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Organisationale Sozialisation
Prozess: Vermitlung von Wissen, Fertigkeiten, Kenntnissen, Regeln, Normen, Rollenerwartungen und Werten der Organisation
Dazu gehören:Kenntnissen
Programm zu Einarbeitung neuer Mitarbeitende
Patensystem, Mentorenprogramme, Traineeprogramm
Abgrenzung zur Personalentwicklung
alle geplanten und geeigneten Massnahmen (Im Unterschied zur Sozialisation)
die individuellen beruflliche Handlungskompetenzen der Mitarbeiter entwickeln und erhalten ( Abgrenzung Organisationsentwicklung)
Ziele der Personalentwicklung
Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen
«Employabilität» der Mitarbeitenden sichern
Motivation und Integration der Mitarbeitenden erhöhen
Mitarbeitende an das Unternehmen binden
Individuelle Befähigungen und Erwartungen berücksichtigen, um z. B. auch Über- und Unterforderungen zu vermeiden
Akteure der Personalentwicklung
Unternehmensleitung legt den strategischen Rahmen für die Personalentwicklung fest
Führungskräfte haben einen hohen Anteil an operativer Personalentwicklung
Mitarbeitende müssen Verantwortung für ihre persönliche Entwicklung übernehmen
Personalentwicklung als Organisationseinheit berät und ist Dienstleister und Partner der Unternehmensleitung, Führungskräfte und Mitarbeitenden
Gründe für Personalentwicklung
Absinken der individuellen Qualifikationen
Anstieg der Anfroderungen der bisherigen Stellen
Stellenwechsel
Personalentwicklung als Instrument des Personalmanagments
langfristig gestalten

Fokussierung auf Kompetenzen in der PE
Massnahmen sollten Kompetenzen erhalten, aufbauen und weiterentwickeln- Sie sind Handlungsvoraussetzungen
Arten von Kompetenz
Wissen, Können, Fähigkeiten und Fertigkeiten auch Anwendungsfähigkeit
Fachkompetenz: beziehen sich auf Organisation, Aufgaben, Prozesse und Arbeitsplatz
Methodenkompetenz: Techniken, Methoden und Vorgehensweisen - Strukturierung Aktivitäten
Selbstkompetenz: wie geht man mit sich um bei der Arbeit- Leistungsbereitschaft, und Belastbarkeit
Sozialkompetenz: sozialer Umgang und situationsspezifisches und angemessenes Verhalten
Aufbau eines Kompetenzmanagements
Die Unternehmensstrategie bestimmt die benötigten Kompetenzen, daraus entsteht ein Kompetenzmodell, das in Rekrutierung, Entwicklung und Karriereplanung eingesetzt wird und durch IT-Systeme unterstützt wird.

Kompetenzmanagementsystem
Unternehmen definieren unternehmensbezogene Kompetenzmodelle- Personalinstrumente werden darauf ausgerichtet
Basis für Kompetenzentw. vorausgehende Komp. Messung
unterstützen Org. beim Erreichen von herausfordernden Zielen
systematische Planung und Durchführung der Trainings ermöglicht es konkrete Ziele zu erreichen
Ablauf eines Trainingsprozess
1. Analyse des Trainingsbedarfs
welche Kompetenzen fehlen oder verbessert werden müssen.
→ Ziel: ob und welches Training überhaupt nötig ist.
2. Festlegung der Trainingsziele
klare Ziele definiert.
→ Was sollen die Mitarbeitenden nach dem Training wissen, können oder anders machen?
3. Planung des Trainings
Dieser Schritt besteht aus drei Teilen:
3a Bewertungsprozess festlegen
→ Wie wird der Erfolg des Trainings gemessen (z. B. Feedback, Tests)?
3b Erfolgsfaktoren für den Transfer berücksichtigen
→ Wie wird sichergestellt, dass das Gelernte im Arbeitsalltag angewendet wird (z. B. Unterstützung durch Vorgesetzte)?
3c Entwicklung oder Auswahl des Trainings
→ Das Training wird entwickelt oder ausgewählt (z. B. Seminar, Workshop, E-Learning).
4. Implementierung / Durchführung
Das Training wird praktisch umgesetzt und durchgeführt.
5. Evaluation
Am Ende wird überprüft, ob das Training erfolgreich war und die Ziele erreicht wurden.

Stufe 1- Analyse des Kompetenzentwicklungsbedarf
systematische Bedarfsanalyse hilft Frustration, Unzufriedenheit und unnötige finanzielle Verluste zu vermeiden.
Trainings haben neben der Kompetenzentwicklung oft vielfältige andere Gründe.
Die Bedarfsanalyse umfasst die Ebenen Organisation, Aufgaben und Personen
Stufe 1-Bedarfsanalyse

Stufe 2- Entwicklung und Festlegung der Ziele
übergeordnete Ziele: Bsp. Kundenservice verbessern
Spezifische Trainingsziele
Verhaltensziele: Phasen Kaufgespräch kennen und anwednen, auf Sonderaktion ansprechen usw.
Leistungsziel: Steigerung Verkauf, Neukunden gewinnen usw.
Stufe 3a- Bewertungskriterien festlegen
Bsp. Balanced Scorecard

Stufe 3b- Erfolgsfaktoren für Transfer berücksichtigen
Frühzeitige Beseitigung von Barrieren des Transfererfolgs
Follow-through-Management
Transferziele sind nicht fakultativ
Stufe 3c- Entwicklung bzw. Selektion des Trainings
Relevante Faktoren für die Effektivität des Trainings und den Transfer: Teilnehmende ( Bedürf.) Training (Design), Arbeitsumfeld ( Klima, Unterstützung)

Teilnehmende (Relevante Faktoren-Trainingseffektivität und Transfer)
Bedürfnisse: ermittelt und befriedigt werden
Motivation & Selbstwirksamkeit:
eher Lernfähig, wenn sie denken sie sind in der Lage dies zu tun und das Training hilft
Persönlichkeit & Fähigkeiten:
Persönlichkeit: Gewissenhaftigkeit, Zielorientierung und interne Kontrollüberzeugung=
Fähigkeiten: Informationsgverarb.geschw., logisches Denken und verbales Verständnis
= positiv für Lernerfolg
Training- Design (relevante Faktoren)
Training off the job: klassisches Seminar, Trainings)
Training on the job: Job Rotation, Enrichment & Enlargement
Training near the job: Kompetenzentwicklung und gleichzeitig die Bearbeitung realer Arbeitsprobleme.-interne Workshops, Projektgruppen, Lernstätten
Training- Vermittlung (relevante Faktoren)
Advances Organizers: Strukturierung von Inhalten ( Zusammenfassung, Diagramme, Gliederungen
Overlearning: solang üben bis das Material gelernt wurde
Automatizität: Häufige Wiederholungen- minimale Aufmerksamkeit erfordert- ( bei Tätigk. mit Daueraufmerksamkeit)
Ausprobieren
Intervalltraining
Ganzheitliches Lernen
Feedback
Arbeitsumfeld- Transferklima & Unterstützung ( relevante Faktoren)
Die Organisation, die direkte Führungskraft sowie die TeamkollegInnen= zentrale Rolle Effektivität Training. und Transfer des gelernten
positives Arbeitsklima—> mehr Transfer (Teiln. wenden mehr gelerntes an)
Evidence-Based Best Practices für Trainings
Führung kann trainiert werden – Trainingsprogramme zeigen nachweislich Wirkung.
Vor dem Training sollte eine Bedarfsanalyse (Needs Analysis) durchgeführt werden.
Mehrere Lernmethoden einsetzen (z. B. Übungen, Diskussionen, Praxisaufgaben).
Mehrere Trainingseinheiten statt einer langen Session sind effektiver.
360°-Feedback vorsichtig einsetzen, da es nicht unbedingt wirksamer ist.
Selbstgesteuertes Training allein ist oft weniger effektiv als Training mit Trainer.
Programme sollten evidenzbasiert und praxisrelevant gestaltet sein.
besseres Learning (Lernen im Training)
Verschiedene Lernmethoden nutzen
Bedarfsanalyse durchführen
Fachliche Fähigkeiten (Hard Skills) einbeziehen
besserer Transfer (Anwendung im Job)
Verschiedene Methoden und Feedback nutzen
Face-to-face-Setting bevorzugen
Teilnahme freiwillig machen
Mehrere Trainingseinheiten anbieten
Hard Skills und Soft Skills (z. B. Leadership) integrieren
bessere Resultate (Trainingsergebnisse)
Mehrere Lernmethoden einsetzen
Training vor Ort durchführen
Teilnahme verpflichtend machen
Mehrere Trainingssessions anbieten
Möglichst umfangreiches Training durchführen
Soft Skills wie soziale und Führungsfähigkeiten trainieren
Stufe 4- Implementierung von Trainingsprogrammen ( Pre-training)
Lern- und Transferbereitschaft der Teilnehmenden fördern
Gemeinsames Verständnis der Trainingsziele bei allen Stakeholdern
Frühe und transparente Kommunikation über Ziele, Erwartungen und Nutzen des Trainings
Stufe 4- Implementierung von Trainingsprogrammen ( Training)
Wann und wie oft findet das Training statt?
Wer leitet das Training?
Wo findet es statt?
Erwartungen und Haltung der Teilnehmenden klären
Teilnehmende vorbereiten und transferfördernde Massnahmen integrieren
Stufe 4- Implementierung von Trainingsprogrammen ( Post-Training)
Fokus auf Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag
Booster-Sessions zum Austausch und zur Reflexion
Evaluation des Lerntransfers (z. B. nach ca. 6 Wochen)
Ergebnisse nutzen, um Trainings kontinuierlich zu verbesser
Stufe 5- Evaluation: Aspekte der Evaluation von Trainings/ PE- Massnahmen

Evaluation der Trainings/PE-Massnahme
Zufriedenheit der Teilnehmenden allein reicht nicht, um Trainingserfolg zu beurteilen.
Transferprobleme können verhindern, dass Gelernte im Job angewendet wird.
Wichtige Einflussfaktoren: Teilnehmende, Training, Arbeitsumfeld.
Transfer kann verbessert werden durch z. B. Intervalltrainings, Transferprojekte, on-the-job-Unterstützung, Interviews am Trainingsende.
Stufe 5-Evaluation der Personalentwicklung – Vier-Ebenen Model
Das bekannteste und am weitesten verbreitete ergebnisbezogene Evaluationskonzept -Kirkpatrick (1967).
1. Reaktion
→ Zufriedenheit der Teilnehmenden mit dem Training.
2. Lernen
→ Wissens-, Einstellungs- oder Kompetenzzuwachs.
3. Verhalten (Transfer)
→ Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag.
4. Ergebnisse
→ Auswirkungen auf Organisationsergebnisse / Leistung.
