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Selbst-(Aktualisierungstendenz)
Angeborene Antriebskraft für menschliches Handeln, um sich zu entwickeln, Autonomie zu erreichen und Selbstbestimmung zu erlangen
AT sorgt für Erhaltung/Förderung des Organismus
Selbstaktualisierungstendez = Streben danach, das Selbst zu sein, welches man in Wahrheit ist
Vorraussetzung für AT, SAT: Offenheit für neue Erfahrungen
Selbstkonzept
Die individuelle Sichtweise bzw. Wahrnehmungsart von sich selbst in Bezug auf Eigenschaften, Beziehungen und von sich selbst in verschiedenen Lebensaspekten.
Erfahrungen sorgen für die Entstehung und Veränderung vom Selbstkonzept
Das Selbst-Ideal, also das Selbst was man gerne wäre, gehört zum Selbstkonzept
Flexibles Selbstkonzept
Ein Selbstkonzept, das aufgrund der hohen Selbstachtung sowie Kongruenz offen für neue, nicht ins SK passenden Erfahrungen ist
Starres Selbstkonzept
Ein Selbstkonzept, verbunden mit niedriger Selbstachtung und Inkongruenz welches Unsicherheiten hervorruft und Ängste vor nicht ins Selbstkonzept passenden Erfahrungen entwickelt.
Erfahrungen
Erfahrungen sind bewusste Momente welche mit aktiven Erinnerungen, Emotionen und persönlichen Bedeutungen verbunden sind.
Erfahrungen beeinflussen die Bildung und Entwicklung bzw. Veränderung des Selbstkonzepts.
Positive (Selbst-)Beachtung
Positive Beachtung:
… beschreibt die Haltung der Wärme, Liebe, Respekt, Sympathie und Anerkennung
=> reine (eigene) Existenz ist genug für positive Zuwendung von anderen
Selbstbeachtung …
… ist die sich selbst gegenüber empfundene Wertschätzung
Positive Selbstbeachtung:
… bedeutet, dass Erfahrung mit sich selbst als sehr befriedigend empfunden werden unabhängig von Austauschprozessen mit anderen
=> hohe Selbstbeachtung
Bedingungslose positive Beachtung
ist ein Bedürfnis eines jeden Menschen und bedeutet, dass eine Person positiv beachtet wird, unabhängig davon wie man ihr Verhalten, ihre Gefühle und Meinungen beurteilt.
Erfährt man im Kindesalter bedingungslose positive Beachtung
erfährt man wahrscheinlicher eine optimale Entwicklung und
es ermöglicht neue Erfahrungen nach dem tatsächlichen Wert für die AT einzuschätzen
Ist die positive Beachtung an Bedingungen geknüpft
werden die Bedingungen in das SK integriert und
neue Erfahrungen nicht nach Nutzen für die AT, sondern gemäß den Bedingungen beurteilt.
Positive Selbstbeurteilung kann nur durch Einhaltung dieser Bewertungsbedingungen geschehen
Innerer Bezugsrahmen
Die subjektive Welt des Individuums, die nur das Individuum selbst vollständig kennt.
Umgang mit Erfahrungen
Organismischer Bewertungsprozess von Erfahrungen
wodurch …/… entsteht
… Kongruenz
… Inkongruenz
Kongruenz
Die exakte Wahrnehmung und Integration neuer Erfahrungen in das Selbstkonzept, was ein Merkmal des flexiblen Selbstkonzepts ist und Offenheit für neue Erfahrungen fördert. Die Erfahrungen werden nicht als eine Bedrohung wahrgenommen und es herrscht ein psychischer Ausgleich.
Inkongruenz
Der als Bedrohung wahrgenommener Widerspruch zwischen dem Selbstkonzept und bewerteten neuen Erfahrungen, der zu Abwehrverhalten führt. Dieses Abwehrverhalten ist eine psychische Fehlanpassung.
Abwehrverhalten gegen Erfahrungen:
Verzerrung = Wahrnehmung so verändert/interpretiert, dass es mit SK wieder übereinstimmt
Verleugnung = Wahrnehmungsverweigerung