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25 deutschsprachige Vokabelkarten zu Grundbegriffen und Besonderheiten des Public-, Nonprofit- und Dienstleistungsmarketings.
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Marketing (nach Meffert)
Effiziente und bedürfnisgerechte Gestaltung von Austauschprozessen durch das Managen von Beziehungen, das Verstehen von Bedürfnissen und den effizienten Einsatz knapper Ressourcen.
Austauschprozess
Freiwilliger Tausch von Leistungen gegen Geld, Aufmerksamkeit oder Unterstützung zwischen Organisation und Zielgruppe.
Dienstleistungsmarketing
Marketing von immateriellen Leistungen, bei denen Produktion und Konsum gleichzeitig stattfinden und Kund:innen aktiv eingebunden werden.
Immaterialität
Eigenschaft von Dienstleistungen, nicht anfassbar, lagerbar oder transportierbar zu sein.
Uno-Actu-Prinzip
Gleichzeitiges Stattfinden von Produktion und Konsum einer Dienstleistung (z. B. Haarschnitt, Polizeieinsatz vor Ort).
Integration des externen Faktors
Einbindung der Kund:innen in die Dienstleistungserstellung; sie wirken aktiv an der Leistung mit.
Heterogenität
Qualität einer Dienstleistung lässt sich nicht standardisieren; jede:r Kund:in erlebt sie unterschiedlich.
Leistungspotenzial
Dienstleistungsanbieter verkaufen ein Leistungsversprechen statt eines physischen Produkts.
Public Marketing
Marketing von öffentlichen Verwaltungen oder Unternehmen zur Bedarfsdeckung, Information und Imagepflege gegenüber Bürger:innen.
Nonprofit Marketing
Marketing von NPOs zur Bedarfsdeckung, Spenden- und Engagementgewinnung sowie Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Anliegen.
Sozialunternehmen
Organisation zwischen Wirtschaft und Wohlfahrt, die soziale Wirkung und Absatzsteigerung verbindet (z. B. Social Start-ups).
Bedarfsdeckung
Zentrale Funktion im Public- und Nonprofit-Marketing: Bedürfnisse der Zielgruppen befriedigen statt Gewinne zu maximieren.
Zwangsnachfrage
Situation, in der Bürger:innen Leistungen öffentlicher Anbieter nutzen müssen, weil keine Wahlalternativen bestehen (z. B. Passbehörde).
Polypol
Marktform mit vielen Anbietern und hohem Wettbewerb; typisch für kommerzielle Märkte und viele NPO-Märkte.
Monopol
Marktform mit keinem oder nur einem Anbieter; häufig im öffentlichen Sektor (z. B. Müllabfuhr).
Zielgruppe
Personen oder Gruppen, die eine Organisation mit ihren Marketingmaßnahmen ansprechen will (Bürger:innen, Spender:innen, Kund:innen).
Marketing-Ziele
Gewünschte Wirkungen von Marketingaktivitäten, z. B. Imageaufbau, Vertrauen, Spendenakquise, Arbeitgeberattraktivität.
Akteure im öffentlichen Sektor
Staatliche Verwaltungen und öffentlich-rechtliche Körperschaften wie Polizei, Museum, Hochschule oder Rundfunkanstalt.
Akteure im Dritten Sektor
Nonprofit-Organisationen wie Wohlfahrtsverbände, Sportvereine oder Menschenrechtsorganisationen.
Gewinnerzielung
Primäres Ziel kommerzieller Unternehmen, das Public- und Nonprofit-Organisationen typischerweise nicht verfolgen.
Engagementförderung
Ziel des Nonprofit-Marketings, Menschen zur ehrenamtlichen Mitarbeit oder Unterstützung zu motivieren.
Öffentliche Unternehmen
Betriebe im Staatsbesitz (z. B. Stadtwerke, Verkehrsunternehmen) mit Zielen wie Kund:innenbindung und Kostendeckung.
Vertrauen
Wichtige Beziehungsressource, die durch Marketingmaßnahmen von Polizei, Behörden oder NPOs aufgebaut und gepflegt wird.
Imagepflege
Aufbau und Erhalt eines positiven Organisationsbildes bei relevanten Zielgruppen.
Ressourceneffizienz
Mit begrenzten Mitteln maximale Wirkung im Marketing erzielen – besonders bedeutend für öffentliche und nonprofit Organisationen.