Digitale Business-Modelle

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Umfassende Karteikarten zu digitalen Geschäftsmodellen, basierend auf dem IU Studienskript DLBLODB01-01. Deckt Definitionen, Frameworks (BMC, 4C, 4S), Technologien und Markt-Muster ab.

Last updated 1:56 PM on 8/6/26
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29 Terms

1
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Wann wurde der Begriff „Geschäftsmodell“ laut Osterwalder et al. (2005) erstmals in der Literatur entdeckt?

Der Begriff wurde erstmals in einem Artikel von Bellman et al. aus dem Jahr 1957 verwendet.

2
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Was beschreibt ein Geschäftsmodell im Kern?

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert erzeugt, liefert und erfasst.

3
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Welchen Einfluss hatte der „Dotcom-Boom“ auf die Verwendung des Geschäftsmodellbegriffs?

Der Dotcom-Boom verbreitete den Begriff weiter; seit dem Jahr 2005 ist ein deutlicher Anstieg in der Verwendung zu verzeichnen.

4
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Nenne die drei grundlegenden Forschungsströmungen der Geschäftsmodellforschung.

Informationstechnologie, Organisationstheorie und strategisches Management.

5
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Welches Prinzip beschreibt Schumpeters „Theorie der kreativen Zerstörung“?

Alte Industrien und Arbeitsweisen werden durch neue, effizientere und oft disruptive Technologien und Prozesse ersetzt.

6
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Wie definiert Casadesus-Masanell (2010) das Verhältnis zwischen Strategie und Geschäftsmodell?

„A business model is the direct result of strategy but it is not strategy itself“.

7
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Was ist der Hauptunterschied zwischen analogen und rein digitalen Geschäftsmodellen?

Analoge Modelle verkaufen physische Produkte mit minimaler IT-Unterstützung; digitale Modelle sind plattform- oder datenbasiert und nutzen digitale Technologien als Kern der Wertschöpfung.

8
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In welche zwei Formen können rein digitale Geschäftsmodelle unterteilt werden?

Plattformbasierte Geschäftsmodelle (Produkt-, Service- und Entwicklungsplattformen) und datenbasierte Geschäftsmodelle.

9
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Nenne die drei zentralen Erfolgsfaktoren für digitale Geschäftsmodelle.

Changemanagement, Marktorientierung und Ressourcenorientierung.

10
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Was versteht man unter „Interoperabilität“ im Kontext von Plattformen?

Die Fähigkeit verschiedener IT-Systeme, effizient zusammenzuarbeiten und Informationen auszutauschen.

11
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Auf welchen drei Ebenen wird die spezifische Geschäftsmodellebene betrachtet?

Unternehmensebene, Geschäftseinheitsebene sowie Produkt- und Dienstleistungsebene.

12
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Welche fünf Funktionen hat die Darstellung eines digitalen Geschäftsmodells laut Hoffmeister (2017)?

Verständnisfunktion, Vermittlungsfunktion, Bewertungsfunktion, Planungsfunktion und Umsetzungsfunktion.

13
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Was versteht man in der Plattformökonomie unter dem „Netzwerkeffekt“?

Je mehr Nutzende eine Plattform hat, desto wertvoller wird sie für alle Beteiligten.

14
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Erkläre den Unterschied zwischen einer „Private Cloud“ und einer „Public Cloud“.

Eine Private Cloud ist eine Ein-Mandant-Implementierung im Besitz der IT-Organisation; eine Public Cloud wird von einem Anbieter für mehrere Unternehmen mandantenfähig bereitgestellt.

15
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Nenne die vier gängigen Service-Modelle des Cloud Computing.

Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS), Software as a Service (SaaS) und Business Process as a Service (BPaaS).

16
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Was versteht man unter „Predictive Maintenance“ im Kontext von Big Data?

Die Analyse von Sensordaten, um den optimalen Zeitpunkt für Wartungsarbeiten an Maschinen zu ermitteln und Ausfälle zu vermeiden.

17
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Nenne die neun Bausteine des Business Model Canvas nach Osterwalder und Pigneur.

Kundensegmente, Wertangebot, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmequellen, Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartnerschaften und Kostenstruktur.

18
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Welche vier Dimensionen umfasst das „magische Dreieck“ des St. Galler Business Model Navigator?

Kund:innen (Wer?), Nutzenversprechen (Was?), Wertschöpfungskette (Wie?) und Ertragsmechanik (Warum?).

19
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Welches Framework nutzt Elemente wie „Principals“, „Agents“ und „Softwareagenten“?

Das Digital Value Creation Framework (DVC-Framework) nach Hoffmeister.

20
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In welche vier Segmente unterteilt Wirtz das 4C-Net Business Model im B2C-Bereich?

Content, Commerce, Context und Connection.

21
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Was sind die vier Bausteine des 4S-Net Business Model für den B2B-Sektor?

Sourcing, Sales, Supportive Collaboration und Service Broker.

22
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Was beschreibt das „Freemium“-Muster?

Ein Modell, bei dem eine kostenlose Basisversion („Free“) angeboten wird, während für zusätzliche Features die „Premium“-Version bezahlt werden muss.

23
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Wie berechnet sich die Konversionsrate beim Freemium-Modell?

Anzahl konvertierender PremiumnutzendeGesamtanzahl kostenloser Nutzende×100\frac{\text{Anzahl konvertierender Premiumnutzende}}{\text{Gesamtanzahl kostenloser Nutzende}} \times 100

24
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Was ist das „Henne-Ei-Problem“ bei zweiseitigen Märkten?

Die Herausforderung, gleichzeitig Angebot und Nachfrage zu generieren, da eine Seite erst bei Existenz der anderen einen Anreiz zum Beitritt hat.

25
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Was charakterisiert das „Subscription-Muster“?

Kund:innen erhalten gegen eine regelmäßige Gebühr (z. B. monatlich oder jährlich) Zugang zu einem Produkt oder einer Dienstleistung.

26
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Nenne die fünf Ebenen der Unternehmensarchitektur bei der Digitalisierung.

Geschäftsmodell, Geschäftsprozesse, Personen und Anwendungssysteme, Daten und Informationen sowie Infrastruktur.

27
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Woraus besteht eine digitale Plattform strukturell laut Baums (2015)?

Aus einem stabilen „Plattformkern“ (Regeln/Schnittstellen) und einer heterogenen „Peripherie“ (Dienste/Entwickler).

28
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Welche drei Management-Modi für Geschäftsmodelle unterscheidet Wirtz?

Entrepreneurial Mode (Wachstumsfokus), Adaptive Mode (Reaktion auf Umwelt) und Planning Mode (gezielte Effizienz/Planung).

29
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Welche drei Komponenten bilden den Kern eines digitalen Business Plans?

Darstellung des Geschäftsmodells (inkl. KPIs), strategische Analyse und Planung sowie die Darlegung der konkreten Umsetzung.