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Migration
Dauerhafte Verlagerung des Lebensmittelpunktes in eine andere Region oder Gesellschaft.
Довгострокова зміна центру життєвих інтересів в інший регіон
Binnenmigration
Wohnortwechsel innerhalb eines Staatsgebietes.
Emigration
Auswanderung (grenzüberschreitende/internationale Migration).
Immigration
Einwanderung in ein neues Land.
Remigration
Rückwanderung in das Herkunftsland.
Motive für Migration
- Familiennachzug
- Heiratsmigration
- Arbeitsmigration
- Expertenmigration
- Armutsmigration
Statusgruppen in Deutschland
- Spätaussiedler
- Asylbewerber
- Angehörige von in Deutschland lebenden Ausländern
- Arbeitsmigranten
- Flüchtlinge
Bildungsbarrieren
- Defizite im kulturellen Kapital
- Geringere Gymnasialempfehlungen
- Soziale Herkunft
Migranten
Personen, die ihren Wohnsitz dauerhaft verlegen.
Menschen mit Migrationshintergrund
Personen, die selbst oder deren Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurden.
Spätaussiedler
Deutsche Volkszugehörige aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion oder Osteuropa.
Asylbewerber
Personen, die Schutz vor politischer Verfolgung suchen und ein rechtliches Verfahren durchlaufen.
EU-Binnenmigranten
Bürger der EU, die innerhalb des Binnenmarktes von der Freizügigkeit Gebrauch machen.
Arbeitsmigranten
Personen, die zur Arbeitsaufnahme zuwandern (z.B. Saisonarbeiter oder Experten).
Anwerbephase (1955-1973)
Zeitraum, in dem "Gastarbeiter" aktiv für die deutsche Industrie angeworben wurden.
14 Millionen Gastarbeiter
Anzahl der Menschen, die bis 1973 kamen (davon kehrten 11 Mio. zurück).
Anwerbestopp (1973)
Ende der aktiven Anwerbung von Gastarbeitern aufgrund der Ölkrise.
Konsolidierungsphase (1973-1980)
Phase der Stabilisierung der ausländischen Bevölkerung primär durch Familiennachzug.
Abwehr- und Begrenzungsphase (1980-1998)
Politische Phase mit dem Ziel, den Zuzug von Ausländern massiv zu beschränken.
Drittstaatenregelung (1993)
Asylrechtsreform: Wer aus einem sicheren Drittstaat einreist, kann sich nicht auf das Asylrecht berufen.
Zuwanderungsgesetz (2005)
Gesetz, das Deutschland offiziell als Einwanderungsland anerkennt und Integration fördert.
Integrationskurs
Kernstück des Zuwanderungsgesetzes zum Erlernen der Sprache und Rechtsordnung.
Soziales Kapital
Ressourcen und Netzwerke, die auf der Zugehörigkeit zu einer Gruppe beruhen.
Kulturelles Kapital
Bildungstitel, Wissen und sprachliche Kompetenzen, die den Erfolg beeinflussen.
Institutionelle Diskriminierung
Benachteiligung durch feste Strukturen in Bildungseinrichtungen oder Behörden.
Humankapital
Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Arbeitskräfte einer Gesellschaft.
Bildungsbeteiligung
Maßstab dafür, wie stark Migrantengruppen in höheren Schulen vertreten sind.
Gymnasialempfehlung
Schulische Empfehlung, die Kinder mit Migrationshintergrund statistisch seltener erhalten.
Push-Faktoren
Ursachen im Herkunftsland, die zur Auswanderung bewegen (z.B. Krieg, Armut).
Pull-Faktoren
Anreize im Zielland, die Zuwanderer anziehen (z.B. Arbeitsplätze, Freiheit).
Heiratsmigration
Zuwanderung zum Zweck der Eheschließung.
Armutsrisiko
Gefahr der Verarmung, die bei Migranten aufgrund sozialer Ungleichheit höher ist.
Teilhabe
Einbeziehung und aktive Mitwirkung von Migranten am gesellschaftlichen Leben.
Einwanderungsland
Staat, dessen Bevölkerung durch Zuwanderung nachhaltig geprägt und vergrößert wird.