Marketing Preispolitik - Prof. Dr. Kasprik

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Diese Vokabel-Flashcards decken die Grundlagen der Preispolitik ab, einschließlich Entgeltsubstanzen, Analysemodellen wie der Preis-Leistungs-Matrix und Strategien zur Preisbildung.

Last updated 12:19 PM on 6/27/26
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27 Terms

1
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Entgelt

Die Gegenleistung des Käufers oder der Käuferin beim Erwerb eines Gutes (Geld- oder Tauschhandel), die den Austausch erleichtert.

2
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Konditionen

Die allgemeinen Vertrags- und Lieferbedingungen, wie beispielsweise Transportkosten oder der Gefahrenübergang.

3
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Listenpreis

Der ursprüngliche Preis eines Gutes, bevor Rabatte abgezogen oder Zuschläge hinzugefügt werden.

4
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Fakturierter (Netto-)Umsatz

Die Summe aus Listenpreis abzüglich (Sofort-)Rabatt plus Mindermengenzuschlag.

5
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Skonto

Ein Preisnachlass bei Zahlung innerhalb einer festgelegten Zeit, der den Erlös schmälert, aber nicht den Umsatz.

6
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Bonus

Eine nachträgliche Vergütung, die den Erlös schmälert, jedoch nicht den Umsatz.

7
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Unverbindliche Preisempfehlung (UVP)

Eine vom Hersteller ausgesprochene Empfehlung für den Endabnehmerpreis.

8
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Preis-Leistungs-Matrix

Eine zweidimensionale Darstellung der Preisstellung von Wettbewerbern und dem eigenen Unternehmen in Verbindung mit der Qualität des Leistungsangebots auf Basis objektiver Daten.

9
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Relative Qualität

Die Qualität eines Produkts im Vergleich zum Markt, bestimmt durch Merkmale wie Auflösung, Display-Diagonale, Betriebsdauer oder Stabilität.

10
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Relativer Preis

Die Positionierung des Preises eines Angebots im Verhältnis zum Marktpreis oder Wettbewerb.

11
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Monopolistischer Preisbereich

Die Preisspanne, innerhalb derer ein Unternehmen Preise festlegen kann, ohne dass es zu extremen Veränderungen des Absatzes kommt.

12
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Obere Grenze des monopolistischen Preisbereichs

Der Preispunkt, an dem ein Absatzrückgang durch die Abwanderung von Kunden einsetzt (Preisschwelle).

13
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Untere Grenze des monopolistischen Preisbereichs

Der Preispunkt, an dem ein Absatzrückgang durch Gegenmaßnahmen der Wettbewerber ausgelöst wird.

14
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Langfristige Preisuntergrenze

Der Preis, der zur Deckung der gesamten Kosten (fix und variabel) eines Produkts notwendig ist.

15
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Kurzfristige Preisuntergrenze

Der Preis, der lediglich die variablen Kosten abdeckt.

16
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Liquiditätsorientierte Preisuntergrenze

Eine Preisuntergrenze, die primär auf die Sicherung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ausgerichtet ist.

17
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Einzelkosten

Kosten, die einem Produkt direkt zugerechnet werden können, wie Material-Einzelkosten oder Fertigungs-Einzelkosten.

18
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Gemeinkosten

Kosten, die dem Produkt nicht direkt zugerechnet werden können, wie Verwaltungs-Gemeinkosten oder Vertriebs-Gemeinkosten.

19
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Yield Management

Ein System zur nachfrageorientierten Preissteuerung, um den Ertrag bei schwankender Nachfrage und fixen Kapazitäten zu maximieren.

20
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Ansatz der Marktpenetration

Eine Preisstrategie, bei der Produkte zu einem sehr niedrigen Einführungspreis angeboten werden, um schnell hohe Marktanteile zu gewinnen.

21
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Inverse Nachfrage

Ein Sonderfall der Nachfrage, bei dem steigende Preise zu einem Anstieg des Absatzes führen (z. B. Statussymbole).

22
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Starre Nachfrage

Ein Marktzustand, in dem der Absatz unabhängig von Preisänderungen nahezu konstant bleibt.

23
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Elastische vs. Unelastische normale Nachfrage

  1. Elastische normale Nachfrage: Kunden reagieren sehr empfindlich. Eine Preissenkung führt zu einem ÜBERproportionalen Anstieg des Absatzes (Nachfragekurve verläuft flach). 2. Unelastische normale Nachfrage: Kunden reagieren kaum. Eine Preissenkung führt nur zu einem UNTERproportionalen Anstieg des Absatzes (Nachfragekurve verläuft sehr steil).

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Ermittlung der Preis-Absatz-Funktion (PAF) im Feld

Drei Methoden, um den monopolistischen Preisbereich im Markt zu bestimmen: 1. Analyse historischer Daten und Analogiebildung (Problem: Vergangenheitsdaten oft ungenau für die Zukunft). 2. Befragung: Direkte Abfrage der Zahlungsbereitschaft bei den eigenen Kunden. 3. Beobachtung (Experimente): - Storetest: Testweiser Verkauf zu unterschiedlichen Preisen in wenigen Verkaufsstellen. - Markttest: Testweiser Verkauf in einem abgegrenzten, repräsentativen geografischen Raum.

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Die Preis-Leistungs-Matrix

Definition: Eine zweidimensionale Darstellung der Preisstellung von Wettbewerbern im Verhältnis zur Qualität ihres Leistungsangebots auf Basis objektiver Daten. Die 3 Klassen bei Konsumgütern: 1. Hobby-Nutzer (Einstiegssegment / niedrige Qualität & niedriger Preis) 2. Semi-professionelle Nutzer (Konsumentensegment / mittlere Qualität & mittlerer Preis) 3. Professionelle Nutzer (Premiumsegment / hohe Qualität & hoher Preis)

26
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Preisstrategien

Die zwei gegensätzlichen Strategien bei Produktneuheiten: 1. Skimming-Ansatz (Abschöpfungsstrategie): Preise für innovative Produkte starten sehr HOCH, um die Zahlungsbereitschaft der Technik-Fans abzuschöpfen, und werden im Zeitablauf gesenkt. 2. Ansatz der Marktpenetration (Marktdurchdringung): Produkte starten zu einem extrem NIEDRIGEN Einführungspreis, um schnell gigantische Marktanteile zu gewinnen und Konkurrenten abzuhalten.

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Kalkulatorischer Ausgleich (Präzise Definition)

Bedeutung für die Klausur: Der bewusste Ausgleich von niedrigen Margen oder sogar Verlusten bei einem bestimmten Produkt (z. B. einem Lockvogelangebot) durch sehr hohe Gewinne und Margen bei anderen Produkten innerhalb des Gesamtsortiments des Unternehmens.