Allgemeine Psychologie 1 - Farbsehen und Objekterkennung

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Dieser Flashcard-Satz deckt die Grundlagen der Allgemeinen Psychologie 1 zum Thema Farbsehen und Objekterkennung ab, einschlie"#223;lich physikalischer Prinzipien, klassischer Theorien und Gestaltgesetze.

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1
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Signalfunktion von Farbe

Unterstützt das Handeln durch schnellere Identifikation von Objekten, wie z.B. bei der Nahrungssuche (Beerenpfl"#228;cken) oder der Erkennung von Gefühlen anhand der Gesichtsfarbe.

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Selektive Reflektanz

Eigenschaft von Objekten, Licht bestimmter Wellenl"#228;ngen zu absorbieren und andere spezifische Wellenl"#228;ngen zurückzuwerfen.

3
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Selektive Transmission

Eigenschaft von Flüssigkeiten oder Gasen, nur Licht bestimmter Wellenl"#228;ngen passieren zu lassen.

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Subtraktive Farbmischung

Mischung von Pigmentfarben, bei der Wellenl"#228;ngen absorbiert werden. Beispielsweise ergibt die Mischung von blauer und gelber Pigmentfarbe Grün, da mittelwelliges Licht übrig bleibt.

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Additive Farbmischung

Mischung von farbigem Licht, bei der sich die Wellenl"#228;ngen der verschiedenen Lichtquellen addieren.

6
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Dreifarbentheorie (Trichromatic Theory)

Theorie von Young, Maxwell und Helmholtz, die besagt, dass die Farbwahrnehmung auf drei Rezeptorsystemen basiert, die auf unterschiedliche Teile des Spektrums reagieren (RotRot, Grün, BlauBlau).

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Monochromatismus

Form der Farbenblindheit, bei der Personen jede Helligkeit durch Anpassung der Intensit"#228;t einer beliebigen Wellenl"#228;nge angleichen können, da Intensit"#228;t und Wellenl"#228;nge nicht unterschieden werden können.

8
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Dichromatismus

Vorhandensein von zwei Zapfentypen, was die Trennung von Wellenl"#228;nge und Intensit"#228;t im Vergleich zum Monochromatismus ermöglicht.

9
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Gegenfarbentheorie

Theorie von Hering (1878), die zwei Gegenfarbenmechanismen postuliert: Rot - Grün und BlauGelbBlau - Gelb. Sie erkl"#228;rt Ph"#228;nomene wie den simultanen Farbkontrast.

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Farbkonstanz

Die Wahrnehmung der Farben von Objekten als konstant, auch wenn sich die Beleuchtung und damit das reflektierte Lichtspektrum "#228;ndert.

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Adaptation (Farbsehen)

Abnahme der Sensitivit"#228;t für bestimmte Wellenl"#228;ngen bei dauerhafter Einstrahlung.

12
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Helligkeitskonstanz

Die Wahrnehmung der Helligkeit eines Objekts basierend auf dem Anteil des reflektierten Lichts (Reflektanz) im Verh"#228;ltnis zur Umgebung, unabh"#228;ngig von der absoluten Lichtenergie.

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Verh"#228;ltnisprinzip

Fl"#228;chen mit unterschiedlicher Reflektanz sehen gleich aus, wenn die Verh"#228;ltnisse ihrer Reflektanzen relativ zu den sie umgebenden Fl"#228;chen identisch sind.

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Problem der inversen Projektion

Die Mehrdeutigkeit des retinalen Bildes, da ein zweidimensionales Bild auf der Netzhaut durch eine unendliche Anzahl verschiedener dreidimensionaler Objekte erzeugt werden kann.

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Prinzip der Pr"#228;gnanz (Gestaltgesetz)

Reizmuster werden so wahrgenommen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist.

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Prinzip der "#196;hnlichkeit

Gestaltprinzip, nach dem "#228;hnliche Dinge zu Gruppen zusammengefasst werden.

17
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Prinzip des gemeinsamen Schicksals

Elemente, die sich in die gleiche Richtung bewegen (z. B. ein Vogelschwarm), werden als zusammengehörig wahrgenommen.

18
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Figur-Grund-Trennung

Ein Prozess der perzeptuellen Segmentierung, bei dem ein Objekt als "Figur" vom "Grund" (Hintergrund) unterschieden wird.

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Erkennung nach Komponenten (Biederman)

Theorie zur Erkl"#228;rung der Blickwinkelinvarianz, nach der Objekte aus grundlegenden Komponenten (Geons) zusammengesetzt und erkannt werden.

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Szenenschema

Das Wissen über die typische semantische Bedeutung und Zusammensetzung von Szenen, das die Objekterkennung unterstützt.

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Light-from-above-Heuristik

Die physikalische Regelm"#228;"#223;igkeit bzw. Annahme des visuellen Systems, dass Licht in der Regel von oben kommt, was die Wahrnehmung von Formen beeinflusst.

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McCollough-Effekt

Ein nach adaptiver Betrachtung farbiger Gitter auftretendes Ph"#228;nomen, das einen nachhaltigen Einfluss auf die Farbwahrnehmung hat.