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Dieser Flashcard-Satz deckt die Grundlagen der Allgemeinen Psychologie 1 zum Thema Farbsehen und Objekterkennung ab, einschlie"#223;lich physikalischer Prinzipien, klassischer Theorien und Gestaltgesetze.
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Signalfunktion von Farbe
Unterstützt das Handeln durch schnellere Identifikation von Objekten, wie z.B. bei der Nahrungssuche (Beerenpfl"#228;cken) oder der Erkennung von Gefühlen anhand der Gesichtsfarbe.
Selektive Reflektanz
Eigenschaft von Objekten, Licht bestimmter Wellenl"#228;ngen zu absorbieren und andere spezifische Wellenl"#228;ngen zurückzuwerfen.
Selektive Transmission
Eigenschaft von Flüssigkeiten oder Gasen, nur Licht bestimmter Wellenl"#228;ngen passieren zu lassen.
Subtraktive Farbmischung
Mischung von Pigmentfarben, bei der Wellenl"#228;ngen absorbiert werden. Beispielsweise ergibt die Mischung von blauer und gelber Pigmentfarbe Grün, da mittelwelliges Licht übrig bleibt.
Additive Farbmischung
Mischung von farbigem Licht, bei der sich die Wellenl"#228;ngen der verschiedenen Lichtquellen addieren.
Dreifarbentheorie (Trichromatic Theory)
Theorie von Young, Maxwell und Helmholtz, die besagt, dass die Farbwahrnehmung auf drei Rezeptorsystemen basiert, die auf unterschiedliche Teile des Spektrums reagieren (Rot, Grün, Blau).
Monochromatismus
Form der Farbenblindheit, bei der Personen jede Helligkeit durch Anpassung der Intensit"#228;t einer beliebigen Wellenl"#228;nge angleichen können, da Intensit"#228;t und Wellenl"#228;nge nicht unterschieden werden können.
Dichromatismus
Vorhandensein von zwei Zapfentypen, was die Trennung von Wellenl"#228;nge und Intensit"#228;t im Vergleich zum Monochromatismus ermöglicht.
Gegenfarbentheorie
Theorie von Hering (1878), die zwei Gegenfarbenmechanismen postuliert: Rot - Grün und Blau−Gelb. Sie erkl"#228;rt Ph"#228;nomene wie den simultanen Farbkontrast.
Farbkonstanz
Die Wahrnehmung der Farben von Objekten als konstant, auch wenn sich die Beleuchtung und damit das reflektierte Lichtspektrum "#228;ndert.
Adaptation (Farbsehen)
Abnahme der Sensitivit"#228;t für bestimmte Wellenl"#228;ngen bei dauerhafter Einstrahlung.
Helligkeitskonstanz
Die Wahrnehmung der Helligkeit eines Objekts basierend auf dem Anteil des reflektierten Lichts (Reflektanz) im Verh"#228;ltnis zur Umgebung, unabh"#228;ngig von der absoluten Lichtenergie.
Verh"#228;ltnisprinzip
Fl"#228;chen mit unterschiedlicher Reflektanz sehen gleich aus, wenn die Verh"#228;ltnisse ihrer Reflektanzen relativ zu den sie umgebenden Fl"#228;chen identisch sind.
Problem der inversen Projektion
Die Mehrdeutigkeit des retinalen Bildes, da ein zweidimensionales Bild auf der Netzhaut durch eine unendliche Anzahl verschiedener dreidimensionaler Objekte erzeugt werden kann.
Prinzip der Pr"#228;gnanz (Gestaltgesetz)
Reizmuster werden so wahrgenommen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist.
Prinzip der "#196;hnlichkeit
Gestaltprinzip, nach dem "#228;hnliche Dinge zu Gruppen zusammengefasst werden.
Prinzip des gemeinsamen Schicksals
Elemente, die sich in die gleiche Richtung bewegen (z. B. ein Vogelschwarm), werden als zusammengehörig wahrgenommen.
Figur-Grund-Trennung
Ein Prozess der perzeptuellen Segmentierung, bei dem ein Objekt als "Figur" vom "Grund" (Hintergrund) unterschieden wird.
Erkennung nach Komponenten (Biederman)
Theorie zur Erkl"#228;rung der Blickwinkelinvarianz, nach der Objekte aus grundlegenden Komponenten (Geons) zusammengesetzt und erkannt werden.
Szenenschema
Das Wissen über die typische semantische Bedeutung und Zusammensetzung von Szenen, das die Objekterkennung unterstützt.
Light-from-above-Heuristik
Die physikalische Regelm"#228;"#223;igkeit bzw. Annahme des visuellen Systems, dass Licht in der Regel von oben kommt, was die Wahrnehmung von Formen beeinflusst.
McCollough-Effekt
Ein nach adaptiver Betrachtung farbiger Gitter auftretendes Ph"#228;nomen, das einen nachhaltigen Einfluss auf die Farbwahrnehmung hat.