteidigung übersteigt, bis eine Revieröse erreicht wird, bei der die Kosten den Nutzen überwiegen
Individuen, deren Verhaltensweise zu einem höheren Nutzen führen, erzielen eine höhere reproduktive Fitness
Vergleich Mensch und Schimpanse Schädel/Gebiss
Hinter Hauptloch:
Bei Menschen unterm Schwerpunkt
Bei Schimpansen hinter dem Schwerpunkt
Gesicht:
Bei Menschen: spitzes Kinn, hohe Stirn
Bei Schimpansen: fliehendes Kinn, flache Stirn
Gebiss:
Bei Menschen: Zahnreihe, V-förmig
Bei Schimpansen: Zahnreihe, U-förmig
Mensch und Schimpanse Skelett
Bei Menschen
Aufrechter Gang
Knie unter dem Schwerpunkt
Oberschenkel schräg
Wirbelsäule doppelt S-förmig
Schüsselförmiges Becken
Bei Schimpansen
Vier füßiger Gang
Knie außen
Oberschenkel parallel
Wirbelsäule gewölbt
Längliches Becken
Vergleich Mensch, Schimpanse Hand
Bei Menschen: Daumen lang, Präzisionsgriff möglich
Bei Schimpansen: Daumen, kurz, lange Finger = Kraft Griff
Mensch Schimpanse, Gehirn
Bei Menschen: eher groß und komplexer
Bei Schimpansen: vergleichsweise klein
Stammbaum der menschenartigen Primaten

Wichtige Schritte zum Jetztmensch
Opponierbarer Daumen
Stereoskopes sehen
Lange Arme
Zentrales Hinterhauptsloch
Fußgewölbe
Freie Hände
Gehirn
Opponierbarer Daumen
Ermöglicht Greifhand
Stereoskopes sehen
Nach vorn gerichtete Augen erlauben, räumliches fixieren und exakte Abstand Schätzungen beim klettern
Lange Arme
Ursprünglich zum hangeln, begünstigen später das Gehen auf dicken Ästen als Vorstufe zum aufrechten Gang
Zentrales Hinterhaupstloch
Liegt bei Menschen unter dem Schädel
Fußgewölbe
Er setzt den Greiffuß, dient als Stoßdämpfer, erleichtert ab abholen beim gehen
Freie Hände
Durch die zweibeinige Fortbewegung wurden die Hände frei für den Werkzeug Brauch und den Transport von Nahrung
Gehirn:
Reduktion des Kaumuskels erleichterte Vergrößerung des Gehirn Schädels → Selektion fördert großes Gehirn durch die gute Nahrung, Versorgung und den verfeinerten Gebrauch von Werkzeug
Entwicklung in kleinen Schritten
Merkmale wie aufrechter Gang oder großes Gehirn entstanden schrittweise über viele Generationen
Heutige Strukturen sind aus früheren Strukturen hervorgegangen und entwickeln sich weiter
Selektion wirkt als Richtgeber→ begünstigt, vorteilhafte Anpassungen
Grundlage: genetische Variabilität der Nachkommen
Individuum mit vorteilhaften gehen haben höhere reproduktive Fitness → Adele werden häufiger weitergegeben
Auf dem Weg zum Jetztmensch
Vormensch, V. a.. Australopithecus afarensis
Urmenschen, Homo ergaster, Homo Habilis
Homo Erectus
Moderner Mensch
Vormensch, vor allem Australopithecus afarensis
Skelett Lucy vor, ungefähr 3,5 Millionen Jahre
Ausgeprägtes Sozialverhalten
Aufrechter Gang (konnte noch gut klettern)
Sexual Morphismus: Männer ungefähr 65 Kilo, 1,70 m , Weibchen 30 Kilo, 1 m
Geringes Hirnvolumen (circa 400 ml)
Homo Ergaster und Homo Habilis
Steinwerkzeuge, Herstellung
Übergang Pflanzenfresser→ Aas-/Allesfresser
Gehirnvolumen, nimmt zu
Hilflose Kinder
Soziale Verbände und Kommunikation
Reduktion der Behaarung
Homo Erectus
Großer guter Läufer
Großes Gehirnvolumen
Unreife Babys mit langer Entwicklung
Komplexe Steinwerkzeuge
Aktive Nutzung von Feuer (1. Million Jahre)
Moderner Mensch
Intelligenz
Sprache
Kulturelle Evolution
Out of Afrika
Homo Erectus hat sich aus Afrika über die gesamte (alte) Welt ausgebreitet. In Europa hat sich daraus Homo neanderthalensis entwickelt.
Homosapien hat sich später aus Homo Erectus in Afrika entwickelt und über die Welt ausgebreitet. Dabei wurde der Neandertaler in Europa „verdrängt.“
Evolution des Menschen aufrechter Gang
Anpassung von Schädel (Gesichtsform, hinterhauptsloch), Becken, Knie, Wirbelsäule, Füße
Präzisionsgriff
Aus kurzen Daum entwickelte sich später mit dem aufrechten Gang der Präzisionsgriff weiter
Kulturelle Entwicklung
Werkzeuggebrauch
erste Steinwerkzeuge: vor circa 2,5 Millionen Jahre→ Beginn der Oldowankultur
Einfache Geröllsteine mit mindestens einem Abschlag
Markier den Beginn der Steinzeit
Konzept der Menschen Rassen
Widerlegt, da:
Über 99,9 % der DNA bei allen identisch
Keine Grenzen/Trennlinien, Hautfarbe, unter anderem gehen geographische fließend ineinander über
Oberflächlichkeit: Merkmale wie Hautfarbe sind nur Anpassungen an das Klima
Erhöhte Proteinsynthese vs. -abbau:
Belastung aktiviert Signalwege, die die Translation (Proteinsynthese) anregen.
Gleichzeitig wird der Proteinabbau (über das Ubiquitin-Proteasom-System) vorübergehend gehemmt.
Nettoeffekt: Akkumulation von kontraktilen Proteinen.
Organisationsebene des Lebens
Zelle: die kleinste lebensfähige und vermehrungsfähige Einheit (z. B. eine einzelne Kieselalge oder eine Leberzelle).
Gewebe: Verband von gleichartigen Zellen mit ähnlicher Funktion (z. B. Lebergewebe, Palisadengewebe im Blatt).
Organ: funktionelle Einheit im Organismus, die aus verschiedenen Geweben zusammengesetzt ist (z. B. Leber, Blatt, Wurzel).
Organismus: Das gesamte Lebewesen (z. B. Mensch, Buche, Moospflanze).
Kennzeichen aller Zellen
Biomembranen schaffen abgeschlossene Räume (Kompartimentierung).
Zellplasma
Genetisches Material
Energiebedarf: Für Lebensfunktionen (Transport, Bewegung, Stoffwechsel) wird Energie benötigt.
Reproduktion: Zellen gehen immer aus bereits existierenden Zellen hervor.
Tierzelle Merkmale
keine Zellwand, Keine Chloroplasten nicht vorhanden,Meist keine/ kleine vesikel, Zellform Variabel, meist eingebettet in EZM, Verbindung über extrazelluläre Matrix
Merkmale Pflanzenzelle
Zellwand: Vorhanden, (stabilität & Form)
Chloroplast: Vorhanden (Ort der Fotosynthese)
Vakuole: Große Zentralvakuole (Speicher/Verdauung)
Zellform: Eher starr/geometrisch durch Zellwand
Über Plasmodesmen (Kanäle in der Wand)
Tierzelle

Pflanzenzelle

Zellkern (Nucleus) Funktion
Enthält den Großteil der DNA; Steuerzentrum der Zelle.
Ribosomen Funktion
Ort der Proteinbiosynthese (verknüpfen Aminosäuren zu Ketten).
Endoplasmatisches Reticulum Merkmal
Raues ER: Mit Ribosomen besetzt, stellt Proteine her.
Glattes ER: Ohne Ribosomen, Lipidsynthese und Giftabbau (besonders stark in Leberzellen ausgeprägt).
Golgi-Apparat (Dictyosomen): Merkmal
Speichert und verändert Proteine; schnürt Vesikel für den Transport ab.
Mitochondrien: Merkmal
"Kraftwerke"; wandeln Energie um (Zellatmung); besitzen eigene DNA.
Chloroplasten (nur in Pflanzen): Merkmal
Ort der Fotosynthese; besitzen ebenfalls eigene ringförmige DNA.
Vesikel (Lysosomen/Peroxisomen):
kleine Membranbläschen für Transport oder Abbau von Stoffen.
Die Extrazelluläre Matrix (EZM) Erklärt
Zusammenhalt: Hält die Zellen im Gewebe zusammen.
Schutz & Signal: Dient als Barriere gegen Erreger und ermöglicht Immunzellen die Bewegung zum Infektionsort.
Beispiel Knorpel: Die druckelastische Substanz zwischen den Knorpelzellen besteht aus Stoffen, die von den Zellen nach außen abgegeben wurden.
Semipermeabel
Eine halbdurchlässige Trennwand. Biomembranen sind für bestimmte Substanzen durchlässig, für andere jedoch nicht (= selektive Permeabilität).