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Vokabular-Flashcards basierend auf den Vorlesungsnotizen zur Geschichte und Pädagogik Griechenlands, Roms und der Spätantike.
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Antikes Griechenland (Epoche)
Der Zeitraum von etwa 700−264v.Chr. als eine der drei Hauptepochen der Geschichte des antiken Griechenlands.
Römische Republik (Epoche)
Die historische Epoche von 264v.Chr. bis 284n.Chr.
Spätantike (Dauer)
Die Epoche von 284n.Chr. bis ca. 476, 529 oder 568n.Chr., heute oft bis zum Tod Justinians (538 oder 565) datiert.
Pädagogische Praxis
Eine Alternative zu Bildungstheorien, die älter ist als jede Theorie und deren Grundlage bildet.
Isokrates, Platon und Aristoteles
Drei bedeutende Theoretiker der antiken Bildung aus dem Zeitraum von 436 bis 322v.Chr.
Enkyklios Paideia
Wörtlich 'kreisförmige Bildung'; ein Kanon der antiken Allgemeinbildung, der Fächer wie Grammatik, Dialektik, Musik, Geometrie und Astrologie umfasste.
Analphabetisierungsquote
In der Antike lag sie bei etwa 90%, wobei nur 10% der Bevölkerung lesen und schreiben konnten (bei Männern ca. 20−30%).
Utilitas
Ein Kriterium der Römer für die Akzeptanz griechischer Bildung, das den praktischen Nutzen betont.
Usus
Ein römischer Bildungsbegriff, der sich auf die Praxis und die Anwendbarkeit von Wissen bezieht.
Dekadenztheorie
Die von Edward Gibbon geprägte Auffassung der Spätantike als Zeit des Niedergangs und Zerfalls antiker Werte durch den Einfluss der christlichen Kirche.
Alfred Dopsch
Historiker, der nachwies, dass die Spätantike kein Kulturbruch, sondern ein organisches Bindeglied zum Karolingerreich war.
Oikos
Der (Privat-)Haushalt im antiken Griechenland, der als Familien-, Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft Kernfamilie, Verwandte, Sklaven und Besitz umfasste.
Kyrios
Der männliche Hausherr, der die Vormundschaft über die Frauen des Oikos innehatte und über die Aufnahme neugeborener Kinder entschied.
Andrön und Gynaikonitis
Die geschlechtsspezifisch getrennten Bereiche im griechischen Haus für Männer (Andrön) und Frauen (Gynaikonitis).
Kindesaussetzung
Eine Praxis, bei der Neugeborene, oft aufgrund wirtschaftlicher Not, nicht in den Oikos aufgenommen und im Freien ausgesetzt wurden.
Amphidromia
Die rituelle Aufnahme eines Kindes in den griechischen Haushalt, die am 5. bis 7. Tag nach der Geburt stattfand.
Dekate
Eine Feier zur Namensgebung eines Kindes am 10. Tag nach der Geburt im antiken Griechenland.
Amme
Häufig eine Sklavin, die für das Stillen und die Pflege von Säuglingen zuständig war und oft eine enge emotionale Bindung zum Kind aufbaute.
Paidagogos
Ein männlicher Sklave, der Jungen zur Schule begleitete, sie beaufsichtigte und für ihre moralische Erziehung zuständig war.
Pater familias
Das männliche Oberhaupt der römischen familia, das die rechtliche Gewalt über alle Angehörigen des Hausverbandes besaß.
Patria potestas
Die umfassende väterliche Gewalt im römischen Recht, die Entscheidungen über Vermögen, Ehe und teilweise Leben oder Tod der Kinder einschloss.
Mos maiorum
Die 'Sitte der Vorfahren', welche die Grundlage der häuslichen Erziehung und der moralischen Werte im antiken Rom bildete.
Pudicitia
Die Tugendhaftigkeit bzw. Sittsamkeit, die als ideale Eigenschaft einer römischen Frau galt.
Trophē
Die Phase der Versorgung und Pflege eines Säuglings durch die Mutter oder eine Amme im antiken Griechenland.
Zornesbeherrschung
Ein in der Spätantike hoch bewertetes Erziehungsziel, um Kinder zu einem tugendhaften und christlichen Leben zu führen.