PuP Matura - Thema 1, 2

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Aspekte der wissenschaftlichen Psychologie und Wahrnehmung

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21 Terms

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Psychologie

Bedeutet ’die Lehre von der Seele’; der heutige Forschungsgegenstand ist das Erleben und Verhalten eines Individuums.

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Hindsight-Bias

Bezeichnet die Verzerrung der Erinnerung durch nachträgliche Einsicht, wobei Einzelergebnisse undifferenziert verallgemeinert werden.

3
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Introspektion

Die Methode der Selbstbeobachtung, mit der das nicht direkt beobachtbare Erleben erforscht werden kann.

4
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Objektivität

Ein Forschungsprinzip, bei dem mehrere unabhängige Versuche zum gleichen Schluss führen.

5
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Validität

Ein Prinzip, das angibt, ob ein Testverfahren wirklich das misst, was es zu messen vorgibt.

6
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Reliabilität

Ein Prinzip, das besagt, dass ein Test unter gleichen Bedingungen reproduziert werden kann.

7
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Behavioristisches Modell

Ein Modell (Pavlov, Thorndike, Skinner), das sich nur mit objektiv messbarem, beobachtbarem Verhalten befasst und den Menschen als durch Umweltbedingungen determiniert sieht.

8
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Kognitives Modell

Ein Modell (Piaget), das die Enkodierung, Speicherung und Verarbeitung von Informationen untersuch; der Mensch wird als einsichtiges, aktiv handelndes Wesen betrachtet.

9
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Biopsychologisches Modell

Ein Ansatz (Roth), der Erleben und Verhalten durch die Funktionsweise des Gehirns, des Nervensystems, der Gene und Hormone erklärt.

10
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Tiefenpsychologisches Modell

Ein Modell (Adler, Freud, Jung), das besagt, dass der Mensch von starken seelischen Kräften und unbewussten Konflikten aus der Kindheit angetrieben wird.

11
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Humanistisches Modell

Ein Modell (Bühler, Fromm, Rogers, Frankl, Maslow), das Selbstentfaltung als oberstes Ziel sieht und den Menschen als frei, verantwortlich und von Grund auf gut betrachtet.

12
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Radikaler Konstruktivismus

Die Ansicht, dass wir die Wirklichkeit nicht so wahrnehmen, wie sie tatsächlich ist, sondern dass das Gehirn Realität lediglich konstruiert.

13
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Intrapersonelle Prozesse

Psychische Vorgänge, die innerhalb des Individuums selbst stattfinden.

14
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Interpersonelle Prozesse

Psychische Vorgänge, die sich zwischen verschiedenen Individuen in der sozialen Interaktion abspielen.

15
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Reizschwelle

Drückt die geringste und höchste Reizintensität und -qualität aus, die nötig ist, um einen Reiz wahrnehmen zu können.

16
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Unterschiedsschwelle

Kennzeichnet den geringsten physikalischen Unterschied zwischen 22 Reizen, der nötig ist, um eine Differenz zu erkennen.

17
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Weber’sches Gesetz

Besagt, dass die Unterschiedsschwelle mit der Intensität des Reizes zunimmt.

18
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Sensorische Adaption

Die Abnahme der Empfindlichkeit bei einem gleichbleibenden Reiz, wie z.B. bei kaltem Wasser oder einem schlechten Geruch.

19
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Cocktailparty-Effekt

Ein Beispiel für selektive Aufmerksamkeit, bei der bestimmte Reize aus einer Vielzahl von Umgebungsgeräuschen herausgefiltert werden.

20
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Gestaltgesetze

Regeln wie das Gesetz der Ähnlichkeit, der Nähe, der Geschlossenheit und der Kontinuität, nach denen Reize zu Einheiten organisiert werden.

21
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Wahrnehmungskonstanzen

Fähigkeit, Objekte trotz Veränderungen (z.B. Perspektive, Entfernung, Beleuchtung) als gleichbleibend in Form, Größe und Farbe wahrzunehmen.