Projektmanagement - Micro-Foundations und Kreativität

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Diese Flashcards basieren auf der Vorlesung 'Micro-Foundations I: Individuen in Innovationsprojekten' und decken Themen wie Risikomanagement, das Amabile-Modell, divergentes Denken und die Bewertung von Innovationen ab.

Last updated 12:19 PM on 6/30/26
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18 Terms

1
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Risiko

Beschreibt Situationen mit bekannten Ergebnissen und berechenbaren Eintrittswahrscheinlichkeiten ("known unknowns"\text{"known unknowns"}).

2
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Echte Unsicherheit

Bezieht sich auf einzigartige Situationen ohne vergleichbare Vergangenheit ("unknown unknowns"\text{"unknown unknowns"}), bei denen Wahrscheinlichkeiten nicht objektiv kalkulierbar sind.

3
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Pareto-Prinzip (Risikobewertung)

Ein Prinzip zur Allokation von Ressourcen, bei dem davon ausgegangen wird, dass 20%20\,\% der Risiken 80%80\,\% des Schadens verursachen.

4
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Microfoundations

Individuelle Handlungen, Entscheidungen und Interaktionen, die kollektive Phänomene auf Organisationsebene erklären.

5
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Colemanʼs Bathtub

Ein Modell von Coleman (19901990) zur Verknüpfung der Mikro- und Makroebene, das zeigt, wie kollektive Merkmale durch individuelles Handeln entstehen.

6
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Kreativität

Die Produktion von neuen (novel\text{novel}) und nützlichen (appropriate\text{appropriate}) Ideen in jedem Bereich menschlicher Tätigkeit laut Amabile (19881988).

7
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Innovation

Der Prozess, der auf die Kreativität folgt und die durch sie erzeugten Ideen in die Umsetzung bringt.

8
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Amabile-Modell

Das Drei-Komponenten-Modell der Kreativität, bestehend aus fachbezogenen Kompetenzen (Expertise), kreativitätsbezogenen Fähigkeiten und intrinsischer Motivation.

9
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Expertise

Das Fundament kreativer Leistung, bestehend aus fachspezifischen Kompetenzen, Fachwissen, Kenntnissen und technischen Fähigkeiten.

10
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Intrinsische Motivation

Dient als Katalysator kreativer Leistung und entscheidet darüber, inwieweit eine Person ihre Expertise und Fähigkeiten tatsächlich einsetzt.

11
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Divergentes Denken

Eine kognitive Fähigkeit, die in verschiedene Richtungen führt, um den Lösungsraum zu öffnen und neue Ideen zu generieren.

12
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Konvergentes Denken

Denkprozess, der auf die Ideenfindung folgt und der systematischen Auswahl sowie Umsetzung von Ideen dient.

13
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Fluency (Flüssigkeit)

Eine Säule des divergenten Denkens nach Guilford (19501950); beschreibt die Anzahl der Antworten auf einen bestimmten Reiz.

14
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Originality (Originalität)

Die Einzigartigkeit der Antworten auf einen bestimmten Reiz als Komponente des divergenten Denkens.

15
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Flexibility (Flexibilität)

Die Anzahl oder Einzigartigkeit der Kategorien von Antworten auf einen gegebenen Reiz.

16
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Elaboration (Elaboration)

Die Erweiterung und detaillierte Verfeinerung von Ideen innerhalb einer bestimmten Kategorie von Antworten.

17
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Opportunity Spaces

Der Raum aller grundsätzlich realisierbaren Ideen, begrenzt durch Technologie, Markt und Ressourcen (Kornisch & Ulrich, 20112011).

18
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Creativity Bias

Die Tendenz von Personen bei der Ideenselektion (nach Reitzschel, 20102010), systematisch konservative Optionen zu bevorzugen, selbst wenn explizit nach Originalität gesucht wird.