Betriebswirtschaftslehre (BWL) - Grundlagen und Übersicht

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/78

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Vokabel-Lernkarten basierend auf den Zusammenfassungen der Betriebswirtschaftslehre (Bedürfnisse, Güter, Sektoren, Rechtsformen, Handel, Banken, Versicherungen, Treuhand).

Last updated 8:29 AM on 9/6/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

79 Terms

1
New cards

Bedürfnis

Das Verlangen eines Menschen nach etwas, das er als wünschenswert oder notwendig empfindet; Ausgangspunkt des wirtschaftlichen Handelns.

2
New cards

Nachfrage

Ein Bedürfnis, das zusätzlich mit genügend Kaufkraft ausgestattet ist und auf dem Markt wirksam wird.

3
New cards

Existenzbedürfnisse

Für das grundlegende menschliche Leben notwendige Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Wärme und Schlaf.

4
New cards

Wahlbedürfnisse

Bedürfnisse, die über die unmittelbare Existenzsicherung hinausgehen (unterteilt in Grundbedürfnisse und Luxusbedürfnisse).

5
New cards

Grundbedürfnisse

Bedürfnisse, die für einen angenehmen bzw. gesellschaftlich üblichen Lebensstandard wichtig sind.

6
New cards

Luxusbedürfnisse

Bedürfnisse, die nicht unbedingt notwendig sind und häufig mit einem besonders hohen Lebensstandard verbunden werden (z. B. Geschirrspüler).

7
New cards

Individualbedürfnisse

Bedürfnisse, die einzelne Personen betreffen (z. B. Hunger, Wunsch nach einem eigenen Fahrrad).

8
New cards

Kollektivbedürfnisse

Bedürfnisse, die mehrere Menschen bzw. die Gesellschaft als Ganzes betreffen (z. B. öffentliche Sicherheit, Strassen, Infrastruktur).

9
New cards

Materielle Bedürfnisse

Bedürfnisse, die sich auf körperliche bzw. gegenständliche Dinge beziehen (z. B. Kleidung, Lebensmittel, Computer).

10
New cards

Immaterielle Bedürfnisse

Bedürfnisse, die sich auf geistige, emotionale oder soziale Bereiche beziehen (z. B. Macht, Ansehen, Gerechtigkeit).

11
New cards

Bedürfnispyramide nach Maslow

1. Physiologische Bedürfnisse

Die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen.

Beispiele:

  • Nahrung

  • Wärme

  • Schlaf

2. Sicherheitsbedürfnisse

Der Mensch möchte sein bisheriges Leben absichern und Schutz erfahren.

Beispiele:

  • Sicherheit

  • Wohnung

  • finanzielle Absicherung

3. Soziale Bedürfnisse

Der Mensch möchte zu einer Gemeinschaft gehören.

Beispiele:

  • Familie

  • Freundschaften

  • Zugehörigkeit

  • Geborgenheit

Die Unterlagen nennen ausdrücklich die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft und die Geborgenheit in der Familie.

4. Anerkennungsbedürfnisse

Der Mensch möchte von anderen anerkannt und respektiert werden.

Beispiele:

  • Lob

  • Achtung

  • gesellschaftliches Ansehen

5. Selbstverwirklichung

Der Mensch möchte seine persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten verwirklichen.

Beispiele:

  • eigene Interessen verwirklichen

  • persönliche Ziele erreichen

  • eine Tätigkeit ausüben, die den eigenen Fähigkeiten entspricht

Die Unterlagen verbinden dies beispielsweise mit Freiheit und Unabhängigkeit bzw. dem Gedanken «Hobby als Arbeit».

Merksatz:

Physiologisch → Sicherheit → soziale Bedürfnisse → Anerkennung → Selbstverwirklichung

<p><strong>1. Physiologische Bedürfnisse</strong></p><p class="MsoNormal">Die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen.</p><p class="MsoNormal">Beispiele:</p><ul><li><p>Nahrung</p></li><li><p>Wärme</p></li><li><p>Schlaf</p></li></ul><p class="MsoNormal"><strong>2. Sicherheitsbedürfnisse</strong></p><p class="MsoNormal">Der Mensch möchte sein bisheriges Leben absichern und Schutz erfahren.</p><p class="MsoNormal">Beispiele:</p><ul><li><p>Sicherheit</p></li><li><p>Wohnung</p></li><li><p>finanzielle Absicherung</p></li></ul><p class="MsoNormal"><strong>3. Soziale Bedürfnisse</strong></p><p class="MsoNormal">Der Mensch möchte zu einer Gemeinschaft gehören.</p><p class="MsoNormal">Beispiele:</p><ul><li><p>Familie</p></li><li><p>Freundschaften</p></li><li><p>Zugehörigkeit</p></li><li><p>Geborgenheit</p></li></ul><p class="MsoNormal">Die Unterlagen nennen ausdrücklich die <strong>Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft</strong> und die <strong>Geborgenheit in der Familie</strong>.</p><p class="MsoNormal"><strong>4. Anerkennungsbedürfnisse</strong></p><p class="MsoNormal">Der Mensch möchte von anderen anerkannt und respektiert werden.</p><p class="MsoNormal">Beispiele:</p><ul><li><p>Lob</p></li><li><p>Achtung</p></li><li><p>gesellschaftliches Ansehen</p></li></ul><p class="MsoNormal"><strong>5. Selbstverwirklichung</strong></p><p class="MsoNormal">Der Mensch möchte seine persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten verwirklichen.</p><p class="MsoNormal">Beispiele:</p><ul><li><p>eigene Interessen verwirklichen</p></li><li><p>persönliche Ziele erreichen</p></li><li><p>eine Tätigkeit ausüben, die den eigenen Fähigkeiten entspricht</p></li></ul><p class="MsoNormal">Die Unterlagen verbinden dies beispielsweise mit <strong>Freiheit und Unabhängigkeit</strong> bzw. dem Gedanken «Hobby als Arbeit».</p><p class="MsoNormal"><strong>Merksatz:</strong></p><p class="MsoNormal"><strong>Physiologisch → Sicherheit → soziale Bedürfnisse → Anerkennung → Selbstverwirklichung</strong></p>
12
New cards

Freie Güter

Güter, die von der Natur in so grosser Menge zur Verfügung gestellt werden, dass sie nicht knapp sind und keinen wirtschaftlichen Preis haben (z. B. Sonnenlicht, Luft).

13
New cards

Wirtschaftliche Güter

Knappe Güter, deren Bereitstellung Aufwand verursacht und die deshalb einen wirtschaftlichen Wert bzw. Preis besitzen.

14
New cards

Sachgüter

Körperliche Gegenstände, unterteilt in Konsumgüter (direkte Bedürfnisbefriedigung) und Investitionsgüter (Produktion anderer Güter).

15
New cards

Dienstleistungen

Nicht körperliche wirtschaftliche Leistungen (z. B. Beratung, Haarschnitt, Bankdienstleistungen).

16
New cards

Rechte (als wirtschaftliches Gut)

Immaterielle Güter mit wirtschaftlichem Wert, wie etwa Patente, Lizenzen oder Nutzungsrechte.

17
New cards

Primärer Sektor

Wirtschaftssektor, der Rohstoffe und natürliche Ressourcen gewinnt (z. B. Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau).

18
New cards

Sekundärer Sektor

Wirtschaftssektor, der Rohstoffe verarbeitet und Produkte herstellt (z. B. Industrie, Handwerk, Baugewerbe).

19
New cards

Tertiärer Sektor

Wirtschaftssektor, der Dienstleistungen erbringt (z. B. Banken, Versicherungen, Handel, Treuhand).

20
New cards

Mikrobetrieb

Unternehmung mit weniger als 9 Beschäftigten.

21
New cards

Kleinbetrieb

Unternehmung mit 10–49 Beschäftigten.

22
New cards

Mittelbetrieb

Unternehmung mit 50–249 Beschäftigten.

23
New cards

Grossbetrieb

Unternehmung mit mehr als 250 Beschäftigten.

24
New cards

KMU

Sammelbegriff für Klein- und Mittelunternehmungen (Betriebe mit 10–249 Beschäftigten).

25
New cards

Einzelunternehmen

Rechtsform, bei der eine einzelne Person das Unternehmen führt und Eigentümer und Unternehmen eng miteinander verbunden sind.

26
New cards

Kollektivgesellschaft

Rechtsform, bei der mehrere Personen gemeinsam ein Unternehmen führen, wobei die persönliche Mitarbeit im Vordergrund steht und die Gesellschafter grundsätzlich persönlich haften.

27
New cards

Kommanditgesellschaft

Rechtsform mit mindestens einem unbeschränkt haftenden Gesellschafter und weiteren Gesellschaftern mit beschränkter Haftung.

28
New cards

GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von mindestens CHF 20'000, die Elemente von Personen- und Kapitalgesellschaften verbindet.

29
New cards

AG (Aktiengesellschaft)

Kapitalgesellschaft mit einem Aktienkapital von mindestens CHF 50'000 und einem Startkapital von 100 000, bei der die Kapitalbeteiligung und -beschaffung im Vordergrund stehen.

30
New cards

Genossenschaft

Rechtsform, die der gemeinsamen Selbsthilfe dient (z. B. Wohnbaugenossenschaft).

31
New cards

Private Unternehmung

Unternehmung, die sich vollständig in Privateigentum befindet (z. B. Novartis, Nestlé, UBS).

32
New cards

Staatliche Unternehmung

Unternehmung, die sich vollständig im Eigentum des Staates befindet (z. B. SBB, Die Post, SUVA).

33
New cards

Gemischtwirtschaftliche Unternehmung

Unternehmung, an der sowohl private Personen/Unternehmen als auch der Staat beteiligt sind (z. B. Schweizerische Nationalbank, Flughafen Zürich AG, Swisscom).

34
New cards

Firma

Der offizielle Geschäftsname einer Unternehmung.

35
New cards

Firmenwahrheit

Grundsatz nach Art. 944 OR, dass ein Firmenname keine unrichtigen oder irreführenden Angaben enthalten darf.

36
New cards

Firmenausschliesslichkeit

Grundsatz, dass sich eine neue Firma deutlich von bereits bestehenden Firmen unterscheiden muss.

37
New cards

Handelsregister (HR)

Ein öffentliches Register zur Gewährleistung von Transparenz und Rechtssicherheit, das wichtige Informationen über Unternehmen (Firma, Rechtsform, Sitz, Vertretung) enthält.

38
New cards

Bruttogewinn

Differenz zwischen Verkaufserlös und Einkaufspreis: Bruttogewinn=Verkaufserlo¨sEinkaufspreis\text{Bruttogewinn} = \text{Verkaufserlös} - \text{Einkaufspreis}.

39
New cards

Reingewinn

Verbleibender Gewinn nach Abzug der übrigen Aufwendungen vom Bruttogewinn: Reingewinn=Bruttogewinnu¨brige Aufwendungen\text{Reingewinn} = \text{Bruttogewinn} - \text{übrige Aufwendungen}.

40
New cards

Handelskette

Der Weg einer Ware vom Erzeuger bis zum Endverbraucher: Produktion → Grosshandel → Einzelhandel → Konsument/in.

41
New cards

Aktivgeschäft

Bankgeschäft, bei dem die Bank Geld in Form von Krediten oder Hypotheken an Kunden ausleiht.

42
New cards

Passivgeschäft

Bankgeschäft, bei dem die Bank Kundengelder (z. B. auf Sparkonten) entgegennimmt.

43
New cards

Zinsdifferenzgeschäft

Ertragsform einer Bank aus dem Unterschied zwischen höheren Kreditzinsen (Aktivgeschäft) und niedrigeren Guthabenzinsen (Passivgeschäft).

44
New cards

Kommissionsgeschäft

Ertragsform einer Bank durch Dienstleistungsgebühren bzw. Kommissionen (z. B. bei Wertpapiergeschäften, Anlageberatung oder Zahlungsverkehr).

45
New cards

Solidaritätsprinzip (Versicherung)

Grundprinzip einer Versicherung, bei dem viele Versicherte Prämien einzahlen, damit der finanzielle Schaden von einzelnen Betroffenen gedeckt werden kann.

46
New cards

Prämie

Der Betrag, den der Versicherte für das Gewähren des Versicherungsschutzes bezahlt.

47
New cards

Police

Das offizielle Dokument bzw. der Vertrag einer Versicherung.

48
New cards

AVB

Abkürzung für Allgemeine Versicherungsbedingungen.

49
New cards

Personenversicherungen

Versicherungen zur Abdeckung von Risiken bezüglich Person, Leben, Gesundheit oder Erwerbsfähigkeit (z. B. Unfall-, Kranken-, Lebensversicherung).

50
New cards

Sachversicherungen

Versicherungen zum Schutz von Sachen und Sachwerten gegen Beschädigung oder Verlust (z. B. Hausrat-, Gebäude-, Fahrzeugversicherung).

51
New cards

Vermögensversicherungen

Versicherungen zum Schutz vor finanziellen Vermögensschäden und Haftungsrisiken (z. B. Haftpflicht-, Rechtsschutzversicherung).

52
New cards

Treuhandunternehmung

  • ein Dienstleistungsunternehmen

    • kaufmännische Dienstleistungen (Buchhaltung)

    • Beratung (Steuern, Gründung)

    • und Revisionsprüfungen


53
New cards

Rechtsformen

knowt flashcard image
54
New cards

Know-how

das Wissen und Können, wie man etwas erfolgreich macht.

55
New cards

Bedürfnise unterscheiden sich nach:

Dringlichkeit, Bedürfnisträger, Gegenstand

<p>Dringlichkeit, Bedürfnisträger, Gegenstand</p>
56
New cards

Der Markt

knowt flashcard image
57
New cards

Wirtschaftliche Sektoren und Brachen

knowt flashcard image
58
New cards

Wirtschaftssektoren - Strukturwandel

knowt flashcard image
59
New cards

Unternehmensgrösse

knowt flashcard image
60
New cards

Grösste Unternehmen der Schweiz stand 2023

knowt flashcard image
61
New cards

Übersicht Rechtsformen

knowt flashcard image
62
New cards

Eigentumsverhältnisse der Unternehmungen

knowt flashcard image
63
New cards

Bestandteile der Firma ( Geschäftsname)

knowt flashcard image
64
New cards

Bankgeschäfter

knowt flashcard image
65
New cards

Gliederung von Versicherungen

knowt flashcard image
66
New cards

Aufgaben von gTreuhandunternehmungen

knowt flashcard image
67
New cards

die Handelskette

knowt flashcard image
68
New cards

Bedürfnisse der Dringlichkeit

  • Existenzbedürfnisse

  • Wahlbedürfnisse

    • Grundbedürfnisse

    • Luxusbedürfnisse


69
New cards

Bedürfnisse von dem Bedürfnisträger

  • Individuelbedürfnisse (alleine)

  • Kollektivbedürfnisse (zusammen)


70
New cards

Bedürfnisse von dem Gegenstand

  • materielle Bedürfnisse

  • immmaterielle Bedürfnisse (Macht, Ansehen, Geborgenheit)


71
New cards

Immaterielle Güter

nicht physisch

  • Dienstleistungen

  • Rechte


72
New cards

Konsumgüter

dienen dem Konsum

73
New cards

Investitionsgüter

Wirtschaftsprozess wird verwendet für Güter

74
New cards

Gebrauchsgüter

langfristigem Nutzen / wiederholt gebraucht

75
New cards

Verbrauchsgüter

einmalige Nutzung

76
New cards

Handelsgesellschaft

Handelsgessellschaft = Hauptzweck Einkommen →

  • Personengesellschaft

    • Mitarbeiter im Vordergrund

  • Mischformen


77
New cards

Genossenschaft

Genossenschaft = gemeinsame Selbsthilfe →

  • Kapitalgesellschaft

    • AG die Kapitalleitungen beschaffen


78
New cards

AG

Aktiengesellschaft

79
New cards

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung