VL8 Strategisches - und Change Management

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1
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Transaktionskosten
Transaktionskosten entstehen u. a. durch Such-, Verhandlungs-, Kontrollkosten; sie erhöhen sich durch Informationsasymmetrien (Hidden Information/Action) aufgrund des erhöhten Aufwands für Kontrolle und Absicherung.
2
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Performance einer NPO
Die Erfüllung der Mission, der gesellschaftliche Impact, Effizienz, Legitimität und die Stakeholder-Zufriedenheit. Gemessen wird sie über Output-/Outcome-Indikatoren, z. B. extKostenjebetreuterKlientext{Kosten je betreuter Klient} oder Spendervertrauen.
3
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Minimalprinzip
Mit gegebenem Output den Input minimieren. (extGegebenerOutputminextInputext{Gegebener Output} \Rightarrow \min ext{ Input})
4
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Maximalprinzip
Mit gegebenem Input den Output maximieren. (extGegebenerInputmaxextOutputext{Gegebener Input} \Rightarrow \max ext{ Output})
5
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Strategisches Management
Dieser Prozess sichert die langfristige Handlungs- und Leistungsfähigkeit durch Kommunikations- und Verhaltensbeeinflussung, ausgerichtet an Ziel-, Wirkungs-, Nachhaltigkeits- und Ganzheitsperspektiven.
6
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Change Management
Der geplante organisatorische Wandel von einem IST- zu einem SOLL-Zustand, inklusive Planung, Durchsetzung und Kontrolle. Es folgt dem Leitbild der „Lernenden Organisation“ als kontinuierlicher, evolutionärer Prozess.
7
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Ends (Strategiekomponente)
Sie definieren die Ziele, Vision und den Zweck (Purpose) einer Strategie.
8
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Ways (Strategiekomponente)
Sie beschreiben die Vorgehensweisen, Programme und Maßnahmen zur Umsetzung einer Strategie.
9
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Means (Strategiekomponente)
Sie umfassen die Ressourcen, Kompetenzen und Budgets, die für eine Strategie benötigt werden.
10
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Strategiezyklus
Ein iterativer Prozess im strategischen Management, bestehend aus Analyse, Strategieformulierung, Strategieumsetzung und Strategieüberprüfung (Evaluation, Reporting).
11
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Mission (Strategieinhalt)
Der Zweck und Auftrag einer Organisation.
12
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Vision (Strategieinhalt)
Das Zukunftsbild einer Organisation in einem bestimmten Zeithorizont (z.B. X-Jahre).
13
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Ressourcenabhängigkeitstheorie
Basierend auf den Erkenntnissen von Pfeffer & Salancik (1978), besagt sie, dass Organisationen als offene Systeme externe Inputs benötigen und ihre Abhängigkeit steigt, wenn Ressourcen kritisch sind und wenige Alternativen verfügbar sind. Kontrolle über Ressourcen bedeutet Einfluss.
14
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Bridging-Strategien
Strategien zur Reduzierung von Ressourcenabhängigkeit durch den Aufbau von Allianzen, Netzwerken oder die Besetzung von Gremien.
15
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Buffering-Strategien
Strategien zur Reduzierung von Ressourcenabhängigkeit durch Puffer, Diversifikation oder Vorratshaltung.
16
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Chancen des strategischen Managements
Proaktives Handeln, klare Ziele, Langfrist-Fokus, Unterstützung von Kommunikation, Ressourcenallokation, interdisziplinäre Koordination und die mögliche Einbindung von Mitarbeitenden.
17
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Risiken des strategischen Managements
Regelmäßige Updates sind nötig (sonst 'Window Dressing'), hohe Umweltkomplexität führt zu Planungsunsicherheit, kurzfristige Krisen können nicht allein durch Strategie gelöst werden, und es besteht die Gefahr übermäßiger Formalisierung, die zu Kreativitätsverlust führen kann.
18
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Transaktionskosten

Kosten die u. a. durch Such-, Verhandlungs- und Kontrollaktivitäten entstehen und durch Informationsasymmetrien erhöht werden.

19
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Informationsasymmetrien

Ein Zustand, in dem eine Partei mehr oder bessere Informationen als die andere hat, was zu erhöhten Such-, Verhandlungs- und Kontrollkosten führt.

20
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Performance einer NPO

Die Dimensionen der Performance einer NPO umfassen Mission-Erfüllung, gesellschaftlicher Impact, Effizienz, Legitimität und Stakeholder-Zufriedenheit, typischerweise gemessen über Output-/Outcome-Indikatoren wie Kosten je betreuter Klient.

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Minimalprinzip

Ein Prinzip, bei dem ein gegebener Output mit einem minimalen Input erreicht werden soll Gegebener Outputmin Input\text{Gegebener Output} \Rightarrow \min \text{ Input}

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Maximalprinzip

Ein Prinzip, bei dem mit einem gegebenen Input ein maximaler Output erzielt werden soll Gegebener Inputmax Output\text{Gegebener Input} \Rightarrow \max \text{ Output}

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Strategisches Management

Ein Kommunikations- und Verhaltensbeeinflussungs-Prozess, der die langfristige Handlungs- und Leistungsfähigkeit einer Organisation sichert, ausgerichtet auf Ziele, Wirkung, Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit.

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Change Management

Der geplante organisatorische Wandel von einem IST- zu einem SOLL-Zustand, inklusive Planung, Durchsetzung und Kontrolle, oft nach dem Leitbild der 'Lernenden Organisation'.

25
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Ends (Strategiekomponente)

Die strategischen Ziele, Vision und der übergeordnete Zweck einer Organisation (Ziele, Vision, Purpose).

26
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Ways (Strategiekomponente)

Die Vorgehensweisen, Programme und Maßnahmen, die zur Erreichung strategischer Ziele eingesetzt werden (Vorgehensweisen, Programme, Maßnahmen).

27
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Means (Strategiekomponente)

Die für die Strategieumsetzung benötigten Ressourcen, Kompetenzen und Budgets (Ressourcen, Kompetenzen, Budgets).

28
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Strategiezyklus (Mintzberg)

Die Phasen des Strategiezyklus umfassen Analysen, Strategieformulierung, Strategieumsetzung und Strategieüberprüfung (Evaluation, Reporting).

29
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Beabsichtigte Strategie

Eine Strategie, die durch den Plan gesteuert wird.

30
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Realisierte Strategie

Die tatsächliche Strategie einer Organisation, die sich aus bewussten Teilen, emergenten Teilen und unrealisierten Anteilen zusammensetzt.

31
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Mission

Der Zweck und Auftrag einer Organisation.

32
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Vision

Ein Zukunftsbild und die langfristige Perspektive einer Organisation, oft mit einem X-Jahres-Horizont.

33
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Ziele

Konkrete, messbare Ergebnisse, die erreicht werden sollen.

34
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Strategie i. e. S.

Der Weg oder Ansatz, um Mission, Vision und Ziele einer Organisation zu erreichen.

35
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SWOT-Analyse

Ein Analyseinstrument zur Untersuchung von Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) einer Organisation.

36
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Balanced Scorecard (BSC)

Ein ganzheitliches Managementinstrument zur Messung und Steuerung der strategischen Umsetzung, das finanzielle und nicht-finanzielle Perspektiven berücksichtigt.

37
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Ressourcenabhängigkeitstheorie

Theorie, die besagt, dass Organisationen als offene Systeme externe Inputs benötigen und ihre Abhängigkeit von diesen Ressourcen steigt, wenn die Ressource kritisch und Alternativen begrenzt sind.

38
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Strategien zur Ressourcenabhängigkeit

Taktiken zur Minderung der Ressourcenabhängigkeit wie Allianzen (Bridging) oder die Schaffung von Puffern und Diversifikation (Buffering).

39
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Chancen strategischen Managements

Die Vorteile des strategischen Managements umfassen Proaktivität, klare Ziele, Langfrist-Fokus, verbesserte Kommunikation, Ressourcenallokation und Koordination sowie die Einbindung von Mitarbeitenden.

40
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Risiken strategischen Managements

Die Nachteile des strategischen Managements umfassen die Notwendigkeit regelmäßiger Updates, Planungsunsicherheit, Schwierigkeiten bei der Lösung kurzfristiger Krisen und die Gefahr übermäßiger Formalisierung.

41
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Change Management 'Binsenweisheiten'

Wesentliche Erfolgsfaktoren im Change Management sind die Beteiligung von Betroffenen, effektive Kommunikation, die Unterstützung des Wandels durch die Führung und die Qualifikation spezifischer Change-Rollen.

42
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Ein 8-Punkte-Plan für Change Management umfasst: Dringlichkeit aufzeigen, Plan bereitstellen, interne Unterstützung, Top-Management-Commitment, externe Unterstützung, Ressourcen