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Diese Flashcards sind eine Lernhilfe für das Thema Physiologie und decken die wichtigsten Konzepte und Definitionen ab, die für das Verständnis der Körperfunktionen notwendig sind.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Was ist Physiologie?
Die Lehre von den normalen Körperfunktionen.
In welche strukturellen Ebenen lässt sich der menschliche Körper unterteilen?
Atome, Moleküle, Organellen, Zellen, Gewebe, Organe, Organsysteme, gesamter Körper.
Was ist Homöostase?
Aufrechterhaltung stabiler innerer Bedingungen im Körper.
Welche Bestandteile umfasst der Regelkreis der Homöostase?
Sollwert, Messfühler, Regler (Gehirn), Stellglieder (z.B. Muskeln, Drüsen).
Was sind die Grundlagen der Zellphysiologie?
Zellen sind die kleinsten Einheiten, ca. 100 Billionen Zellen im menschlichen Körper
Rote Blutzellen = Sauerstofftransport ca. ¼
restliche Zellen: bilden Gewebe & Organe
Grundlegende Bausteine der Zellphysiologie
Vielfalt - unterscheiden Form & Funktion
Spezialisierung - Sauerstofftransport (rote Blutzellen)
Erregungsleitung (Nervenzellen)
Fortpflanzung (Keimzellen)
Was ist die Hauptfunktion roter Blutzellen?
Transport von Sauerstoff.
Nennen Sie die Grundeigenschaften von Zellen?
Stoffwechsel & Energiegewinnung durch:
-Umwandlung von Stoffen
-Vermehrung
-begrenzte Lebensdauer
-Reizaufnahme
-Reizbeantwortung
Nennen Sie die Hauptbestandteile einer Zelle.
Wasser (70-85%) - Lösungsmittel
Ionen - elektrisch geladene Teilchen für zelluläre Prozesse
Proteine (10-20%)
Lipide (2%)
Kohlenhydrate (ca. 1%) - Energiespeicher
Was regelt die Zellmembran?
Reguliert den Stoffaustausch und besteht aus einer Lipiddoppelschicht
Beschreibe den Aufbau der menschlichen Zelle
Zellmembran (reguliert Stoffaustausch): sie umschliesst das Zytoplasma mit den Zellorganellen und den Zellkern
Zellorganellen sind für Energiegewinnung & Proteinsynthese zuständig
Zellkern enthält die DNA und steuert die Zellaktivität
Eigenschaften der Zellmembran
umhüllt die Zelle
reguliert den Stoffaustausch (“Grenzpolizei”)
entscheidet welche Moleküle in die Zelle hinein- und aus ihr herauskommen
besteht aus einer Lipiddoppelschicht mit eingelagerten Proteinen
sie ist nicht starr, sondern dynamisch
Glykokalyx ist eine Kohlenhydratschicht auf der Zelloberfläche - zuständig für Zellerkennung & Kommunikation
Aufgaben der Zellmembran: Abgrenzung, Regulation, Kommunikation, Schutz
Was sind Zellorganellen?
Strukturen innerhalb von Zellen, die spezifische Funktionen ausführen
Endoplasmatische Retikulum (ER)
schlauchförmiges Netzwerk (weitverzweigtes Netzwerk von Membranen)
zwei Arten: raues ER mit Ribosomen, glattes ER ohne Ribosomen
Funktionen:
Raues ER: Proteinsynthese, Proteintransport
Glattes ER: Lipidsynthese, Entgiftung, Calciumspeicherung
Ribosomen
Proteinbiosynthese (Translation) - “Proteinfabriken”
bestehen aus 2 Untereinheiten (60S und 40S) - lagern sich bei Proteinbiosynthese zu einem vollständigen Ribosom (80S) zusammen & anschliessend wieder dissoziieren
Freie R: stellen Proteine für den Eigenbedarf der Zelle her
membrangebundene R: produzieren Exportproteine (z.B. Drüsensekrete), Membranproteine, lysosomale Proteine
Was ist die Funktion des Golgi-Apparats?
Verarbeitung, Verpackung, Transport von Proteinen und Lipiden
gestapelte, membranumschlossene Säcke = Golgi-Körper (Dictyosomen)
Modifikation - Proteine werden modifiziert
Sortierung - Proteine & Lipide werden nach Bestimmungsort sortiert
Vesikel transportieren zu anderen Zellorganellen/Zellmembran (Exozytose)
cis-Seite (Aufnahmestelle)
trans-Seite (Abgabestelle)
Was ist die Hauptfunktion von Lysosomen?
Intrazelluläre Verdauung
enthalten eine Vielzahl von Enzymen, die versch. Stoffe abbauen können
Abbau von aufgenommenen Fremdkörper, zelleigene, überalterte Organellen & zelluläre Abfälle
Recycling - Abbauprodukte werden wiederverwendet
Schutz - Lysosomenmembran schützt die Zelle vor den Enzymen im Inneren
Schädigung - in geschädigten Zellen können freigesetzte Enzyme zur Gewebsautolyse beitragen
Nenne die Eigenschaften von Peroxisomen
Entgiftung - dienen der Entgiftung
enthalten Enzyme (Oxidasen & Katalasen)
Wasserstoffperoxid - wird von der Katalase in unschädliche Stoffe umgewandelt
Vermehrung - Peroxisomen vermehren sich durch Spaltung
Vorkommen - Leber & Niere
Was sind Mitochondrien und ihre Funktion?
Kraftwerk der Zelle
Energiegewinnung durch Zellatmung, ATP-Produktion, aus Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette)
ATP - Energiegewährung
Doppelmembran - äussere & innere Membran
innere Membran - gefaltet & bildet Cristae
Anzahl - variiert je nach Energiebedarf der Zelle
Energieumwandlung
aus der Nahrung (Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse)
Abbau - Nahrungsbestandteile werden in ihren Grundbausteine (Glucose, Fettsäuren, Aminosäuren) zerlegt
Oxidation - Grundbausteine werden mit Sauerstoff oxidiert, wodurch Energie freigesetzt wird - Energie in Form von ATP speichert (ATP: universeller Energieträger der Zelle)
Verwendung - ATP für zelluläre Prozesse, wie Biosynthese, Membranpotentiale, Transport, Muskelkontraktion
Was ist die Rolle des Zellkerns?
Kontrollzentrum - enthält DNA (Erbinformation der Zelle)
Aufgaben - steuert Zellaktivitäten, indem er bestimmt, welche Proteine wann & wo hergestellt werden
Bestandteile - Nukleolus: bildet Ribosoomen, Chromosomen, Kernmembran: doppelte Membran mit Poren für den Stoffaustausch
Chromosomen
Träger der genetischen Information
befindet sich im Zellkern
besteht aus DNA & Proteinen
46 Chromosomen in Form von 23 Paaren
unterscheiden sich in ihrer Grösse & Form
Chromosomenpaar bestimmt das Geschlecht
Gen
Abschnitt auf der DNA, der den Code für ein Protein enthält
Formen der Informationscodierung
genetische Information
Genom nutzt eine Abfolge von 4 Basen (Adenin, Thymin, Cytosin, Guanin) als “Buchstaben” für die Codierung
Was versteht man unter dem Begriff Zytoskelett?
Stützgerüst der Zelle - Netzwerk von Proteinfasern, das die Zelle stabilisiert & ihre Form aufrechterhält
Bewegung - ermöglicht Zellbewegungen & Transport von Stoffen innerhalb der Zelle
Hauptkomponenten:
Aktinfilamente - für Zellform & Zellbewegung
Mikrotubuli: für intrazellulären Transport & Zellteilung
Intermediärfilamente: verleihen der Zelle mechanische Festigkeit
Wie funktioniert die Diffusion?
Bewegung von Teilchen von höherer zu einem Ort niedrigerer Konzentration
Was ist die Brown’sche Bewegung?
Ursache ist die zufällige, ungerichtete thermische Eigenbewegung der Moleküle
Beispiel der Diffusion im Körper
Sauerstoff diffundiert in Zellen
Kohlendioxid diffundiert aus den Zellen
Was ist die erleichterte Diffusion?
Moleküle, die nicht direkt durch die Membran diffundieren können, benötigen Carrierproteine für den Transport (z.B. Glucose)
Was ist Osmose?
Diffusion von Wasser durch eine semipermeable Membran
Konzentrationsunterschied-Ausgleich
Ziel der Osmose
Konzentration der gelösten Stoffe ausgleichen
Beispiel einer Osmose
rote Blutkörperchen können platzen & schrumpfen
semipermeable Membran
nur Wasser kann die Membran passieren, gelöste Stoffe nicht
Filtration
Flüssigkeitstransport - durch semipermeable Membran, durch Druckunterschied ausgelöst
Grössenunterschied - grössere Teilchen werden zurückgehalten
Druckdifferenz - Menge hängt von der Druckdifferenz & Membranfläche ab
Blutkapillaren - hydrostatische Druck zum Auspressen von Blutplasma ins Interstitium
Gleichgewicht - im venösen Schenkel der Kapillaren kehren sich die Druckverhältnisse um, Flüssigkeit zurück in Blutgefäss gepresst
Was gehört zu den passiven Transportprozessen?
Diffusion
Osmose
Filtration
Was ist die Funktion der Natrium-Kalium-Pumpe?
Aktiver Transport von Natrium- und Kaliumionen gegen das Konzentrationsgefälle
Natrium-Ionen (+) aus der Zelle transportiert
Kalium-Ionen (+) in die Zelle transportiert
Energieverbrauch - erfolgt gegen das Konzentrationsgefälle, verbraucht Energie in Form von ATP
Wieso ist die Funktion der Natrium-Kalium-Pumpe so wichtig?
für die Aufrechterhaltung des Membranpotentials
für viele zelluläre Prozesse (Erregbarkeit, Muskelkontraktion)
Ruhemembranpotential
Potentialdifferenz - zwischen der Innen- und Aussenseite einer ruhenden Nervenzelle
beträgt etwa -70 Millivolt (mV)
unterschiedliche Ionenverteilung zwischen Intra- und Extrazellularraum
Kaliumkanäle sind während des Ruhepotentials häufig offen
Natrium- und Chloridkanäle sind meist geschlossen
Vesikulärer Transport
Vesikel - membranumschlossene Bläschen transportieren Material innerhalb der Zelle/zu Zellmembran/von der Zellmembran
Exozytose
Stoffe werden aus der Zelle transportiert
Endozytose
Stoffe werden in die Zelle aufgenommen
Phagozytose
grosse Partikel (z.B. Bakterien) werden von der Zelle aufgenommen & abgebaut (“Zellfressen”)
Pinozytose
Flüssigkeiten & gelöste Stoffe werden aufgenommen
(“Zelltrinken”)
Was sind aktive Transportprozesse?
Natrium-Kalium-Pumpe
Ruhemembranpotential
Vesikulärer Transport
Was sind die Haupttypen von Gewebe im menschlichen Körper?
Nervengewebe
Muskelgewebe
Epithelgewebe
Binde- und Stützgewebe.
Nervengewebe
Kontrolle
Nachrichtenverarbeitung
Reizaufnahme, -verarbeitung, -weiterleitung
Muskelgewebe
ermöglicht Bewegung durch Zusammenziehen (Kontraktion)
3 Arten
-Skelettmuskulatur (quergestreift)
-Herzmuskulatur (quergestreift)
-glatte Muskulatur
Kontraktion - erfolgt durch einen Gleitmechanismus zwischen Aktion- & Myosinfilamenten
Energie in Form von ATP
quergestreifte Muskulatur
ermöglicht willkürliche (bewusste) Bewegung
lange, zylindrische Zellen
besitzen mehrere Zellkerne
Herzmuskulatur
unwillkürliche Kontraktion des Herzens
Querstreifung - ähnlich wie Skelettmuskulatur
vom autonomen Nervensystem gesteuert
zentrale Zellkerne - meist ein zentral gelegener Zellkern
netzartige Verknüpfung - Zellen durch Glanzstreifen miteinander verbunden - ermöglicht schnelle Erregungsleitung
spontane Erregungsleitung - einige Herzmuskelzellen können Erregungen spontan ausbilden & den Herzschlag so initiieren
Glatte Muskulatur
unwillkürliche Bewegungen in Hohlorganen zuständig
spindelförmige Zellen - kurz, spindelförmig, nur einen Zellkern
vom vegetativen Nervensystem oder lokale Faktoren beeinflusst
langsame, dauerhafte Kontraktion
Epithelgewebe
vielseitig, bedeckt & auskleiden von Körperoberflächen
kleidet Hohlorgane aus
Oberflächenepithelien - äussere & innere Oberflächen des Körpers schützen vor äusseren Einflüssen
Drüsenepithelien - bilden Drüsen & produzieren Sekrete (z.B. Hormone)
Sinnesepithelien - vermitteln Sinnesempfindungen
Zellverbände - Epithelzellen bilden geschlossene Verbände, die durch Zellkontrakte miteinander verbunden sind
Polarität - Epithelzellen sind polar differenziert, d.h. sie besitzen eine apikale & eine basale Seite
Epithelzellen
3 Typen
Plattenepithelzellen - flach, ermöglichen einfachen Stoffaustausch (z.B. in Lungenbläschen)
Kubische Epithelzellen - würfelförmig, haben sekretorische oder absorbierende Funktionen (z.B. in Nierenkanälchen)
Hochprismatische Epithelzellen - säulenförmig, spezialisiert auf Sekretion & Absorption (z.B. in der Magenschleimhaut)
wird nach Anzahl der Zellschichten unterschieden - einschichtiges Epithel
mehrschichtig Epithel
mehrreihiges Epithel
Resorption Epithel
Epithel dient der Aufnahme von Nahrungsbrei
Polarität - Epithelzellen sind polar, d.h.
haben eine apikale (obere) und eine basale (untere) Seite
Selektive Durchlässigkeit - ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen
Darmepithel
bildet Drüsen, die Stoffe produzieren & absondern
Exokrine Drüsen
Endokrine Drüsen
Beispiel mehrschichtiges Plattenepithel
Haut
Mundschleimhaut
Beispiel einschichtiges, hochprismatisches Epithel
Darm
Sinnesepithel
spezialisierte Epithelien, die Sinnesreize wahrnehmen können
Riechepithel - Riechzellen, die Geruchsmoleküle binden
Haut - nehmen Druck-, Tast-, Temperatur- und Schmerzreize wahr
Binde- und Stützgewebe
hält die verschiedenen Gewebe & Organe zusammen
gibt dem Körper Struktur
Klassifikation des Bindegewebes
Funktionen - Zusammenhalt, Formgebung, Versorgung
Hauptkategorien - in engeren Sinn - Knorpel, Knochen, Blut (z.B. in Bändern und Haut)
Bindegewebe & Stützgewebe, gemeinsamer Ursprung - entstehen aus dem Mesenchym, einem embryonalen Bindegewebe
Woraus besteht Bindegewebe?
extrazellulärer Matrix
wenige Zellen
Grundsubstanz
Bindegewebsfasern
Bindegewebszellen
extrazelluläre Matrix
macht den Grossteil des Bindegewebes aus
besteht aus Grundsubstanz & Fasern
Grundsubstanz
gelartige Substanz
füllt den Raum zwischen den Zellen aus
Bindegewebsfasern
Kollagenfasern (zugfest)
elastische Fasern (dehnbar)
retikuläre Fasern (stützend)
Bindegewebszellen
Fibroblasten (zuständig für die Produktion der extrazellulären Matrix) & andere spezialisierte Zellen
Arten Bindegewebe
unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung & Funktion
Lockeres Bindegewebe
Straffes Bindegewebe
Retikuläres Bindegewebe
Lockeres Bindegewebe
wenige Fasern & mehr Zellen und Grundsubstanz
verbindet Gewebe
speichert Wasser
dient als Verschiebeschicht
Straffes Bindegewebe
mehr Fasern & weniger Zellen
zugfest
unterteilt sich in geflechtartiges (z.B: Organkaspeln) & parallelfaseriges (z.B. Sehnen) Bindegewebe
Retikuläres Bindegewebe
besteht aus Retikulumzellen & -fasern
bildet das Grundgerüst von lymphatischen Organen
Fettgewebe
spezielle Form des Bindegewebes
Energiespeicher
Wärmeisolierung
mechanischer Schutz
besteht auf Fettzellen (Adipozyten)
speichern Fett in Form von Lipiden
Zellkern wird an den Rand gedrückt
unterscheidet zwischen Baufett & Speicherfett
Stützgewebe: Knorpel, Knochen
Knorpelgewebe wichtiger Bestandteil
kann Druck und Zug aushalten
3 Arten: hyaliner, elastischer, Faserknorpel
hyaliner Knorpeö
glasig
bietet biegsamen Halt
Gelenke
Rippen
Nase
Luftwege
elastischer Knorpel
ähnlich wie hyaliner Knorpel
enthält aber mehr elastische Fasern, Festigkeit, Dehnbarkeit
z.B. Ohrmuschel
Faserknorpel
viele Kollagenfasern
sehr druckfest
hohe Druckbelastungen
z.B. Bandscheiben
Was sind Neuronen?
Nervenzellen
spezialisierte Zellen
erzeugen & weiterleiten elektrischer Impulse
Bausteine des Nervensystems
für die Informationsübertragung zuständig
Aufbau der Neuronen
Zellkörper (Soma) - enthält Zellkern & Organellen, für Stoffwechsel der Zelle zuständig
Dendriten - nehmen Signale von anderen Neuronen auf, leiten Signale zum Zellkörper weiter
Axon - leitet elektrische Impulse (Aktionspotenziale) vom Zellkörper zu anderen Zellen weiter
Synapsen
Schaltstellen für die Kommunikation zwischen Neuronen
meisten Synapsen befinden sich an den Dendriten des nächsten Neurons
Axone verzweigen sich am Ende & bilden synaptische Endknöpfe
Endknöpfe enthalten synaptische Vesikel mit Neurotransmittern
Neurotransmitter
Überträgerstoffe für die synaptische Übermittlung
Gliazellen
unterstützen die Neuronen
ernähren, schützen, isolieren die Neuronen
Knochen
lebendiges Gewebe
dient als Hauptstützgewebe des Körpers
Aufbau Knochen
verkalktes Knochengewebe
Zellen
spezielle extrazelluläre Matrix
2 Arten
kompaktes Knochengewebe - äussere Schicht
dichtes schammartiges Knochengewebe, das im Inneren vorkommt & Hohlräume aufweist
Funktionen - Knochen stützen den Körper, schützen Organe, speichern Kalzium
Blut - Eigenschaften, Funktionen
flüssiges Bindegewebe, dass den Körper verbindet & versorgt
aus Blutzellen:
Erythrozyten
Leukozyten
Thrombozyten
Plasma (flüssige Matrix)
Funktionen
Blut transportiert Sauerstoff, Nährstoffe, Hormone, Abfallprodukte
Immunabwehr
Blutgerinnung
Erythrozyten
rote Blutkörperchen
transportieren Sauerstoff
Leukozyten
weisse Blutkörperchen
bekömpfen Infektionen
Thrombozyten
Blutplättchen
Blutgerinnung
Plasma
enthält Wasser, Proteine, Ionen, Glucose, Hormone, andere Stoffe
Was sind die wichtigsten Blutzellen?
Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen)
Wie beeinflusst die Erythropoese die Blutzellbildung?
Reguliert die Produktion von roten Blutkörperchen durch Erythropoietin
Was passiert bei der Blutgerinnung?
Bildung eines Thrombus zur Wundheilung
Was geschieht während der Menstruation?
Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut bei Absinken von Progesteron
Hypertrophie
Vergrösserung von Geweben oder Organen durch Zunahme des Zellvolumens (Muskelwachstum)
Hyperplasie
Vergrösserung von Geweben oder Organen durch Zunahme der Zellzahl
Endozytose
Aufnahme von zellfremdem Material in die Zelle
Exozytose
Ausschleusen von Stoffen aus der Zelle (z.B. Neurotransmittern)
Hämatom
Ansammlung von Blut im Gewebe oder in einer Körperhöhle (Bluterguss)
Ödem
Schwellung eines Gewebes aufgrund von Flüssigkeitseinlagerungen
Atrophie
Gewebeschwund
Nekrose
pathologischer Zelltod
Wozu Atemwege, wenn es Diffusion gibt?
Diffusion - für den Sauerstofftransport im menschlichen Körper nicht ausreichend, zu langsam
Konvektion ist schneller
Zusammenwirken - Gasaustausch in den Lungenbläschen & im Gewebe erfolgt durch Diffusion, Transport von Sauerstoff im Blutkreislauf durch Konvektion
Nase - Aufbau, Funktionen
Aufbau:
Knochen
Knorpeln
innen mit Schleimhaut ausgekleidet
Funktionen:
Nase reinigt, erwärmt, befeuchtet die Atemluft
Atemweg
über die Nasenhöhlen in den Rachen
Flimmerepithel
befindet sich in der Nase
reinigt & befeuchtet die Atemluft
Flimmerhärchen - auf den Epithelzellen, bewegen sich rhythmisch, transportieren Schleim mit Staub & Bakterien in den Rachen
Becherzellen - produzieren Schleim, der die Fremdkörper bindet
Reinigung & Befeuchtung - durch Bewegung der Flimmerhärchen und Flüssigkeitsausscheidung wird die Atemluft gereinigt und angefeuchtet
Erwärmung - Durchblutung der Nasenschleimhaut erwärmt die Atemluft