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Allgemeines
→ psychophysisches Modell, ganzheitlich und ressourcenorientiert (für Schauspieler entwickelt)
Übertragung auf Stimmtherapie⁃ und Training
Stimme als Ausdrucksmittel
Beziehung zwischen Bewegung und Atmung (Bewegung braucht Atmen)
Beziehung zwischen Stimme und Atmung
Atmung
→ Atmung läuft unwillkürlich ab, kann aber bewusst verändert werden
→ Atmung ist mit Muskelaktivität verflochten & auch mit Geistig⁃Seelischen: Innehalten bei gespannter Aufmerksamkeit etc.
Ökonomie
→ bezieht sich auf alle Therapiebereiche
Prinzip → “so viel wie nötig und so wenig wie möglich”
ökonomisch:
kosto⁃abdominale Atmung
kombinierte Bauch⁃Flankenatmung
Abspannen
unökonomisch:
hörbare Inspiration
verkürzte Inspirationsphase und Exspirationsphase
Paradoxatmung
Abspannen Erklärung
→ automatische Luftergänzung beim Sprechen; reflektorische Atemergänzung
→ schnell, geräuschlos, mühelos
→ Zwerchfell spannt sich reflektorisch ab(wärts), wenn Artikulation plastisch geschieht
Am Ende eines Wortes wird Artikulationsspannung gelöst → Luft entweicht & Druckabfall im Brustkorb entsteht → Zwerchfell reagiert zum Schutz der Lungen mit Entdehnungsreflex → Luftergänzung vollzieht sich in ca. 0,2sek
Hierarchisches Vorgehen, unterstützende Materialien
Vorgehen:
Laut, Silben, Wort, Satz, Textebene, gelenkte Spontansprache, Spontansprache, Transfer
Wortebene mit Plosiven im Auslaut, dann andere Laute
Materialien:
Tennisband
Deuserband
Impander
Expander
Bewegungen & Vorstellungshilfen, Hilfen & Auswahlkriterien
Bewegungen und Vorstellungshilfen:
→ Luftmatratze aufpumpen, Seifenblasen platzen lassen, Hühner wegscheuchen
Hilfen:
T als Modell
Kiefer locker lassen
präzise Artikulation
Auswahlkriterien:
länge Wörter, Sätze, Texte
Lautfolge
Aspekt Alltagsrelevanz
Intention
Präsenz
Partnerorientierung
Zielorientierung
achtsam (Verschärfung Wahrnehmung)
geläufig (Bereiche festigen mit klassischen Übungen)
alltäglich (Integration Übungen ohne aufwand)
gezielt (Tipps für Anwendung in Echtsituation vermitteln)
Präsenz “ich bin dabei”
P soll im Alltag bewusst 6 aktive Sprechsituationen initiieren dabei besonders die Qualität des Stimmklanges wahrnehmen und anschließend reflektieren
Partnerorientierung “Mit einem Blick, der berührt”
P soll im Sitzen während des gesamten Rollenspiels ohne Hilfe einen adäquaten Blickkontakt zum Gegenüber herstellen, wahrnehmen, beibehalten und anschließend mit Hilfe reflektieren
Zielorientierung “Was schwingt mit?”
P soll im Sitzen mit Hilfe (im Rollenspiel) die Botschaft des Gegenübers korrekt verstehen und in seinen eigenen Worten empathisch spiegeln können und dies anschließend mit Hilfe reflektieren
Inspiratorische Gegenspannung
→ Summe aller Kräfte, die dem Ausströmen der Luft während Phonation entgegenwirken
→ Einatemkräfte: halten Ausatemstrom kontrolliert zurück → Gegenspannung zur Ausatmung entsteht
wichtigste Muskeln: Zwerchfell & äußere Zwischenrippenmuskeln
unterstützend wirken Hilfsmuskeln, die Brustkorb weiten
Plastische Artikulation
präzise Artikulation der Vokale & Konsonanten
müheloses Federn von Laut zu Laut
eng verknüpft mit Abspannen → unterstützt den Prozess
Lippen, Kiefer, Zunge locker