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Welcher Energiebereich kommt bei der Mammographie zum Einsatz?
ca. 25 - 35 keV
Was ist die Besonderheit der Mammographie unter den „klassischen“ Röntgenuntersuchungen?
Geringere Dosis→ weiche Körperteile
Mindestens zwei Aufnahmen pro Brust
Brustkompression: Brust zwischen Objekttisch und einer Plexiglasplatte komprimiert um Strahlendosis gering zu halten und untersuchende Region bestmöglich abzubilden
Wie unterscheidet sich die Tomosynthese von einer Computertomographie?
Funktionsweise:
Tomosynthese: Röntgenröhre bewegt in einem Bogen und nimmt begrenzte Anzahl von 2D-Projektionen auf → Schichtweise Darstellung/Rekonstruktion,
CT: Röntgenrohr rotiert 360°-Grad um Patient → hohe 3D-Auflösung, exakte Lokalisation in allen Raumrichtungen
Bildqualität:
Tomosynthese: gute Kontrastauflösung in Schichten, reduziert Überlagerungsartefakte, Bildgebung in z-Richtung begrenzt
CT: Höhere 3D Auflösung und exakte Lokalisation in allen Raumrichtungen
Anwendungsbereich:
Tomosynthese: Mammadiagnostik
CT: Ganzkörper und Organbereiche
Würden Sie eine „klassische“ Mammographie oder eine Tomosynthese bevorzugen?
Digitale Brusttomosynthese (DBT) bevorzugt
erhöht Detektionsraten von Karzinomen
Reduziert falsch-positive Quoten (im Gegensatz zur “klassischen” 2D Brustmammographie)
Sehr junge Patienten: mehr Gefahr gegen höhere Strahlendosis → typische Mammographie besser
Wie groß ist die zusätzliche Strahlenbelastung durch eine Tomosynthese – und warum?
konventionale Mammographie: ca. 0,3 - 0,6 mSv/Untersuchung
DBT: ca. 0,5 - 1,0 mSv/Untersuchung → mehrere Projektionen aus unterschiedlichen Projektionen
Beschrifte Sinogramm-Achsen
Winkel [°]
Detektor Pixel #
![<ol><li><p>Winkel [°]</p></li><li><p>Detektor Pixel #</p></li></ol><p></p>](https://knowt-user-attachments.s3.amazonaws.com/b67cdc8d-a61b-4c3e-adca-990efe8e9739.png)
Wenn Sie ein tomographisches Bild lediglich mittels Rückprojektion (ohne Filterung) rekonstruieren, stellen Sie fest, dass …
das Bild stark verschwommen ist
Bei Rückprojektion ohne Filterung werden die gemessene Projektionsdaten rückprojiziert und aufsummiert
Grauwerte sind nicht invertiert
Bild hat keine gleichmäßige Graufläche, sondern ein unscharfes, strukturiertes Bild
Was ist der Sinn und Zweck der „Filterung“ vor der Rückprojektion? Wie/warum funktioniert dies?
Der Filter korrigiert die Unschärfe, d.h. die Übertonung der tiefen Frequenzen und verstärkt die hohen Frequenzen (Kanten, Details), bevor man rückprojiziert. Gleicht das Frequenzverhalten der Rückprojektion aus, sodass man nach der Rückprojektion wieder ein scharfes Bild entsteht.
Fourier-Slice-Theorem:
1D-Fouriertransformation einer Projektion einem Schnitt durch die 2D-Fouriertransformierte des Objekts
Alle Frequenzen im Frequenzraum müssen gleich stark gewichten
Rückprojektion: mit Korrekturfilter (Ram-Lak-Filter, Shepp-Logan, Hamming) multipliziert → Abschwächung tiefen Frequenzen
gefilterte Projektion rückprojiziert als scharfes und korrektes Bild