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Vokabel-Karteikarten für Strahlenschutz VGB Teil 1 und Teil 2 basierend auf dem Vorlesungsskript.
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Somatische Strahlenschäden
Schädigung von Körperzellen, die sich beim Geschädigten selbst auswirken.
Genetische Strahlenschäden
Schädigung von Keimzellen, die sich bei den Nachkommen auswirkt.
Halbwertsdicke
Eine Abschirmung wie Blei, die die Strahlung um die Hälfte reduziert.
Beruflich strahlenexponierte Person
Person, die bei einer Tätigkeit eine effektive Dosis von mehr als 1mSv im Kalenderjahr erreichen kann.
Sperrbereich
Bereich innerhalb des Kontrollbereichs, in dem die Ortsdosisleistung höher als 3mSv/h sein kann; er ist abzugrenzen und deutlich sichtbar zu kennzeichnen.
Photoeffekt (Gamma-Spektrometrie)
Der bedeutendste Wechselwirkungsprozess für die Gamma-Spektrometrie, da man mit ihm den Nuklidvektor feststellen kann.
Aerosolsammler
Kurzzeitmessgeräte, die anhand eines bestaubten Filters mittels eines Messgerätes ausgewertet werden.
Aerosolmonitore
Messgeräte zur ständigen Überwachung, die sowohl ein akustisches als auch ein optisches Warnzeichen geben.
Nuklidvektor
Die prozentuale Häufigkeitsverteilung der wichtigsten Nuklide, ermittelt durch eine Gamma-Spektrometrie von repräsentativen Proben.
Konditionierung
Das Herrichten des radioaktiven Abfalles zur endgültigen Deponierung.
Aktivierungsprodukte
Ehemals stabile Nuklide, die durch die Reaktion bzw. den Beschuss mit Neutronen radioaktiv geworden sind (z. B. Cobalt, Nickel).
Spaltprodukte
Nuklide, die durch den Beschuss schwerer Atomkerne mit Neutronen entstehen (z. B. Cesium 137, Jod 131).
Kontamination
Eine Verunreinigung mit radioaktiven Stoffen.
Halbwertzeit
Zeit, nach der sich die Hälfte der ursprünglich vorhandenen instabilen Atomkerne umgewandelt hat.
Inkorporation
Die Aufnahme von radioaktiven Stoffen in den menschlichen Körper (über Inhalation, Ingestion oder Haut/Wunden).
Radioaktivität
Der Zerfall instabiler Atome pro Zeit.
Kontrollbereich
Der betriebliche Bereich, in dem Personen eine höhere effektive Dosis als 6mSv im Kalenderjahr erhalten können; er ist abzugrenzen und deutlich sichtbar zu kennzeichnen.
Wirkungsgrad (Messgerät)
Das Verhältnis zwischen der aufgewandten Leistung und der nutzbaren Energie (ARm−R0).
Kalibrierfaktor
Der Kehrwert vom Wirkungsgrad (η=KF1).
Abstandsquadratgesetz
Regel, nach der sich die Dosisleistung einer punktförmigen Strahlenquelle bei doppeltem Abstand auf ein Viertel reduziert.
Redundanz
Mehrfaches (meist 4-faches) Vorhandensein von Systemen, z. B. vier Druckspeicher, vier Flutbehälter oder vier Not- und Nachkühlpumpen.
Diversität
Verschiedenartigkeit; Anstelle mehrerer gleichartiger Systeme verwendet man verschiedenartige, aber gleichwertige Systeme.
Moderator
Bauteil oder Stoff im Reaktor zur Verlangsamung der Neutronen.
3A-Regel
Maßnahmen zur Reduzierung der Dosisbelastung: 1. Abstand halten, 2. Aufenthaltsbegrenzung, 3. Abschirmung.
Alpha-Zerfall
Zerfallsart, bei der zwei Protonen und zwei Neutronen ausgesandt werden; die Massenzahl verringert sich um 4 und die Ordnungszahl um 2.
Beta-Minus-Zerfall
Zerfallsart bei Neutronenüberschuss; die Massenzahl bleibt unverändert und die Ordnungszahl nimmt um 1 zu.
Beta-Plus-Zerfall
Zerfallsart bei Protonenüberschuss; die Massenzahl bleibt unverändert und die Ordnungszahl nimmt um 1 ab.
Elektroneneinfang (K-Einfang)
Prozess, bei dem ein Elektron auf der K-Schale eingefangen wird und sich ein Proton in ein Neutron umwandelt (Massenzahl unverändert, Ordnungszahl um 1 geringer).