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Vokabel-Lernkarten zu den Inhalten von Modul 4b mit Schwerpunkt auf Public Health, Settingansatz, Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) und Good-Practice-Kriterien.
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Modul 4b
Ein Modul des Bildungsinstituts für Pflege und Gesundheit am Universitätsklinikum Münster zum Thema 'Potenziale und Risiken für die persönliche Gesunderhaltung in sozialen Interaktionen identifizieren' mit dem Schwerpunkt Public Health.
Setting
Stabile soziale Zusammenhänge wie Schule, Wohnviertel oder Betrieb (Naidoo & Wills, 2010, S. 310).
Settingansatz
Ein Ansatz der Prävention und Gesundheitsförderung, der dort ansetzt, wo Menschen leben, arbeiten, lernen und spielen, mit dem Ziel, gesunde Arbeits- und Lebensbedingungen sowie eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik und Qualitäts-/Evaluationsmanagement zu schaffen.
Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
Alle systemischen Interventionen in öffentlichen und privaten Betrieben zur Senkung gesundheitsrelevanter Belastungen oder Stärkung vorhandener Ressourcen.
§ 20b SGB V
Die Gesetztesgrundlage im Sozialgesetzbuch V, in der die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) gesetzlich verankert ist.
Erwerbstätigenzahl (4. Quartal 2024)
Laut Statistischem Bundesamt Destatis rund 46,3 Millionen Erwerbstätige, was die zentrale Bedeutung der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstreicht.
Ansatzpunkte der BGF
Nach Naidoo & Wills (2010) umfassen diese Unternehmensleitlinien und –kultur, Arbeitsorganisation, Personalwesen und –politik sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Umsetzungselemente der BGF
Methoden zur Durchführung von BGF, bestehend aus Partizipation der Beschäftigten, Integration, Projektmanagement, Organisationsentwicklung und Gesundheitsbericht.
Kriterien für gute Praxis
Vom Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit definierte Good-Practice-Kriterien für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung (z. B. Setting-Ansatz, Partizipation, Empowerment, Niedrigschwellige Arbeitsweise, Multiplikatorenkonzept, Evaluation).
IN FORM
Ein großes bundesweites Projekt, das seit 2008 mit Unterstützung des BMG (Bundesministerium für Gesundheit) und BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) umgesetzt wird.