Physiologie

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Diese Flashcards sind eine Lernhilfe für das Thema Physiologie und decken die wichtigsten Konzepte und Definitionen ab, die für das Verständnis der Körperfunktionen notwendig sind.

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1
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Was ist Physiologie?

Die Lehre von den normalen Körperfunktionen.

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In welche strukturellen Ebenen lässt sich der menschliche Körper unterteilen?

Atome, Moleküle, Organellen, Zellen, Gewebe, Organe, Organsysteme, gesamter Körper.

3
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Was ist Homöostase?

Aufrechterhaltung stabiler innerer Bedingungen im Körper.

4
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Welche Bestandteile umfasst der Regelkreis der Homöostase?

Sollwert, Messfühler, Regler (Gehirn), Stellglieder (z.B. Muskeln, Drüsen).

5
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Was sind die Grundlagen der Zellphysiologie?

Zellen sind die kleinsten Einheiten, ca. 100 Billionen Zellen im menschlichen Körper

Rote Blutzellen = Sauerstofftransport ca. ¼
restliche Zellen: bilden Gewebe & Organe

6
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Grundlegende Bausteine der Zellphysiologie

Vielfalt - unterscheiden Form & Funktion

Spezialisierung - Sauerstofftransport (rote Blutzellen)

Erregungsleitung (Nervenzellen)

Fortpflanzung (Keimzellen)

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Was ist die Hauptfunktion roter Blutzellen?

Transport von Sauerstoff.

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Nennen Sie die Grundeigenschaften von Zellen?

Stoffwechsel & Energiegewinnung durch:

-Umwandlung von Stoffen

-Vermehrung

-begrenzte Lebensdauer

-Reizaufnahme

-Reizbeantwortung

9
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Nennen Sie die Hauptbestandteile einer Zelle.

Wasser (70-85%) - Lösungsmittel

Ionen - elektrisch geladene Teilchen für zelluläre Prozesse

Proteine (10-20%)

Lipide (2%)

Kohlenhydrate (ca. 1%) - Energiespeicher

10
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Was regelt die Zellmembran?

Reguliert den Stoffaustausch und besteht aus einer Lipiddoppelschicht

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Beschreibe den Aufbau der menschlichen Zelle

Zellmembran (reguliert Stoffaustausch): sie umschliesst das Zytoplasma mit den Zellorganellen und den Zellkern

Zellorganellen sind für Energiegewinnung & Proteinsynthese zuständig

Zellkern enthält die DNA und steuert die Zellaktivität

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Eigenschaften der Zellmembran

umhüllt die Zelle

reguliert den Stoffaustausch (“Grenzpolizei”)

entscheidet welche Moleküle in die Zelle hinein- und aus ihr herauskommen

besteht aus einer Lipiddoppelschicht mit eingelagerten Proteinen

sie ist nicht starr, sondern dynamisch

Glykokalyx ist eine Kohlenhydratschicht auf der Zelloberfläche - zuständig für Zellerkennung & Kommunikation

Aufgaben der Zellmembran: Abgrenzung, Regulation, Kommunikation, Schutz

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Was sind Zellorganellen?

Strukturen innerhalb von Zellen, die spezifische Funktionen ausführen

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Endoplasmatische Retikulum (ER)

schlauchförmiges Netzwerk (weitverzweigtes Netzwerk von Membranen)

zwei Arten: raues ER mit Ribosomen, glattes ER ohne Ribosomen

Funktionen:

Raues ER: Proteinsynthese, Proteintransport

Glattes ER: Lipidsynthese, Entgiftung, Calciumspeicherung

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Ribosomen

Proteinbiosynthese (Translation) - “Proteinfabriken”

bestehen aus 2 Untereinheiten (60S und 40S) - lagern sich bei Proteinbiosynthese zu einem vollständigen Ribosom (80S) zusammen & anschliessend wieder dissoziieren

Freie R: stellen Proteine für den Eigenbedarf der Zelle her

membrangebundene R: produzieren Exportproteine (z.B. Drüsensekrete), Membranproteine, lysosomale Proteine

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Was ist die Funktion des Golgi-Apparats?

Verarbeitung, Verpackung, Transport von Proteinen und Lipiden

gestapelte, membranumschlossene Säcke = Golgi-Körper (Dictyosomen)

Modifikation - Proteine werden modifiziert

Sortierung - Proteine & Lipide werden nach Bestimmungsort sortiert

Vesikel transportieren zu anderen Zellorganellen/Zellmembran (Exozytose)

cis-Seite (Aufnahmestelle)

trans-Seite (Abgabestelle)

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Was ist die Hauptfunktion von Lysosomen?

Intrazelluläre Verdauung

enthalten eine Vielzahl von Enzymen, die versch. Stoffe abbauen können

Abbau von aufgenommenen Fremdkörper, zelleigene, überalterte Organellen & zelluläre Abfälle

Recycling - Abbauprodukte werden wiederverwendet

Schutz - Lysosomenmembran schützt die Zelle vor den Enzymen im Inneren

Schädigung - in geschädigten Zellen können freigesetzte Enzyme zur Gewebsautolyse beitragen

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Nenne die Eigenschaften von Peroxisomen

Entgiftung - dienen der Entgiftung

enthalten Enzyme (Oxidasen & Katalasen)

Wasserstoffperoxid - wird von der Katalase in unschädliche Stoffe umgewandelt

Vermehrung - Peroxisomen vermehren sich durch Spaltung

Vorkommen - Leber & Niere

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Was sind Mitochondrien und ihre Funktion?

Kraftwerk der Zelle

Energiegewinnung durch Zellatmung, ATP-Produktion, aus Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette)

ATP - Energiegewährung

Doppelmembran - äussere & innere Membran

innere Membran - gefaltet & bildet Cristae

Anzahl - variiert je nach Energiebedarf der Zelle

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Energieumwandlung

aus der Nahrung (Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse)

Abbau - Nahrungsbestandteile werden in ihren Grundbausteine (Glucose, Fettsäuren, Aminosäuren) zerlegt

Oxidation - Grundbausteine werden mit Sauerstoff oxidiert, wodurch Energie freigesetzt wird - Energie in Form von ATP speichert (ATP: universeller Energieträger der Zelle)

Verwendung - ATP für zelluläre Prozesse, wie Biosynthese, Membranpotentiale, Transport, Muskelkontraktion

21
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Was ist die Rolle des Zellkerns?

Kontrollzentrum - enthält DNA (Erbinformation der Zelle)

Aufgaben - steuert Zellaktivitäten, indem er bestimmt, welche Proteine wann & wo hergestellt werden

Bestandteile - Nukleolus: bildet Ribosoomen, Chromosomen, Kernmembran: doppelte Membran mit Poren für den Stoffaustausch

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Chromosomen

Träger der genetischen Information

befindet sich im Zellkern

besteht aus DNA & Proteinen

46 Chromosomen in Form von 23 Paaren

unterscheiden sich in ihrer Grösse & Form

  1. Chromosomenpaar bestimmt das Geschlecht

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Gen

Abschnitt auf der DNA, der den Code für ein Protein enthält

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Formen der Informationscodierung

genetische Information

Genom nutzt eine Abfolge von 4 Basen (Adenin, Thymin, Cytosin, Guanin) als “Buchstaben” für die Codierung

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Was versteht man unter dem Begriff Zytoskelett?

Stützgerüst der Zelle - Netzwerk von Proteinfasern, das die Zelle stabilisiert & ihre Form aufrechterhält

Bewegung - ermöglicht Zellbewegungen & Transport von Stoffen innerhalb der Zelle

Hauptkomponenten:

Aktinfilamente - für Zellform & Zellbewegung

Mikrotubuli: für intrazellulären Transport & Zellteilung

Intermediärfilamente: verleihen der Zelle mechanische Festigkeit

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Wie funktioniert die Diffusion?

Bewegung von Teilchen von höherer zu einem Ort niedrigerer Konzentration

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Was ist die Brown’sche Bewegung?

Ursache ist die zufällige, ungerichtete thermische Eigenbewegung der Moleküle

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Beispiel der Diffusion im Körper

Sauerstoff diffundiert in Zellen

Kohlendioxid diffundiert aus den Zellen

29
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Was ist die erleichterte Diffusion?

Moleküle, die nicht direkt durch die Membran diffundieren können, benötigen Carrierproteine für den Transport (z.B. Glucose)

30
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Was ist Osmose?

Diffusion von Wasser durch eine semipermeable Membran

Konzentrationsunterschied-Ausgleich

31
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Ziel der Osmose

Konzentration der gelösten Stoffe ausgleichen

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Beispiel einer Osmose

rote Blutkörperchen können platzen & schrumpfen

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semipermeable Membran

nur Wasser kann die Membran passieren, gelöste Stoffe nicht

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Filtration

Flüssigkeitstransport - durch semipermeable Membran, durch Druckunterschied ausgelöst

Grössenunterschied - grössere Teilchen werden zurückgehalten

Druckdifferenz - Menge hängt von der Druckdifferenz & Membranfläche ab

Blutkapillaren - hydrostatische Druck zum Auspressen von Blutplasma ins Interstitium

Gleichgewicht - im venösen Schenkel der Kapillaren kehren sich die Druckverhältnisse um, Flüssigkeit zurück in Blutgefäss gepresst

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Was gehört zu den passiven Transportprozessen?

Diffusion

Osmose

Filtration

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Was ist die Funktion der Natrium-Kalium-Pumpe?

Aktiver Transport von Natrium- und Kaliumionen gegen das Konzentrationsgefälle

Natrium-Ionen (+) aus der Zelle transportiert

Kalium-Ionen (+) in die Zelle transportiert

Energieverbrauch - erfolgt gegen das Konzentrationsgefälle, verbraucht Energie in Form von ATP

37
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Wieso ist die Funktion der Natrium-Kalium-Pumpe so wichtig?

für die Aufrechterhaltung des Membranpotentials

für viele zelluläre Prozesse (Erregbarkeit, Muskelkontraktion)

38
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Ruhemembranpotential

Potentialdifferenz - zwischen der Innen- und Aussenseite einer ruhenden Nervenzelle

beträgt etwa -70 Millivolt (mV)

unterschiedliche Ionenverteilung zwischen Intra- und Extrazellularraum

Kaliumkanäle sind während des Ruhepotentials häufig offen

Natrium- und Chloridkanäle sind meist geschlossen

39
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Vesikulärer Transport

Vesikel - membranumschlossene Bläschen transportieren Material innerhalb der Zelle/zu Zellmembran/von der Zellmembran

40
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Exozytose

Stoffe werden aus der Zelle transportiert

41
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Endozytose

Stoffe werden in die Zelle aufgenommen

42
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Phagozytose

grosse Partikel (z.B. Bakterien) werden von der Zelle aufgenommen & abgebaut (“Zellfressen”)

43
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Pinozytose

Flüssigkeiten & gelöste Stoffe werden aufgenommen

(“Zelltrinken”)

44
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Was sind aktive Transportprozesse?

Natrium-Kalium-Pumpe

Ruhemembranpotential

Vesikulärer Transport

45
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Was sind die Haupttypen von Gewebe im menschlichen Körper?

Nervengewebe

Muskelgewebe

Epithelgewebe

Binde- und Stützgewebe.

46
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Nervengewebe

Kontrolle

Nachrichtenverarbeitung

Reizaufnahme, -verarbeitung, -weiterleitung

47
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Muskelgewebe

ermöglicht Bewegung durch Zusammenziehen (Kontraktion)

3 Arten

-Skelettmuskulatur (quergestreift)

-Herzmuskulatur (quergestreift)

-glatte Muskulatur

Kontraktion - erfolgt durch einen Gleitmechanismus zwischen Aktion- & Myosinfilamenten

Energie in Form von ATP

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quergestreifte Muskulatur

ermöglicht willkürliche (bewusste) Bewegung

lange, zylindrische Zellen

besitzen mehrere Zellkerne

49
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Herzmuskulatur

unwillkürliche Kontraktion des Herzens

Querstreifung - ähnlich wie Skelettmuskulatur

vom autonomen Nervensystem gesteuert

zentrale Zellkerne - meist ein zentral gelegener Zellkern

netzartige Verknüpfung - Zellen durch Glanzstreifen miteinander verbunden - ermöglicht schnelle Erregungsleitung

spontane Erregungsleitung - einige Herzmuskelzellen können Erregungen spontan ausbilden & den Herzschlag so initiieren

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Glatte Muskulatur

unwillkürliche Bewegungen in Hohlorganen zuständig

spindelförmige Zellen - kurz, spindelförmig, nur einen Zellkern

vom vegetativen Nervensystem oder lokale Faktoren beeinflusst

langsame, dauerhafte Kontraktion

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Epithelgewebe

vielseitig, bedeckt & auskleiden von Körperoberflächen

kleidet Hohlorgane aus

Oberflächenepithelien - äussere & innere Oberflächen des Körpers schützen vor äusseren Einflüssen

Drüsenepithelien - bilden Drüsen & produzieren Sekrete (z.B. Hormone)

Sinnesepithelien - vermitteln Sinnesempfindungen

Zellverbände - Epithelzellen bilden geschlossene Verbände, die durch Zellkontrakte miteinander verbunden sind

Polarität - Epithelzellen sind polar differenziert, d.h. sie besitzen eine apikale & eine basale Seite

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Epithelzellen

3 Typen

Plattenepithelzellen - flach, ermöglichen einfachen Stoffaustausch (z.B. in Lungenbläschen)

Kubische Epithelzellen - würfelförmig, haben sekretorische oder absorbierende Funktionen (z.B. in Nierenkanälchen)

Hochprismatische Epithelzellen - säulenförmig, spezialisiert auf Sekretion & Absorption (z.B. in der Magenschleimhaut)

wird nach Anzahl der Zellschichten unterschieden - einschichtiges Epithel

mehrschichtig Epithel

mehrreihiges Epithel

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Resorption Epithel

Epithel dient der Aufnahme von Nahrungsbrei

Polarität - Epithelzellen sind polar, d.h.

haben eine apikale (obere) und eine basale (untere) Seite

Selektive Durchlässigkeit - ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen

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Darmepithel

bildet Drüsen, die Stoffe produzieren & absondern

Exokrine Drüsen

Endokrine Drüsen

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Beispiel mehrschichtiges Plattenepithel

Haut

Mundschleimhaut

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Beispiel einschichtiges, hochprismatisches Epithel

Darm

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Sinnesepithel

spezialisierte Epithelien, die Sinnesreize wahrnehmen können

Riechepithel - Riechzellen, die Geruchsmoleküle binden

Haut - nehmen Druck-, Tast-, Temperatur- und Schmerzreize wahr

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Binde- und Stützgewebe

hält die verschiedenen Gewebe & Organe zusammen

gibt dem Körper Struktur

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Klassifikation des Bindegewebes

Funktionen - Zusammenhalt, Formgebung, Versorgung

Hauptkategorien - in engeren Sinn - Knorpel, Knochen, Blut (z.B. in Bändern und Haut)

Bindegewebe & Stützgewebe, gemeinsamer Ursprung - entstehen aus dem Mesenchym, einem embryonalen Bindegewebe

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Woraus besteht Bindegewebe?

extrazellulärer Matrix

wenige Zellen

Grundsubstanz

Bindegewebsfasern

Bindegewebszellen

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extrazelluläre Matrix

macht den Grossteil des Bindegewebes aus

besteht aus Grundsubstanz & Fasern

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Grundsubstanz

gelartige Substanz

füllt den Raum zwischen den Zellen aus

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Bindegewebsfasern

Kollagenfasern (zugfest)

elastische Fasern (dehnbar)

retikuläre Fasern (stützend)

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Bindegewebszellen

Fibroblasten (zuständig für die Produktion der extrazellulären Matrix) & andere spezialisierte Zellen

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Arten Bindegewebe

unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung & Funktion

Lockeres Bindegewebe

Straffes Bindegewebe

Retikuläres Bindegewebe

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Lockeres Bindegewebe

wenige Fasern & mehr Zellen und Grundsubstanz

verbindet Gewebe

speichert Wasser

dient als Verschiebeschicht

67
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Straffes Bindegewebe

mehr Fasern & weniger Zellen

zugfest

unterteilt sich in geflechtartiges (z.B: Organkaspeln) & parallelfaseriges (z.B. Sehnen) Bindegewebe

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Retikuläres Bindegewebe

besteht aus Retikulumzellen & -fasern

bildet das Grundgerüst von lymphatischen Organen

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Fettgewebe

spezielle Form des Bindegewebes

Energiespeicher

Wärmeisolierung

mechanischer Schutz

besteht auf Fettzellen (Adipozyten)

speichern Fett in Form von Lipiden

Zellkern wird an den Rand gedrückt

unterscheidet zwischen Baufett & Speicherfett

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Stützgewebe: Knorpel, Knochen

Knorpelgewebe wichtiger Bestandteil

kann Druck und Zug aushalten

3 Arten: hyaliner, elastischer, Faserknorpel

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hyaliner Knorpeö

glasig

bietet biegsamen Halt

Gelenke

Rippen

Nase

Luftwege

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elastischer Knorpel

ähnlich wie hyaliner Knorpel

enthält aber mehr elastische Fasern, Festigkeit, Dehnbarkeit

z.B. Ohrmuschel

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Faserknorpel

viele Kollagenfasern

sehr druckfest

hohe Druckbelastungen

z.B. Bandscheiben

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Was sind Neuronen?

Nervenzellen

spezialisierte Zellen

erzeugen & weiterleiten elektrischer Impulse

Bausteine des Nervensystems

für die Informationsübertragung zuständig

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Aufbau der Neuronen

Zellkörper (Soma) - enthält Zellkern & Organellen, für Stoffwechsel der Zelle zuständig

Dendriten - nehmen Signale von anderen Neuronen auf, leiten Signale zum Zellkörper weiter

Axon - leitet elektrische Impulse (Aktionspotenziale) vom Zellkörper zu anderen Zellen weiter

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Synapsen

Schaltstellen für die Kommunikation zwischen Neuronen

meisten Synapsen befinden sich an den Dendriten des nächsten Neurons

Axone verzweigen sich am Ende & bilden synaptische Endknöpfe

Endknöpfe enthalten synaptische Vesikel mit Neurotransmittern

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Neurotransmitter

Überträgerstoffe für die synaptische Übermittlung

78
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Gliazellen

unterstützen die Neuronen

ernähren, schützen, isolieren die Neuronen

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Knochen

lebendiges Gewebe

dient als Hauptstützgewebe des Körpers

80
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Aufbau Knochen

verkalktes Knochengewebe

Zellen

spezielle extrazelluläre Matrix

2 Arten

kompaktes Knochengewebe - äussere Schicht

dichtes schammartiges Knochengewebe, das im Inneren vorkommt & Hohlräume aufweist

Funktionen - Knochen stützen den Körper, schützen Organe, speichern Kalzium

81
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Blut - Eigenschaften, Funktionen

flüssiges Bindegewebe, dass den Körper verbindet & versorgt

aus Blutzellen:

Erythrozyten

Leukozyten

Thrombozyten

Plasma (flüssige Matrix)

Funktionen

Blut transportiert Sauerstoff, Nährstoffe, Hormone, Abfallprodukte

Immunabwehr

Blutgerinnung

82
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Erythrozyten

rote Blutkörperchen

transportieren Sauerstoff

83
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Leukozyten

weisse Blutkörperchen

bekömpfen Infektionen

84
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Thrombozyten

Blutplättchen

Blutgerinnung

85
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Plasma

enthält Wasser, Proteine, Ionen, Glucose, Hormone, andere Stoffe

86
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Was sind die wichtigsten Blutzellen?

Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen)

87
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Wie beeinflusst die Erythropoese die Blutzellbildung?

Reguliert die Produktion von roten Blutkörperchen durch Erythropoietin

88
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Was passiert bei der Blutgerinnung?

Bildung eines Thrombus zur Wundheilung

89
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Was geschieht während der Menstruation?

Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut bei Absinken von Progesteron

90
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Hypertrophie

Vergrösserung von Geweben oder Organen durch Zunahme des Zellvolumens (Muskelwachstum)

91
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Hyperplasie

Vergrösserung von Geweben oder Organen durch Zunahme der Zellzahl

92
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Endozytose

Aufnahme von zellfremdem Material in die Zelle

93
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Exozytose

Ausschleusen von Stoffen aus der Zelle (z.B. Neurotransmittern)

94
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Hämatom

Ansammlung von Blut im Gewebe oder in einer Körperhöhle (Bluterguss)

95
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Ödem

Schwellung eines Gewebes aufgrund von Flüssigkeitseinlagerungen

96
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Atrophie

Gewebeschwund

97
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Nekrose

pathologischer Zelltod

98
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Wozu Atemwege, wenn es Diffusion gibt?

Diffusion - für den Sauerstofftransport im menschlichen Körper nicht ausreichend, zu langsam

Konvektion ist schneller

Zusammenwirken - Gasaustausch in den Lungenbläschen & im Gewebe erfolgt durch Diffusion, Transport von Sauerstoff im Blutkreislauf durch Konvektion

99
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Nase - Aufbau, Funktionen

Aufbau:

Knochen

Knorpeln

innen mit Schleimhaut ausgekleidet

Funktionen:

Nase reinigt, erwärmt, befeuchtet die Atemluft

Atemweg

über die Nasenhöhlen in den Rachen

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Flimmerepithel

befindet sich in der Nase

reinigt & befeuchtet die Atemluft

Flimmerhärchen - auf den Epithelzellen, bewegen sich rhythmisch, transportieren Schleim mit Staub & Bakterien in den Rachen

Becherzellen - produzieren Schleim, der die Fremdkörper bindet

Reinigung & Befeuchtung - durch Bewegung der Flimmerhärchen und Flüssigkeitsausscheidung wird die Atemluft gereinigt und angefeuchtet

Erwärmung - Durchblutung der Nasenschleimhaut erwärmt die Atemluft

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