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A+: Bei einem 40-jährigen Patienten ist der Hämoglobinwert innert 4 Tagen von 14 auf 10 g/dl (Norm: 13.5-17.5) abgesunken. Sie vermuten als Ursache dafür eine intravaskuläre Hämolyse. Welcher Laborbefund ist am besten geeignet, um die Verdachtsdiagnose zu unterstützen:
Serum-Eisenspiegel von 38 umol/l (Norm: 9-30)
Laktatdehydrogenase von 480 UI/I (Norm: 100-190)
Erhöhung des Urobilinogens im Urin
Hämoglobinurie
Positiver Coombs Test
4
A+: Eine 18-jährige Jugendliche kommt ins Spital und beklagt sich über vor kurzem aufgetretene Übelkeit, Erbrechen sowie erhöhte Urinausscheidungen und gesteigertes Durstgefühl. Die Diagnose einer Ketoazidose bei Erstmanifestation eines Diabetes mellitus wird gestellt und eine Behandlung mit isotonischer Elektrolytlösung, Insulin und Kalium wird begonnen. Die Glykämie, die bei Aufnahme 25 mmol/l betrug, sinkt allmählich und beträgt 12 Stunden nach Aufnahme 4 mmol/l (Norm: <7). Welches Vorgehen ist zu diesem Zeitpunkt angebracht:
Nur das Insulin stoppen
Das Insulin stoppen und eine Infusion mit Glukose starten
Nur die Insulindosis reduzieren
Die Insulindosis reduzieren und eine Infusion mit Glukose starten
Mit der bisherigen Behandlung weiterfahren
4
A+: Eine 18-jährige Drogenabhängige (Heroin intravenös) sucht Sie wegen Fiebers bis 39°C und eines Abszesses am linken Vorderarm auf. Ausser dem Abszess und vergrösserten, gut verschieblichen axillären Lymphknoten findet sich im Status nichts Auffälliges. Herz und Lungen sind normal, ebenfalls das Thoraxröntgenbild. Der Abszess wird inzidiert. Der Eiter enthält viele gram-positive Kokken in Haufen und eine antibiotische Therapie wird eingeleitet. Welches Medikament ist in dieser Situation am ehesten indiziert:
Flucloxacillin
Amoxicillin
Cotrimoxazol
Penicillin G
Amphotericin B
1
A+: Ein 30-jährige Mann wird seit 9 Monaten wegen einer Depression behandelt. Da sich sein Zustand gebessert hat, stoppen Sie die Therapie mit Paroxetin. 3 Tage später klagt der Patient über Schwindel, Angstzustände und Schlaflosigkeit. Er ist agitiert und fiebrig (37.5°C). Welches Vorgehen ist in dieser Situation am besten geeignet:
Patienten zur weiteren Abklärung hospitalisieren
Behandlung mit Paroxetin wieder aufnehmen
Behandlung mit anderem Antidepressivum starten
Langwirksames Benzodiazepin verschreiben
Dantrolen verabreichen und externe Kühlung
2
A+: Ein 12 Monate altes Mädchen weist ein geblähtes Abdomen auf. Vorangegangen sind Episoden von Diarrhoe. Der Blutdruck beträgt 110/80 mmHg. Bei der Abdominal Palpation findet sich im rechten Hypochondrium eine derbe, indolente, die Medianlinie überragende Masse. Die Ultraschalluntersuchung zeigt eine durch einen grossen Tumor verursachte Verschiebung der rechten Niere nach unten. Welches ist die wahrscheinlichste Diagnose:
Choledochuszyste
Wilms-Tumor
Neuroblastom
Seminom
Nebennierenblutung
3
A+: Ein 45-jähriger Mann wird seit Jahren wegen chronischer Polyarthritis behandelt. Jetzt wird er notfallmässig eingewiesen wegen akuter Schmerzen im Epigastrium und periumbilical. Beim Eintrittsstatus ist das Abdomen gespannt und stark druckdolent, Darmgeräusche fehlen. Seine Haut ist kalt und feucht. Er hat einen Puls von 120/min, einen Blutdruck von 100/60 mmHg und eine Temperatur von 37.8°C. Welche Massnahme ist am ehesten indiziert:
Analgetika und Nahrungskarenz, Neubeurteilung nach 6 Stunden
Angiographie und Fibrinolyse
Laparotomie
Panendoskopie
Magendarmpassage
3
A+: Ein 10 Tage altes Kind wird zu Ihnen gebracht, das 2 Wochen vor dem Termin mit einem Gewicht von 2500 g geboren worden ist. Es hat 12 Stunden nach der Geburt Mekonium abgesetzt und hat sich bis anhin normal ernährt. Seit heute Morgen zeigt das Kind gallenartiges Erbrechen und ist apathisch. Es will nicht mehr trinken und hat eine Kerntemperatur vo 36°C. Seit 12 Stunden hat man keinen Stuhlgang mehr gesehen. Bei der Untersuchung ist das Abdomen weich, wobei das Kind bei der Palpation jammert. Welche Verdachtsdiagnose ist zu stellen:
Morbus Hirschsprung
Intestinale Atresie
Hypertrophische Stenose des Pylorus
Volvulus
Invagination
4
A+: Ein 35-jähriger, sonst gesunder Patient soll wegen einer Inguinalhernie unter Spinalanästhesie versorgt werden. Welcher der folgenden venösen Zugänge ist für die Infusionstherapie am besten geeignet:
Venflon® auf dem Handrücken
Venflon® an der Ellenbeuge
Venflon® auf dem Fussrücken
Zentralvenöser Zugang durch die Vena jugularis interna
Ein venöser Zugang ist nicht notwendig
1
A+: Eine 67-jährige Frau kommt auf die Notfallstation wegen diffuser Bauchschmerzen. Die Anamnese ergibt, dass sich schon seit Monaten Konstipation und Diarrhoe abwechseln und sie ab und zu Blut im Stuhl hat. Die klinische Untersuchung zeigt ein weiches Abdomen mit einer leichten Druckdolenz und einer tastbaren Stuhlwalze im linken Hemiabdomen. Welches ist das sinnvollste Vorgehen zur weiteren Abklärung:
Abdomen-Röntgen leer stehend/liegend, Gastrographineinlauf
Abdomen- und Becken-CT
Angio-CT, Laktatwert im Blut bestimmen
Ultraschall des Oberbauchs, Leber- und Cholestaseparameter bestimmen
2
bei Ileus kein Kontrast
A+: Eine 43-jährige Frau kommt zur gynäkologischen Kontrolle in Ihre Sprechstunde. Nach Angaben der Patientin ist die letzte Kontrolle dieser Art vor ca 8 Jahren und ohne auffällige Befunde gewesen. Sie führen einen Krebsabstrich und eine Kolposkopie durch. Die Kolposkopie ist unauffällig. Das Abstrich Resultat lautet “High Grade squamous intraepithelial lesion (H-SIL) nach Bethesda, schwer dysplastisches Epithel, Verdacht auf Carcinoma in situ”. Welches weitere Vorgehen ist in diesem Fall indiziert:
Die Patientin in drei Monaten aufbieten und den Krebsabstrich wiederholen
Der Patientin ein Präparat zur lokalen Entzündungsbehandlung verschreiben und den Krebsabstrich nach erfolgter Therapie wiederholen
Den Einsatz eines bildgebenden Verfahrens (CT oder MRI) veranlassen
Die Patientin unverzüglich aufbieten und ihr zur Portiokonisation raten
Die Patientin unverzüglich aufbieten und ihr zur Hysterektomie raten
5
A+: Bei einer leicht adipösen Zweitgebärenden werden bei Klinikeintritt am Termin regelmässige Wehen festgestellt. Ihr erstes, spontan geborenes Kind wog 4 kg und es besteht erneut klinisch und im Ultraschall der Verdacht auf ein grosses Kind. Die Muttermundöffnung beträgt 4 cm mit Höhenstand der Kopfleitstelle 1 cm über der Interspinallinie. Welches Vorgehen ist indiziert:
Abwarten und Beobachten des Geburtsfortschrittes
AKaiserschnitt zur Vermeidung einer Schulterdystokie
Röntgenbeckenmessung und Kaiserschnitt bei Verdacht auf enges Becken
Wehenstimulation mit Syntocinon
1
A+: Es soll die Rolle des Tabakkonsums in Bezug auf das Bronchialkarzinom untersucht werden. Dazu wird aus einem Register eine Gruppe von Personen ausgemacht, die an einem Bronchialkarzinom erkrankt sind. Eine weitere Gruppe wird aus Personen zusammengestellt, die nicht von der Krankheit betroffen sind. Die Gruppe der nicht-erkrankten Personen wird so zusammengesetzt, dass für jeden Kranken ein Gesunder gewählt wird, der die gleichen Eigenschaften hat bezüglich Alter, Geschlecht, sozioökonomischem Status etc. Wie wird diese Methode in der Epidemiologie genannt:
Umfrage
Repräsentative Stichprobe
Matching
Standardisierung
Doppelblindstudie
3
A+: Eine randomisierte klinische Studie bei 200 Ulkus Patienten (100 Patienten pro Untersuchungsgruppe) vergleicht die Wirkung von Ranitidin mit der von Placebo in der Prävention rekurrenter Blutungen bei Duodenalulkus. Nach durchschnittlich 2 Jahren Beobachtungszeit zeigten sich in der Ranitidin-behandelten Gruppe 15 Rezidivfälle und in der Placebogruppe 45 Fälle (signifikanter Unterschied, p<0.01). Welche Schlussfolgerung ist richtig:
Die durchschnittliche Inzidenzrate hämorrhagischer Rezidive beider Gruppen in dieser Studie betrug 15 Fälle/100 Personenjahre.
Durch die Behandlung von 100 Patienten während 2 Jahren vermeidet man 45 Rezidivfälle.
Das relative Rezidivrisiko beträgt bei den Ranitidin-behandelten gegenüber den Placebo-behandelten Patienten 5.0.
Der Unterschied in der Hämorrhagie-Inzidenz zwischen den beiden Gruppen ist sehr gering und hat keine Bedeutung für die Rezidivprävention bei Patienten mit Duodenalulkus.
Keine dieser Schlussfolgerungen ist korrekt.
1
man muss also personenjahjen nehmen - 400 gegen durchschnitt ist 60
A+: Ein 48-jähriger spanischer Bauarbeiter lebt seit 7 Jahren in der Schweiz. 11 Monate nach seiner Anstellung bei einer Baufirma verspürt er beim Hochheben eines Stahlträgers einen Schmerz und stürzt zu Boden. Von der Allgemeinpraxis, wo er eine Stunde später eintrifft, wird er unter der Verdachtsdiagnose einer L4/L5-Diskushernie mit Wurzelkompression L5 links ins Spital eingewiesen. Dort wird die Diagnose bestätigt und der Bandscheibenprolaps 3 Tage später reseziert. Wer übernimmt die Behandlungskosten im Zusammenhang mit der Diskushernie inklusive Operationskosten:
Die Suva bzw. der zuständige UVG-Versicherer
Die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers
Die Krankenkasse des Patienten
Ambulante Kosten von der Suva, Spitalkosten von der Krankenkasse des Patienten
3 - kein Unfall da es normale Tätigkeit gewesen
A+: Eine 60-jährige Büroangestellte kommt zu Ihnen in ihre Praxis wegen einer vorübergehend aufgetretenen, einseitigen Sehstörung von einigen Minuten am Vortag. Sie raucht seit 40 Jahren. Ansonsten bestehen keine Symptome. Die Sehkraft ist aktuelle wieder normal. Es gibt keine neurologischen Defizite. Welches ist der nächste sinnvollste diagnostische Schritt:
MRI des Schädels
Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefässe
Messung der BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit)
Vorstellung beim Neurologen
Vorstellung beim Ophthalmologen
2
Kprim: Ein länger dauernde Arbeitslosigkeit führt zu:
Erhöhtes Risiko für Magen- und Duodenalulzera
Erhöhtes Risiko für Verkehrsunfälle
Erhöhtes Berufs Unfallrisiko nach Wiederaufnahme der Arbeit
Schlechtere Beurteilung der eigenen Gesundheit
2,3,4
A+: Eine Frau (34-jährige, Gravida II, Para I) in der 36.Schwangerschaftswoche kommt zu Ihnen in die Klinik. Sie hat frische, mensstarke vaginale Blutung und Bauchschmerzen mit Wehentätigkeit. Klinisch zeigt sich ein harter Uterus, es besteht Kaltschweissigkeit und es sind Zeichen eines hämorrhagischen Schocks (Hypotonie, Tachykardie) vorhanden. Welches ist die wahrscheinlichste Diagnose:
Blutung bei vorzeitiger Plazentalösung
Blutung bei inkompletter Plazenta praevia
Ruptur der Vasa praevia
Vorzeitige Wehentätigkeit
Vorzeitiger spontaner Blasensprung
1
A+: Ein 6 Monate alter Knabe wird an einem Dienstag von seiner Mutter auf die Notfallstation gebracht, weil er sein rechtes Bein seit dem Vortag kaum mehr spontan bewegt und beim Wickeln schreit. 7 Tage zuvor wurde er von seinem Kinderarzt intramuskulär am rechten Oberschenkel geimpft. Am vergangenen Wochenende wurde er von seinem, mittlerweile von der Mutter getrennt lebenden Vater gehütet. Das Kind beruhigt sich nach einer Schoppenmahlzeit. Bei der Untersuchung zeigen sich eine rektale Temperatur von 37.7°C und eine Berührungsempfindlichkeit des rechten Beins. Welche der folgenden Massnahmen ist für die Beurteilung dieser Situation die dringlichste:
Blutentnahme
Bildgebung
Neurostatus
Diagnostische Schmerztherapie
Kindesschutzmassnahme
2
A+: Eine Mutter bringt ihre 8-monatige Tochter in Ihre Sprechstunde. Das Mädchen habe seit 2 Wochen einen hartnäckigen Husten. Bereits im 2. und 5. Lebensmonat habe es einen ähnlichen Husten gehabt, der fast 3 Wochen gedauert habe. Die Mutter glaubt, dass dieser Husten ihr Kind schwäche, weswegen das Mädchen seit dem ersten Infekt nur etwa 500 g zugenommen habe. Es erhält seit dem 4.Lebensmonat Beikost und ist seit dem 6. Lebensmonat abgestillt. In der klinischen Untersuchung ist das Mädchen in gutem Allgemeinzustand mit einem Gewicht von 6500 g (Perzentile 3) und einer Länge von 69 cm (Perzentile 50). Sie ist afebril, Herz- und Kreislaufparameter sind normal. Das Abdomen ist unauffällig. Pulmonal finden sich subkostale Einziehungen, Giemen über allen Lungenfeldern sowie eine Sauerstoffsättigung um 95%. Welches ist die sinnvollste nächste Massnahme:
Mutter beruhigen, Nachkontrolle in 2 Monaten vereinbaren
Antibiotische Therapie (z.B. Co-Amoxicillin) verordnen
Kalorienreichen Schoppenzusatz verordnen
Detailliertere Stuhl- und Ernährungsanamnese erheben
Zur immunologischen Abklärung überweisen
4
A+: Nach Entdeckung eines Tuberkulose-Falles wird eine Umgebungsuntersuchung veranlasst. Ein 7-jähriges Kind weist eine positive Tuberkulinreaktion auf, wobei es nicht BCG-geimpft ist. Sein Thoraxbild ist unauffällig. Welches ist die zweckmässigste Massnahme:
Behandlung mit INH (Isonicotinsäurehydrazid)
Behandlung mit antituberkulöser Dreierkombination (INH, Ethambutol, Rifampicin)
BCG-Impfung (Bazillus Calmette-Guérin)
Kontroll Röntgenbild in 6 Wochen
Keine Massnahme
1 - präventive Behandlung, ist nicht aktive TB
A+ Eine 22-jährige Zweitgebärende ist seit 16 Wochen schwanger. Sie hat vor einem Jahr das erste Mal durch Sectio geboren. Jetzt klagt sie über Müdigkeit und allgemeine Schwäche. Sie hat nie Eisentabletten eingenommen. Das Hämoglobin beträgt 9.5 g/dl (Norm: 12-16) und der Hämatokrit ist 28% (Norm: 36-46). Welche der folgenden Aussagen trifft am besten zu:
Weitere Abklärungen zum Ausschluss einer Hämolyse sind angezeigt.
Die Anämie ist Ausdruck einer Blutverdünnung im Rahmen der Schwangerschaft.
Die Anämie ist Folge eines Eisenmangels wegen erhöhten Bedarfs durch die vorausgegangene Schwangerschaft und der kurzen Erholungsphase bis zum Eintritt dieser Schwangerschaft.
Bei Nichteinnahme von zusätzlichem Eisen in dieser Schwangerschaft ist die Wahrscheinlichkeit einer Resektio deutlich erhöht.
Eine Eiseneinnahme zur Auffüllung des Körpers Depots nach Beendigung dieser Schwangerschaft ist ausreichend.
3
A+: Ein 10 Monate altes Mädchen wird wegen Erbrechen und Durchfall seit 2 Tagen zu Ihnen gebracht. Jedesmal, wenn die Mutter es zu füttern versucht, erbricht es. In den letzten 24 Stunden hatte es 8 flüssige Stuhlgänge. Die Temperatur beträgt 38.2°C. Es wiegt 8.5 kg. Nach Angaben der Mutter soll es vor einer Woche 9.4 kg gewogen haben. Die Atemfrequenz beträgt 45/min, der Puls 120/min und der Blutdruck 75/45 mmHg. Das Mädchen wirkt apathisch, die Zunge ist trocken, es weint ohne Tränen. Welche therapeutische Sofortmassnahme ist in dieser Situation am sinnvollsten:
Orale Flüssigkeitszufuhr mit einer Rehydratationslösung
Infusion mit 10% Glukose
Antibiotische Behandlung
Antidiarrhoikum (Antiperistaltika)
Infusion mit 0.9% NaCl oder Ringer-Lactat
5
A+: Eine 54-jährige adipöse Patientin (BMI 41 kg/m2) kommt auf die Notfallstation. Sie klagt über Abdominalschmerzen und Erbrechen. Das Erbrochene wird Ihnen gezeigt. Es ist übelriechend und von bräunlicher Farbe. Anamnestisch besteht ein Status nach abdominaler Hysterektomie und offener Appendektomie. Nach mehreren tiefen Beinvenenthrombosen ist die Patientin oral antikoaguliert. Bei der klinische Utnersuchung findet sich eine diffuse Druckdolenz, jedoch ohne sichere peritonitische Zeichen. Die Laboruntersuchung zeigt folgendes: Leukozyten 18 G/I (Norm: 4.5-11), CRP 90 mg/l (Norm: <10), Laktat 2.3 mmol/l (Norm: 0.6-1.7), INR 3.6 (Norm: 1). Aufgrund der unklaren klinischen Befunde und der Adipositas veranlassen Sie ein CT (siehe Bild). Welche weiteren Massnahmen sind zu ergreifen:
Legen einer Magensonde und Durchführen einer Magen-Darm-Passage mit einem wasserlöslichen Kontrastmittel (z.B. Gastrografin)
Legen einer Magensonde und Durchführen einer Magen-Darm-Passage mit einem nicht-wasserlöslichen Kontrastmittel (z.B. Barium)
Sedation der Patientin und manuelle Reposition der Hernie
Sofortige Laparotomie und operative Sanierung der Hernie
Zuerst Aufhebung der Antikoagulation, dann chirurgische Sanierung der Hernie.
5
A+: Eine 80-jährige Patientin mit Pneumonie und Herzinsuffizienz liegt bei Ihnen auf der Station und wird seit 4 Tagen mit Ceftriaxon (3.Generation Cephalosporin), Enalapril, Furosemid und Lorazepam behandelt. Sie ist seit 24 Stunden afebril. Der Blutdruck ist 105/75 mmHg, der Puls 110/min unregelmässig. Sie hat keine Beinödeme und klagt über Schwindel beim Aufsitzen. Die Entzündungszeichen sind deutlich rückläufig. Aktuelle Laborwerte mit Vorwerten vor 2 Tagen (jeweils in Klammer). Was ist die wahrscheinlichste Ursache dieses klinischen Bildes:
(Krea Anstieg)
Prärenale Niereninsuffizienz
Postrenale Niereninsuffizienz
Parainfektiöse Glomerulonephritis
Ceftriaxon-induzierte interstitielle Nephritis
Tubulusnekrose
1 - Keine Beinödeme, Hat Diuretika und kein Sepsis
A+: EIne 22-jährige Krankenpflegefachfrau kommt in die Hausarztpraxis wegen Müdigkeit und Fieber. Vor einer Woche ist sie von einer sechswöchigen Tour am Mekong (Thailand, Laos, Vietnam) zurückgekehrt. Dort entwickelte sie in der letzten Woche eine wässrige Diarrhoe, die weiterhin persistiert. Im Status findet sich eine generalisierte Lymphadenopathie, eine vergrösserte Milz sowie eine im Ohr gemessen Körpertemperatur von 38.5°C. Welche der folgenden Krankheiten kann am ehesten aus der Differentialdiagnose ausgeschlossen werden:
Cholera
Hepatitis B
HIV-Infektion
Malaria tropica
Typhus abdominalis
1 . steht ausgeschlossen werden
Kprim: Die Eltern eines kleinen 15-monatigen Mädchens konsultiert Sie in der Notfallstation wegen eines ersten Fieberkrampfes. Sie sagen, ihrer normalerweise sehr lebendigen Tochter sei es heute nicht gut gegangen, sie sei eher ruhig gewesen. Die Eltern hörten ein merkwürdiges Geräusch und sahen, dass ihre Tochter in krampfartige Zuckungen verfiel, wobei die Umrandung des Mundes blau war. Sie riefen sofort einen Krankenwagen. Der Anfall dauerte 2 Minuten. Bei Ankunft des Krankenwagens wirkte das Mädchen sehr müde. Auf der Notfallstation werden ein Status febrilis von 38.5°C und eine linksseitige Mittelohrentzündung festgestellt. Die Eltern sind äusserst beunruhigt und haben Angst, wieder nach Hause zu fahren. Was trifft auf derartige Krämpfe zu:
Sie treten nur einmal auf
Sie sind meistens harmlos
Fiebersenkende Mittel reichen im Allgemeinen, um sie zu vermeiden
Es gibt eine familiäre Prädisposition für diese Krämpfe
2,4
3 nicht empfohlen
Kprim: Ein 15-jähriger Junge ist vor 3 Wochen mit dem Fahrrad gestürzt. Mit Ausnahme eines blauen Auges, eines Nasenbeinbruches und einer Rissquetschwunde frontal erlitt er keine Verletzungen. Er hat allerdings seither einen therapieresistenten Schnupfen und sucht deshalb mit seiner Mutter den Allgemeinpraktiker in dessen Praxis auf. Beurteilen Sie die Richtigkeit der folgenden Überlegungen:
Eine Untersuchung der Hirnnerven ist sinnvoll
Eine Verletzung der Frontbasis ist computertomographisch zu suchen
Bei Verdacht auf eine Läsion der Frontbasis sucht man nach intrakraniellen Luftanreicherungen im Computertomogramm
Eine Rhinoliquorrhoe muss operativ saniert werden
alles
Kprim: Ein 2 Tage altes Neugeborenes zeigt Konvulsionen sowie ein 3/6-Systolikum. Die Sauerstoffsättigung beträgt 85%. In der Echokardiographie lässt sich ein Truncus arteriosus communis feststellen. Was ist unverzichtbar für die weitere Abklärung:
Kapilläre Blutgasanalyse
Blutzucker bestimmen
Serumkalium bestimmen
Serumkalzium bestimmen
1,2,4
Kalzium gehört zu einem genetischen Syndrom
Kprim: Der Hausarzt diagnostiziert bei einer 85-jährigen Frau eine mature Katarakt. Sie will sich aber in ihrem fortgeschrittenen Alter nicht mehr operieren lassen. Was gehört zu den möglichen Komplikationen dieser Entscheidung:
Keratitis
Makuladegeneration
Netzhautablösung
Uveitis
4 - bestätigt
Kprim: Ein 73-jähriger Mann konsultiert Sie in Ihrer Hausarztpraxis und beklagt sich, dass er in letzter Zeit Schwierigkeiten mit dem Lesen habe. Was kommt als mögliche Ursache dafür in Frage:
Glaskörperblutung
Katarakt
Primäres Offenwinkelglaukom
Diabetische Retinopathie
1,2,4
Kprim: Ein 47-jähriger Mann sucht Sie auf, weil er seit 2 Tagen Schmerzen und eine Schwellung unter dem Unterkiefer hat. Sie finden eine Kieferklemme (Trismus), eine dolente, überwärmte Schwellung unterhalb des Unterkiefers und eine Hyperämie der Retromolar- und Tonsillarregion. Die Temperatur ist erhöht. Was ist als Diagnose in Betracht zu ziehen:
Paratonsillärabszess
Dentogener Abszess
Abszess des vorderen Mundbodens
Sialadenitis der Glandula submandibularis
1,2
Kprim: Eine 34-jährige Angestellte, die pharmazeutische Ampullen abfüllt, sucht Ihre arbeitsmedizinische Sprechstunde auf, weil sie unter Beschwerden leidet, die vermutlich mit ihren Arbeitsplatzbedingungen zusammenhängen. Aufgrund der Anamnese entschliessen Sie sich zu einer ergonomischen Arbeitsplatzbesichtigung. Was gehört zu den Elementen, die es zu beurteilen gilt:
Frequenz der Bewegungen
Gewichtsbelastung
Beleuchtung des Arbeitsfeldes
Leistungsbeurteilungssystem
1,2,3
Kprim: Ein 25-jähriger Buchdrucker ist in seiner Freizeit Jäger. Als Folge einer unglücklichen Gewehrmanipulation eines Freundes gerät ihm Bleischrot in das Gesäss. Der Mann erholt sich rasch. Etwa zwei Monate später fühlt er sich müde, verspürt einige Bauchkrämpfe und hat Schmerzen im Bereich der linken Hüfte. Bei der Arbeit hat er, häufig nachts, Überstunden leisten müssen, um mit der Offset-Technik einen Modekatalog zu drucken. Eine sinnvolle Untersuchung umfasst:
Punktion der linken Hüfte mit Analyse der Synovialflüssigkeit
Bleikonzentration im Blut bestimmen
Quecksilberkonzentration im Urin bestimmen
Arbeitsplatzbegehung durch die Suva
1,2
Patientin mit zunehmender Dyspnoe seit einigen Tagen (NYHA II). Bekannte Hypertonie und Hypercholesterinämie. Ubiquitäre Rasselgeräusche in der Auskultation, gestaute Halsvenen, massive Beinödeme beidseits bis zu Knien, reduzierter AZ. Vitalparameter: kein Fieber, leichte Hypertonie, normokarder regelmässiger Rhythmus. Welche Diagnostik für die Verdachtsdiagnose? a. proBNP b. Troponin c. D-Dimere d. Ist eine klinische Diagnose
1
31-jähriger Kanalarbeiter notfallmässige Vorstellung. Vor 7 Tagen Fieber, Gliederschmerzen & Myalgien. Vor 4 Tagen Klinik regredient. Nun seit gestern Skleren- & Hautikterus sowie reduzierter AZ. Im Labor Hyperbilirubinämie und leicht erhöhte Transaminasen. Muss innert kürzester Zeit intensivmedizinisch betreut werden bei schneller klinischer Verschlechterung bei Leber-, Lungen- und Nierenbeteiligung. Im Verlauf serologische Diagnosestellung mittels Mikroagglutinationstest. Diagnose? ->
Leptospirose
Säugling auf der Notfallstation mit Erkältungssymptomen (Schnupfen, Husten, thorakale Einziehungen, Nasenflügeln). Giemen. SpO2 93%, AF 30 (Normwert max. 30). Hat aufgrund von Symptomen Trinkschwäche entwickelt und weniger Urin als gewohnt. Älteres Geschwisterkind sei aktuell auch krank. Was ist zu tun? a. 1x mit Adrenalin inhalieren b. regelmässig mit Fluticason inhalieren c. Noch etwas mit Steroid d. Flüssigkeit i.v. geben e. Regelmässig absaugen und Magensonde legen
Flüssigkeit iv - das ist eine Bronchiolitis - Giemen
bei einem Pseudokrupp - Stridor -
per os oder iv Gabe von Dexamethason ist 1 Wahl bei Pseudokrupp immer, bei Tachypnoe Inhalation Adrenalin zusätzlich
Kprim: Ein 18-jähriger Soldat wird wegen einer Psychose hospitalisiert. Wegen der Schwere des Zustandsbildes erfolgt eine hochpotente antipsychotische Behandlung mit Haloperidol, worunter es anfangs zu einer raschen Besserung kommt. Die Psychomotorik ist dabei weitgehend unauffällig. In der 3. Behandlungswoche entwickelt der Patient leichtes Fieber (37.9°C). In der körperlichen Untersuchung findet man vermehrtes Schwitzen sowie einen ausgeprägten und symmetrischen Rigor besonders der oberen Extremität. Im weiteren Verlauf steigt das Fieber bis auf 40°C, die Kreatinkinase liegt bei 16’500 U/I (Norm: 60-170). Der Patient ist desorientiert, bewusstseinsgetrübt und akinetisch. Welche therapeutischen Massnahmen sind notwendig:
Anwendung von Dantrolenum
Durchführung einer Elektrokrampftherapie
Verlegung in eine Intensivstation
Weiterbehandlung mit Haloperidol
1,2,3 in Antworten
Kprim: Eine 22-jährige Frau meldet sich wegen Schmerzen und Schwellungen der Metakarpophalangealgelenke und der proximalen Interphalangealgelenke beidseits. Sie erträgt die Sonne nicht mehr, hat vermehrt Haarausfall und offenen Stellen im Mund. In der klinischen Untersuchung erheben Sie Befunde eines Pleuraergusses rechts. Welche der folgenden Untersuchungen trägt/tragen zum Entscheid zwischen den zwei wahrscheinlichsten Differentialdiagnose bei:
Eiweiss im Urin
Thoraxröntgenaufnahme
CCP Antikörper (gegen cyclische citrullinierte Peptide gerichtete AK)
Antikörper gegen dsDNA
1,3,4
Kprim: Was trifft auf das Confounding zu:
Kann das Resultat einer Kohortenstudie verzerren
Wird zur statistischen Analyse einer Fall-Kontroll-Studie verwendet
Kann in der Intention-to-treat-Analyse benutzt werden
Kann durch Verblindung reduziert werden
Kommt bei randomisierten Studien nicht vor
1
A+: Eine 37-jährige Patientin kommt zu Ihnen auf den Notfall. Sie hat wässrige Diarrhoe und Erbrechen seit 3 Tagen. Welche Werte im Urin passen zu dieser Patientin:
Na+ 71 mmol/L, K+ 31 mmol/L
Na+ 7 mmol/L, K+ 31 mmol/L
Na+ 71 mmol/L, K+ 6 mmol/L
Na+ 5 mmol/L, K+ 6 mmol/L
2 wegen Hypovolämie wird Aldestoren ausgeschüttet - er retiniert Natrium gibt aber Kalium ab
Kind clavicula fx, regionalspital, sensibilitätsstörung
Notafallop
Konservativ
Überweisung an Kantonsspital oder Zentrum
Elektive OP
3
Alter Patient ohne Ödeme und Rhythmusstörungen mit Obstipation KPRIM
was kann man absetzten
Feigensirup
Statin
Digoxin
Torem
a.e. 3,4
Pat mit Melanom im Palliativstadium unter Opioide. Wegen schmerzen hat sie Opioide erhöht, nun verwirrt
Was bestimmen Kprim
Kalium
EKG
Calzium
Krea
alles
whs nur NSAR Absetzen
Biologika beginnen sofort mach keinen sinn
Syph positiv Behandlung
Benz Penicillin 1x
Benz Penicillin 3 Wochen
Benz Penicillin 3 wochen und BAG Meldung
3
Alter mann Condylomen am Penis, was sind das
conyloma lata
condyloma accuminata
2
lata ist Syphilis
Foto mit eintiger Uveitis
Abstrich
AB lokal empirisch
2
schwierig- ein normaler Abstrich ist whs nicht ausreichend
Eine ältere Frau präsentiert sich mit roten Stellen und Exkorationen an der Haut sowie 2 symmetrisch geschwollenen LK im Inguinalbereich nach dem sie ihre Hautpflegeprodukte für 2 Wochen nicht angewendet hat. Was ist am ehesten verantwortlich für die geschwollenen Lymphknoten? (Typ A)
a) CLL
b) Atopisches Ekzem
c) Follikuläres Lymphom
d) Hodgkin-Lymphom
e) Erythema nodosum
2 Entzündete Haut deshalb Lymphknoten
Asthma mit Schmnelpilzen
Therapie
Prednisololon
Desensibilisierung
Biologika
3
3
37. Ein 58-jähriger Patient stellt sich in Ihrer Hausarztpraxis vor. Beim Dermatologen wurde am rechten Nasenflügel ein Plattenepithelkarzinom der Haut festgestellt. Beruflich habe er im Winter stets als Skilehrer gearbeitet und im Sommer als Wasserskilehrer. Er will sich nun bei Ihnen erkundigen, ob dieses SCC als Berufskrankheit zählt und was für eine Entschädigung ihm zustehen würde. (Typ A)
a) Entschädigung der medizinischen Kosten durch Unfallversicherung im Tiers-garant System b) Übernahme der Schulden im Falle eines Todesfalles aufgrund Krankheit c) kostenloser Rechtsschutz d) Bezahlung von Ferien mit der Familie e) Übernahme der Kosten für Umschulung im Falle eines Arbeitsverbotes
E
also auf der seite von Suva steht dass sie zusammen mit IV Diesbezüglich arbeiten
tier garant falsch
und die sonstigen sachen auch
8 Monatiges Kind mit einer Schwlung im Hoden ohne Schmerzen. Sieht blau aus. Diapahanoskopie unauffällig
Hydrozele
Varikozele
Tumor
hernie
Trotz der Farbe - Hydrpzele, Varikozele ist ja keine Schwellung
Kindergärtnerin 25 j Welche Impfungen
Entweder Pertussis oder dTPA
Schwangere mit Beruflichen Schwierigkeiten
50% Krank
100 % krank 2 Wochen und empfehlen gespräch zu suchen
Beisatnd
100% Krank und Arzt kommuniziert mit Arbeitgeber
2
Junge Pat mit pneumonie, mi Co Amoxi behandelt, keine Besserung: Allesgie gegen Makrolide
PIPTAZ
Levofloxazin
Clarithromycin
2 - für Mykoplasma
Eine 35-jährige II.Para, III. Gravida in der 27. SSW präsentiert sich mit Unterbauchschmerzen und leichter Blutung seit zwei Tagen bei Ihnen auf der gynäkologischen Notfallstation. Was ist die wahrscheinlichste Ursache für die Symptomatik? (Typ A)
a) Abruptio placentae
b) Placenta praevia
c) Uterus myomatosus
d) Cervixkarzinom
e) Uterusruptur
a
also hier mit SCHMERZEN; in anderem Fall war ohne. Falls ohne dann B
. Sie möchten das absolute Risiko einen Lungentumor zu bekommen für eine Person mit Asbestexposition mit der einer rauchenden Person vergleichen. Was berechnen sie? (Typ A)
a) Attributales Risiko
b) Relatives Risiko
c) Absolutes Risiko
d) Odds Ratio
e) Risiko Differenz
e
67. Was kann Teil eines palliativen Behandlungskonzeptes sein? (K-prim)
a) Antibiotika
b) Schmerzmedikation
c) Angehörigeneinbezug
d) Regelmässiges Umlagern
alles
ine besorgte 29-jährige Patientin, die seit 9 Monaten erfolglos versucht schwanger zu werden, stellt sich bei Ihnen vor. Vor dem Schwangerschaftsbestreben erfolgte eine Verhütung mit einem hormonellen Kontrazeptivum. Vor vier Monaten wurde im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung einatrophes Endometrium festgestellt. Der in der Folge begonnene Therapieversuch mit Gestagenen konnte lediglich eine Blutung erzielen. Nun werden folgende Laborbefunde erhoben:
Prolaktin: minim erhöht
FSH und LH: supprimiert
Östrogen: stark erhöht
Was liegt am wahrscheinlichsten vor? (Typ A)
a) Schwangerschaft
e) Mikroprolaktinom
c) Hormonaktiver Nebennierentumor
d) PCOS
e) Vorzeitige ovarielle Erschöpfung
a
Oder falls gibt Granulosazelltumor, das östrogen produziert
Felsenbeinlängsfraktur
Anosmie
Vertigo
Facialisparese
Hypakusis
3,4
Fieber Himbeerunge
Scharlach oder Kawasaki.
Falls länger dauert dann Kawasaki wählen
Fall Lippen noch dann Kawasaki
Angina mit Belag - Scharlach
Ein ca. 60-jähriger Patient geht zu einem neuen Hausarzt, weil ihm sein alter Arzt „zu viele Medikamente“ verschrieben hätte. Anamnestisch ergeben sich eine Rheumatoide Arthritis, eine arterielle Hypertonie sowie eine Trigeminusneuralgie. Der Patient zeigt keinerlei Beschwerden und hat keine Synovitis. Welches der folgenden Medikamente, welcher der Patient einnimmt, können Sie a.e. absetzen? (Typ A)
a) Amitriptylin 25mg 0-0-1
b) Carbamazepin 200mg 1-1-1
c) Prednison 20mg 1-0-0
d) Valsarten 160mg 1-0-0
e) Nifedipin 20mg 1-0-1
c
Eine 33-jährige Pilotin geht zur Gynäkologin wegen Zwischenblutungen und Unterbauchschmerzen. Sie ist in einer festen Beziehung und verhütet seit 1,5 Jahr mit Kondom. Welche Untersuchungen sind indiziert? (K-prim)
a) Transvaginale Sonografie
b) Abstrich (Gonokokken+Chlamydien)
c) Hormonstatus bestimmen
d) Blutungskalender
A,B,D
Eine junge Frau präsentiert sich mit mehreren erythematosquamösen Plaques, betont an Ellbogen, Knien und Gesäss. Es besteht eine positive Familienanamnese. Wo präsentiert sich die Krankheit zusätzlich am ehesten? (K-prim)
a) ZNS
b) Kopfhaut
c) Niere
d) Lunge
B
Eine junge Patientin hatte beim Bergabgehen plötzlich Knieschmerzen und eine Schwellung lateral am Knie. Sie konnte das Knie nicht bewegen. Nach ein paar Minuten und etwas bewegen ging es wieder. Bei der klinischen Untersuchung ist keine Schwellung mehr sichtbar, nur noch Schmerzen am medialen Patellarand. Was ist die Diagnose? (Typ A)
a) Patellafemorale Arthrose
b) Patellaluxation
c) Meniskusriss
d) Ruptur vorderes Kreuzband
E) Ruptur hinteres Kreuzband
b
Kurve mit BD Gradienten. Dort ist LV Norm 90-140 und LA 2-12
Daher falls LA Erhöht -
Mitralklappenstenose
Sie betreuen eine Patientin mit einem frisch bioptisch-diagnostizierten Melanom. Was ist der aussagekräftigste prognostische Marker? (Typ A)
a) Die Infiltrationstiefe
b) Der Dysplasiegrad
c) Die Tumordicke (statt Tumorgrösse)
d) Bestimmte Mutationen
e) Metastasen
C
Welche Untersuchungen sind im Ersttrimester-Screening enthalten? (Typ A)
a) Messung von PAPP-A, beta-HCG und Östradiol im mütterlichen Blut
b) sonographische Messung der Scheitel-Steiss Länge, Messung von PAPP-A und beta-HCG im mütterlichen Blut
c) Messung von beta-HCG, Östradiol und Progesteron im mütterlichen Blut
d) sonographische Messung der Nackentransparenz, Messung von PAPP-A und beta-HCG im mütterlichen Blut
e) Chorionzottenbiopsie
d nackentransperenz
Ein 78-jähriger Patient wird nach seinem Tod obduziert. Vorbekannt war eine chronische Herzinsuffizienz. Welche Sekundärphänomene können pathologisch gefunden werden? (K-prim)
a) Kongestive Hepatopathie
b) Herzfehlerzellen in Alveolen
c) Kapselfibrose der Milz
d) Glomerulosklerose Typ Kimmelstiel-Wilson (im Bild steht flüchtig "Kimmelstein-Wilson")
а, б, с
Welche Rechte und/oder Pflichten haben Ärztinnen und Ärzte gegenüber der IV? (K-prim)
a) Sie können einen Antrag zur Kostenvergütung stellen
b) Sie können Kosten zu Lasten der IV veranlassen
c) Sie müssen Informationen bzgl. Diagnose und Therapien eines jeweiligen Patienten freigeben
d) Sie müssen an obligatorischen regionalen Weiterbildungen teilnehmen
a, c
Ein 10-Tage altes Neugeborenes wird aufgrund von Lethargie, schwachem Schreien und Brustverweigerung seit heute Morgen auf dem Notfall vorstellig. Die Haut des NG ist marmoriert, es hat eine Hypothermie (35.5°C) und eine Tachykardie (170/min), die restlichen Vitalparameter sind im Normbereich. Das Neugeborene wirkt während der Untersuchung leicht reizbar. Blutbild und CRP sind bereits bestellt. Was machen Sie als nächstes? (Typ A)
a) Blutzuckerbestimmung
b) Urinstreifentest und Urinmenge
c) Transfontanelläre Sonographie
d) LP und Bakterienkultur
e) Sofortige Flüssigkeitsgabe
a
Ein 47-jähriger Patient hatte postoperativ im Aufwachraum initial normale Vitalwerte, im Verlauf zeigte er sich unruhig, tachykard, tachypnoeisch und will sich den peripheren Venenkatheter rausreissen. Die Pflegefachpersonen schaffen es nicht ihn zu beruhigen. Was ist die wahrscheinlichste Ursache für seine Symptomatik? (Typ A)
a) OP Instrument intraabdominal vergessen
b) Narkosekomplikation
c) Ungenügende intraoperative und postoperative Schmerztherapie
d) zu frühe Extubation
e) Fehlende Orientierung nach der Operation
с