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Diese Flashcards basieren auf der Vorlesung 'Micro-Foundations I: Individuen in Innovationsprojekten' und decken Themen wie Risikomanagement, das Amabile-Modell, divergentes Denken und die Bewertung von Innovationen ab.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Risiko
Beschreibt Situationen mit bekannten Ergebnissen und berechenbaren Eintrittswahrscheinlichkeiten ("known unknowns").
Echte Unsicherheit
Bezieht sich auf einzigartige Situationen ohne vergleichbare Vergangenheit ("unknown unknowns"), bei denen Wahrscheinlichkeiten nicht objektiv kalkulierbar sind.
Pareto-Prinzip (Risikobewertung)
Ein Prinzip zur Allokation von Ressourcen, bei dem davon ausgegangen wird, dass 20% der Risiken 80% des Schadens verursachen.
Microfoundations
Individuelle Handlungen, Entscheidungen und Interaktionen, die kollektive Phänomene auf Organisationsebene erklären.
Colemanʼs Bathtub
Ein Modell von Coleman (1990) zur Verknüpfung der Mikro- und Makroebene, das zeigt, wie kollektive Merkmale durch individuelles Handeln entstehen.
Kreativität
Die Produktion von neuen (novel) und nützlichen (appropriate) Ideen in jedem Bereich menschlicher Tätigkeit laut Amabile (1988).
Innovation
Der Prozess, der auf die Kreativität folgt und die durch sie erzeugten Ideen in die Umsetzung bringt.
Amabile-Modell
Das Drei-Komponenten-Modell der Kreativität, bestehend aus fachbezogenen Kompetenzen (Expertise), kreativitätsbezogenen Fähigkeiten und intrinsischer Motivation.
Expertise
Das Fundament kreativer Leistung, bestehend aus fachspezifischen Kompetenzen, Fachwissen, Kenntnissen und technischen Fähigkeiten.
Intrinsische Motivation
Dient als Katalysator kreativer Leistung und entscheidet darüber, inwieweit eine Person ihre Expertise und Fähigkeiten tatsächlich einsetzt.
Divergentes Denken
Eine kognitive Fähigkeit, die in verschiedene Richtungen führt, um den Lösungsraum zu öffnen und neue Ideen zu generieren.
Konvergentes Denken
Denkprozess, der auf die Ideenfindung folgt und der systematischen Auswahl sowie Umsetzung von Ideen dient.
Fluency (Flüssigkeit)
Eine Säule des divergenten Denkens nach Guilford (1950); beschreibt die Anzahl der Antworten auf einen bestimmten Reiz.
Originality (Originalität)
Die Einzigartigkeit der Antworten auf einen bestimmten Reiz als Komponente des divergenten Denkens.
Flexibility (Flexibilität)
Die Anzahl oder Einzigartigkeit der Kategorien von Antworten auf einen gegebenen Reiz.
Elaboration (Elaboration)
Die Erweiterung und detaillierte Verfeinerung von Ideen innerhalb einer bestimmten Kategorie von Antworten.
Opportunity Spaces
Der Raum aller grundsätzlich realisierbaren Ideen, begrenzt durch Technologie, Markt und Ressourcen (Kornisch & Ulrich, 2011).
Creativity Bias
Die Tendenz von Personen bei der Ideenselektion (nach Reitzschel, 2010), systematisch konservative Optionen zu bevorzugen, selbst wenn explizit nach Originalität gesucht wird.