Umfassender Lernzettel: Marketing & Konsumentenverhalten

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S-O-R-Modell

Modell zur Analyse des Konsumentenverhaltens: Untersucht die Auswirkung eines externen Reizes (Stimulus\text{Stimulus}) auf nicht direkt beobachtbare kognitive und aktivierende Prozesse im Konsumenten (Organism\text{Organism}) und die daraus resultierende beobachtbare Reaktion (Response\text{Response}).

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PESTEL-Analyse

Methode zur systematischen Erfassung der Makro-Umwelt eines Unternehmens anhand von sechs Umweltbereichen: Politisch (Political), Ökonomisch (Economic), Soziokulturell (Socio-cultural), Technologisch (Technological), Ökologisch (Ecological) und Rechtlich (Legal).

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Porters 5 Forces

Branchenstrukturanalyse zur Ermittlung der Marktattraktivität anhand von fünf Wettbewerbskräften: Bedrohung durch neue Anbieter, Verhandlungsmacht der Lieferanten, Verhandlungsmacht der Kunden, Bedrohung durch Substitute und Rivalität unter bestehenden Anbietern.

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High-Involvement-Kauf

Kaufentscheidung mit hoher subjektiver Wichtigkeit und hohem wahrgenommenen Risiko. Sie erfordert eine intensive kognitive Informationssuche und führt zu komplexen Entscheidungsprozessen.

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Low-Involvement-Kauf

Kaufentscheidung mit geringer Wichtigkeit und geringem Risiko. Sie zeichnet sich durch passives Informationsverhalten aus und erfolgt meist nach Gewohnheit oder etablierten Routinen.

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Fogg Behavioral Model

Verhaltensmodell, das besagt, dass ein Zielverhalten nur entsteht, wenn drei Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sind: Trigger (Reiz), Motivation (Wille zum Handeln) und Ability (Fähigkeit zur Ausführung).

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Exploratives vs. Deskriptives vs. Kausales Untersuchungsdesign

Explorativ dient der Ersterkundung unklarer Problemfelder (z. B. Fokusgruppen); Deskriptiv der genauen Beschreibung bekannter Sachverhalte (z. B. repräsentative Umfragen); Kausal dem Nachweis von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen (z. B. Experimente).

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SMART-Methode zur Zieldefinition

Kriterien zur präzisen Zielformulierung: Spezifisch (Specific), Messbar (Measurable), Ansprechend/Erreichbar (Achievable), Relevant (Relevant) und Terminiert (Time-Bound).

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Ansoff-Matrix (Marktfeldstrategien)

Strategieinstrument zur Identifikation von Wachstumspotenzialen basierend auf Märkten und Produkten: Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation.

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BCG-Portfolio-Matrix

Portfolio-Analyse nach Marktwachstum und relativem Marktanteil mit vier Quadranten: Question Marks (Nachwuchsprodukte), Stars (Wachstumsprodukte), Cash Cows (Gewinnbringer) und Poor Dogs (Auslaufprodukte).

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Markensteuerrad nach Esch

Instrument zur identitätsorientierten Markenführung, gegliedert in Markenkompetenz (Wer bin ich?), Markennutzen (Was biete ich an?), Tonality & Consumer Benefits (Wie trete ich auf?) und Markenbild (Wie trete ich visuell in Erscheinung?).

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Besonderheiten digitaler Güter

Digitale Güter zeichnen sich durch hohe Ersterstellungskosten (First Copy Costs\text{First Copy Costs}), vernachlässigbare Vervielfältigungskosten (Grenzkosten0\text{Grenzkosten} \rightarrow 0), unmittelbare globale Distribution und starke Netzwerkeffekte aus.

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Preiselastizität der Nachfrage

Messgröße für die Empfindlichkeit der Nachfragemenge xx auf eine Preisänderung pp: εx,p=ΔxxΔpp\varepsilon_{x,p} = \frac{\frac{\Delta x}{x}}{\frac{\Delta p}{p}}. Bei einem Betrag von ε>1\Vert\varepsilon\Vert > 1 reagiert die Nachfrage elastisch.

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Skimming-Strategie vs. Penetrationsstrategie

Skimming startet mit hohen Preisen zur schnellen Amortisation und Abschöpfung hoher Zahlungsbereitschaften. Penetration startet mit niedrigen Preisen zur schnellen Marktdurchdringung und Gewinnen von Marktanteilen.

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SEO vs. SEA

SEO (Search Engine Optimization) setzt auf unbezahlte, organische und langfristige Sichtbarkeit in Suchmaschinen. SEA (Search Engine Advertising) nutzt bezahlte Anzeigen für sofortige, aber budgetabhängige Sichtbarkeit.

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Direkter vs. Indirekter Vertrieb

Direkter Vertrieb erfolgt ohne Zwischenhändler (hohe Marge und Kontrolle, aber hoher Eigenaufwand). Indirekter Vertrieb nutzt Absatzmittler (schnelle Massenreichweite, aber Margenteilung und Kontrollverlust).

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Tausendkontaktpreis (TKP / CPM)

Kennzahl zur Messung der Kosten für 1.0001.000 Werbeeinblendungen: TKP=GesamtkostenImpressionen×1000TKP = \frac{\text{Gesamtkosten}}{\text{Impressionen}} \times 1000. Er misst die Reichweite, aber nicht die direkte Wirkung.